Cartagena & Karibikküste · Abschnitt 4/5

Santa Marta & Tayrona

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Santa Marta & Tayrona

★★ Santa Marta

Santa Marta, gegründet 1525, ist die älteste Stadt Kolumbiens und das Tor zum Tayrona-Nationalpark und zur Ciudad Perdida. Die Stadt selbst ist nicht so fotogen wie Cartagena, hat aber einen eigenen Charme: eine kompakte Altstadt, den lebhaften Paseo del Malecón am Meer und das Quinta de San Pedro Alejandrino — das Landgut, auf dem Simón Bolívar 1830 starb.

Die meisten Reisenden nutzen Santa Marta als Basis für Ausflüge. Das hippe Viertel El Rodadero hat den besten Stadtstrand, und das nahegelegene Taganga (10 Min.) ist ein entspanntes Fischerdorf mit günstigen Tauchschulen.

★★★ Parque Nacional Tayrona

Der Tayrona-Nationalpark ist Kolumbiens berühmtester Nationalpark und eine der magischsten Landschaften des Landes: Tropischer Regenwald trifft auf Karibik-Strand, im Hintergrund ragen die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada de Santa Marta (5.775 m) auf — das höchste Küstengebirge der Welt.

Die Wanderung zu den berühmtesten Stränden — Arrecifes, La Piscina und Cabo San Juan — dauert 2–3 Stunden durch den Dschungel. In Cabo San Juan kannst du in einer Hängematte unter Palmen direkt am Strand schlafen — einer der ikonischsten Schlafplätze Südamerikas (35.000 COP / 8€ pro Nacht).

Wichtig: Der Park wird jedes Jahr für ca. 3 Wochen geschlossen (meist Februar), um sich zu regenerieren. Schwimmen an manchen Stränden (Arrecifes) wegen starker Strömungen verboten! An La Piscina und Cabo San Juan ist es sicher.

Eintritt: 62.000 COP (15€, Ausländer), 23.000 COP (Kolumbianer). Camping in Cabo San Juan: 35.000 COP (Hängematte) oder 70.000 COP (Zelt). Von Santa Marta: Bus bis El Zaino (45 Min., 5.000 COP), dann Shuttle oder 45 Min. Fußweg zum Parkeingang.

★★ Palomino

Das ehemalige Fischerdorf 2 Stunden östlich von Santa Marta hat sich zum Lieblingsziel junger Reisender entwickelt. Die Attraktion: Tubing auf dem Río Palomino — mit einem Reifen den Fluss aus der Sierra Nevada hinunter bis zum Karibikstrand treiben (3–4 Stunden, 30.000 COP / 7€). Dazu: Surfen am weitläufigen Strand, Yoga-Retreats, Hippie-Vibes und die entspannteste Atmosphäre der Karibikküste.

Achtung

Im Tayrona-Nationalpark NICHT an Stränden mit roter Flagge schwimmen! Die Strömungen an der Arrecifes-Bucht sind lebensgefährlich — es gibt jedes Jahr Todesfälle. Nur an La Piscina und Cabo San Juan ist das Schwimmen sicher.

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