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Kolumbien

Kolumbien hat sich vom Geheimtipp zum angesagtesten Reiseland Südamerikas entwickelt. Cartagenas farbenfrohe Kolonialaltstadt, Medellíns beeindruckende Transformation, die Kaffeezone, karibische Traumstrände und der Amazonas-Regenwald machen Kolumbien unglaublich vielfältig. Die Herzlichkeit der Kolumbianer ist überwältigend.

Hauptstadt

Bogotá

Sprache

Spanisch

Währung

Kolumbianischer Peso (COP)

Zeitzone

UTC-5

Flugzeit ab DE

ca. 11–12 Stunden

Einreise

Reisepass, 90 Tage visumfrei

Top 5 Highlights in Kolumbien

Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.

1

Cartagena

Farbenfrohe Kolonialaltstadt (UNESCO) mit Festungsmauern, Balkonen und karibischem Flair.

2

Medellín

Vom Krisengebiet zur Innovationsstadt: Seilbahnen, Street Art, Klima des ewigen Frühlings.

3

Kaffeezone (Eje Cafetero)

Grüne Hügel, Kaffeefincas, Cocora-Tal mit den höchsten Palmen der Welt.

4

Tayrona-Nationalpark

Traumstrände zwischen Dschungel und Meer an der Karibikküste.

5

Bogotá

Vibrierende Hauptstadt auf 2.600m: La Candelaria, Goldmuseum, Monserrate und Streetfood.

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Beste Reisezeit für Kolumbien

Empfohlene Reisezeit

Dezember–März, Juli–August (Trockenzeit)

Sommer

28–33°C (Küste)

Winter

15–20°C (Bogotá)

Was kostet ein Urlaub in Kolumbien?

Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)

🎒

Budget

25–40€

Hostel, Streetfood, ÖPNV

🏨

Mittelklasse

40–80€

Hotel, Restaurant, Ausflüge

🌟

Luxus

80–200€

Boutique-Hotel, Fine Dining

5 Reisetipps für Kolumbien

Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.

Kolumbianischer Kaffee auf einer Finca-Tour in Salento probieren

Uber oder InDriver statt Taxis in Großstädten nutzen

Kolumbianer feiern gerne – Salsa-Tanzen am Wochenende ist Pflichtprogramm

Höhenkrankheit in Bogotá möglich (2.600m) – langsam ankommen

Vermeide es, nachts allein in unbekannten Vierteln unterwegs zu sein

Essen & Trinken in Kolumbien

Diese Gerichte musst du probieren!

Bandeja Paisa
Arepas
Ajiaco
Empanadas
Patacones
Aguapanela

Entdecke Kolumbien

12 Regionen, Städte und Highlights in Kolumbien

Städte

Barranquilla

Barranquilla ist die Karnevalshauptstadt Kolumbiens und Südamerikas viertgrößter Karneval nach Rio, Oruro und Trinidad — eine Stadt am Karibischen Meer, deren vier Tage daürndes Karnevalsspektakel seit 2003 UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit ist. Die Hafenstadt an der Mündung des Rio Magdalena ist mit 1,2 Millionen Einwohnern Kolumbiens viertgrößte Stadt und das pulsierende Herz der Karibikküste. Der Karneval von Barranquilla (Februar/März, vor Aschermittwoch) ist ein explosives Fest der kolumbianischen Kultur: Die Batalla de Flores (Blumenschlacht) eröffnet am Samstag mit einem kilometerlangen Umzug aus Blumenwagen, Tanzgruppen und Cumbia-Orchestern durch die Calle 17. Am Sonntag folgt die Gran Parada mit traditionellen Tänzen wie Marimonda, Congo und Garabato, bei denen Masken, Kostüme und Rhythmen afrikanische, indigene und spanische Wurzeln verschmelzen. Der Malecon del Rio, eine moderne Uferpromenade am Rio Magdalena, bietet Restaurants, Radwege und Blick auf den mächtigsten Fluss Kolumbiens, der hier nach 1.528 Kilometern ins Karibische Meer mündet. Das angrenzende Museo del Caribe ist das erste Regionalmuseum Kolumbiens und dokumentiert die Vielfalt der Karibikkultur in interaktiven Ausstellungen über Musik, Natur, Literatur und Gastronomie. Barranquilla ist die Geburtsstadt von Shakira, Kolumbiens berüehmtestem Popstar, und ihre Präsenz ist überall spürbar: Von Wandgemälden in der Altstadt bis zum Estadio Metropolitano, wo sie legendäre Konzerte gab. Die Stadt ist stolz auf ihre Tochter und feiert sie als Symbol des kolumbianischen Aufstiegs. Die Bocas de Ceniza, wo der Rio Magdalena in die Karibik mündet, sind per Bootstour erreichbar und bieten ein faszinierendes Naturschauspiel: Süßwasser und Salzwasser vermischen sich in Strudeln, Pelikane und Fregattenvögel kreisen über den Wellenbächern, und die Mole bietet einen weiten Blick auf den offenen Atlantik.

