Centro Histórico★★★
★★★ Centro Histórico (UNESCO-Welterbe)
Limas Altstadt ist ein koloniales Juwel, das die Pracht des ehemaligen Vizekönigreichs widerspiegelt. Im 16.–18. Jahrhundert war Lima die reichste Stadt Südamerikas und Sitz des Vizekönigs von Peru, der über ein Gebiet von Kolumbien bis Patagonien herrschte. Die prächtigen Kirchen, Paläste und Plätze aus dieser Ära sind erstaunlich gut erhalten.
★★★ Plaza Mayor (Plaza de Armas)
Das Herz Limas seit der Stadtgründung durch Francisco Pizarro 1535. Umrahmt von der Kathedrale (1625, mit dem Grab Pizarros), dem Erzbischöflichen Palast mit seinen maurischen Holzbalkonen, dem Regierungspalast (Wachablösung täglich um 12 Uhr!) und dem Rathaus. Der Bronzebrunnen in der Mitte stammt von 1651.
★★★ Kloster San Francisco (Convento de San Francisco)
Das beeindruckendste Kloster Limas mit einer spektakulären Bibliothek (25.000 antike Bücher), blau-weißen Azulejos aus Sevilla und einem Kreuzgang, der zu den schönsten Kolonialbauwerken Südamerikas zählt. Der absolute Höhepunkt: die Katakomben — unterirdische Gänge mit den Gebeinen von geschätzt 70.000 Menschen, kunstvoll in Kreismustern angeordnet.
Jr. Lampa con Ancash. Eintritt: 15 PEN. Täglich 9:00–20:00. Nur mit Führung (30 Min., Spanisch/Englisch).
★★ Iglesia de Santo Domingo
Die älteste Kirche Limas (1549) beherbergt die Reliquien der drei peruanischen Heiligen: Santa Rosa de Lima (Amerikas erste Heilige), San Martín de Porres und San Juan Macías. Der Kreuzgang mit seinen Azulejo-Kacheln ist ein stilles Juwel abseits der Touristenströme.
★★ Casa de Aliaga
Das älteste kontinuierlich bewohnte Haus Amerikas — seit 1535 im Besitz derselben Familie! Francisco Pizarro schenkte das Grundstück seinem Leutnant Jerónimo de Aliaga, und 17 Generationen später lebt die Familie noch hier. Die Innenräume mit Kolonialmöbeln und Gemälden sind eine Zeitreise.
Jr. de la Unión 224. Nur mit Voranmeldung. 30 PEN.
★★ Chinatown (Barrio Chino)
Limas Chinatown rund um die Calle Capón erinnert daran, dass Peru die größte chinesische Community Südamerikas hat. Ab 1849 kamen hunderttausende chinesische Vertragsarbeiter — ihre Nachkommen prägten die peruanische Küche entscheidend. Hier findest du die besten Chifas (chinesisch-peruanische Restaurants).