Natur & Tierwelt · Abschnitt 3/3

Taifune & Naturgewalten

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Taifune & Naturgewalten

Die Philippinen werden von durchschnittlich 20 Taifunen pro Jahr getroffen — mehr als jedes andere Land. Die Taifunsaison dauert von Juni bis November, mit dem Höhepunkt zwischen August und Oktober.

Der verheerendste Taifun der jüngeren Geschichte war Super-Taifun Haiyan (Yolanda) am 8. November 2013: Windgeschwindigkeiten von über 315 km/h, eine Sturmflut von 5–6 Metern und über 6.300 Tote. Die Stadt Tacloban auf Leyte wurde fast vollständig zerstört. Die Bilder gingen um die Welt und zeigten die Verwundbarkeit des Archipels.

Neben Taifunen sind die Philippinen auch anfällig für Erdbeben (die Inseln liegen auf mehreren tektonischen Platten), Vulkanausbrüche (23 aktive Vulkane) und Überschwemmungen (besonders in Manila, das zum Teil unter dem Meeresspiegel liegt). Der Klimawandel verschärft alle diese Risiken.

Die Resilienz der Filipinos angesichts dieser Naturgewalten ist bemerkenswert: Nach jedem Taifun wird aufgeräumt, wiederaufgebaut und weitergemacht. Das Motto „Bahala na" (was auch immer geschieht, geschieht) ist gleichzeitig fatalistisch und pragmatisch — und ein Zeichen tiefer innerer Stärke.

Achtung

Verfolge die Wettermeldungen von PAGASA (pagasa.dost.gov.ph) während der Taifunsaison. Bei Taifunwarnung: Folge den lokalen Anweisungen, bleib in festen Gebäuden, halte Wasser und Taschenlampe bereit. Fähren und Inlandsflüge werden bei Taifunwarnung eingestellt — plane Pufferzeiten ein.

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