Fuerteventura · Abschnitt 2/8

Playa de Sotavento

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Playa de Sotavento★★★

Kostenlos. Parkplatz am Playa de la Barca frei.

Wenn Reisemagazine von den schönsten Stränden Europas schwärmen, landet Sotavento verlässlich in den Top 5. Und das völlig zu Recht: Dieser 9 km lange Sandstreifen an der Südostküste der Jandía-Halbinsel ist eine Naturgewalt für sich — endloser weißer Sand, türkisfarbene Lagunen, die bei Ebbe entstehen, und ein fast unwirkliches Lichtspiel zwischen Himmel und Wasser.

Sotavento besteht eigentlich aus mehreren zusammenhängenden Stränden:

  • Playa de la Barca: Der nördliche Abschnitt, Austragungsort des jährlichen Windsurfing & Kiteboarding World Cup (Juli). Hier bildet sich bei Ebbe eine riesige Lagune — knöcheltief, warm, unwirklich schön.
  • Playa de Risco del Paso: Der mittlere Abschnitt, beliebt bei Windsurfern und Kitern. Breite Sandfläche, die bei Ebbe zum Wattwandern einlädt.
  • Playa de Sotavento (im engeren Sinne): Der südliche Teil, etwas geschützter, mit den Costa-Calma-Hotels im Hintergrund.

Das Besondere an Sotavento ist die Gezeiten-Dynamik: Bei Ebbe zieht sich das Meer teils hunderte Meter zurück und hinterlässt flache, warme Lagunen zwischen Sandbank und Strand — perfekt zum Planschen, für Kinder und für jene Instagram-Fotos, auf denen man scheinbar übers Wasser läuft. Bei Flut verwandelt sich der Strand in ein Paradies für Windsurfer und Kiter.

Infrastruktur: Am Playa de la Barca gibt es einen Strandparkplatz (kostenlos), eine einfache Strandbar (Chiringuito, Getränke 3–5 €, Snacks 6–10 €) und Surfschulen. Im Rest des Strands: nichts. Das ist der Reiz.

💡 Tipp

Die Gezeiten prüfen! Die spektakulären Lagunen bilden sich nur bei Ebbe. Am schönsten: 2–3 Stunden vor und nach Niedrigwasser. Gezeitenkalender gibt es in jeder Hotelrezeption oder online unter tablademareas.com.

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