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Australien

Australien ist ein Kontinent für sich: Das Great Barrier Reef, das rote Outback, die Opernstadt Sydney, Koalas und Kängurus. Work & Travel, Roadtrip oder Luxus – Australien ist der Traum vieler Reisender.

Hauptstadt

Canberra

Sprache

Englisch

Währung

Australischer Dollar (AUD)

Zeitzone

UTC+8 bis +11

Flugzeit ab DE

ca. 20–24 Stunden

Einreise

Reisepass + eVisitor Visum

Top 5 Highlights in Australien

Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.

1

Sydney

Opernhaus, Harbour Bridge, Bondi Beach und Manly – Australiens glamouröse Metropole.

2

Great Barrier Reef

Das größte Korallenriffsystem der Welt – Schnorcheln und Tauchen vom Feinsten.

3

Uluru

Der heilige rote Monolith der Aborigines im Herzen des Outbacks.

4

Melbourne

Street Art, Kaffeekultur, Food-Szene und die Great Ocean Road vor der Tür.

5

Great Ocean Road

243km Küstenstraße: Die Zwölf Apostel, Regenwald und Surfstrände.

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Beste Reisezeit für Australien

Empfohlene Reisezeit

Okt–März (Süden), Apr–Okt (Norden)

Sommer

25–35°C

Winter

10–20°C

Was kostet ein Urlaub in Australien?

Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)

🎒

Budget

70–100€

Hostel, Streetfood, ÖPNV

🏨

Mittelklasse

100–180€

Hotel, Restaurant, Ausflüge

🌟

Luxus

180–400€

Boutique-Hotel, Fine Dining

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Essen & Trinken in Australien

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Meat Pie
Vegemite Toast
Fish and Chips
Lamington
Flat White
Barramundi

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15 Regionen, Städte und Highlights in Australien

Städte

Adelaide

Adelaide, die Hauptstadt Südaustraliens, ist eine elegante, grüne Stadt, die als Australiens Festival-Hauptstadt und Gourmet-Destination bekannt ist. Die Stadt wurde 1836 als einzige freie Siedlung Australiens gegründet — ohne Sträflings-Geschichte, was bis heute den entspannten, weltoffenen Charakter prägt. Das Adelaide Festival, das Fringe Festival (das zweitgrößte der Welt nach Edinburgh) und WOMADelaide verwandeln die Stadt jeden Herbst (Februar/März) in ein kulturelles Epizentrum. Über einen Monat lang werden Theater, Musik, Comedy und Kunst geboten — die gesamte Stadt wird zur Bühne. Das Barossa Valley, nur 60 km nördlich, ist Australiens berühmtestes Weinanbaugebiet: Über 150 Weingüter produzieren hier Shiraz von Weltklasse, viele in historischen deutschen Siedlergebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Die McLaren-Vale-Region im Süden bietet eine weitere erstklassige Weinregion direkt vor den Toren der Stadt. Kangaroo Island, Australiens drittgrößte Insel, liegt nur 112 km südwestlich von Adelaide und ist ein Naturparadies: Känguruhs, Koalas, Seelöwen, Echidnas und über 260 Vogelarten leben hier in freier Wildbahn. Die Remarkable Rocks und der Admirals Arch an der Südküste sind geologische Formationen von surrealer Schönheit. Der Adelaide Central Market, seit 1869 in Betrieb, ist einer der größten überdachten Märkte der südlichen Hemishäre: Über 80 Händler bieten frische Produkte, Käse, Oliven, Meeresfrüchtee und multikulturelle Küche. Die Adelaide Hills, nur 20 Minuten östlich, überraschen mit deutschen Siedlerdörfern wie Hahndorf (1839 gegründet), kühlen Weinen und Wildtierparks.

