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Bangkok · Abschnitt 8/9

Street Food Guide — Top 10 Gerichte

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Street Food Guide — Top 10 Gerichte★★★

Ganz Bangkok — besonders Yaowarat, Bangrak, Pratunam, Victory Monument
Rund um die Uhr — je nach Gegend verschiedene Schwerpunktzeiten
Durchschnitt: 40-80 THB (1-2€) pro Gericht. Ein sättigendes Essen unter 100 THB ist normal.

Bangkok ist die Streetfood-Hauptstadt der Welt — das ist keine Übertreibung, sondern kulinarischer Konsens. In kaum einer anderen Stadt kocht man so gut, so günstig und so frisch direkt am Straßenrand. Schätzungsweise 300.000 Garküchen versorgen die Bangkoker rund um die Uhr mit Essen, das viele Restaurants in der Qualität nicht erreichen. Der Michelin-Guide hat 2018 erstmals Straßenstände ausgezeichnet — Jay Fai, eine 70-jährige Köchin mit übergroßer Skibrille, wurde mit einem Stern geehrt.

Die Top 10 Gerichte, die du in Bangkok unbedingt probieren musst:

  1. Pad Thai (40-60 THB) — Der Klassiker: Reisnudeln mit Ei, Garnelen oder Tofu, Tamarinden-Soße, Erdnüsse, Limette. Am besten am Thip Samai (Phra Athit Road) — seit 1966 und immer noch die beste Version der Stadt. Die „Special"-Variante kommt eingewickelt in ein hauchzartes Eiernetz.
  2. Som Tam (40-60 THB) — Grüner Papaya-Salat, im Mörser gestoßen: scharf, sauer, salzig, süß in perfekter Balance. Die Isaan-Version mit fermentierten Krabben (Pla Ra) ist nichts für empfindliche Mägen, aber ein Geschmackserlebnis der Extraklasse.
  3. Tom Yum Kung (80-150 THB) — Die berühmteste Suppe Thailands: Garnelen in einer Brühe aus Zitronengras, Galgant, Kaffir-Limettenblättern und Chilipaste. Die cremige Version (Nam Khon) mit Kokosmilch ist die beliebtere. Am P'Aor (Phetchaburi Soi 5) gibt es die vielleicht beste Tom Yum Kung Bangkoks — cremig, explosiv, süchtig machend.
  4. Khao Man Gai (40-50 THB) — Hainanesisches Hühnerreis: Pochieres Hühnerfleisch auf Reis, der im Hühnerfett und Brühe gekocht wurde. Simpel, himmlisch. Go-Ang Pratunam (Pratunam, Petchaburi Soi 30) serviert es 24/7 und ist eine Institution.
  5. Pad Kra Pao Moo Sap (40-60 THB) — Hackfleisch (Schwein) mit heiligem Basilikum, Chili und Knoblauch, serviert mit Reis und Spiegelei (Khai Dao). Das Alltagsessen Thailands — bestelle „pet mak" (extra scharf) für die authentische Erfahrung.
  6. Kuay Teow (40-60 THB) — Nudelsuppe in hundert Variationen: dünne Reisnudeln (Sen Lek), breite Nudeln (Sen Yai), Eiernudeln (Ba Mee), mit Schwein, Ente, Rindfleisch oder Fischbällchen. Jeder Stand hat sein Geheimrezept. Die Gewürzleiste am Tisch (Zucker, Chili, Fischsoße, Essig) ist Pflicht.
  7. Moo Ping (10-15 THB/Spieß) — Gegrillte Schweinefleischspieße, mariniert in Kokosmilch und Knoblauch, serviert mit Klebreis (Khao Niao). Das perfekte Frühstück oder der perfekte Snack. An fast jeder Straßenecke erhältlich.
  8. Mango Sticky Rice (Khao Niao Mamuang, 80-120 THB) — Klebreis mit frischer Mango und Kokosmilch-Soße. Das Dessert Thailands schlechthin. Am besten während der Mango-Saison (April-Juni), wenn die Nam Dok Mai-Mangos buttrig-süß und unvergleichlich sind.
  9. Guay Jub (50-70 THB) — Gerollte Reisnudeln in einer samtigen Pfefferbrühe mit knusprigem Schweinebauch, Innereien und hartgekochtem Ei. Ein Chinatown-Klassiker, der süchtig macht. Am besten am Abend in der Yaowarat Road.
  10. Khanom Buang (10-20 THB/Stück) — Thailändische Crêpes: hauchzarte, knusprige Schalen gefüllt mit süßer Meringue und salziger Garnelen-Kokosfaser. Der perfekte Kontrast — und seit Jahrhunderten ein Straßensnack.

Die besten Streetfood-Gegenden sind: Yaowarat (Chinatown, abends), Bangrak/Silom Soi 20 (die berühmte „Convent Road"-Garküche), Pratunam (rund um die Uhr), Victory Monument (Rangnam Road, Mittagessen) und die Seitenstraßen der Sukhumvit (Soi 38 war legendär, jetzt verstreut auf andere Sois).

💡 Tipp

Drei goldene Regeln: 1) Iss dort, wo die Thailänder Schlange stehen. 2) Plastikhocker und Klapptische sind ein Qualitätsmerkmal, nicht das Gegenteil. 3) Bestelle „mai sai phong chu rot" (ohne Glutamat), wenn dir das wichtig ist — aber die meisten Garküchen kochen ohnehin hervorragend ohne.

Achtung

Streetfood ist in Bangkok generell sicher — die Umsatzgeschwindigkeit ist so hoch, dass nichts lange steht. Vorsicht nur bei stehendem Eis (Crushed Ice in Getränken ist okay, es kommt aus Fabriken) und bei Meeresfrüchten, die in der Sonne liegen. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte am ersten Tag sanft einsteigen.

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