Französische Küche · Abschnitt 7/7

Pâtisserie — die süße Kunst

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Pâtisserie — die süße Kunst

Wenn die französische Küche eine Kathedrale ist, dann ist die Pâtisserie ihr Glockenspiel. Nirgendwo auf der Welt wird Konditorkunst mit solcher Präzision, Ästhetik und Hingabe betrieben wie in Frankreich. Ein Besuch in einer guten Pâtisserie ist ein visuelles und geschmackliches Erlebnis ohnegleichen.

Die Klassiker

  • Macaron — zartes Mandelbaiser-Gebäck mit Füllung, perfektioniert von Ladurée und Pierre Hermé. Nicht zu verwechseln mit dem Macaroon (Kokosmakrone). Ein gutes Macaron hat einen leichten Crunch außen und ist cremig-weich innen
  • Mille-feuille (Napoleonschnitte) — drei Schichten Blätterteig mit Vanillecreme, glasiert. Ein Test für jeden Pâtissier
  • Tarte Tatin — gestürzte Apfeltarte, angeblich aus einem Missgeschick im Hotel Tatin entstanden
  • Éclair — Brandteig-Stange mit Füllung und Glasur, in Varianten von Schokolade bis Yuzu
  • Paris-Brest — ringförmiges Brandteig-Gebäck mit Pralinécreme, 1910 für das Radrennen Paris–Brest erfunden
  • Crème brûlée — Vanillecreme mit karamellisierter Zuckerkruste, das perfekte Dessert
  • Kouign-amann — bretonisches Buttergebäck, das süchtig macht. In Paris durch Pâtisserien wie Breizh Café populär geworden
  • Tarte au citron — Zitronentarte mit Baiserhaube, erfrischend und elegant

Die große Revolution der letzten Jahrzehnte: Französische Spitzen-Pâtissiers wie Pierre Hermé ("Picasso der Pâtisserie"), Cédric Grolet (berühmt für seine täuschend echten Obst-Skulpturen) und Christophe Michalak haben die Pâtisserie zur Kunstform erhoben. Ihre Kreationen sind Miniatur-Skulpturen, die schmecken, wie sie aussehen: vollkommen.

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