WeinFestivalNatur

Brisbane

Brisbane ist die Hauptstadt des Bundesstaates Queensland und mit über 2,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Australiens. Die subtropische Metropole am Brisbane River wird 2032 die Olympischen Sommerspiele ausrichten und befindet sich in einem rasanten Wandel von der verschlafenen Provinzstadt zur modernen Weltstadt. South Bank ist das kulturelle Zentrum der Stadt: Auf dem ehemaligen Expo-88-Gelände befinden sich die Streets Beach — ein künstlicher Stadtstrand mit Lagune mitten in der City —, das Queensland Cultural Centre mit der Gallery of Modern Art (GOMA) und das Maritime Museum. Der Abendspaziergang entlang der beleuchteten Uferpromenade ist ein Highlight. Der Lone Pine Koala Sanctuary ist das älteste und größte Koala-Schutzgebiet der Welt: Hier kann man Koalas halten (Queensland ist einer der wenigen australischen Bundesstaaten, in denen das erlaubt ist), Kängurus füttern und Schnabeltiere beobachten. Die Story Bridge, Brisbanes ikonische Stahlbrücke von 1940, kann per Story Bridge Adventure Climb bestiegen werden: Der Aufstieg auf 80 Meter Höhe bietet 360-Grad-Panorama über die Stadt und bis zu den Glass House Mountains. Mount Coot-tha, nur 7 km vom Stadtzentrum, bietet einen Botanischen Garten und den besten Aussichtspunkt auf die Skyline. Von Brisbane aus sind die Gold Coast (1 Stunde südlich) und die Sunshine Coast (1,5 Stunden nördlich) sowie die Inseln Moreton Island und Stradbroke Island per Fähre erreichbar.

KoalaStrandOlympia 2032

Byron Bay

Byron Bay an der Ostküste Australiens ist der östlichste Punkt des australischen Festlands und ein Ort, der wie kein anderer den australischen Surf-Lifestyle verkörpert. Die entspannte Küstenstadt in New South Wales hat sich vom Hippie-Dorf zum angesagten Lifestyle-Reiseziel gewandelt, ohne dabei seinen alternativen Charme zu verlieren. Deutsche Backpacker und Individualreisende lieben Byron Bay für seine perfekten Surfbreaks, die Walbeobachtung von Juni bis November direkt vom Cape Byron Leuchtturm, die lebendige Kunstszene und die herausragende Farm-to-Table-Gastronomie. Das Hinterland mit seinen subtropischen Regenwäldern, Wasserfällen und Macadamia-Farmen bietet einen wunderbaren Kontrast zum Strandleben. Yoga-Retreats, Märkte und eine bewusste Lebensweise prägen den einzigartigen Spirit dieses besonderen Ortes.

surfenleuchtturmbackpacker

Cairns

Cairns ist das Tor zum Great Barrier Reef — eine tropische Stadt im äeussersten Norden Queenslands, von der aus zwei UNESCO-Welterben auf engstem Raum erreichbar sind: das größte Korallenriff der Erde vor der Küste und der älteste Regenwald der Welt (Daintree) im Hinterland. Kein anderer Ort in Australien bietet diese Kombination aus Unterwasserwelt und Urwald. Das Great Barrier Reef erstreckt sich über 2.300 Kilometer und beherbergt über 1.500 Fischarten, 400 Korallenarten und Meeresschildkröten, Mantarochen, Riffhaie und Clownfische in einem Farbenrausch, der unter Wasser wie ein psychedelischer Garten wirkt. Von Cairns fahren täglich Schnorchel- und Tauchboote zu den äußeren Riffen (1,5-2 h), wo die Sichtweite 15-30 Meter beträgt. Der Daintree Rainforest ist 135 Millionen Jahre alt — älter als der Amazonas — und der einzige Ort der Welt, an dem tropischer Regenwald direkt auf Korallenriff trifft. Krokodile leben in den Flüssen, Kasuare (1,8 m große flugunfäehige Vögel) durchstreifen das Unterholz, und Baumkängurus sitzen in den Baumkronen. Die Kuranda Scenic Railway windet sich durch 37 Tunnel und über Brücken durch den Regenwald hinauf ins Hochland: Die Stoney Creek Falls Bridge bietet einen der spektakulärsten Eisenbahnblicke der Welt. Zurück geht es per Skyrail Rainforest Cableway, einer 7,5 km langen Gondelbahn über den Baumkronen. Die Cairns Esplanade Lagoon ist ein kostenloser Salzwasserpool direkt an der Waterfront: Weil Cairns keinen Badestrand hat (Krokodile und Quallen), haben die Einwohner sich einen Pool gebaut, der wie ein tropisches Freibad am Meer wirkt — mit Palmen, Liegewiesen und Barbecue-Stellen.

