Hakone — Onsen mit Fuji-Blick★★★
Hakone ist Tokyos beliebtestes Wochenend-Ziel — ein Onsen-Kurort in den Bergen, nur 90 Minuten von der Hauptstadt entfernt, mit dampfenden heißen Quellen, einem glitzernden Bergsee und (bei klarem Wetter) einem postkartenperfekten Blick auf den Mount Fuji.
Der Hakone Free Pass (¥6.100 ab Shinjuku, 2 Tage gültig) ist der Schlüssel zu Hakone: Er inkludiert die Anfahrt mit dem Romancecar-Zug und alle Transportmittel im Hakone-Loop — eine Route, die dich durch verschiedene Verkehrsmittel führt:
- Hakone-Tozan-Bahn: Bergbahn mit Switchbacks durch Hortensien-Wälder
- Seilbahn (Ropeway): Über das Ōwakudani-Tal — ein dampfendes, schwefelgelbes Vulkantal mit Fumarolen. Hier isst man Kuro-Tamago (schwarze Eier, in Schwefelquellen gekocht, ¥500/5 Stück). Der Legende nach verlängert jedes Ei das Leben um sieben Jahre.
- Piratenschiff auf dem Ashi-See: Kreuzfahrt über den Bergsee mit Fuji-Panorama im Hintergrund (wetterabhängig!)
Hakone hat Dutzende Onsen — von luxuriösen Ryokans mit privatem Outdoor-Bad (Rotenburo) über öffentliche Bäder (Sento) bis zum kostenlosen Fußbad am Bahnhof. Die Hakone Yuryo (¥1.500) ist ein modernes Tages-Onsen mit verschiedenen Becken und Fuji-Blick.
Für Kunstliebhaber: Das Hakone Open-Air Museum (¥1.600) zeigt Skulpturen von Picasso, Henry Moore und Niki de Saint Phalle in einem Bergpanorama — eines der ungewöhnlichsten Museen der Welt.
💡 Tipp
Der Fuji ist am häufigsten morgens sichtbar (vor 10 Uhr) und an klaren Wintertagen. November bis Februar bieten die besten Chancen. Im Sommer versteckt er sich oft hinter Wolken. Übernachte in einem Ryokan mit privatem Onsen — das romantischste Erlebnis der Region.
Achtung
Das Ōwakudani-Gebiet wird bei erhöhter vulkanischer Aktivität gesperrt — das passiert mehrmals im Jahr. Vorab den Status prüfen (Hakone Navi App). Bei Asthma oder Atemproblemen ist der Schwefeldampf problematisch.