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Praktische Infos A-Z · Abschnitt 4/18

Feilschen — die Kunst des Verhandelns

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Feilschen — die Kunst des Verhandelns

Feilschen gehört in Vietnam zum Alltag — auf Märkten, bei Straßenhändlern, bei Taxi- und Bootsfahrten (ohne Taxameter), und bei vielen Dienstleistungen. Nicht feilschen bedeutet, den „Touristenpreis" zu zahlen, der oft 2–5× höher ist als der Einheimischenpreis.

Die goldenen Regeln

  1. Lächle! Feilschen in Vietnam ist ein freundliches Spiel, kein Kampf. Wer wütend wird, verliert — in jeder Hinsicht.
  2. Starte bei 40–50% des genannten Preises. Der Verkäufer startet hoch, du startest niedrig, ihr trefft euch in der Mitte.
  3. Der „Walk-away": Wenn du weggehst, ruft der Verkäufer oft deinen letzten Preis hinterher. Wenn nicht — war dein Preis zu niedrig.
  4. Vergleiche! Geh zu 2–3 Ständen und frag nach dem Preis, bevor du kaufst. So bekommst du ein Gefühl für den echten Wert.
  5. Nicht unter den Einkaufspreis drücken. Denk daran: Der Verkäufer muss davon leben. Ein fairer Preis ist einer, bei dem beide zufrieden sind.

Wo wird gefeilscht?

SituationFeilschen?
Märkte & StraßenständeJA — immer
SouvenirlädenJA — außer bei Festpreisen
Taxi ohne TaxameterJA — Preis VORHER vereinbaren
Motorrad-MieteJA — bei Mehrtages-Miete
Hotels (Walk-in)JA — besonders in der Nebensaison
Restaurants mit SpeisekarteNEIN
SupermärkteNEIN
Museen & EintritteNEIN
Grab/App-basierte DiensteNEIN — Festpreis

💡 Tipp

Ein häufiger Fehler: zu hart feilschen für Centbeträge. Wenn du über 5.000 VND (0,20€) streitest, frag dich: Würdest du das zu Hause auch tun? Ein fairer Deal ist besser als ein „Sieg", der den Verkäufer verärgert.

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