Ponsonby & Karangahape Road★★
Ponsonby ist Aucklands hippstes Viertel — viktorianische Villen mit schmiedeeisernen Balkonen, Boutiquen, Designerläden und einige der besten Restaurants der Stadt reihen sich entlang der Ponsonby Road. Das Viertel war in den 1970er-Jahren ein heruntergekommenes Arbeiterviertel mit hoher Māori- und pazifischer Bevölkerung — die Gentrifizierung seit den 1990er-Jahren hat die Demografie verändert, aber den kreativen, leicht bohemischen Charakter bewahrt. Die viktorianischen Cottages, die einst 30.000 NZD kosteten, gehen heute für über 2 Millionen weg.
Die Ponsonby Road ist Aucklands beste Food-Meile. Das Saan (160 Ponsonby Road) serviert nordthailändische Küche auf Weltklasseniveau — Laab Gai mit gegrilltem Reis und Minze, Tom Yum mit frischen Garnelen, Khao Soi Curry — eines der besten Restaurants Neuseelands (Hauptgang 28–38 NZD, Reservierung!). Das Azabu (26 Ponsonby Road) fusioniert japanische und peruanische Küche (Nikkei) — Ceviche trifft auf Sashimi, Tiradito auf Wagyu Tataki (Hauptgang 32–45 NZD). Für einen entspannten Brunch ist das Dizengoff eine Institution — seit über 30 Jahren servieren sie den perfekten Flat White und Eggs Benedict (Brunch 18–28 NZD). Das Ponsonby Road Bistro bietet neuseeländische Bistro-Küche mit lokalen Weinen auf einer sonnigen Terrasse.
Südlich von Ponsonby liegt die Karangahape Road — kurz „K Road" — Aucklands alternativstes Viertel. Einst Rotlichtviertel und Schmelztiegel der Marginaliserten, heute ein vibrierendes Nebeneinander von Vintage-Shops, Underground-Bars, LGBT+-Lokalen, Street Art und ethnischen Restaurants — ohne die Sterilität gentrifizierter Viertel. Hier lebt Aucklands kreative Seele. Die Bar Whammy ist Aucklands beste Live-Musik-Location für Independent-Bands — kleine Bühne, großartige lokale Bands, Bier ab 10 NZD. Im Peach Pit gibt es Naturweine und DJ-Sets bis spät (Dienstag bis Samstag). Das Gemmayze Street serviert libanesische Mezze (Sharing Plates 14–22 NZD) — eines der besten ethnischen Restaurants der Stadt.
Jeden Samstag findet auf dem nahen Grey Lynn Park ein Farmers Market statt (8:00–12:00) — frisches Gemüse, artisanaler Käse, Māori-Brot (Rewena — ein Sauerteigbrot aus fermentierten Kartoffeln, unbedingt probieren!), Wildblumenhonig aus dem Waitakere Ranges und der beste Flat White der Nachbarschaft aus einer umgebauten Garage.
💡 Tipp
Ponsonby und K Road sind zu Fuß erreichbar vom CBD (20 Minuten). Die beste Zeit für Ponsonby Road ist Samstagvormittag (Brunch-Kultur!) und Freitagabend (Bar-Hopping). K Road kommt erst nach 21 Uhr richtig zum Leben — starte mit Cocktails im Madame George und ende im Whammy bei Live-Musik.