Sicherheit
Frankreich ist für Touristen ein grundsätzlich sicheres Reiseland. Die häufigsten Probleme sind Kleinkriminalität — insbesondere Taschendiebstahl und Trickbetrug in Paris und an der Côte d'Azur.
Taschendiebe in Paris
Paris ist Europas Hotspot Nummer eins für Taschendiebe — professionell organisiert, dreist und äußerst geschickt. Die Hotspots:
- Metro — vor allem Linien 1, 4 und die RER B (Richtung Flughafen). Am gefährlichsten: beim Ein- und Aussteigen, wenn sich die Türen schließen
- Eiffelturm — das Umfeld, nicht der Turm selbst. "Petition"-Trick (Unterschrift sammeln als Ablenkung), Hütchenspieler, gefälschte Souvenirs
- Sacré-Cœur / Montmartre — Armbändchen-Trick (Männer binden dir ein Freundschaftsbändchen ums Handgelenk und verlangen dann Geld)
- Champs-Élysées — Trickbetrüger, überteuerte Restaurants
- Gare du Nord — der Bahnhof und sein Umfeld sind nicht die beste Gegend, besonders nachts
Schutzmaßnahmen
- Geldbörse in die vordere Hosentasche oder eine Bauchtasche unter der Kleidung
- Rucksack in der Metro nach vorne tragen
- In Cafés die Tasche nie an die Stuhllehne hängen, sondern auf dem Schoß behalten
- Nie das Handy offen auf den Cafétisch legen — "Handyraub im Vorbeifahren" (Vol à l'arrachée) ist eine Spezialität
- Kopien von Reisepass und Tickets getrennt vom Original aufbewahren (oder digital in der Cloud)
Weitere Sicherheitsthemen
- Autoaufbrüche — besonders an der Côte d'Azur, auf Rastplätzen und an Stränden. Nichts Sichtbares im Auto lassen, auch keinen leeren Rucksack
- Banlieues (Vorstädte) — Touristen haben dort normalerweise nichts zu suchen. Die Viertel sind nicht pauschal gefährlich, aber nachts besser meiden
- Terrorwarnung — Frankreich hat seit 2015 erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. An touristischen Hotspots, Bahnhöfen und in der Metro patrouillieren Soldaten (Opération Sentinelle). Das ist normal und soll Sicherheit vermitteln
Achtung
In der Metro-Linie 1 (Châtelet – La Défense) und der RER B (Flughafen CDG) sind Taschendiebe besonders aktiv. Halte deine Wertsachen eng am Körper, besonders wenn sich Gruppen junger Menschen auffällig um dich herum positionieren.