Fuji Five Lakes (Fujigoko)★★★
Die Fuji Five Lakes (富士五湖, Fujigoko) am Nordfuß des Mount Fuji bieten die schönsten und nächsten Blicke auf Japans heiligen Berg — perfekte Spiegelungen im stillen Wasser, Kirschblüten im Frühling, Herbstlaub im November.
Die fünf Seen
- Kawaguchiko: Der beliebteste und am besten erschlossene See. Panoramablick auf den Fuji von der Nordseite, Seilbahn zum Mount Kachi Kachi (¥900), Retro-Buslinien zu allen Sehenswürdigkeiten. Hier liegt auch die berühmte Chureito-Pagode — rote Pagode mit Fuji im Hintergrund, eines der meistfotografierten Motive Japans (398 Stufen Aufstieg).
- Saiko: Der ruhigste See, umgeben von Wald. Perfekt für Kajakfahren und die Aokigahara-Lavafelder.
- Yamanakako: Der größte See, mit Wassersport und Camping.
- Shōjiko: Der kleinste und ursprünglichste See.
- Motosuko: Der tiefste See mit dem klarsten Wasser — die Fuji-Ansicht von hier ziert den 1.000-Yen-Schein!
Mount Fuji besteigen
Die Klettersaison ist kurz: Juli bis Mitte September. Vier Routen führen zum Gipfel (3.776 m), die beliebteste ist der Yoshida-Trail ab der 5. Station (2.305 m, per Bus erreichbar). Der Aufstieg dauert 5–7 Stunden, der Abstieg 3–4 Stunden. Viele starten nachmittags, übernachten in einer Berghütte (¥8.000–10.000 mit Abendessen) und steigen für den Sonnenaufgang (Goraiko) zum Gipfel auf.
Ausrüstung: Gute Wanderschuhe, warme Kleidung (am Gipfel 5–10 °C selbst im Sommer), Stirnlampe, Wasser, Bargeld für die Hütten. Seit 2024 ist eine Eintrittsgebühr von ¥2.000 und eine Online-Reservierung erforderlich.
💡 Tipp
Die Chureito-Pagode in Fujiyoshida ist DAS Foto-Motiv — aber die 398 Stufen sind bei Hitze anstrengend. Geh morgens vor 8 Uhr für klaren Fuji-Blick und weniger Menschenmassen. Für den Fuji-Aufstieg: Die Berghütte Taishi-kan auf 3.000 m bietet den besten Blick zum Sonnenaufgang.
Achtung
Den Fuji NICHT außerhalb der offiziellen Klettersaison (Juli–September) besteigen — Schnee, Eis und extreme Winde machen den Berg lebensgefährlich. Auch in der Saison: Höhenkrankheit ist ab 3.000 m möglich. Langsam aufsteigen und viel trinken.