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Vietnam

Vietnam überrascht mit seiner Vielfalt: Halong-Bucht, Reisterrassen in Sapa, das quirlige Saigon, die Kaiserstadt Hué und kilometerlanges Streetfood. Alles zu unglaublich günstigen Preisen.

Hauptstadt

Hanoi

Sprache

Vietnamesisch

Währung

Dong (₫)

Zeitzone

UTC+7

Flugzeit ab DE

ca. 10–12 Stunden

Einreise

Reisepass, E-Visum nötig

Top 5 Highlights in Vietnam

Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.

1

Halong-Bucht

1.600 Kalksteinfelsen im smaragdgrünen Wasser – UNESCO-Welterbe und Postkartenmotiv.

2

Hội An

Die charmanteste Stadt Vietnams: Laternen, Schneider, Streetfood und alte Brücken.

3

Sapa

Reisterrassen, Bergvölker und Trekking im nebligen Norden.

4

Phú Quốc

Vietnams Tropenparadies: Weiße Strände, Schnorcheln und Pfefferplantagen.

5

Ho-Chi-Minh-Stadt

Pulsierend, chaotisch, faszinierend – Kriegsmuseum, Märkte und Rooftop-Bars.

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Beste Reisezeit für Vietnam

Empfohlene Reisezeit

Feb–Apr, Aug–Okt (je nach Region)

Sommer

28–35°C

Winter

18–28°C

Was kostet ein Urlaub in Vietnam?

Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)

🎒

Budget

20–35€

Hostel, Streetfood, ÖPNV

🏨

Mittelklasse

35–70€

Hotel, Restaurant, Ausflüge

🌟

Luxus

70–150€

Boutique-Hotel, Fine Dining

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Phở
Bánh Mì
Bún Chả
Gỏi Cuốn
Cà Phê Sữa Đá
Bánh Xèo

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20 Regionen, Städte und Highlights in Vietnam

Städte

Biên Hòa

Biên Hòa ist eine der ältesten Städte Südvietnams und liegt nur 30 km nordöstlich von Ho-Chi-Minh-Stadt am Ufer des Đồng Nai, des längsten Flusses Südvietnams. Die Stadt war einst ein bedeutendes Zentrum der chinesischen Auswanderergemeinschaft und blickt auf eine über 300-jährige Geschichte zurück. Der Bửu Long Tempel (Chùa Bửu Long), oft als das goldene Angkor Wat Vietnams bezeichnet, ist ein buddhistischer Tempelkomplex im thailändisch-khmerischen Stil mit goldenen Stupas, die sich über einen See erheben — ein architektonisches Wunder, das noch als Geheimtipp gilt. Der Đá Xanh Steinbruchsee ist ein smaragdgrüner See in einem ehemaligen Granitsteinbruch, umgeben von steilen Felswänden. Die Keramiktradition von Biên Hòa reicht Jahrhunderte zurück: Das Biên Hòa Pottery Village produziert bis heute handgefertigte Keramik mit charakteristischen Glasuren und Motiven. Die Stadt beheimatet auch den Trấn Biên Tempel, einen historischen konfuzianischen Tempel aus dem 17. Jahrhundert. Der Cát Tiên Nationalpark, ein UNESCO-Biosphärenreservat mit Urwald, bedrohten Tierarten und archäologischen Ruinen der Khmer-Kultur, liegt nur 150 km nördlich und ist ein perfekter Tagesausflug.

TempelKeramikVietnam

Cần Thơ

Can Tho ist die größte Stadt im Mekong-Delta und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Südvietnams. Die Stadt liegt am Zusammenfluss des Hau-Flusses (eines Hauptarms des Mekong) und mehrerer Kanäle, die das tägliche Leben prägen — hier spielt sich das authentischste Flussleben Vietnams ab, fernab der touristischen Pfade von Ho-Chi-Minh-Stadt. Der Cai-Rang-Schwimmende-Markt ist das Herztück eines Besuchs: Jeden Morgen ab 5 Uhr versammeln sich Hunderte von Booten auf dem Fluss, beladen mit tropischen Früchten, Gemüse, Reis und Nudelsuppe. Die Händler hängen ihre Ware an lange Bambusstangen am Bug — so erkennen Käufer aus der Ferne, was angeboten wird. Eine Sampan-Fahrt durch das Marktgewimmel bei Sonnenaufgang ist unvergesslich. Der kleinere Phong-Dien-Schwimmende-Markt, etwa 20 km südwestlich, ist weniger touristisch und bietet ein noch ursprünglicheres Erlebnis. Hier handeln Bauern direkt von Boot zu Boot, und der Markt löst sich gegen 9 Uhr morgens wieder auf. Das Mekong-Delta ist die Reisschüssel Vietnams — die Region produziert über die Hälfte des vietnamesischen Reises. Bootsausflüge durch die schmalen Kanäle führen durch endlose Reisfelder, Obstgärten (Drachenfrucht, Durian, Rambutan, Longan) und kleine Dörfer, wo das traditionelle Landleben seit Generationen unverändert geblieben ist. Die Ninh-Kieu-Uferpromenade ist Can Thos gesellschaftlicher Treffpunkt: Abends flanieren Einheimische und Besucher entlang des Flusses, Straßenhändler bieten Banh Mi und frische Fruchtshakes an, und die beleuchtete Can-Tho-Brücke — eine der längsten Schrägkabelbrücken Südostasiens — spiegelt sich im Wasser.