Great Barrier ReefRegenwaldTauchen

Canberra

Canberra, Australiens geplante Hauptstadt, wurde 1913 als Kompromiss zwischen Sydney und Melbourne aus dem Boden gestampft und hat den Ruf einer langweiligen Beamtenstadt. Dieser Ruf ist veraltet: Die Stadt hat sich zu einem Hotspot für Gastronomie, Kultur und Outdoor-Aktivitäten entwickelt, eingebettet in die sanften Hügel des Australian Capital Territory. Das Australian War Memorial ist eines der bewegendsten Museen der Welt: Die Kombination aus Gedenkstätte, Museum und Forschungszentrum erzählt Australiens Militärgeschichte mit einer Intensität, die selbst Nicht-Australier zu Tränen rührt. Das neue Parliament House (1988), in den Capital Hill integriert, ist architektonisch beeindruckend und bietet kostenlose Führungen. Die National Gallery of Australia beherbergt Australiens größte Kunstsammlung, darunter Aboriginal Art und den berühmten Jackson Pollock Blue Poles. Das Questacon (National Science and Technology Centre) ist perfekt für Familien. Canberras Umgebung bietet Überraschungen: Kängurus grasen auf den Golfplätzen, der Tidbinbilla Nature Reserve beherbergt Koalas und Schnabeltiere, und die aufstrebende Weinregion des Canberra District produziert exzellenten Shiraz und Riesling. Im Herbst (April-Mai) verwandeln sich die Laubbäume in ein Farbenspektakel.

HauptstadtMuseenKängurus

Gold Coast

Die Gold Coast ist Australiens glänzendes Spielfeld — eine 57 Kilometer lange Kette aus goldenen Sandstränden, Surfbreaks von Weltklasse und einer glänzenden Skyline, die direkt hinter den Dünen in den Himmel ragt. Diese Stadt in Queensland vereint entspanntes Strandleben mit Themenpark-Abenteuer, Regenwald-Hinterland und einer aufstrebenden Kulinarik-Szene. Surfers Paradise ist das Epizentrum: Hier treffen die Wellen des Pazifiks auf Hochhäuser, Boutiquen und das lebhafteste Nachtleben an der Ostküste Australiens. Der breite Sandstrand erstreckt sich so weit das Auge reicht, Surfer reiten Wellen bei Sonnenaufgang, und Lifeguards in Rot und Gelb wachen über eines der sichersten Badereviere der Welt. Die Gold Coast beherbergt Australiens größte Themenpark-Konzentration: Warner Bros. Movie World, Dreamworld, WhiteWater World und Sea World liegen innerhalb von 20 Minuten und bieten Achterbahnen, Wasserrutschen und Tierbegegnungen für die ganze Familie. Das Hinterland ist die überraschende Seite der Gold Coast: Der Lamington National Park mit seinen subtropischen Regenwäeldern, Wasserfällen und Papageienschwärmen liegt nur 45 Minuten von der Küste entfernt. Die Tamborine Mountain Wine Region bietet Weingüter, Käsereien und Panoramablicke über die Küste. Burleigh Heads und Coolangatta sind die entspannteren Alternativen zu Surfers Paradise: Lokale Cafes, Craft-Brauereien, Baürnmärkte und einige der besten Surfbreaks der Welt (Snapper Rocks, Kirra) ziehen Surfer und Foodies gleichermassen an.

