Philippinen
Die Philippinen sind ein tropisches Paradies aus über 7.600 Inseln mit einigen der schönsten Strände der Welt. Palawan wird regelmäßig zur schönsten Insel der Welt gewählt, die Chocolate Hills auf Bohol sind einzigartig, und die Freundlichkeit der Filipinos ist legendär. Perfekt für Inselhopping, Tauchen und echtes Abenteuer.
Hauptstadt
Manila
Sprache
Filipino, Englisch
Währung
Philippinischer Peso (PHP)
Zeitzone
UTC+8
Flugzeit ab DE
ca. 12–14 Stunden (mit Umstieg)
Einreise
Reisepass, 30 Tage visumfrei
Top 5 Highlights in Philippinen
Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.
El Nido, Palawan
Türkise Lagunen, Kalksteinfelsen und Inselhopping durch die schönste Bucht der Welt.
Chocolate Hills, Bohol
Über 1.200 kegelförmige Hügel, die sich in der Trockenzeit braun verfärben – Naturwunder.
Boracay
White Beach: Puderzuckersand, türkises Wasser und legendäres Nachtleben.
Coron
Versunkene Schiffswracks aus dem 2. Weltkrieg, Seen in Vulkankratern und erstklassiges Tauchen.
Siargao
Surf-Mekka der Philippinen mit Cloud 9, Insel-Lagunen und Backpacker-Vibe.
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Beste Reisezeit für Philippinen
Empfohlene Reisezeit
Dezember–Mai (Trockenzeit)
Sommer
30–35°C
Winter
26–32°C
Was kostet ein Urlaub in Philippinen?
Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)
Budget
20–35€
Hostel, Streetfood, ÖPNV
Mittelklasse
35–70€
Hotel, Restaurant, Ausflüge
Luxus
70–180€
Boutique-Hotel, Fine Dining
5 Reisetipps für Philippinen
Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.
Insel-Hopping-Touren vor Ort buchen – günstiger als online
Bangkas (Auslegerboote) sind das Haupttransportmittel zwischen Inseln
Tauchschein auf den Philippinen machen – deutlich günstiger als anderswo
Reisetabletten mitnehmen – Bootsfahrten können wellig werden
Filipinos sprechen exzellent Englisch – Verständigung ist einfach
Essen & Trinken in Philippinen
Diese Gerichte musst du probieren!
Entdecke Philippinen
14 Regionen, Städte und Highlights in Philippinen
Inseln
Boracay
Boracay ist eine winzige philippinische Insel, die einen der schönsten Strände der Welt beherbergt. Der White Beach erstreckt sich über vier Kilometer an der Westküste und ist für seinen puderfeinen, weißen Sand berühmt, der sich auch in der prallen Sonne kaum aufheizt. Das flache, türkisblaü Wasser schimmert in Farbtönen, die man sonst nur aus Bildbearbeitungsprogrammen kennt — und doch sind sie hier real. Die Insel ist nur sieben Kilometer lang und einen Kilometer breit, doch bietet sie ein Unterhaltungsprogramm, das manche Metropolen in den Schatten stellt. Der White Beach ist in drei Stations unterteilt: Station 1 im Norden ist ruhig und luxuriös, Station 2 ist das lebhafte Zentrum mit Bars, Restaurants und Nachtleben, Station 3 im Süden bietet Budget-Unterkünfte und einen entspannten Vibe. Die Ostküste um Bulabog Beach ist das Mekka für Kite- und Windsurfer. Von November bis April blasen die Amihan-Winde konstant und erzeugen perfekte Bedingungen. Anfänger können hier in wenigen Tagen Kiten lernen, während Profis spektakuläre Sprünge über das flache Wasser zeigen. 2018 wurde Boracay für sechs Monate komplett geschlossen — eine beispiellose Maßnahme zur Umweltsanierung, die Präsident Duterte verordnete. Die Insel kam komplett verwandelt zurück: Illegale Bauten wurden abgerissen, die Kanalisation erneürt und strenge Umweltauflagen eingeführt. Das Ergebnis ist ein saubereres, weniger überfülltes Boracay, das seinen Ruf als Traumstrand-Destination verdient. Die Sonnenuntergänge am White Beach sind legendär — der Himmel explodiert in Orange, Pink und Violett, während Segelboote (Paraws) als Silhouetten über das Wasser gleiten. Danach beginnt das Nachtleben: Beach Bars servieren Cocktails direkt auf dem Sand, Feürshows unterhalten die Gäste und die Partys in den Clubs von Station 2 gehen bis in die frühen Morgenstunden.