Mekong-DeltaSchwimmender MarktReisfelder

Dalat

Dalat ist Vietnams romantische Bergstadt — ein ehemaliger französischer Hill-Station auf 1.500 Metern mit ewigem Frühling, Pinienhainen und einem charmant-skurrilen Mix aus kolonialer Architektur und verrückten Bauten wie dem „Crazy House". Die Stadt ist Vietnams Kaffee-Hauptstadt, Blumenzentrum und Flitterwochen-Destination Nummer eins. Wasserfälle, Canyoning und der größte Nachtmarkt des Landes ergänzen das Erlebnis.

BergeKaffeeRomantik

Da Nang

Da Nang ist Vietnams aufstrebende Küstenstadt und das perfekte Bindeglied zwischen den Kulturstätten Zentralvietnams und den schönsten Stränden des Landes. Die drittgrößte Stadt Vietnams hat sich in den letzten Jahren von einem verschlafenen Hafenort zu einer modernen Metropole gewandelt, die Tradition und Aufbruch auf faszinierende Weise verbindet. Der My Khe Beach erstreckt sich über 30 Kilometer und wurde vom Forbes Magazine als einer der sechs schönsten Strände der Welt ausgezeichnet. Der feine, goldene Sand fällt sanft ins türkise Wasser ab, Surfer finden in den Wintermonaten gute Wellen, und die vorgelagerten Cham-Inseln bieten exzellentes Schnorcheln und Tauchen. Die Strandpromenade wird abends zum Treffpunkt für Jogger, Familien und Street-Food-Liebhaber. Die Marble Mountains sind fünf Marmor- und Kalksteinhügel, die mitten aus der Küstenebene aufragen. In ihrem Inneren verbergen sich buddhistische Höhlentempel, versteckte Grotten und Aussichtspunkte mit atemberaubendem Panoramablick. Die Pagoden in den Höhlen, von Sonnenstrahlen durchflutet, die durch Öffnungen in der Decke fallen, sind magische Orte. Die Golden Bridge auf dem Ba Na Hills ist Vietnams meistfotografiertes Bauwerk — eine geschwungene Brücke, die von zwei riesigen Steinhänden gehalten wird und über dem Regenwald zu schweben scheint. Die gesamte Anlage auf dem Berg bietet neben der Brücke einen französischen Dorfnachbau, einen Vergnügungspark und spektakuläre Aussichten. Da Nang ist das ideale Basislager für zwei UNESCO-Welterbestätten: Die Altstadt von Hội An (30 Minuten) und die Kaiserstadt Huế (2 Stunden). Die Stadt selbst überrascht abends mit einer spektakulären Lichtshow an der Drachenbrücke, die jeden Samstag und Sonntag Feuer und Wasser speit. Street-Food-Märkte wie der Han-Markt und der Con-Markt bieten die Aromenvielfalt Zentralvietnams zu sensationellen Preisen.

VietnamStrandGolden Bridge

Haiphong

Haiphong ist die drittgrößte Stadt Vietnams und der wichtigste Hafen des Nordens, gelegen im Delta des Roten Flusses am Golf von Tonkin. Die Stadt dient als Tor zur legendären Cat-Ba-Insel und zur Lan-Ha-Bucht, einer weniger überlaufenen Alternative zur berühmten Halong-Bucht. Die koloniale Architektur Haiphongs zeugt von der französischen Herrschaft: Das große Opernhaus (Nha Hat Lon), erbaut 1912 im neoklassizistischen Stil, steht am zentralen Platz und erinnert an das Opernhaus von Hanoi. Entlang der breiten Boulevards reihen sich pastellfarbene Kolonialvillen, die der Stadt ein französisches Flair verleihen. Cat Ba Island, die größte Insel der Halong-Bucht, ist per Schnellboot in etwa 45 Minuten von Haiphong erreichbar. Der Cat-Ba-Nationalpark schützt dichte Regenwalder mit dem seltenen Cat-Ba-Langur, einem der seltensten Primaten der Welt mit weniger als 70 verbliebenen Tieren. Die Lan-Ha-Bucht südlich von Cat Ba bietet über 300 Kalkstein-Karstfelsen, smaragdgrünes Wasser und deutlich weniger Touristen als Halong. Der Do-Son-Strand, 20 km südöstlich der Stadt, ist ein beliebter Badeort mit kilometerlangem Sand und französischen Kolonialvillen. Das jährliche Büffelkampf-Festival in Do Son, ein jahrhundertealtes Ritual, findet jeden September statt. Die Blumenmärkte Haiphongs sind legendär: Die Stadt ist berühmt für ihre Flammenbaum-Alleen (Phuong), die im Mai und Juni die Straßen in leuchtendes Rot tauchen und Haiphong den Beinamen Stadt der roten Flammenblumen geben.

