Chichén Itzá★★★
Chichén Itzá ist Mexikos berühmteste archäologische Stätte und eines der Neuen Sieben Weltwunder. Die Maya-Stadt erlebte ihre Blütezeit zwischen 600 und 1200 n. Chr. und war eines der mächtigsten Zentren der Maya-Welt.
Die Highlights
- El Castillo (Kukulkán-Pyramide): Die ikonische 30-m-Pyramide mit 365 Stufen (eine für jeden Tag des Jahres). Zur Tagundnachtgleiche (21. März und 22. September) erzeugt das Sonnenlicht den Schatten einer herabgleitenden Schlange auf der Nordtreppe — ein geniales astronomisches Kalkül der Maya. Man darf die Pyramide nicht mehr besteigen.
- Gran Juego de Pelota (Ballspielplatz): Der größte Ballspielplatz Mesoamerikas (168×70 m). Die Akustik ist verblüffend: Ein Klatschen an einem Ende ist am anderen Ende 150 m weiter deutlich zu hören.
- Cenote Sagrado: Der „Heilige Cenote" (60 m Durchmesser, 35 m tief), in den die Maya Opfergaben und — der Legende nach — auch Menschen warfen. Archäologen bargen Gold, Jade und Skelette.
- El Caracol (Observatorium): Der runde Turm, der als astronomisches Observatorium diente. Die Fensteröffnungen sind exakt auf Venus-Positionen ausgerichtet.
- Templo de los Guerreros (Kriegertempel): Beeindruckende Säulenhalle mit der berühmten Chac-Mool-Figur.
Praktisches
- Eintritt: 614 MXN (ca. 33€) — davon 252 MXN Bundesgebühr + 362 MXN Yucatán-Gebühr. Sonntags für Mexikaner kostenlos (voller!).
- Öffnungszeiten: Täglich 8:00–16:00 Uhr (letzter Einlass). Die Stätte wird um 17:00 Uhr geräumt.
- Anreise: 200 km von Cancún (2,5h), 120 km von Mérida (1,5h). ADO-Bus oder Mietwagen.
💡 Tipp
Um 8:00 Uhr zur Öffnung da sein! Bis 10:00 Uhr ist die Stätte noch relativ leer. Ab 11:00 kommen die Busladungen aus Cancún. Alternativ: Am Nachmittag ab 14:00 Uhr, wenn die Gruppen wieder abfahren.
Achtung
Kein Schatten, extreme Hitze (besonders April–August). Mindestens 2 Liter Wasser, Sonnencreme und Hut sind Pflicht. Wer keine Hitze verträgt, sollte nur die frühen Morgenstunden nutzen.