StartseiteReiseführerNepalPraktisches A–ZStrom, Internet & Infrastruktur
Praktisches A–Z · Abschnitt 4/5

Strom, Internet & Infrastruktur

🇳🇵 Nepal Reiseführer

Praktisches A–Z|
PraktischStrom, Internet & Infrastruktur

Strom, Internet & Infrastruktur

Stromausfälle (Load Shedding)

Nepal hatte jahrelang ein massives Stromproblem mit täglichen, stundenlangen Stromausfällen. Seit dem Ausbau der Wasserkraftwerke (2018+) hat sich die Lage in den Städten deutlich verbessert, aber gelegentliche Ausfälle kommen vor — besonders in der Trockenzeit (Februar–April), wenn die Flüsse wenig Wasser führen. Auf dem Trek: Strom in Tea Houses kommt meist per Solaranlage — Steckdosen sind Gold wert und Laden kostet 200–500 NPR pro Gerät!

  • Powerbank mitnehmen! Mindestens 20.000 mAh für den Trek, besser 30.000 mAh. In Kathmandu ab 2.000 NPR kaufbar
  • Universaladapter: Nepal nutzt verschiedene Steckdosentypen (C, D, M) — oft abenteuerliche Kombinationen. Ein Universaladapter ist die einfachste Lösung
  • 230V, 50Hz — wie in Europa, aber die Spannung schwankt (200–240V). Empfindliche Geräte ggf. mit Spannungsschutz verwenden

Internet & SIM-Karte

  • SIM-Karte: Am Flughafen Kathmandu oder in Thamel kaufen. Ncell (beste Netzabdeckung, auch auf dem Trek am längsten) oder NTC (staatlich, etwas günstiger). Preis: 200–500 NPR + Datenpaket (z.B. 5 GB für 500 NPR, 30 GB für 1.000 NPR). Reisepass + Passfoto erforderlich!
  • Netzabdeckung: 4G in Kathmandu und Pokhara. Auf dem Trek: Bis Namche Bazaar (EBC) und Manang (Annapurna) meist 3G/4G-Empfang, darüber hinaus oft nichts. Auf dem Poon Hill: überraschend guter Empfang (3G)
  • WLAN: In Hotels und Restaurants in den Städten verfügbar (gratis oder Passwort fragen). Auf dem Trek: Wi-Fi in Tea Houses verfügbar (200–500 NPR), aber langsam und unzuverlässig — erwarte nicht, Netflix zu streamen. WhatsApp-Nachrichten und Fotos senden geht meist

Straßen & Transport-Infrastruktur

Nepals Straßen sind... ein Abenteuer. Die Hauptverbindungen (Kathmandu–Pokhara, Kathmandu–Chitwan) sind asphaltiert und in akzeptablem Zustand. Die neue Pokhara-Kathmandu-Schnellstraße (in Bau) soll die Fahrzeit von 7 auf 3,5 Stunden reduzieren. Abseits der Hauptstraßen: unbefestigte Pisten, Erdrutsche im Monsun, Stunden der Wartezeit vor Baustellen.

Wichtig zu wissen: Nepal hat keine Eisenbahn (eine kurze Strecke im Terai existiert, ist aber kaum nutzbar). Es gibt nur einen internationalen Flughafen (Tribhuvan, Kathmandu) — der neue Gautam Buddha International Airport in Bhairahawa und der Pokhara International Airport sind fertiggestellt, haben aber noch kaum internationale Verbindungen.

Reise nach Nepal planen

* Partnerlinks – bei Buchung erhalten wir eine Provision, ohne Mehrkosten für dich