HafenKolonialCat Ba

Hanoi

Hanoi, die tausendjährige Hauptstadt Vietnams, verbindet den Charme einer alten südostasiatischen Handelsstadt mit französischem Kolonialerbe und moderner Vitalität. Das Altstadtviertel mit seinen 36 nach Handwerkszünften benannten Gassen pulsiert vor Leben — hier drängen sich Garfüchchen, Teehändler, Seidenläden und Tempel auf engstem Raum, während Motorroller durch die schmalen Straßen manövrieren. Der Hoan-Kiem-See liegt wie ein ruhiger Spiegel im Herzen der Stadt, umrahmt von Tamarindenbäumen und dem ikonischen Ngoc-Son-Tempel auf einer kleinen Insel. Am Wochenende wird die Umgebung zur Fußgängerzone, und Familien, Künstler und Straßenmusiker beleben die Uferpromenaden. Das Ho-Chi-Minh-Mausoleum, der Literaturtempel aus dem 11. Jahrhundert und die Einsäulenpagode zählen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Hanois Straßenessen gilt als das beste Vietnams: Pho Bo (Rindfleischnudelsuppe) zum Frühstück, Bun Cha (gegrilltes Schweinefleisch mit Nudeln) zu Mittag und Egg Coffee als Nachmittagsritual gehören zur kulinarischen DNA der Stadt. Die Ha-Long-Bucht mit ihren 1.600 Kalksteinfelsen erreicht man in nur drei Stunden. Die beste Reisezeit ist Oktober bis Dezember, wenn angenehme Temperaturen und wenig Regen herrschen.

Street FoodKulturGeschichte

Ho-Chi-Minh-Stadt

Ho-Chi-Minh-Stadt, das frühere Saigon, ist die größte und dynamischste Metropole Vietnams — ein brodelnder Schmelztiegel aus französischer Kolonialarchitektur, modernen Wolkenkratzern und Millionen von Motorrollern, die sich wie ein endloser Strom durch die Straßen schlengeln. Die Energie dieser 13-Millionen-Einwohner-Stadt ist ansteckend und überweltigend zugleich. Das Herzstück der Stadt bildet der Bezirk 1 mit der prächtigen Notre-Dame-Kathedrale aus rotem Backstein, dem Hauptpostamt im Beaux-Arts-Stil und dem Wiedervereinigungspalast, der die Geschichte des Vietnamkriegs lebendig werden lässt. Das War Remnants Museum gehört zu den eindrücklichsten Antikriegsmuseen der Welt. Für den besten Panoramablick sorgt die Aussichtsplattform des Bitexco Financial Tower. Kulinarisch ist Saigon ein Paradies: Die Garfüchchen von Ben-Thanh-Markt bieten Pho, Banh Mi und frische Sommerrollen, während die Straßenküchen im Viertel Binh Thanh authentische lokale Gerichte servieren. Die Cu-Chi-Tunnel, ein 250 Kilometer langes unterirdisches Tunnelsystem aus dem Vietnamkrieg, liegen nur eine Autostunde entfernt. Von Dezember bis April herrscht Trockenzeit mit angenehmen Temperaturen um 30 Grad — ideal für Stadterkundungen.

Street FoodGeschichteMotorroller

Hội An

Hoi An ist eine bezaubernde Kleinstadt an der Küste Zentralvietnams, die mit ihrer perfekt erhaltenen Altstadt, den bunten Laternen und dem einzigartigen Mix aus vietnamesischer, chinesischer und japanischer Architektur zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Die autofreie Altstadt verwandelt sich bei Einbruch der Dunkelheit in ein magisches Lichtermeer, wenn Hunderte handgefertigte Seidenlaternen die schmalen Gassen und den Thu-Bon-Fluss in warmes Licht tauchen. Hoi An ist Vietnams Hauptstadt der Massschneider — über 400 Schneidereien fertigen innerhalb von 24 Stunden massgeschneiderte Anzüge, Kleider und Mäntel zu einem Bruchteil europäischer Preise. Der zentrale Markt bietet ein Feuerwerk der Aromen: Cao Lau, eine lokale Nudelspezialität mit knusprigen Reiscrackern, und White Rose Dumplings gibt es nur hier. Die Japanische Brücke aus dem 16. Jahrhundert ist das Wahrzeichen der Stadt. Der nahegelegene An-Bang-Strand zählt zu den schönsten Vietnams, und Bootsausflüge zu den Cham-Inseln bieten erstklassiges Schnorcheln in türkisblaüm Wasser. Zwischen Oktober und März herrscht ideales Reisewetter, wobei das Laternenfest bei Vollmond ein besonderes Erlebnis darstellt. Hoi An verbindet Geschichte, Kulinarik und Strandleben auf eine Weise, die jeden Besucher in ihren Bann zieht.

