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Essen & Trinken · Abschnitt 2/7

Pastéis de Nata — Das süße Wahrzeichen

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Pastéis de Nata — Das süße Wahrzeichen

Sie sind klein, rund, karamellisiert und absolut süchtig machend: Pastéis de Nata (Einzahl: Pastel de Nata) sind Portugals berühmtestes Gebäck und einer der Hauptgründe, warum Reisende ihr Kalorienbudget in Portugal aufgeben.

Die Geschichte beginnt im Kloster der Jerónimos in Belém. Die Mönche verwendeten Eiweiß zum Stärken ihrer Kleidung — und mussten für die übrig gebliebenen Eigelbe eine Verwendung finden. So entstanden die Pastéis de Belém. Nach der Auflösung der Klöster 1834 verkauften die Mönche das Rezept an eine Zuckerbäckerei neben dem Kloster — die Fábrica dos Pastéis de Belém, die seit 1837 ununterbrochen produziert. Das Originalrezept ist bis heute geheim; nur drei Personen kennen es gleichzeitig.

Was einen perfekten Pastel de Nata ausmacht: Die Blätterteighülle muss knusprig und geschichtet sein, die Puddingfüllung aus Eigelb, Zucker, Milch und einer Spur Zitronenschale cremig und leicht karamellisiert (die dunklen Brandflecken auf der Oberfläche sind gewollt — sie entstehen bei über 400 °C im Ofen). Gegessen wird er warm, bestäubt mit Zimt und Puderzucker.

Die Fábrica dos Pastéis de Belém produziert täglich über 20.000 Stück. Die Schlange vor dem Laden ist legendär, aber sie bewegt sich schnell. Doch Achtung: In ganz Portugal gibt es hervorragende Pastéis de Nata — die Fixierung auf Belém ist ein Touristenphänomen. Einheimische schwören auf ihre Lieblings-Pastelaria im eigenen Viertel, die oft mindestens genauso gut sind. In Porto ist die Manteigaria (Rua de Santa Catarina) ein heißer Tipp.

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