KarnevalUNESCOKaribik

Bogotá

Bogota, die Hauptstadt Kolumbiens, liegt auf 2.640 Metern Höhe in den Anden und überrascht Besucher mit einer pulsierenden Kulturszene, erstklassiger Gastronomie und einem historischen Zentrum, das zu den schönsten Südamerikas zählt. Die 8-Millionen-Metropole hat sich vom einst verrufenen Image zu einem der spannendsten Reiseziele des Kontinents gewandelt. La Candelaria, das Kolonialviertel, beeindruckt mit kopfsteingepflasterten Gassen, farbenfrohen Fassaden und dem Goldmuseum, das mit über 55.000 präkolumbischen Goldarbeitstücken die bedeutendste Sammlung der Welt beherbergt. Die Seilbahn auf den Monserrate-Berg auf 3.152 Metern bietet einen atemberaubenden Panoramablick über die endlose Stadt. Boteros übergroße Bronzeskulpturen stehen auf öffentlichen Plätzen, und sein eigenes Museum zeigt Werke des berühmtesten kolumbianischen Künstlers kostenlos. Das Viertel Zona G ist Bogotas kulinarisches Herz mit innovativen Restaurants, die kolumbianische Zutaten modern interpretieren. Der riesige Paloquemao-Markt bietet ein Feuerwerk tropischer Früchte, von denen viele außerhalb Kolumbiens unbekannt sind. Sonntags werden Hauptstraßen für die Ciclovia gesperrt, und Millionen Bogotanos radeln, joggen und skaten durch die Stadt. Die Temperaturen liegen ganzjährig bei angenehmen 14 bis 20 Grad.

Street ArtKulturKaffee

Cali

Cali, offiziell Santiago de Cali, ist die drittgrößte Stadt Kolumbiens und die unbestrittene Salsa-Hauptstadt der Welt. Die Stadt im Valle del Cauca im Südwesten Kolumbiens lebt und atmet Salsa: In über 100 Salsotecas (Salsa-Clubs) wird jede Nacht zu Live-Orquestas getanzt, und der Cali-Stil — schnelle Beinarbeit, enge Drehungen und akrobatische Einlagen — ist weltweit einzigartig. Das jährliche Feria de Cali im Dezember ist eines der größten Feste Südamerikas: Sechs Tage lang feiern Millionen mit Salsa-Wettbewerben, Stierkampf, Reitparaden und der Cabalgata, einem der größten Reiterzüge der Welt. Der Cristo Rey, eine 26 Meter hohe Christusstatü auf dem Cerro Los Cristales, bietet Panoramablick über das gesamte Cauca-Tal. Im Barrio San Antonio, dem ältesten Viertel Calis, laden Kolonialhäuser, Kunstgalerien und gemütliche Cafes zum Flanieren ein. Der Zoologico de Cali gilt als einer der besten Zoos Südamerikas und zeigt über 2.500 Tiere in naturnah gestalteten Gehegen, darunter viele endemische kolumbianische Arten. Die Gato del Rio-Skulpturen am Flussufer von Rio Cali sind ein beliebtes Fotomotiv. Die Pazifikküste ist in wenigen Stunden erreichbar: Bünaventura, Kolumbiens größter Pazifikhafen, ist Ausgangspunkt für Walbeobachtung (Juli-Oktober, Buckelwale) und den Besuch afro-kolumbianischer Gemeinden. Die Region ist kulturell und kulinarisch einzigartig.