LaternenUNESCORomantik

Huế

Hue, die ehemalige Kaiserstadt Vietnams, liegt malerisch am Parfümfluss und beeindruckt mit ihrer imperiale Zitadelle, den prächtigen Königsgräbern und einer melancholischen Schönheit, die an vergangene Dynastien erinnert. Die Nguyen-Dynastie herrschte von 1802 bis 1945 von hier aus über Vietnam, und ihr Erbe — als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt — prägt die Stadt bis heute. Die Kaiserliche Zitadelle erstreckt sich über 520 Hektar mit der Verbotenen Purpurnen Stadt im Zentrum, umgeben von massiven Mauern und einem breiten Wassergraben. Obwohl große Teile im Vietnamkrieg zerstört wurden, vermitteln die restaurierten Pavillons, Throne und Garten noch immer die Pracht der Nguyen-Aera. Die königlichen Grabstätten entlang des Parfümflusses — besonders das Grab von Tu Duc mit seinen poetischen Gartenanlagen — sind architektonische Meisterwerke. Hüs könianigliche Küche gilt als die raffinierteste Vietnams: Fein arrangierte Gerichte wie Banh Beo, Bun Bo Hue und kaiserliche Reiskuchen spiegeln eine Jahrhunderte alte Kochtradition wider. Eine Drachenbootfahrt auf dem Parfümfluss bei Sonnenuntergang gehört zu den stimmungsvollsten Erlebnissen der Stadt. Die Thien-Mu-Pagode mit ihrem siebenstöckigen Turm ist das spirituelle Wahrzeichen. Die beste Reisezeit ist Februar bis April, wenn es trocken und angenehm warm ist.

KaiserstadtUNESCOKulinarik

Mui Ne

Mui Ne ist Vietnams Kitesurfing-Hauptstadt und ein Ort der Kontraste, an dem rote und weiße Sanddünen auf türkisblaues Meer treffen. Das ehemalige Fischerdorf liegt 200 Kilometer nordöstlich von Ho-Chi-Minh-Stadt an der Südostküste und hat sich zu einem der beliebtesten Strandziele Vietnams entwickelt, ohne dabei seinen rauen Charme zu verlieren. Die 15 Kilometer lange Strandstraße zwischen Mui Ne und dem benachbarten Phan Thiet verbindet Resorts, Kiteschulen und Restaurants, während am Fischerdorf Mui Ne selbst jeden Morgen der fangfrische Fisch direkt am Strand versteigert wird. Die Sanddünen von Mui Ne sind eine geologische Sensation und das Markenzeichen der Region. Die weißen Dünen (Bau Trang) im Norden erstrecken sich über ein riesiges Gebiet und erinnern an die Sahara, komplett mit Kamelen und Sandboarding-Möglichkeiten. Ein Süßwassersee inmitten der Dünenlandschaft ist ein Paradies für Lotus-Liebhaber, wenn im Sommer die rosa Blüten blühen. Die roten Dünen (Bau Do) näher am Ort leuchten bei Sonnenuntergang in dramatischen Orangetönen und sind zu Fuß erreichbar. Der Fairy Stream (Suoi Tien) verbindet beide Dünenlandschaften – ein knöcheltiefer Bach, der sich durch eine Miniatur-Canyon-Landschaft aus rotem und weißem Sandstein schlängelt. Für Kitesurfer ist Mui Ne ein Paradies: Der konstante Wind von November bis April, das flache Wasser in der Bucht und die günstigen Preise für Kurse und Equipment machen den Ort zu einem der besten Kitesurf-Spots Südostasiens. In der Windstille von Mai bis Oktober übernehmen Surfer und Stand-Up-Paddler. Die Lebenshaltungskosten sind selbst für vietnamesische Verhältnisse niedrig – ein komplettes Seafood-Dinner kostet unter 10 Euro, und Resorts mit Pool gibt es ab 30 Euro pro Nacht.