Luzon
Luzon ist die größte und bevölkerungsreichste Insel der Philippinen und birgt einige der spektakulärsten Landschaften Südostasiens — weit jenseits der Hauptstadt Manila. Die nördliche Cordillera-Region ist ein UNESCO-Welterbe, das jedes Trekkerherz höherschlagen lässt: die 2.000 Jahre alten Reisterrassen von Banaue und Batad, die wie gigantische Treppen in die Berge geschnitzt wurden. Die Reisterrassen von Banaue und Batad gelten als achtes Weltwunder: von den Ifugao-Ureinwohnern über Generationen in die steilen Berghänge der Cordillera gegraben, erstrecken sie sich über 10.000 Quadratkilometer und sind noch heute bewirtschaftet. Die Wanderung von Banaue nach Batad — vier Stunden durch terrassierte Landschaften und Ifugao-Dörfer — gehört zu den unvergesslichsten Trekkingtouren Asiens. Sagada in der Mountain Province ist Luzons hippster Bergort: die hängenden Särge der Igorot an den Kalksteinklippen, die mystischen Sumaguing-Höhlen und die Kaffeekultur in den kühlen Bergdörfern ziehen Backpacker und Abenteurer magnetisch an. Die Sunrise-Viewpoints über dem Sea of Clouds — Wolken, die wie ein Ozean die Täler füllen — sind atemberaubend. Der Mayon-Vulkan in der Bicol-Region hat den perfektesten Kegel aller Vulkane weltweit: eine fast mathematisch exakte Kegelform, die sich 2.462 Meter über die Ebene erhebt. Vigan im Nordwesten ist eine UNESCO-Welterbe-Stadt mit spanischer Kolonialarchitektur: Kopfsteinpflasterstraßen, Pferdekutschen und Häuser aus dem 16. Jahrhundert, die an ein Stück altes Spanien in den Tropen erinnern.
Palawan
Palawan wird regelmäßig zur schönsten Insel der Welt gewählt — und wer die smaragdgrünen Lagunen von El Nido, die Kalkstein-Kathedralen des Bacuit-Archipels und die kristallklaren Gewässer von Coron erlebt hat, versteht warum. Die 450 Kilometer lange, schmale Insel im Westen der Philippinen ist ein tropisches Wunderland aus über 1.700 Inseln und Inselchen, umgeben von einigen der artenreichsten Korallenriffe des Planeten. El Nido im Norden ist das Juwel der Krone: Dramatische Kalksteinklippen ragen aus türkisblaüm Wasser, versteckte Lagunen (Big Lagoon, Small Lagoon, Secret Lagoon) sind nur per Kajak durch schmale Felsspalten erreichbar, und weiße Sandstrände wie Seven Commandos Beach und Nacpan Beach gehören zu den unberührtesten der Welt. Die Island-Hopping-Touren A bis D decken Dutzende Inseln und Schnorchelplätze ab — jede Tour ein ganzer Tag voller Staunen. Der Puerto Princesa Underground River, ein UNESCO-Welterbe und eines der Neuen Sieben Weltwunder der Natur, ist ein 8,2 Kilometer langer unterirdischer Fluss, der durch eine riesige Kalksteinhöhle fließt: Per Boot gleitet man durch Kavernen mit Stalaktiten und Stalagmiten von kathedralen Ausmassen, während Fledermäuse und Salanganen über den Köpfen flattern. Coron im Norden Palawans ist das Wrack-Tauch-Mekka der Welt: Zwölf japanische Kriegsschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg liegen in 10 bis 40 Metern Tiefe in der Coron Bay, bewachsen von Korallen und bevölkert von Schwärmen tropischer Fische. Zwischen den Tauchgängen locken der Kayangan Lake (der sauberste See der Philippinen laut Regierung) und die Twin Lagoons. Die Tubbataha Reefs Natural Park, ein UNESCO-Welterbe 150 Kilometer südöstlich von Puerto Princesa, gehört zu den artenreichsten Meeresschutzgebieten der Erde: Über 600 Fischarten, 360 Korallenarten, Mantarochen, Walhaie und Meeresschildkröten. Der Park ist nur per Liveaboard-Tauchsafari erreichbar (März bis Juni).
