San Diego★★
San Diego ist das entspannte, sonnige Gegenstück zum hektischen Los Angeles. Ganz im Süden Kaliforniens gelegen, direkt an der mexikanischen Grenze, bietet die Stadt 300 Sonnentage im Jahr, 112 km Küstenlinie, eine blühende Craft-Bier-Szene (über 150 Brauereien!), exzellentes mexikanisches Essen und eine Lebensqualität, die selbst verwöhnte Kalifornier neidisch macht.
Die Highlights:
- Balboa Park: Ein 490 Hektar großer Stadtpark mit 17 Museen, dem weltberühmten San Diego Zoo ($67, einer der besten Zoos der Welt — 3.700 Tiere, darunter Pandas, Koalas und Gorillas), spanisch-kolonialer Architektur aus der Panama-California Exposition 1915 und kostenlosen Gärten. Ein ganzer Tag reicht kaum.
- Gaslamp Quarter: Das historische Stadtzentrum — 16 Blocks mit viktorianischen Gebäuden, heute voller Restaurants, Bars, Clubs und Galerien. Am Wochenende pulsiert das Viertel bis in die frühen Morgenstunden.
- La Jolla: Der schickste Küstenort San Diegos. Die La Jolla Cove ist ein geschützter Strand mit kristallklarem Wasser, an dem Seelöwen neben Schwimmern und Schnorchlern auf den Felsen liegen. Das Birch Aquarium ($22) an der Scripps Institution of Oceanography bietet einen Blick hinter die Kulissen der Meeresforschung.
- Coronado: Die Halbinsel gegenüber von Downtown, erreichbar über die geschwungene Coronado Bridge. Der Coronado Beach wurde wiederholt zum besten Strand Amerikas gewählt. Das Hotel del Coronado (1888) ist ein viktorianisches Traumschloss am Strand — selbst wenn du nicht hier übernachtest ($400+/Nacht), lohnt sich ein Besuch der Lobby und der Strandbar.
San Diego ist auch der perfekte Ausgangspunkt für einen Tagesausflug nach Tijuana (Mexiko) — du kannst die Grenze zu Fuß überqueren (Trolley bis San Ysidro, dann 10 Minuten laufen). Reisepass nicht vergessen!
💡 Tipp
San Diego hat ein hervorragendes Trolley-System ($2,50 pro Fahrt, $6 Tagespass) — du brauchst im Stadtzentrum kein Auto. Für Strände außerhalb (La Jolla, Coronado) ist ein Auto hilfreich. Die beste Reisezeit: September-November — perfektes Wetter, weniger Touristen, niedrigere Preise. Der „June Gloom" (Mai/Juni) bringt morgendliche Bewölkung, die sich erst nachmittags auflöst.