KitesurfenSanddünenVietnam

Nha Trang

Nha Trang ist Vietnams beliebtester Badeort und die „Riviera Südostasiens". Die lebhafte Küstenstadt an der südlichen Zentralküste verbindet einen wunderschönen Stadtstrand mit einer vorgelagerten Inselwelt, historischen Cham-Tempeln und einem Nachtleben, das zu den besten Vietnams zählt. Der sieben Kilometer lange Stadtstrand mit seiner palmenbewachsenen Promenade ist das Herzstück von Nha Trang. Das türkisblaü Wasser ist warm, die Wellen sanft und die Infrastruktur mit Sonnenliegen, Bars und Restaurants direkt am Sand erstklassig. Im Hintergrund ragen die grünen Berge der Küstenkette auf — ein Panorama, das den Strand von vielen anderen in Südostasien unterscheidet. Die vorgelagerten Inseln bieten Abwechslung vom Stadtstrand. Hon Mun Island hat das beste Schnorchelrevier der Region mit bunten Korallengärten und Seepferdchen. Die VinWonders auf Hon Tre Island ist ein riesiger Vergnügungspark mit Wasserpark, erreichbar über eine der längsten Überwasser-Seilbahnen der Welt. Monkey Island und Hon Tam bieten ruhigere Strände für Tagesausflüge. Die Po Nagar Cham Türme aus dem 8. Jahrhundert sind ein faszinierendes Relikt des Cham-Königreichs, das einst die zentralvietnamesische Küste beherrschte. Die hinduistischen Tempel auf einem Hügel über der Cai-Flussmündung bieten nicht nur archäologisches Interesse, sondern auch einen wunderbaren Blick über die Stadt und die Bucht. Nha Trang ist auch Vietnams inoffizielle Tauchhauptstadt. Über 25 Tauchspots mit Korallenriffen, Unterwasserhöhlen und gelegentlichen Walhai-Sichtungen machen die Stadt zum idealen Ort für den Tauchschein — PADI-Kurse sind hier deutlich günstiger als in Thailand oder auf den Philippinen. Abends verwandelt sich die Strandpromenade in eine Partymeile, und die berühmten Schlammbäder (Mud Baths) von Thap Ba bieten eine einzigartige Entspannungserfahrung.

VietnamStrandTauchen

Sapa

Sapa liegt in den nebelverhangenen Bergen Nordvietnams, nur 350 Kilometer von Hanoi entfernt, und bietet eine der spektakulärsten Reisterrassenlandschaften der Welt. Die terrassierten Reisfelder, die sich wie grüne Stufen die steilen Berghänge hinaufziehen, wechseln mit den Jahreszeiten ihre Farbe — von smaragdgrün im Sommer über goldgelb zur Erntezeit bis zu silbrig-schimmernd, wenn sie mit Wasser geflutet werden. Die Region ist Heimat verschiedener ethnischer Minderheiten, darunter die Hmong, Dao und Tay, die in farbenfroher traditioneller Kleidung auf den Bergmärkten handeln und in ihren Dörfern Besucher willkommen heißen. Ein Homestay bei einer Hmong- oder Dao-Familie ist eine der authentischsten Reiseerfahrungen Vietnams — man schläft auf Bambus-Matratzen, isst gemeinsam am Boden und erfährt aus erster Hand von einer Lebensweise, die sich seit Generationen kaum verändert hat. Der Fansipan, mit 3.143 Metern der höchste Berg Indochinas, ist von Sapa aus erreichbar — entweder als 2-Tages-Trekking oder bequem per Seilbahn, die in nur 15 Minuten zum Gipfel fährt. Oben erwartet einen ein Tempel-Komplex und bei klarem Wetter ein Panorama, das mehrere Bergketten umfasst. Die Wanderungen durch das Muong Hoa Valley zu den Dörfern Cat Cat, Ta Van und Lao Chai führen durch die schönsten Reisterrassen und über Bambusbrücken, vorbei an Wasserfällen und durch Wälder voller tropischer Orchideen. Die Pfade sind teilweise rutschig und anspruchsvoll — gutes Schuhwerk und ein lokaler Guide sind empfehlenswert. Der Bac Ha Sonntagsmarkt, 2 Stunden östlich von Sapa, ist einer der farbenfrohsten Märkte Südostasiens. Hier treffen sich die Flower Hmong in ihrer bunt bestickten Tracht zum Handel mit Wasserbüffeln, Schweinen, Gemüse und handgewebten Textilien — ein Fest für die Sinne und für Fotografen.

VietnamReisterrassenTrekking

Sa Pa

Sa Pa ist Vietnams dramatischstes Bergpanorama — eine kleine Stadt im äußersten Nordwesten des Landes, die auf 1.500 Metern Höhe am Rande einer gewaltigen Schlucht thront und von den terrassierten Reisfeldern umgeben ist, die zu den schönsten der Welt zählen. Wenn morgens der Nebel aus den Tälern aufsteigt und die smaragdgrünen Reisterrassen freilegt, entfaltet sich ein Landschaftsbild von überwältigender Schönheit. Der Fansipan (3.143 m) ist der höchste Berg Indochinas — das Dach Südostasiens. Seit 2016 führt eine spektakuläre Seilbahn in 15 Minuten zum Gipfel, wo ein buddhistischer Tempelkomplex mit einer gigantischen Bronze-Buddha-Statue errichtet wurde. Für Trekking-Fans führt der klassische Aufstieg in zwei Tagen durch Bambuswälder, Nebelwald und Rhododendren. Die ethnischen Minderheiten sind das kulturelle Herz von Sa Pa: Die Schwarzen Hmong in ihrem indigo-gefärbten Tuch, die Roten Dao mit ihren roten Kopftüchern und die Giay mit ihren farbenfrohen Märkten leben in den umliegenden Dörfern und bieten Homestay-Übernachtungen an. Der Sonntags- und Samstagsmarkt in den Bergdörfern Bac Ha und Can Cau gehören zu den farbenfrohsten Märkten Südostasiens. Die Reisterrassen von Muong Hoa erstrecken sich über 20 Kilometer entlang eines Flusstals: Im September und Oktober, wenn der Reis goldgelb reif ist, verwandelt sich das Tal in ein leuchtendes Meer aus Stufen — ein Anblick, der Sa Pa weltberühmt gemacht hat.