SalsaTanzKolumbien

Cartagena

Cartagena de Indias an der kolumbianischen Karibikküste ist eine der schönsten Kolonialstädte Amerikas: Innerhalb der gewaltigen Festungsmauern aus dem 16. Jahrhundert entfaltet sich ein farbenprächtiges Labyrinth aus pastellfarbenen Kolonialhäusern, blühendem Bougainvillea, schattigen Plazas und prachtvollen Kirchen, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Die Altstadt besteht aus drei Vierteln mit eigenem Charakter: Das Centro mit der Kathedrale und dem Palast der Inquisition, San Diego mit seinen eleganten Boutique-Hotels und Getsemani, das ehemalige Handwerkerviertel, das sich zum hipsten Stadtteil mit Street Art, Rooftop-Bars und Live-Musik gewandelt hat. Abends füllen Straßenmusiker, Fruchtverkäuferinnen mit bunten Schüsseln auf dem Kopf und flanierende Paare die Plätze. Die Festung Castillo San Felipe de Barajas ist die größte spanische Festungsanlage in der Neuen Welt, und ein Spaziergang auf den Stadtmauern bei Sonnenuntergang mit Blick auf das Karibische Meer gehört zu den romantischsten Erlebnissen Kolumbiens. Von Cartagena aus erreicht man die Rosario-Inseln mit kristallklarem Wasser für Schnorchel- und Tauchabenteür in nur einer Bootsstunde. Die beste Reisezeit ist Dezember bis April während der Trockenzeit.

KolonialKaribikRomantik

Cartagena

Cartagena de Indias ist die märchenhafteste Kolonialstadt Südamerikas — eine von massiven Festungsmauern umgebene Altstadt am karibischen Meer, in der pastellfarbene Kolonialpaläeste, blühende Bougainvilleen und kopfsteingepflasterte Gassen eine Atmosphäre schaffen, die zwischen spanischem Kolonialerbe, karibischer Lebensfreude und magischem Realismus schwebt. Gabriel García Márquez setzte der Stadt in Die Liebe in den Zeiten der Cholera ein literarisches Denkmal, und tatsächlich spürt man den Zauber seiner Geschichten an jeder Ecke. Die Ciudad Amurallada (ummaürte Stadt) und das angrenzende Viertel Getsemaní bilden zusammen das UNESCO-Welterbe: Prächtige Balkone mit schmiedeeisernen Gittern, innenliegende Patios mit Springbrunnen und Jahrhunderte alte Kirchen wie die Iglesia de San Pedro Claver reihen sich aneinander. Getsemaní hat sich vom einstigen Arbeiter- und Künstlerviertel zum pulsierenden Herzen der Stadt gewandelt — bunte Street Art, Salsa-Musik aus offenen Türen und die legendäre Plaza de la Trinidad prägen das Bild. Das Castillo San Felipe de Barajas, die größte spanische Festung in der Neuen Welt, thront auf dem Hügel San Lázaro über der Stadt. Das im 17. Jahrhundert errichtete Bollwerk mit seinen unterirdischen Tunneln und meterdicken Mauern widerstand mehreren britischen und französischen Belagerungen. Der Blick von den Zinnen über die Altstadt, den modernen Stadtteil Bocagrande und das karibische Meer ist atemberaubend. Die Islas del Rosario, ein Archipel aus 27 Koralleninseln 45 Bootsminuten vor der Küste, bieten türkisblaüs Wasser, Schnorcheln über Korallenriffe und weiße Sandstrände. Am Abend verwandelt sich die Altstadt in eine Open-Air-Party: Salsa-Klänge aus den Bars, Cumbia-Tänzer auf der Plaza und Cocktails auf den Dachterrassen mit Blick über die beleuchteten Kuppeln.