StrandSurfenThemenparks

Hobart

Hobart ist Australiens bestgehütetes Geheimnis — die Hauptstadt Tasmaniens liegt malerisch am Fuße des Mount Wellington mit Blick auf den Derwent River und verbindet koloniale Geschichte mit einer explosiven Food- und Kunstszene. Das MONA (Museum of Old and New Art), ein unterirdisches Privatmuseum auf einer Halbinsel, hat Hobart zur Kulturhauptstadt Australiens gemacht. Der Salamanca Place mit seinen georgianischen Sandsteinlagerhäusern, die zu Galerien, Cafés und Boutiquen umgebaut wurden, ist das Herz der Stadt. Samstags verwandelt sich der Platz in den Salamanca Market, einen der besten Wochenendmärkte Australiens. Der Hafen mit seinen Fischerbooten und Restaurants bietet frischeste Meeresfrüchte — Tasmaniens Austern, Lachs und Langusten gehören zu den besten der Welt. Der Mount Wellington (kunanyi) ist nur 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt und bietet Panoramablick über ganz Südost-Tasmanien. Hobart ist das Tor zur tasmanischen Wildnis — der Cradle Mountain, die Wineglass Bay und die Huon Valley-Weinregion sind Tagesausflüge. Von Sydney oder Melbourne fliegt man in nur 1-1,5 Stunden nach Hobart — oder nimmt die Spirit of Tasmania-Fähre ab Melbourne.

TasmanienAustralienKunst

Melbourne

Melbourne, Australiens Kulturhauptstadt, gilt als die lebenswerteste Stadt des Kontinents und überzeugt mit einer einzigartigen Mischung aus viktorianischer Architektur, weltklasse Street Art, einer obsessiven Kaffeekultur und einer Kreativszene, die ihresgleichen sucht. Die Stadt am Yarra River ist das Gegenstück zum sonnenverwöhnten Sydney — intellektueller, künstlerischer und ein wenig eigensiniger. Die berühmten Laneways wie Hosier Lane, AC/DC Lane und Degraves Street sind lebende Galerien: Jede freie Wand ist mit aufwändigen Graffiti und Murals bedeckt, dazwischen verstecken sich winzige Bars, unabhängige Boutiquen und einige der besten Cafes der Welt. Melbourne nimmt seinen Kaffee ernster als jede andere Stadt — Flat White wurde hier erfunden, und selbst die kleinste Seitengasse hat einen erstklassigen Röster. Der Queen Victoria Market ist ein riesiger Freiluftmarkt für Delikatessen und Kuriositäten. Die Great Ocean Road, eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt, beginnt nur eine Autostunde südwestlich und führt zu den Twelve Apostles, dramatischen Kalksteinfelsen im Südlichen Ozean. Das Melbourne Cricket Ground fasst 100.000 Zuschauer und ist Tempel für Cricket und Australian Football. Phillip Island mit seiner Pinguin-Parade liegt nur 90 Minuten entfernt. Die beste Reisezeit ist November bis April.

KaffeeStreet ArtKultur

Perth

Perth ist die Hauptstadt Westaustraliens und mit über 2 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes. Sie gilt als die isolierteste Großstadt der Welt — die nächste Stadt vergleichbarer Größe, Adelaide, liegt über 2.100 km entfernt. Doch gerade diese Abgeschiedenheit macht Perth so besonders: endlose Strände, über 3.000 Sonnenstunden pro Jahr und eine entspannte Lebensqualität. Kings Park and Botanic Garden ist einer der größten innerstädetischen Parks der Welt: 400 Hektar mit einheimischen Wildblumen (spektakuläre Blüte von August bis Oktober), Wanderwegen durch den Eukalyptuswald und dem DNA Tower mit Panoramablick über die Skyline und den Swan River. Rottnest Island, nur 25 Minuten per Fähre, ist die Heimat der Quokkas — kleine, lächelnde Beuteltiere, die nur hier und an wenigen Küsten Westaustraliens vorkommen. Die autofreie Insel bietet 63 Strände, kristallklares Wasser und exzellentes Schnorcheln. Ein Quokka-Selfie ist ein Muss. Cotteslö Beach ist Perths berühmtester Stadtstrand: weißer Sand, türkises Wasser und spektakuläre Sonnenuntergänge über dem Indischen Ozean. Fremantle, Perths historische Hafenstadt, begeistert mit dem Fremantle Market, dem ehemaligen Gefängnis (UNESCO-Welterbe) und einer lebhaften Craft-Beer-Szene. Der Swan Valley, nur 25 Minuten östlich von Perth, ist Westaustraliens älteste Weinregion mit über 40 Weingutern, Brauereien und Schokoladenmanufakturen. Margaret River, 3 Stunden südlich, ist Australiens Premium-Weinregion.