Siargao
Siargao ist die Surf-Hauptstadt der Philippinen und eine tropische Insel, die in den letzten Jahren vom Geheimtipp zum Sehnsuchtsziel der digitalen Nomaden und Surfer geworden ist. Die tränförmige Insel im Pazifik bietet weltklasse Surfbreaks, Palmenwälder, türkise Lagunen und einen entspannten Lifestyle, der das „Island Life" zur Perfektion bringt. Cloud 9 ist der Surfspot, der Siargao weltberühmt gemacht hat. Die hohle Rechtswelle bricht über einem flachen Korallenriff und bietet fortgeschrittenen Surfern perfekte Barrel-Bedingungen. Für Anfänger gibt es sanftere Breaks wie Jacking Horse und Stimpy's. Die Siargao Surfing Cup, die seit 1993 stattfindet, ist eines der ältesten Surf-Events Asiens. Abseits des Surfens bietet Siargao malerische Naturwunder. Die Sugba Lagoon — eine von Mangroven umgebene Lagune mit kristallklarem Wasser in allen Blautönen — ist zum Paddleboarding, Schwimmen und einfach nur Staunen perfekt. Die Sohoton Cove mit ihren Höhlen, Lagunen und dem nicht-stechenden Quallen-See ist ein weiteres Highlight. Die Mangroven-Wälder im Inneren der Insel, das Magpupungko Rock Pool (natürliche Gezeitenbecken, die bei Ebbe türkise Naturschwimmbecken bilden) und die vorgelagerten nackten Inseln (Naked Island, Daku Island, Guyam Island) mit ihren Bilderbuch-Palmenstränden machen jeden Tag zum Abenteuer. Das Nachtleben konzentriert sich auf General Luna — Reggae-Bars, Rum-Cocktails in Strandbars und internationale Küche in kleinen Restaurants. Die Atmosphäre ist entspannt und freundlich: Surfer, Yogis, Digitale Nomaden und philippinische Familien teilen sich die Insel in friedlicher Koexistenz. Siargao verkörpert das Versprechen der Philippinen: authentisches Inselleben, weit entfernt vom Massentourismus.
Siquijor
Siquijor ist Philippinens mystischste Insel — ein kleines, von Legenden umwobenes Eiland in den Visayas, das von vielen Filipinos wegen seiner Tradition der Kräuterheiler und Bolo-Bolo-Rituale (Geistheilung) mit einer Mischung aus Faszination und Aberglauben betrachtet wird. Doch hinter dem mystischen Ruf verbirgt sich eine der schönsten und ruhigsten Inseln des Archipels. Die Strände von Siquijor sind unberührt und traumhaft: Paliton Beach bietet puderzuckerweißen Sand unter Kokospalmen, Salagdoong Beach hat natürliche Klippen zum Springen in kristallklares Wasser, und San Juan Beach ist ein langer, ruhiger Strand mit günstigen Strandresorts und Sonnenuntergängen, die den Himmel in Flammen setzen. Die Cambugahay Falls sind Siquijors Naturjuwel: drei Kaskaden mit türkisen Naturpools, zwischen denen ein Tarzanseil zum Schwingen einlädt. Das Wasser ist so klar, dass man jeden Stein am Grund sehen kann. Die jahrhundertealten Balete-Bäume (Banyan) mit ihren verschlungenen Luftwurzeln werden von Einheimischen als Geisterwohnungen verehrt — der älteste steht in einem Naturbecken mit Fischen, die einem die Füße massieren. Mit dem Roller lässt sich die gesamte Insel in drei Stunden umrunden: vorbei an verfallenen spanischen Kirchen, Schmetterlingsfarmen, Heilkräutermärkten und Dörfern, in denen die alte Tradition der Herbolarios (Kräuterheiler) noch lebendig ist. Siquijor ist kein Partyziel — es ist ein Ort für Reisende, die Ruhe, Mystik und authentisches philippinisches Inselleben suchen.