KolonialstadtUNESCOKaribik

Cartagena (Altstadt)

Cartagena de Indias ist eine Stadt, die alle Sinne gleichzeitig überflutet: In den Gassen der ummaürten Altstadt, UNESCO-Weltkulturerbe seit 1984, dröhnen Salsa und Cumbia aus offenen Fenstern, Bougainvillea-Kaskaden stürzen von schmiedeeisernen Balkonen, und der Duft von frittiertem Teig und gegrilltem Fisch mischt sich mit der salzigen Karibikbrise. Die Ciudad Amurallada (ummaürte Stadt) ist ein architektonisches Meisterwerk des kolonialen Spanien: Im 16. Jahrhundert als Haupthafen für die spanischen Goldschiffe erbaut, wurde Cartagena zur bestbefestigten Stadt der Neuen Welt. Die 11 Kilometer lange Stadtmauer, die massiven Bastionen und die Festung San Felipe de Barajas — die größte spanische Festung Amerikas — sollten den unermesslichen Reichtum vor Piraten und feindlichen Flotten schützen. Innerhalb der Mauern ist die Altstadt ein Labyrinth aus Schönheit: Das Viertel San Diego verzaubert mit seinen ruhigen Plätzen und pastellfarbenen Kolonialhäusern, während Getsemaní — einst das Viertel der Sklaven und Arbeiter — sich zum kreativsten Barrio der Stadt gewandelt hat, mit bunter Street Art, Rooftop-Bars und einer Dichte an Salsa-Clubs, die jede Nacht zum Tanzen einladen. Die Plaza de Santo Domingo mit ihrer Botero-Skulptur, die Iglesia de San Pedro Claver und die Bücherpassage Portal de los Dulces — wo Fraün in weißen Trachten die berühmten Cartagena-Süßigkeiten verkaufen — sind nur einige der zahllosen atmosphärischen Ecken. Abends verwandelt sich die Stadtmauer in eine Promenade, auf der Einheimische und Besucher den Sonnenuntergang über der Karibik bestaunen, während Straßenmusiker den Soundtrack liefern. Cartagena ist der Beweis, dass Geschichte, Kultur und tropische Lebensfreude eine unwiderstehliche Mischung ergeben können.

UNESCOKaribikKolonialstadt

Cartagena de Indias

Cartagena de Indias ist Südamerikas romantischste Stadt und ein UNESCO-Welterbe, das mit seiner Kolonialarchitektur, den bunten Häuserfassaden und der karibischen Lebensfreude jeden Besucher verzaubert. Die befestigte Altstadt, von mächtigen Mauern aus dem 16. Jahrhundert umgeben, ist ein Freilichtmuseum kolonialer Pracht am karibischen Meer. Die Altstadt (Ciudad Amurallada) ist ein Labyrinth aus Kopfsteinpflastergassen, gesäumt von Häusern in allen Farben des Regenbogens. Jedes Gebäude scheint schöner als das vorherige: blühende Bougainvilleen ergießen sich von schmiedeeisernen Balkonen, geschnitzte Holztüren öffnen sich zu kühlen Innenhöfen mit Springbrunnen, und abends verwandeln Lichterketten und Straßenmusiker die Gassen in eine magische Kulisse. Getsemaní, das ehemalige Handwerkerviertel, hat sich von einem raün Barrio zum coolsten Stadtteil Cartagenas gewandelt. Street Art, Rooftop-Bars, Live-Salsa-Musik und kreative Restaurants machen es zum Hotspot für Reisende, die das authentischere Cartagena suchen. Die Plaza de la Trinidad ist abends der Treffpunkt — hier tanzen Einheimische und Touristen zusammen Salsa unter Sternen. Das Castillo de San Felipe de Barajas, die größte spanische Festung in der Neuen Welt, thront über der Stadt und erzählt von Piratenangriffen, Schatzflotten und kolonialer Machtpolitik. Die Festungsmauern selbst sind ideal für Sonnenuntergangsspaziergänge — der Blick über die Skyline der Altstadt und das offene Karibische Meer ist spektakulär. Die Rosario-Inseln, nur eine Stunde per Boot entfernt, bieten karibische Traumstrände mit kristallklarem Wasser, Korallenriffen und einem entspannten Inselflair, das perfekt zum Erholen nach den Stadterkundungen ist.