ReisterrassenTrekkingBergvoelker

Inseln

Cát Bà

Cát Bà ist die größte Insel der Ha Long Bay und die entspannte, günstigere Alternative zu den klassischen Ha Long-Kreuzfahrten. Der Nationalpark bedeckt die Hälfte der Insel mit Dschungel, Kalksteinhöhlen und dem bedrohten Cat Ba-Langur. Die Lan Ha Bay östlich der Insel bietet die gleichen spektakulären Kalksteinfelsen wie Ha Long Bay, aber mit weniger Touristenbooten und kristallklarerem Wasser zum Kajaken und Schwimmen.

KarstfelsenKajakVietnam

Côn Đảo

Côn Đảo, ein Archipel von 16 Inseln vor der Südostküste Vietnams, ist einer der letzten unentdeckten Inselparadiese Südostasiens. Während Phu Quoc und die Thai-Inseln längst vom Massentourismus überrollt wurden, bewahrt Côn Đảo eine ruhige, unberührte Schönheit, die an das Südostasien vergangener Jahrzehnte erinnert. Die Hauptinsel Côn Sơn bietet einige der schönsten Strände Vietnams. Bãi Đầm Trầu, von hohen Klippen eingerahmt und von Kokospalmen gesäumt, wurde mehrfach unter die schönsten Strände Asiens gewählt. Das türkisfarbene Wasser ist kristallklar, und die Korallenriffe direkt vor der Küste machen die Inseln zu einem der besten Schnorchel- und Tauchreviere Vietnams. Doch Côn Đảo hat eine dunkle Vergangenheit, die die paradiesische Natur kontrastiert. Die Franzosen und später die südvietnamesische Regierung betrieben hier über ein Jahrhundert lang berüchtigte Strafgefangenenlager, in denen Zehntausende politische Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen litten. Das Gefängnismuseum und die berüchtigten „Tiger Cages" — enge Betonzellen unter freiem Himmel — sind heute Gedenkstätten und erzählen eine Geschichte von Leid und Widerstand, die jeden Besucher tief berührt. Der Côn-Đảo-Nationalpark schützt über 80% der Inselfläche und umfasst sowohl die bewaldeten Berge als auch die umgebenden Meeresgebiete. Von Juni bis Oktober kommen Meeresschildkröten an die abgelegenen Strände, um ihre Eier abzulegen — ein Naturschauspiel, das man mit Genehmigung der Parkbehörde beobachten kann. Die Infrastruktur auf Côn Đảo ist bewusst begrenzt. Es gibt kein Hochhaus, keine Massivhotels und keine Partymeile. Stattdessen findet man stilvolle Boutique-Resorts, einfache Gästehäuser und Restaurants, die fangfrischen Fisch servieren. Die Insel hat den Ehrgeiz, ein Modell für nachhaltigen Tourismus in Vietnam zu werden. Wanderungen im Nationalpark führen durch dichte tropische Wälder zu einsamen Buchten und Aussichtspunkten. Die Umrundung der Insel per Motorrad ist ein Abenteuer auf schmalen Küstenstraßen mit Blick auf das endlose Blau des Südchinesischen Meeres.