Städte
Caloocan
Caloocan ist die drittgrößte Stadt der Philippinen und ein wesentlicher Bestandteil von Metro Manila, der pulsierenden Hauptstadtregion des südostasiatischen Inselstaates. Die Stadt ist eng mit der philippinischen Unabhängigkeitsbewegung verbunden: Hier begann 1896 der Katipunan-Aufstand gegen die spanische Kolonialherrschaft, der zur philippinischen Revolution führte. Der Bonifacio Shrine (Andres Bonifacio Monument) ist das wichtigste Denkmal der Stadt und erinnert an den Revolutionshelden Andres Bonifacio, den Gründer des Katipunan-Geheimbundes. Die Caloocan Heritage Area umfasst historische Stäetten der Revolution, darunter die Stelle, an der Bonifacio symbolisch einen spanischen Cedula-Pass zerriss — das Signal zum Beginn des Aufstands ("Cry of Pugad Lawin"). Als Teil von Metro Manila bietet Caloocan den Zugang zu den Sehenswürdigkeiten der philippinischen Hauptstadt: Intramuros (die ummaürte Altstadt mit Fort Santiago), die historische San-Agustin-Kirche (UNESCO-Welterbe), die lebhaften Märkte von Divisoria und das pulsierenden Nachtleben von Makati und Bonifacio Global City. Der Monumento Circle mit seinem monumentalen Andres-Bonifacio-Denkmal ist einer der bekanntesten Kreisverkehre der Philippinen und Verkehrsknotenpunkt der LRT-1-Linie. Die Gracia-Kirche (Our Lady of Grace Parish) und der chinesische Friedhof von Manila, einer der ungewöhnlichsten Friedhöfe der Welt mit mehrstöckigen Mausoleen inklusive Klimaanlage, sind weitere bemerkenswerte Orte in der Nähe.
Coron
Coron auf der Insel Busuanga in der philippinischen Provinz Palawan gilt als eines der besten Tauch- und Schnorchelreviere der Welt — und das aus gutem Grund: vor der Küste liegen zwölf japanische Kriegsschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Meeresgrund, die heute von Korallen überwuchert sind und als die zugänglichsten Wracktauchgänge Asiens gelten. Die Wracks der japanischen Flotte, die 1944 von amerikanischen Flugzeugen versenkt wurden, liegen in Tiefen zwischen 10 und 40 Metern — ideal für Taucher aller Erfahrungsstufen. Die Okikawa Maru und die Irako sind die spektakulärsten: riesige Schiffsrümpfe, durch die man hindurchtauchen kann, bewachsen mit Weich- und Hartkorallen und bevölkert von Schwärmen tropischer Fische. Doch Coron ist weit mehr als nur Wracktauchen: die Kalksteinfelsen der Calamian-Inseln formen eine der dramatischsten Landschaften der Philippinen. Der Kayangan Lake — ein Süßwassersee in einer Karstmulde, erreichbar über eine steile Treppe — ist mit seinem smaragdgrünen, kristallklaren Wasser der meistfotografierte See des Landes. Die Twin Lagoon verbindet zwei Lagunen durch einen Felsdurchbruch unter Wasser. Die Barracuda Lake fasziniert Taucher mit einem einzigartigen Phänomen: eine Thermoschicht, in der sich warmes Salzwasser (38 °C) und kühles Süßwasser mischen und optische Verzerrungen erzeugen. Island-Hopping per Bangka-Boot zu den Kalkstein-Inseln mit ihren versteckten Lagunen und weißen Sandstränden ist das Herzstück jedes Coron-Besuchs.
Davao
Davao City ist die größte Stadt der südlichen Philippinen und liegt auf der Insel Mindanao. Mit einer Fläche von über 2.400 Quadratkilometern ist sie flächenmäßig eine der größten Städte der Welt — ihr Gebiet reicht vom Küste bis zum Gipfel des Mount Apo, des höchsten Berges der Philippinen (2.954 m). Davao ist die unbestrittene Durian-Hauptstadt der Philippinen: Die stachelige Frucht mit dem intensiven Geruch und dem cremigen Fruchtfleisch wird hier in allen Formen gefeiert — frisch, als Bonbon, Eiscreme, Kuchen und sogar als Chips. Der Durian-Markt in der Magsaysay Street ist das Epizentrum, besonders während der Erntezeit von August bis November. Der Philippine Eagle ist der größte Adler der Welt (Spannweite bis 2,2 Meter) und Nationalvogel der Philippinen. Das Philippine Eagle Center in Davao ist die wichtigste Zucht- und Schutzstation für diese vom Aussterben bedrohte Art — nur noch rund 800 Exemplare leben in freier Wildbahn, fast alle auf Mindanao. Mount Apo, der höchste Berg der Philippinen, ist ein aktiver Vulkan und beliebtes Trekkingziel. Die Besteigung dauert 2-3 Tage und führt durch verschiedene Vegetationszonen: von tropischem Regenwald über Mooswald bis zu alpinen Grasflächen am Gipfel, wo heiße Quellen und Schwefelvorkommen die vulkanische Aktivität bezeugen. Die Insel Samal, nur 15 Minuten per Fähre von Davao entfernt, bietet weiße Sandstrände, Korallenriffe und Höhlen. Das Paradise Island Beach Resort und der Monfort Bat Sanctuary — Heimat der größten Fledermauskolonie der Welt mit über 1,8 Millionen Tieren — sind die bekanntesten Attraktionen.
