Gold Coast★★
Die Gold Coast ist Australiens Antwort auf Miami — 57 Kilometer goldener Sandstrand, gesäumt von Hochhäusern, Themenparks und einer unerschöpflichen Party- und Surfszene. Für manche ist es Kitsch, für andere das Paradies. Eines ist sicher: Die Wellen sind real, der Sonnenschein (300 Tage/Jahr) ist zuverlässig, und das Hinterland ist überraschend wild.
Strände
- Surfers Paradise: Das Zentrum der Gold Coast — Hochhäuser, Nachtleben, Shopping-Malls und ein breiter Strand mit konsistenten Wellen. Touristisch, aber energiegeladen. Freitagabends: Beachfront Night Markets.
- Burleigh Heads: Die entspanntere, hipperere Alternative zu Surfers. Hervorragender Surfbreak, Café-Szene und der Burleigh Head National Park mit kurzem Küstenwanderweg und Walbeobachtung (Jun–Nov). Das Justin Lane (1708 Gold Coast Highway) ist eine legendäre Rooftop-Bar.
- Coolangatta: Am südlichen Ende, an der NSW-Grenze. Ruhiger, familienfreundlich, mit Snapper Rocks — einem der besten Surfbreaks Australiens.
Hinterland — die grüne Überraschung
Nur 30 Minuten von den Stränden entfernt liegt das Gold Coast Hinterland — uralter Regenwald, Wasserfälle und Berge:
- Springbrook National Park: Natürliche Brücke mit Glühwürmchen-Höhle (nachts, kostenlos!). Purling Brook Falls (109 m Wasserfall). Best of All Lookout mit Blick bis zur Küste.
- Tamborine Mountain: Weingüter, Käsereien, Regenwald-Skywalk (19,90 AUD) und ein Dorf voller Galerien und Boutiquen.
- Lamington National Park: UNESCO-Welterbe mit 160 km Wanderwegen durch subtropischen Regenwald. Tree Top Walk (O'Reilly's) und wilde Papageien, die dir auf der Hand sitzen.
💡 Tipp
Die Gold Coast ist geteilt: Surfers Paradise für Party und Action, Burleigh Heads und Coolangatta für entspannten Beach-Lifestyle. Insider-Tipp: Die Glühwürmchen-Höhle in der Natural Bridge (Springbrook NP) ist nachts magisch — kostenlos, aber nur mit Taschenlampe und ohne Blitz besuchen.