InselparadiesUnberührtTauchen

Phu Quoc

Phu Quoc ist Vietnams größte Insel und das aufstrebende Tropenparadies Südostasiens – ein Ort, der die Ursprünglichkeit eines Fischerdorfs mit der Infrastruktur eines modernen Baderesorts verbindet. Die Insel liegt im Golf von Thailand, näher an Kambodscha als an Vietnams Festland, und bietet 150 Kilometer Küstenlinie mit einigen der schönsten Strände Vietnams. Der Long Beach an der Westküste erstreckt sich über 20 Kilometer und ist berühmt für seine spektakulären Sonnenuntergänge, während der Sao Beach im Süden mit seinem puderzuckerweißen Sand und dem kristallklaren Wasser zu den schönsten Stränden ganz Südostasiens zählt. Phu Quoc hat in den letzten Jahren einen rasanten Wandel erlebt. Eine neue Seilbahn, die längste überm Meer weltweit, verbindet die Hauptinsel mit der vorgelagerten Insel Hon Thom und bietet auf der 8 Kilometer langen Fahrt einen atemberaubenden Blick über den Archipel. Der Vinpearl-Komplex im Norden umfasst einen Safari-Park mit afrikanischen Tieren, einen Vergnügungspark und ein Aquarium. Gleichzeitig bewahrt der Phu Quoc Nationalpark, der über die Hälfte der Inselfläche bedeckt, den ursprünglichen tropischen Regenwald mit Wanderwegen, Wasserfällen und einer reichen Tierwelt. Die kulinarische Seele der Insel ist die Fischsauce – Phu Quoc produziert die beste und berühmteste Nuoc Mam Vietnams, und ein Besuch in einer der traditionellen Fischsauce-Fabriken gehört zum Pflichtprogramm. Der Nachtmarkt in Duong Dong, der Hauptstadt der Insel, ist ein Fest für die Sinne: Frisch gegrillter Seeigel, Abalone, Garnelen und exotische Meeresfrüchte werden an den Ständen zubereitet und zu Preisen serviert, die in Europa undenkbar wären. Phu Quoc hat einen eigenen internationalen Flughafen mit Direktflügen aus Ho-Chi-Minh-Stadt (1 Stunde) und genießt als Sonderwirtschaftszone eine visafreie Einreise für bis zu 30 Tage – ideal für deutsche Kurzurlauber.

InselVietnamStrand

Gebiete

Halong-Bucht

Die Halong-Bucht im Nordosten Vietnams ist eines der spektakulärsten Naturwunder Asiens und UNESCO-Welterbe seit 1994. Über 1.600 Kalksteinfelsen und -inseln ragen aus dem smaragdgrünen Wasser empor und bilden eine surreale Meereslandschaft, die der Legende nach von einem Drachen geschaffen wurde, der hier ins Meer herabstieg. Die majestätischen Karstformationen, manche über 100 Meter hoch, sind von üppiger Vegetation bedeckt und bergen in ihrem Inneren spektakuläre Tropfsteinhöhlen. Die Sung Sot Cave (Überraschungshöhle) beeindruckt mit riesigen Kavernen voller Stalaktiten und Stalagmiten. Die Thiên Cung Cave (Himmlische Palasthöhle) erstrahlt in buntem Licht und offenbart fantastische Steinformationen. Eine Übernachtung auf einer traditionellen Dschunke ist das Herzstück jeder Halong-Erfahrung. Bei Sonnenuntergang zwischen den Kalksteinfelsen zu ankern, auf dem Oberdeck zu dinieren und morgens in das stille, nebelumhüllte Wasser zu blicken, gehört zu den pötischsten Reisemomenten in ganz Asien. Die Boote reichen von einfachen Holzdschunken bis zu Luxuskreuzern mit Pool auf dem Oberdeck. Kajak-Touren durch versteckte Lagunen und schwimmende Fischerdörfer bieten einen intimeren Blick auf die Bucht. Cat Ba Island, die größte Insel, überrascht mit dichtem Regenwald, einem Nationalpark mit gefährdeten Languren und eigenen Traumstränden. Lan Ha Bay, die weniger besuchte Nachbarbucht, bietet die gleiche Kulisse bei einem Bruchteil der Boote. Die Halong-Bucht ist atemberaubend — aber auch ein Opfer ihres eigenen Erfolgs. Über 500 Boote verkehren täglich auf dem Wasser. Wer die Magie der Bucht in Ruhe erleben möchte, sollte eine 2-Nächte-Tour wählen, die weiter in die abgelegenen Gebiete fährt, oder alternativ die nahezu unberührte Bai Tu Long Bay im Nordosten ansteürn.

VietnamUNESCOKarstfelsen

Phong Nha

Phong Nha-Ke Bang ist Vietnams spektakulärster Nationalpark — Heimat der größten Höhle der Welt (Son Doong), unzähliger Flusshöhlen und eines der ältesten Karstgebirge der Erde. Das UNESCO-Welterbe im zentralen Vietnam bietet unterirdische Flüsse, 300 Millionen Jahre alte Tropfsteinformationen und dichten Primärwald über der Erde. Phong Nha ist der perfekte Ort für Abenteurer, die das Vietnam abseits der Touristenpfade suchen.

