Zentralvietnam · Abschnitt 2/7

Hải-Vân-Pass

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Hải-Vân-Pass★★★

Zwischen Huế und Đà Nẵng, Nationalstraße 1A
Jederzeit befahrbar
Motorrad ab Huế/Đà Nẵng: 150.000–250.000 VND/Tag (5,55–9,25 €)

Der Hải-Vân-Pass (Đèo Hải Vân, „Pass der Meereswolken") ist Vietnams berühmtester Bergpass — 21 km Serpentinen zwischen Huế und Đà Nẵng, auf bis zu 496 m Höhe. Das britische TV-Team von Top Gear nannte ihn „einen der schönsten Küstenpässe der Welt". Recht haben sie.

Der Pass markiert die klimatische Grenze zwischen Nord- und Südvietnam: Auf der Nordseite (Huế) regnet es im Winter, auf der Südseite (Đà Nẵng) scheint die Sonne. An klaren Tagen sieht man von der Spitze sowohl die Lăng-Cô-Lagune im Norden als auch die Đà-Nẵng-Küste im Süden — ein unvergessliches Panorama.

Seit 2005 führt ein 6,3 km langer Tunnel unter dem Pass hindurch — der gesamte Schwerlast- und Busverkehr nimmt diese Route. Das bedeutet: Die alte Passstraße ist fast verkehrsfrei und gehört den Motorradfahrern. Die Fahrt über den Pass per Motorrad (mietbar in Huế oder Đà Nẵng, ab 150.000 VND/Tag) ist eines der großen Vietnam-Erlebnisse.

Am höchsten Punkt stehen die Ruinen eines französischen Forts und südvietnamesischer Bunker — stille Zeugen der strategischen Bedeutung dieses Passes über die Jahrhunderte.

💡 Tipp

Fahre den Pass von Norden (Huế) nach Süden — so hast du den spektakulärsten Blick vor dir. Am besten morgens starten (8–9 Uhr), wenn der Nebel sich lichtet. Kombiniere den Pass mit einem Stopp an der Lăng-Cô-Lagune (Nordseite) — türkisblaues Wasser, fast menschenleer.

Achtung

Der Pass kann neblig und rutschig sein, besonders in der Regenzeit. Fahre vorsichtig, halte Abstand zu Lastwagen (die den Tunnel meiden) und trage einen guten Helm. Bei dichtem Nebel: Lieber den Tunnel nehmen.

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