KolumbienKaribikKolonialstadt

Medellín

Medellín hat die vielleicht bemerkenswerteste Transformation aller Städte weltweit durchgemacht: Vom einstigen Kartell-Hotspot der 1990er zur innovativsten Stadt Lateinamerikas und einem der beliebtesten Reiseziele des Kontinents. Die zweitgrößte Stadt Kolumbiens liegt in einem fruchtbaren Andental auf 1.500 Metern Höhe und trägt den Beinamen Ciudad de la Eterna Primavera — Stadt des ewigen Frühlings — wegen ihrer ganzjährig milden Temperaturen um 22-28 °C. Die Comuna 13, einst das gefährlichste Viertel der Stadt, ist zum Symbol der Verwandlung geworden: Bunte Graffiti-Kunstwerke überziehen die Hausfassaden, Freiluft-Rolltreppen verbinden die steilen Hanglagen, und junge Guides erzählen die Geschichte ihres Viertels mit einer Mischung aus Stolz und Schmerz. Die Street-Art-Touren gehören zu den eindrücklichsten Erlebnissen ganz Südamerikas. Das Metrocable — eine Seilbahn, die als Teil des öffentlichen Nahverkehrs die Armenviertel an den Berghängen mit dem Stadtzentrum verbindet — ist ein Meisterwerk der sozialen Innovation. Linie K und J bieten spektakuläre Panoramen über das Aburra-Tal. Der Parque Arví, eine Hochebene mit Cloud Forest, ist per Metrocable erreichbar und bietet Wanderwege durch Nebelwald und Eukalyptuswälder. Die Plaza Botero im Stadtzentrum beherbergt 23 übergroße Bronzeskulpturen des kolumbianischen Künstlers Fernando Botero, der in Medellín geboren wurde. Seine prallen, humorvollen Figuren stehen frei zugänglich auf dem Platz — das größte Freiluft-Skulpturenmuseum Südamerikas. Das angrenzende Museo de Antioquia zeigt weitere Werke Boteros und zeitgenössische kolumbianische Kunst. El Poblado, das moderne Stadtviertel mit Boutique-Hotels, Rooftop-Bars und internationaler Gastronomie, ist der Ausgangspunkt für die meisten Besucher. Der Parque Lleras ist das nächtliche Zentrum mit Dutzenden Bars und Clubs unter freiem Himmel.

Street ArtInnovationBotero

Medellín

Medellín, Kolumbiens zweitgrößte Stadt, hat eine der bemerkenswertesten urbanen Transformationen der Welt durchlaufen. Vom einstigen Drogenkartell-Zentrum hat sich die "Stadt des ewigen Frühlings" zu einer innovativen Metropole gewandelt, die für ihre Seilbahnen (Metrocable), Bibliotheksparks und soziale Innovation weltweit Anerkennung findet. Im Aburra-Tal auf 1.500 Metern Höhe gelegen, genießt Medellín ganzjährig frühlingshafte Temperaturen um 22-28°C. Die Plaza Botero mit 23 monumentalen Skulpturen des berühmten kolumbianischen Künstlers Fernando Botero ist ein Freiluftmuseum. Das Viertel El Poblado lockt mit Restaurants, Boutiquen und Nachtleben, während Comuna 13 — einst das gefährlichste Viertel — heute mit Street Art, Rolltreppen und Gemeinschaftsgeist begeistert. Die jährliche Feria de las Flores (Blumenfest) im August ist ein farbenfrohes Spektakel mit der berühmten Silleteros-Parade.