HöhlenNaturUNESCO

Regionen

Mekong-Delta

Das Mekong-Delta im Südwesten Vietnams ist eine Welt auf dem Wasser: Hier teilt sich der mächtige Mekong in neun Arme (daher der vietnamesische Name Cửu Long — „Neun Drachen") und durchzieht ein endloses Labyrinth aus Kanälen, Flussarmen und überfluteten Reisfeldern, das eine der fruchtbarsten Regionen der Erde bildet. Rund 18 Millionen Menschen leben hier in engster Verbindung mit dem Wasser — ihre Häuser stehen auf Stelzen, sie fahren per Boot zum Markt, und ihre Lebensgrundlage ist der Rhythmus des Flusses. Die schwimmenden Märkte sind das Herzstück des Delta-Erlebnisses: Auf dem Cai Rang Market bei Can Tho, dem größten schwimmenden Markt Vietnams, versammeln sich jeden Morgen bei Sonnenaufgang Hunderte Boote, beladen mit Bergen von Ananas, Rambutan, Wassermelonen und Kokosnüssen. Die Händler hängen ihre Ware an Bambuspfähle über dem Boot, damit Käufer schon von weitem sehen, was angeboten wird. Zwischen den Großhändlern wuseln kleine Ruderboote mit dampfendem Phở, frischem Bagütte und heißem Kaffee — ein schwimmendes Frühstücksbuffet. Eine Bootsfahrt durch die schmalen Kanäle des Deltas offenbart eine paradiesische Gartenlandschaft: Kokospalmen bilden grüne Tunnel über dem Wasser, Obstgärten bieten frische Drachenfrucht und Pomelo zum Pflücken, und überall flattern bunte Schmetterlinge. In den Dörfern zeigen Handwerker ihre Künste: Hier werden Kokosnusspralinen hergestellt, dort wird Reispapier in der Sonne getrocknet, und am Flussufer läuft eine kleine Destille, die Reisschnaps brennt. Das Delta ist auch ein kulinarisches Paradies: Die Küche des Südens ist süßer, kokosnussbetonter und fruchtiger als in den übrigen Landesteilen. Die Region um Cần Thơ hat sich zudem als Zentrum für Homestays etabliert — Übernachtungen bei lokalen Familien in Stelzenhäusern am Fluss, bei denen man gemeinsam kocht, angelt und den Sonnenuntergang über den Reisfeldern genießt.

Schwimmender MarktMekongBootsfahrt

Ninh Bình

Ninh Bình wird oft als „Halong-Bucht an Land" bezeichnet — und tatsächlich erinnert die Landschaft aus Kalksteinkarstfelsen, die aus smaragdgrünen Reisfeldern und stillen Flüssen ragen, an die berühmte Bucht, nur dass hier statt Booten Fahrräder und Ruderboote das Haupttransportmittel sind. Der Tam Coc-Komplex ist das Herzstück: Eine Bootsfahrt auf dem Ngo Dong-Fluss führt durch drei natürliche Grotten, während zu beiden Seiten Reisfelder und Kalksteinfelsen eine surreale Kulisse bilden. Die Bootsfahrerinnen rudern erstaunlicherweise mit ihren Füßen — eine Technik, die man sonst nirgendwo sieht. In der Erntesaison (Mai/Juni) leuchten die Felder golden und bieten eines der fotogensten Motive Vietnams. Trang An, das neüre UNESCO-Welterbe, bietet eine noch beeindruckendere Bootstour. Auf einer 3-stündigen Route paddelt man durch über 40 niedrige Höhlen, vorbei an Tempeln und durch eine Landschaft, die als Drehort für „Kong: Skull Island" diente. Die Karstberge ragen hier dramatischer auf, die Höhlen sind länger und die Atmosphäre noch mystischer als in Tam Coc. Bich Dong — die „Jade-Pagode" — ist ein dreistufiger Höhlentempel, der in die Felswand gebaut wurde. Der Aufstieg durch drei übereinander liegende Tempel in verschiedenen Grotten belohnt mit einem Blick über die Reisfeldlandschaft, der den ganzen Aufwand wert ist. Die Mua Cave (Tanz-Höhle) bietet nach einem schweißtreibenden Aufstieg über 500 Stufen einen der spektakulärsten Aussichtspunkte der Region: Von der Drachenstatü auf dem Gipfel überblickt man die gesamte Tam-Coc-Landschaft — Reisfelder, Flüsse und Karstfelsen bis zum Horizont. Ninh Bình ist der perfekte Tagesausflug oder Zwischenstopp von Hanoi (2 Stunden) und eine willkommene Alternative zum oft überlaufenen Halong.

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Urlaub in Vietnam planen

Vietnam gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Asien und begeistert mit Kultur, Essen, Budget und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Vietnam ist Feb–Apr, Aug–Okt (je nach Region), wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 20–35€ (Budget) bis 70–150€ (Luxus) ist Vietnam für verschiedene Reisebudgets geeignet.

Von der Hauptstadt Hanoi aus lässt sich Vietnam hervorragend erkunden. Die Landessprache ist Vietnamesisch, die Währung Dong (₫). Ab Deutschland erreichst du Vietnam in ca. 10–12 Stunden. Ob du die kulinarischen Highlights wie Phở, Bánh Mì, Bún Chả probieren, die Top-Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach die Atmosphäre genießen möchtest:Vietnam hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten.

Nutze unsere kostenlosen Reise-Tools, um deinen Vietnam-Urlaub optimal vorzubereiten. Mit dem Urlaubsfinder entdeckst du, ob Vietnam das richtige Ziel für dich ist. Der Budget-Rechner hilft dir, die Kosten realistisch zu planen, und mit der Packliste vergisst du garantiert nichts.

Passende Urlaubsarten für Vietnam:

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