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Pokhara & Umgebung · Abschnitt 3/7

Sehenswürdigkeiten in Pokhara

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Sehenswürdigkeiten in Pokhara

★★ World Peace Pagoda (Shanti Stupa)

Auf einem Hügel südlich des Phewa-Sees thront die weiße Friedenspagode — eine von 80 weltweit, erbaut von japanischen Buddhisten (Nipponzan Myohoji-Orden) als Mahnung zum Frieden. Der Ort selbst ist eher schlicht, aber der Blick über den See auf die Annapurna-Kette ist einer der besten der ganzen Region. Am Morgen, wenn der Nebel über dem See liegt und die Berge langsam hervortreten, ist es fast meditativ.

  • Anreise Option 1: Boot über den Phewa-See (30 Min., 400 NPR) bis zur Landestelle am Südufer, dann 30 Minuten Aufstieg durch den Wald
  • Anreise Option 2: Per Taxi oder Motorrad von der Rückseite (15 Min., dann 10 Min. Fußweg)
  • Anreise Option 3: Von Damside zu Fuß (1,5–2 Stunden Aufstieg — schweißtreibend!)

Eintritt frei. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind die besten Zeiten.

★★ Devi's Fall (Patale Chhango)

Ein dramatischer Wasserfall, der in eine tiefe unterirdische Schlucht stürzt und im Untergrund verschwindet. Der Name stammt von einer Schweizer Touristin namens Devi (oder Davis — die Geschichte variiert), die 1961 beim Baden im Fluss vom plötzlichen Hochwasser mitgerissen wurde und in der Schlucht verschwand. In der Monsunzeit (Juni–September) ist der Wasserfall besonders eindrucksvoll — das Wasser schießt mit gewaltiger Kraft in die Tiefe.

Südlich von Damside, 2 km vom Lakeside. 30 NPR Eintritt. Täglich 6:00–18:00.

★★ Gupteshwor Mahadev Cave

Direkt gegenüber von Devi's Fall liegt der Eingang zu dieser heiligen Höhle, in der ein natürlicher Shiva-Lingam verehrt wird. Die Höhle erstreckt sich über mehrere Kammern, und am Ende — wenn der Wasserstand es erlaubt — kannst du den Devi's Fall von UNTEN sehen, wie er durch die Felsdecke donnert. Ein beeindruckendes Naturschauspiel.

100 NPR Eintritt. Täglich 6:00–17:00 (Winter), bis 18:00 (Sommer).

★★ Seti River Gorge (Seti-Schlucht)

Einer von Pokharas bestgehüteten Geheimnissen: Der Seti River (Milchfluss, benannt nach seinem weißen Wasser) fließt in einer extrem schmalen, extrem tiefen Schlucht direkt unter der Stadt — an manchen Stellen nur 2 Meter breit, aber bis zu 40 Meter tief! Von der K.I. Singh Bridge und mehreren Aussichtspunkten in der Stadt kannst du in die Schlucht hinabblicken und das weiße Wasser in der Tiefe rauschen hören. Ein geologisches Wunder, das die meisten Touristen verpassen.

K.I. Singh Bridge: kostenlos, 24h zugänglich. Am besten vormittags besuchen, wenn die Sonne in die Schlucht scheint.

★ International Mountain Museum

Ein Museum über die Geschichte des Bergsteigens im Himalaya — von den ersten Expeditionen bis zu modernen Rekorden. Ausrüstung von Hillary und Tenzing, Modelle der Achttausender, Information über die Sherpa-Kultur und den Klimawandel im Himalaya. Für Bergbegeisterte lohnenswert, für andere eher mäßig spannend.

Ratopahiro, südlich von Lakeside. 500 NPR Eintritt. Täglich 9:00–17:00.

★ Bindabasini-Tempel

Der älteste und wichtigste Hindu-Tempel Pokharas, auf einem Hügel im Old Bazaar gelegen, geweiht der Göttin Durga (hier als Bindabasini verehrt). Jeden Samstag opfern Gläubige hier Ziegen und Hühner — ein Ritual, das westliche Besucher oft verstört, aber Teil der lebendigen Hindu-Tradition ist. Der Blick von der Tempelplattform über die Altstadt und auf die Berge ist schön.

Bat Cave (Chamero Gupha)

Eine Höhle 15 km nördlich von Pokhara, die Tausende von Fledermäusen beherbergt. Die Höhle ist eng und dunkel (Stirnlampe mitbringen!), aber das Erlebnis, durch einen Fledermaustunnel zu kriechen, ist einmalig. Kombination mit dem Mahendra Cave (Kalksteinhöhle mit Stalaktiten) empfohlen.

Bat Cave: 100 NPR. Mahendra Cave: 100 NPR. Per Taxi 30 Min. von Lakeside.

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