Manila
Manila, die Hauptstadt der Philippinen, ist eine Stadt der extremen Kontraste und überbordenden Energie: Historische spanische Kolonialarchitektur in Intramuros steht neben glitzernden Wolkenkratzern in Makati, und das chaotische Gewimmel der Straßenmärkte weicht nur wenige Kilometer weiter gepflegten Shopping-Malls von beeindruckender Größe. Die Megastadt mit über 13 Millionen Einwohnern ist laut, hektisch und unwiderstehlich lebendig. Intramuros, die ummaürte Altstadt aus der spanischen Kolonialzeit, beherbergt die San-Agustin-Kirche, ein UNESCO-Weltkulturerbe aus dem 16. Jahrhundert, und Fort Santiago am Pasig-Fluss. Der Rizal-Park, benannt nach dem Nationalhelden Jose Rizal, bietet eine grüne Atempause im Stadtzentrum. Das National Museum of Fine Arts zeigt philippinische Kunst von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart und hat freien Eintritt. Manilas Streetfood-Szene ist ein Abenteuer: Adobo, Lechon (Spanferkel), Halo-Halo (Eisdessert) und Balut (angebrütetes Entenei) gehören zur kulinarischen Identität. Das Nachtleben in Poblacion, Makatis aufstrebendem Partyviertel, pulsiert bis in die frühen Morgenstunden. Manila ist der ideale Ausgangspunkt für die philippinischen Traumstrände von Palawan, Boracay und Siargao. Dezember bis Mai bietet Trockenzeit mit angenehmen Temperaturen.
Quezon City
Quezon City ist die bevölkerungsreichste Stadt der Philippinen und Teil von Metro Manila, der Hauptstadtregion des Archipels. Von 1948 bis 1976 war Quezon City die offizielle Hauptstadt der Philippinen, benannt nach dem ehemaligen Präsidenten Manuel L. Quezon. Heute ist die Stadt ein pulsierendes Zentrum für Unterhaltung, Bildung und Politik. Das Quezon Memorial Circle ist das Wahrzeichen der Stadt: Ein imposanter Art-Deco-Obelisk mit drei Flügeln erhebt sich inmitten eines weitläufigen Parks mit Museen, Gärten und Freizeiteinrichtungen. Das Denkmal beherbergt die sterblichen Überreste von Präsident Quezon und bietet von der Aussichtsplattform einen Blick über die Stadt. Die University of the Philippines Diliman, die angesehenste Universität des Landes, hat einen Campus so groß wie eine eigene Stadt: Baumalleen, das Oblation-Denkmal und das Vargas Museum machen den Campus zu einem kulturellen Erlebnis. Im Februar und März blühen die Sunflower Fields auf dem Campus. Maginhawa Street ist Quezon Citys kulinarische Meile: Auf wenigen hundert Metern reihen sich Dutzende kreativer Restaurants, Food Parks und Cafes aneinander — von klassisch-philippinischem Essen bis zu internationaler Fusionsküche. Die Art in Island Galerie bietet interaktive 3D-Kunstwerke zum Anfassen und Fotografieren. Der Ninoy Aquino Parks & Wildlife Center ist eine grüne Oase inmitten der Metropole mit einem kleinen Zoo, Lagune und Wanderwegen. La Mesa Ecopark am Stadtrand bietet Wandern, Mountainbiking und Kajakfahren auf einem Stausee.
