Kep★★
Kep — Krabben, Ruinen und Meerblick
Kep (ehemals „Kep-sur-Mer") war einst das Saint-Tropez Südostasiens: In den 1960er-Jahren ließen Kambodschas Elite und französische Kolonialbeamte hier luxuriöse Villen mit Meerblick bauen. Dann kamen die Roten Khmer und zerstörten fast alles. Heute sind die Villenruinen, überwuchert von Dschungel, einer der faszinierendsten Anblicke Kambodschas.
Highlights
- Krabbenmarkt: DER Grund für einen Kep-Besuch. Direkt am Wasser verkaufen Fischer fangfrische Krabben, die vor deinen Augen mit Kampot-Pfeffer zubereitet werden. Eine Portion Pepper Crab: 4–6 USD. Dazu Reis und ein kaltes Bier. Meeresfrüchte-Himmel.
- Kep Beach: Ein kleiner, sichelförmiger Sandstrand, neu aufgeschüttet und sauber. Nicht spektakulär, aber angenehm zum Baden. Kostenlose Sonnenliegen.
- Kep-Nationalpark: 50 km² Regenwald direkt hinter der Stadt. Wanderwege (Led Zep Trail: 8 km, 3h), Aussichtspunkte mit Blick auf den Golf von Thailand und die vietnamesische Insel Phu Quoc. Eintritt: 1 USD.
- Tagesausflug: Rabbit Island (Koh Tonsay): 25 Min. per Boot (7 USD Return). Winzige Insel mit ein paar Bambus-Bungalows (5–8 USD/Nacht), Hängematten und einem schönen Strand. Perfekt für einen faulen Tag. Nimm Bargeld mit — es gibt keinen ATM.
💡 Tipp
Kep und Kampot liegen nur 25 km auseinander (Tuk-Tuk 7–8 USD, Moped 30 Min.) und lassen sich perfekt kombinieren. Übernachte in Kampot (bessere Auswahl, mehr Atmosphäre) und mache Kep als Tagesausflug für den Krabbenmarkt und den Nationalpark.