QuokkaStrandWein

Sydney

Sydney, Australiens größte und bekannteste Stadt, begeistert mit ihrer spektakulären Lage an einem der schönsten Naturhäfen der Welt. Das ikonische Opernhaus mit seinen muschelförmigen Segeldächern und die mächtige Harbour Bridge bilden zusammen eine der beruhmtesten Stadtsilhoütten überhaupt — ob vom Wasser, von Mrs Macquaries Chair oder bei einem BridgeClimb über den Stahlbogen. Bondi Beach ist weit mehr als nur ein Strand: Die Bondi-to-Coogee-Küstenwanderung führt über dramatische Klippen und versteckte Buchten und zählt zu den besten Stadtwanderungen weltweit. Manly Beach auf der Norduferseite ist per Fähre erreichbar und bietet entspanntes Surf-Flair. The Rocks, das historische Gründungsviertel, beeindruckt mit Sandsteingebäuden, Pubs und einem Wochenendmarkt direkt unter der Harbour Bridge. Sydneys kulinarische Szene spiegelt die multikulturelle Bevölkerung wider: Von vietnamesischem Streetfood in Cabramatta über japanische Izakayas in Surry Hills bis zu Meeresfrüchterestaureants am Fish Market. Der Taronga Zoo bietet Tierbeobachtung mit Harbour-Panorama, und die Blue Mountains, nur 90 Minuten westlich, locken mit Eukalyptusnebel, Sandsteinklippen und den Three Sisters. Die beste Reisezeit ist September bis November und März bis Mai.

StrandMetropoleNatur

Inseln

Fraser Island (K'gari)

Fraser Island, seit 2023 offiziell K'gari (ausgesprochen „Garri") nach dem Namen der Butchulla-Ureinwohner, ist die größte Sandinsel der Welt und ein Naturparadies von UNESCO-geschützter Einzigartigkeit. Die Insel vor der Küste von Queensland erstreckt sich über 123 Kilometer und beweist, dass Sand weit mehr sein kann als nur Strand — hier wachsen uralte Regenwälder direkt aus dem Sand. Das Herzstück der Insel ist der Lake McKenzie (Boorangoora), ein Perched Lake von unwirklicher Schönheit. Kristallklares, türkisfarbenes Wasser, so rein wie destilliertes Wasser, füllt ein Becken aus blendend weißem Quarzsand. Das Wasser ist so weich und mineralfrei, dass es sich anfühlt wie Seide auf der Haut. Es gibt weltweit nur wenige Orte, die eine solche Reinheit bieten. Der 75 Mile Beach dient als offizielle Autobahn der Insel — Allradfahrzeuge brettern über den festen Sand entlang der Brandung, während im Hintergrund rostrot gefärbte Sandklippen (die Pinnacles und die Cathedral) leuchten. Das Wrack der SS Maheno, ein ehemaliges Luxusliner, das seit 1935 am Strand verrostet, ist eines der meistfotografierten Motive Australiens. Eli Creek, ein kristallklarer Süßwasserbach, der in den Ozean mündet, ist die beliebteste natürliche Wasserrutsche der Insel. Man lässt sich einfach im kühlen, klaren Wasser treiben — ein erfrischendes Vergnügen an heißen Tagen. Die Champagne Pools, natürliche Felsenpools, in die die Brandung wie Champagnerblasen sprudelt, bieten ein weiteres einmaliges Badeerlebnis. K'gari ist auch Heimat einer der reinsten Dingo-Populationen Australiens. Die wilden Hunde der Insel haben sich aufgrund ihrer Isolation kaum mit Haushunden vermischt und gelten als genetisch besonders wertvoll. Strikte Regeln schützen die Tiere: Kein Füttern, Abstand halten und Lebensmittel sicher verwahren. Der zentrale Regenwald der Insel, der Valley of the Giants, beherbergt Satinay-Bäume, die über 1.000 Jahre alt und bis zu 50 Meter hoch werden — und das auf purem Sand. Dieses ökologische Phänomen gibt es nirgendwo sonst auf der Welt und war ein Hauptgrund für die UNESCO-Anerkennung.