Taguig
Taguig ist eine der dynamischsten Städte der Metropolregion Manila und beherbergt mit Bonifacio Global City (BGC) das modernste Geschäfts- und Lifestyle-Viertel der Philippinen. Während weite Teile Manilas von Verkehrschaos und kolonialer Patina geprägt sind, präsentiert sich BGC als grüne, fußgängerfreundliche Planstadt mit glänzernen Hochhäusern, erstklassigen Restaurants und einer pulsierenden Kunstszene. Bonifacio Global City wurde auf dem Gelände des ehemaligen Fort William McKinley errichtet — eines amerikanischen Militärstützpunkts aus der Kolonialzeit. Der Name ehrt Andres Bonifacio, den Helden der philippinischen Revolution gegen Spanien. Heute ist BGC ein Vorzeigeprojekt urbaner Planung: Breite Bürgersteige, Fahrradwege, öffentliche Kunstinstallationen und Parks machen es zum lebenswertesten Viertel der Hauptstadtregion. Die Bonifacio High Street ist das Herztück von BGC: Eine offene Fußgängerzone mit Restaurants, Cafes, Boutiquen und regelmäßigen Open-Air-Events — von Baürnmärkten über Konzerte bis zu Kunstausstellungen. Die Mind Museum, Südostasiens größtes Wissenschaftsmuseum, begeistert mit interaktiven Ausstellungen zu Physik, Biologie und Technologie. Der Manila American Cemetery and Memorial ist die größte amerikanische Gedenkstätte des Zweiten Weltkriegs außerhalb der USA: 17.206 weiße Marmorkreuze auf sanften Hügeln erinnern an die Gefallenen der Pazifikschlachten. Der Taguig-Teil der Laguna de Bay, des größten Sees der Philippinen, bietet einen überraschenden Kontrast zum urbanen BGC: Fischerdörfer, schwimmende Häuser und Mangrovenwälder am Seeufer zeigen das traditionelle philippinische Leben nur wenige Kilometer von den Hochhäusern entfernt.
Vigan
Vigan, die besterhaltene spanische Kolonialstadt Asiens, liegt an der Nordwestküste der philippinischen Hauptinsel Luzon und ist ein lebendiges Zeugnis dreier Jahrhunderte spanischer Herrschaft im Fernen Osten. Die UNESCO-Welterbestadt ist einzigartig auf dem gesamten asiatischen Kontinent: Nirgendwo sonst hat sich das koloniale Erbe Spaniens so vollständig erhalten. Die Calle Crisologo, das Herzstück des historischen Viertels, ist eine kopfsteingepflasterte Straße gesäumt von Bahay-na-Bato-Häusern — einer einzigartigen Architekturform, die spanische Steinbauweise im Erdgeschoss mit philippinischen Holzoberstockwerken und kunstvoll geschnitzten Fenstern kombiniert. Abends, wenn die Straße von Laternen beleuchtet wird und Pferdekutschen (Kalesas) über das Pflaster rollen, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Das Crisologo Museum und die Kathedrale St. Paul (1790) bilden das historische Zentrum rund um den Plaza Salcedo, der abends mit einer beeindruckenden Tanzenden-Brunnen-Show belebt wird. Die Architektur der Stadt vereint spanische, chinesische und philippinische Elemente — ein Spiegel der kulturellen Verschmelzung, die die Philippinen seit Jahrhunderten prägt. Vigans Handwerkstradition ist lebendig. In den Seitenstraßen der Calle Crisologo arbeiten Weber an traditionellen Abel-Stoffen, Töpfer fertigen die berühmten Vigan-Burnay-Tongefäße, und Goldschmiede produzieren filigranen Schmuck nach jahrhundertealten Techniken. Die Küche Vigans ist ein Highlight für Feinschmecker. Das Empanada de Vigan — eine knusprige orangefarbene Teigtasche gefüllt mit Papaya, Mungobohnen, Chorizo und Ei — ist die ikonische Spezialität und schmeckt frisch frittiert am Plaza Burgos am besten. Longganisa (würzige Knoblauch-Wurst) und Bagnet (knuspriges dreimal frittiertes Schweinefleisch) runden das kulinarische Angebot ab. Vigan ist auch Ausgangspunkt für Ausflüge zur Küste. Der nahe Strand von Paoay bietet Dünen-Buggy-Fahrten, und die Barockkirche von Paoay (UNESCO-Welterbe) mit ihren massiven Buttress-Wänden ist eine der fotogensten Kirchen der Philippinen.
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Philippinen gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Asien und begeistert mit Strand, Inseln, Tauchen und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Philippinen ist Dezember–Mai (Trockenzeit), wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 20–35€ (Budget) bis 70–180€ (Luxus) ist Philippinen für verschiedene Reisebudgets geeignet.
Von der Hauptstadt Manila aus lässt sich Philippinen hervorragend erkunden. Die Landessprache ist Filipino, Englisch, die Währung Philippinischer Peso (PHP). Ab Deutschland erreichst du Philippinen in ca. 12–14 Stunden (mit Umstieg). Ob du die kulinarischen Highlights wie Adobo, Lechon, Sinigang probieren, die Top-Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach die Atmosphäre genießen möchtest:Philippinen hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten.
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