Fort Lauderdale
Fort Lauderdale — einst als „Venice of America" wegen seiner 300 km Wasserstraßen bekannt und als Spring-Break-Hochburg berüchtigt — hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Heute ist es eine elegante, erwachsene Alternative zu Miami: ebenso schöne Strände, aber weniger Hektik, günstigere Hotels und eine hervorragende Restaurant-Szene.
Strand & Las Olas
Der Fort Lauderdale Beach erstreckt sich über 11 km und ist breiter, sauberer und weniger überlaufen als South Beach. Die Beachfront Promenade (A1A) ist ideal zum Joggen, Radfahren oder Flanieren. Direkt dahinter verläuft der Las Olas Boulevard — Fort Lauderdales schönste Straße mit einer Mischung aus Boutiquen, Galerien, Restaurants und Bars. Abends verwandelt sich die Las Olas in eine lebhafte Ausgehmeile.
Wasserstraßen & Wassertaxis
Fort Lauderdales einzigartiges Kanalsystem lässt sich am besten per Water Taxi (26 $ Tagespass, unbegrenzte Fahrten) erkunden. Die Boote fahren auf dem Intracoastal Waterway und dem New River und passieren die Villen der Millionäre mit ihren Yachten. Der Riverwalk Fort Lauderdale entlang des New River verbindet Parks, Museen und Restaurants auf einer autofreien Promenade.
Kultur & Museen
Das NSU Art Museum Fort Lauderdale beherbergt eine der wichtigsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst im Südosten der USA. Das Bonnet House Museum & Gardens ist ein verstecktes Juwel — ein Künstleranwesen aus den 1920er-Jahren inmitten tropischer Gärten, direkt am Strand. Und das Hugh Taylor Birch State Park bietet mitten in der Stadt Mangrovenwälder, Kajak-Touren und einen Süßwassersee.
💡 Tipp
Fort Lauderdales Flughafen (FLL) ist oft deutlich günstiger als Miami (MIA) und nur 30 Minuten von Miami Beach entfernt. Viele Reisende fliegen nach FLL und fahren dann weiter nach Miami — die Ersparnis kann bei Transatlantikflügen mehrere hundert Euro betragen.