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Natur & Tierwelt · Abschnitt 1/4

Einzigartige Fauna — Kängurus, Koalas & mehr

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Einzigartige Fauna — Kängurus, Koalas & mehr

Australiens 50 Millionen Jahre Isolation vom Rest der Welt haben eine einzigartige Tierwelt hervorgebracht. Über 80% der Säugetiere, Reptilien und Amphibien Australiens gibt es nirgendwo sonst — die höchste Endemie-Rate aller Kontinente.

Die Ikonen

  • Känguru (Kangaroo): Über 50 Millionen Kängurus leben in Australien — mehr als doppelt so viele wie Menschen. Vom 2 Meter großen Red Kangaroo (das größte Beuteltier der Welt) bis zum winzigen Wallaby. In freier Wildbahn: Grampians NP (Victoria), Kangaroo Island (SA), überall im Outback.
  • Koala: KEIN Bär! Ein Beuteltier, das 22 Stunden am Tag schläft und sich ausschließlich von Eukalyptusblättern ernährt (die für die meisten Tiere giftig sind). In freier Wildbahn: Great Ocean Road (Lighthouse Road bei Kennett River), Kangaroo Island, Noosa National Park, Magnetic Island.
  • Schnabeltier (Platypus): Das bizarrste Tier der Evolution — ein Säugetier, das Eier legt, einen Entenschnabel hat, in Flüssen schwimmt und mit einem giftigen Sporn am Hinterbein stechen kann. Extrem scheu. Am ehesten zu sehen: Eungella NP (Queensland), Atherton Tablelands.
  • Wombat: Ein bulliger, grabender Beuteltier-Kuschelbär mit einem einzigartigen Talent: Er produziert würfelförmige Kothaufen (um zu verhindern, dass sie wegrollen). In freier Wildbahn: Cradle Mountain (Tasmanien), Wilsons Promontory (Victoria).
  • Tasmanischer Teufel: Das größte fleischfressende Beuteltier — nur auf Tasmanien. Nachtaktiv, mit einem Biss, der Knochen zermalmt. Kreischendes Geräusch nachts im Busch. Durch Gesichtstumor-Krankheit (DFTD) bedroht.
  • Quokka: Das „glücklichste Tier der Welt" — ein kleines Beuteltier mit ewigem Lächeln. Fast nur auf Rottnest Island (WA). → Details im Kapitel Westaustralien.

💡 Tipp

Die beste Zeit, Wildtiere in freier Wildbahn zu sehen, ist die Dämmerung (Sonnenauf- und -untergang). Kängurus und Wallabys sind dann am aktivsten. Für Koalas: Schau nach oben in Eukalyptusbäume — sie sind gut getarnt, aber ein geübtes Auge findet sie. Der Geruch von Eukalyptusöl und Koala-Kot hilft bei der Suche.

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