InselUNESCOStrand

Kangaroo Island

Kangaroo Island vor der Südküste Australiens ist ein Naturparadies im Miniaturformat: Auf einer Fläche, die etwa halb so groß wie Mallorca ist, konzentriert sich eine erstaunliche Vielfalt an Wildtieren und Landschaften — von unberührten Eukalyptuswäldern über dramatische Küstenfelsen bis hin zu weißen Sandstränden, an denen sich Seelöwen und Kängurus das Ufer teilen. Die Insel ist vor allem für ihre unglaubliche Tierwelt bekannt: Koalas sitzen in den Eukalyptusbäumen am Hanson Bay Wildlife Sanctuary so zahlreich und tief, dass man sie vom Weg aus beobachten kann. An der Seal Bay rasten Australische Seelöwen direkt am Strand, und geführte Touren führen bis auf wenige Meter an die dösenden Tiere heran. Kängurus und Wallabies sind allgegenwärtig, Schnabeligel watscheln durch das Unterholz, und in der Dämmerung kann man Pinguine am Strand beobachten. Der Flinders Chase National Park an der Westspitze der Insel beherbergt einige der beeindruckendsten Naturformationen Australiens: Die Remarkable Rocks — riesige, von Wind und Wetter skulptierte Granitblöcke auf einer Klippe über dem Südlichen Ozean — wirken wie von einem surrealistischen Bildhaür geschaffen. Der nahegelegene Admirals Arch, ein natürlicher Felsbogen, unter dem sich eine Kolonie Neuseeländischer Seebären tummelt, ist ebenfalls ein Highlight. Nach den verheerenden Buschfeürn von 2020, die einen Großteil der Insel verwüsteten, hat sich Kangaroo Island bemerkenswert erholt. Die Natur regeneriert sich, die Tierpopulationen wachsen wieder, und die Inselbewohner haben mit bewundernswerter Resilienz ihre Betriebe wieder aufgebaut. Ein Besuch unterstützt diese Erholung direkt — und die Insel ist schöner und grüner als je zuvor.

WildlifeInselKoalas

Gebiete

Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef ist das größte Korallenriff-System der Welt und eines der sieben Naturwunder. Mit einer Länge von über 2.300 Kilometern entlang der australischen Nordostküste beherbergt es über 600 Korallenarten, 1.500 Fischarten und zahllose Meeresschildkröten, Delfine, Wale und Mantarochen. Von der Internationale Raumstation aus ist es das einzige lebende Gebilde der Erde, das mit bloßem Auge sichtbar ist. Cairns ist das Haupttor zum Riff. Von hier starten täglich Boote zu den äußeren Riffabschnitten, wo die Korallen am gesündesten und die Unterwasserwelt am vielfältigsten ist. Ein Schnorchelausflug zum Outer Reef enthüllt eine Welt von atemberaubender Farbigkeit: Neon-blaü Doktorfische, leuchtend gelbe Schmetterlingsfische, Clownfische in Anemonen und riesige Meeresschildkröten, die gemächlich vorbeigleiten. Die Whitsunday Islands, 900 Kilometer südlich von Cairns, sind der fotogenste Zugang zum Riff. Whitehaven Beach — mit seinem blendend weißen Quarzsand und dem türkisfarbenen Wasser — wird regelmäßig als einer der schönsten Strände der Welt gekürt. Der Hill Inlet Lookout zeigt, wie sich Sand und Wasser bei Ebbe in einem surrealen Muster aus Weiß und Blau vermischen. Port Douglas, eine Stunde nördlich von Cairns, bietet einen entspannteren Zugang zum Riff. Die Four Mile Beach, der Sonntagsmarkt und die kurze Fahrt zum Daintree Rainforest — dem ältesten Regenwald der Welt, der direkt an das Riff grenzt — machen Port Douglas zum idealen Basislager. Das Great Barrier Reef steht durch Korallenbleiche und steigende Meerestemperaturen unter Druck. Mehrere schwere Bleiche-Ereignisse in den letzten Jahren haben Teile des Riffs beschädigt, und Wissenschaftler warnen, dass das Riff in seiner jetzigen Form gefährdet ist. Ein Besuch hat daher auch einen dringlichen Charakter: Es ist ein Naturwunder, das man jetzt erleben sollte — und dessen Schutz uns alle angeht.

