Jeepneys, Tricycles & Co.
Der lokale Transport auf den Philippinen ist ein Erlebnis für sich — farbenfroh, günstig und manchmal haarsträubend.
Jeepneys
Das ikonischste Transportmittel der Philippinen: Bunt bemalte, umgebaute US-Militärjeeps aus der Nachkriegszeit, die als Minibusse auf festen Routen fahren. Inzwischen werden sie durch modernere „E-Jeepneys" ersetzt, aber die klassischen Modelle sind noch überall zu finden. Mindestfahrpreis: 13 PHP (0,21 €) — das günstigste Transportmittel der Welt. Geld wird von Passagier zu Passagier bis zum Fahrer durchgereicht.
Tricycles
Motorräder mit Beiwagen — das philippinische Äquivalent zum Tuk-Tuk. Überall auf den Inseln das Haupttransportmittel für kurze Strecken. 20–50 PHP (0,33–0,80 €) für Kurzstrecken. Preis vorher verhandeln! Auf dem Land gibt es auch motorisierte Dreiräder (Pedicabs).
Habal-Habal
Motorrad-Taxis, besonders auf den Inseln und in ländlichen Gebieten verbreitet. Man sitzt hinten auf dem Motorrad — manchmal zu dritt oder viert. Günstig (20–100 PHP), aber nicht ganz ungefährlich. Helm ist selten vorhanden.
Grab
Grab funktioniert in Manila, Cebu und einigen größeren Städten. Klimatisiert, Festpreis, GPS-Tracking. In Manila fast unverzichtbar — der Verkehr ist legendär schlecht, und Grab ist deutlich stressfreier als ein Taxi, das sein Meter „vergessen" hat.
Busse
Klimatisierte Fernbusse verbinden die Städte auf Luzon. Die Strecke Manila → Baguio (5–6h, ab 500 PHP) und Manila → Vigan (8–10h, ab 700 PHP) sind die wichtigsten. Anbieter: Victory Liner, Philippine Rabbit, JoyBus (Premium). JoyBus bietet Liegesitze und WiFi — fast so gut wie fliegen.
💡 Tipp
In Manila: Nimm Grab oder die MRT/LRT, vergiss Taxis. Auf den Inseln: Roller mieten (300–500 PHP/Tag) ist die beste Art, die Umgebung zu erkunden. Immer vorher den Tricycle-Preis verhandeln — Touristen zahlen sonst das Fünffache.