InnovationStreet ArtTransformation

Salento (Kolumbien)

Salento ist das charmanteste Dorf der kolumbianischen Kaffeezone — ein buntes Pueblito in der Zona Cafetera mit farbenfrohen Balkonen, umgeben von den dramatischen Wachspalmen des Valle de Cocora. Die höchsten Palmen der Welt (bis 60m!) stehen im nebelverhangenen Tal wie aus einer Fantasiewelt und sind Kolumbiens Nationalbaum. Salento bietet Kaffeefarmen zum Anfassen, herzliche Gastfreundschaft und die perfekte Mischung aus Natur und kolumbianischer Lebensfreude.

KaffeeNaturWandern

Inseln

San Andrés

San Andrés ist Kolumbiens karibisches Kronjuwel – eine tropische Insel mitten im Karibischen Meer, die für ihr legendäres Meer der sieben Farben berühmt ist. Tatsächlich schimmert das Wasser rund um San Andrés in Schattierungen von Türkis über Smaragdgrün bis Saphirblau, je nach Tiefe, Sandboden und Korallenriff. Dieser atemberaubende Farbverlauf, den man am besten von einem Boot oder Kleinflugzeug aus bewundert, hat San Andrés zu einer der fotogensten Inseln der Karibik gemacht. Die Insel ist ein UNESCO-Biosphärenreservat, das die artenreichen Korallenriffe und Mangroven schützt. Johnny Cay, eine winzige Insel nur zehn Bootsminuten entfernt, ist das Postkartenmotiv schlechthin: weißer Sand, Palmen, kristallklares Wasser und Reggaeton aus den Boxen der Strandbar. Die Hauptinsel selbst ist nur zwölf Kilometer lang und lässt sich bequem mit dem Golfcart oder Moped umrunden. Die Westküste bietet die besten Strände, allen voran Spratt Bight im Zentrum und San Luis im Süden. La Piscinita, ein natürlicher Felsenpool an der Westküste, ist der perfekte Schnorchelspot mit bunten Tropenfischen direkt unter der Wasseroberfläche. Von Deutschland gibt es keine Direktflüge nach San Andrés. Die Anreise erfolgt über Bogotá mit einem kurzen Inlandsflug (1,5 Stunden), was die Gesamtreisezeit auf 14 bis 17 Stunden bringt. Deutsche Staatsbürger benötigen kein Visum für Kolumbien bei Aufenthalten bis 90 Tage, müssen aber eine Touristenkarte für San Andrés kaufen (ca. 50 USD). Die Zeitverschiebung beträgt minus 6 bis 7 Stunden. San Andrés ist überraschend erschwinglich im Vergleich zu anderen Karibikinseln und bietet ein einzigartiges kulturelles Erbe: Die Raizal-Bevölkerung, Nachkommen englischer Siedler und afrikanischer Sklaven, spricht Englisch-Kreolisch und pflegt eine eigenständige Kultur mit Reggae, Calypso und hervorragender Meeresfrüchteküche. Als Duty-Free-Zone ist San Andrés zudem ein Paradies für günstige Elektronik und Spirituosen.

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Kolumbien gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Südamerika und begeistert mit Kultur, Strand, Kaffee und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Kolumbien ist Dezember–März, Juli–August (Trockenzeit), wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 25–40€ (Budget) bis 80–200€ (Luxus) ist Kolumbien für verschiedene Reisebudgets geeignet.

Von der Hauptstadt Bogotá aus lässt sich Kolumbien hervorragend erkunden. Die Landessprache ist Spanisch, die Währung Kolumbianischer Peso (COP). Ab Deutschland erreichst du Kolumbien in ca. 11–12 Stunden. Ob du die kulinarischen Highlights wie Bandeja Paisa, Arepas, Ajiaco probieren, die Top-Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach die Atmosphäre genießen möchtest:Kolumbien hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten.

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