Sicherheit
Allgemeine Lage
Ecuador ist für Touristen grundsätzlich sicher, erfordert aber ein höheres Maß an Aufmerksamkeit als Europa. Die Sicherheitslage hat sich in den letzten Jahren verschlechtert — hauptsächlich durch den Drogenhandel, der besonders die Hafenstädte (Guayaquil, Esmeraldas) und die kolumbianische Grenzregion betrifft. Touristische Gebiete (Quito-Altstadt, Baños, Otavalo, Cuenca, Galápagos) sind deutlich sicherer und von den Problemen kaum betroffen.
| Region | Sicherheit | Hinweis |
|---|---|---|
| Quito Centro/Nord | Gut | Nachts Vorsicht in der Altstadt (La Mariscal) |
| Baños, Otavalo | Sehr gut | Kaum Kriminalität |
| Cuenca | Sehr gut | Eine der sichersten Städte Ecuadors |
| Galápagos | Sehr gut | Praktisch keine Kriminalität |
| Küste (Montañita, Puerto López) | Gut | Stranddiebstahl möglich, nachts aufpassen |
| Guayaquil | Mittel | Touristenviertel sicher, Randgebiete meiden |
| Esmeraldas | Eingeschränkt | Nur touristische Stranddörfer empfohlen |
| Kolumbianische Grenze | Meiden | Vom Auswärtigen Amt abgeraten |
Praktische Sicherheitstipps
- Taschendiebstahl ist das häufigste Problem — besonders in Quitos Altstadt, auf Märkten und in öffentlichen Bussen. Wertsachen eng am Körper tragen (Bauchtasche unter der Kleidung), kein teures Schmuck oder Uhren zeigen.
- Express-Entführung (secuestro express): Selten, aber möglich in Quito und Guayaquil. Nachts nur mit Taxi-Apps (Uber, Cabify) oder Hotel-Taxis fahren, nie auf der Straße ein Taxi heranwinken.
- Nacht: In der Altstadt von Quito und in La Mariscal (Ausgehviertel) nach Mitternacht mit Uber/Taxi fahren, nicht zu Fuß gehen.
- Kopien: Nur Kopien von Pass und Kreditkarten dabeihaben, Originale im Hotelsafe.
- Notruf: 911 (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst). Touristenpolizei in Quito und Guayaquil: Englischsprachig und hilfsbereit.