Ceylon-Tee — Weltruhm aus dem Hochland
Ceylon-Tee ist nach wie vor eines der bekanntesten Exportprodukte Sri Lankas und genießt Weltruhm. Der Anbau begann 1867, als der Schotte James Taylor die ersten Teesträucher auf seiner Plantage in Loolecondera pflanzte — nachdem eine Pilzkrankheit die bis dahin dominierenden Kaffeeplantagen vernichtet hatte.
Die Teeregionen
- Nuwara Eliya (High Grown, über 1.200 m): Leichter, heller Tee mit delikatem Aroma — der „Champagner" unter den Ceylon-Tees
- Kandy (Mid Grown, 600–1.200 m): Kräftig und vollmundig, guter Allrounder
- Ruhuna (Low Grown, unter 600 m): Dunkler, malziger Tee mit viel Körper
Tee trinken in Sri Lanka: „Plain Tea" (schwarzer Tee mit Zucker) wird überall für 30–100 LKR serviert. „Milk Tea" (mit Kondensmilch) ist die populärere Variante. In den Touristengebieten gibt es auch Grüntee, Kräutertee und alle erdenklichen Variationen.
💡 Tipp
Kaufe Tee direkt auf den Plantagen oder in den Fabrikshops — deutlich günstiger und frischer als in den Souvenir-Läden. Achte auf die Qualität: „BOP" (Broken Orange Pekoe) und „FBOP" (Flowery Broken Orange Pekoe) sind gute Alltagstees, „Silver Tips" und „Golden Tips" sind die teuersten Raritäten.