AustralienKorallenriffSchnorcheln

Uluru

Uluru ist Australiens spirituelles Herz — ein 348 Meter hoher Sandstein-Monolith, der sich aus der flachen, roten Ebene des australischen Outbacks erhebt und seit über 30.000 Jahren das heiligste Stück Land der Anangu, der traditionellen Eigentümer, ist. Bei Sonnenauf- und -untergang verwandelt der Fels seine Farbe in einem Spektakel, das von tiefem Orange über leuchtendes Rot bis zu mystischem Violett reicht. Der Uluru-Kata Tjuta National Park (UNESCO-Welterbe) umfasst nicht nur Uluru selbst, sondern auch die 36 Felskuppeln der Kata Tjuta (die Olgas), die 25 Kilometer westlich aufragen. Das Valley of the Winds durchschneidet die roten Dome-Formationen und bietet eine der spektakulärsten Wanderungen Australiens. Der Base Walk um Uluru (10,6 km, 3-4 Stunden) enthüllt die verborgenen Details des Monolithen: Höhlen mit uralter Felskunst der Anangu, Wasserfälle nach Regengüssen, tiefe Furchen und überhäengende Klippen. Bestimmte Stellen sind heilig (Tjukurpa) und dürfen nicht fotografiert werden — die respektvolle Einhaltung dieser Bitten ist essenziell. Seit Oktober 2019 ist das Besteigen des Uluru offiziell verboten, ein Wunsch der Anangu, der lange missachtet wurde. Stattdessen bieten geführte kulturelle Touren, Dot-Painting-Workshops und die abendliche Field of Light-Installation von Bruce Munro (50.000 leuchtende Stiele in der Wüste) tiefere und respektvollere Wege, diesen Ort zu erleben. Das Outback-Erlebnis umfasst Kamelritte bei Sonnenuntergang, Sternbeobachtung unter einem der klarsten Nachthimmel der Erde und die legendäre Sounds of Silence-Dinner-Experience: ein Gourmet-Abendessen unter freiem Sternenhimmel, wäerend ein Astronom die Milchstraße erklärt.

OutbackHeiliger OrtUNESCO

Regionen

Tasmanien

Tasmanien ist Australiens vergessene Insel — und genau das macht sie so besonders. Der südlichste Bundesstaat, nur eine kurze Fähre oder einen Inlandsflug von Melbourne entfernt, bewahrt eine der letzten gemäßigten Wildnisregionen der Erde: Fast die Hälfte der Insel ist Nationalpark oder Schutzgebiet, und die UNESCO hat große Teile als Welterbe eingestuft. Der Cradle Mountain-Lake St. Clair National Park ist das ikonische Herzstück: Der gezackte Gipfel des Cradle Mountain spiegelt sich im stillen Dove Lake, umgeben von Knopfgras-Ebenen und uraltem Regenwald. Der Overland Track, der 65 Kilometer durch diesen Park führt, gilt als eine der besten Mehrtageswanderungen der Welt — sechs Tage durch sich ständig wechselnde Landschaften aus Moorheiden, Bergwäldern, Gletscherseen und Alpinplatten. Die Westküste ist die wilde Seite: Jahrhundertealte Huon-Kiefern (die ältesten lebenden Bäume der Südhalbkugel) wachsen in Regenwäldern, die seit der letzten Eiszeit nahezu unverändert sind. Die Tarkine, der größte verbliebene gemäßigte Regenwald Australiens, ist ein Ort von mystischer Stille und ökologischer Bedeutung. An der Küste peitscht der „Roaring Forties"-Wind die Brandung gegen Klippen aus uraltem Quartzit. Tasmanien hat auch eine kulinarische Renaissance erlebt: Die Insel produziert einige der besten Austern, Lachse und Trüffel Australiens, und die Craft-Beer-Szene ist lebendiger als in manchem Festlandstaat. In Hobart hat David Walshs exzentrisches MONA-Museum (Museum of Old and New Art) — ein unterirdisches Privatmuseum in einem Sandsteincliff — die Kulturlandschaft der Insel revolutioniert. Und die Tierwelt? Tasmanische Teufel, Wombats, Schnabeltiere und Quolls streifen durch eine Landschaft, die an Neuseeland und Patagonien gleichzeitig erinnert.

WildnisWandernRegenwald

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