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Spanische Küche · Abschnitt 2/7

Paella & Reisgerichte — mehr als das Klischee

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Paella & Reisgerichte — mehr als das Klischee

Die Paella ist das bekannteste spanische Gericht — und gleichzeitig das am meisten missverstandene. Denn die echte Paella kommt nicht aus „Spanien", sondern aus Valencia. Und was in den meisten Touristenlokalen serviert wird, würde einen Valencianer zur Verzweiflung bringen.

Die echte Paella Valenciana

Die authentische Paella enthält: Kaninchen, Huhn, grüne Bohnen (bajoqueta), große weiße Bohnen (garrofón), Safran, Rosmarin — und kein Gramm Meeresfrüchte. Der Reis (Bomba oder Calasparra) wird in einer flachen Pfanne (Paellera) über offenem Feuer aus Orangenholz gekocht. Das wichtigste Element: der Socarrat — die karamellisierte, leicht angebrannte Reiskruste am Boden. Wenn der Socarrat stimmt, applaudiert die Tafelrunde.

Andere Reisgerichte

  • Arroz a banda: Reis in Fischbrühe gekocht, die Fische separat serviert (Alicante)
  • Arroz negro: Schwarzer Reis, gefärbt mit Tintenfischtinte — sieht dramatisch aus, schmeckt grandios
  • Arroz caldoso: Suppiger Reis mit Hummer oder Garnelen — für viele das beste spanische Reisgericht überhaupt
  • Fideuà: Wie Paella, aber mit dünnen Nudeln statt Reis (Gandia, Valencia)

Achtung

Bestelle niemals Paella zum Abendessen! In Spanien ist Paella ein <strong>Mittagsgericht</strong> — traditionell sonntags. Restaurants, die abends Paella anbieten, richten sich an Touristen und servieren oft Fertigware. Abends gibt es Tapas, Fisch oder Fleisch.

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