Sicherheit
Marokko ist eines der sichersten Länder Afrikas und des Nahen Ostens für Touristen. Gewaltkriminalität gegen Reisende ist selten, und die Touristenpolizei (Brigade Touristique) ist in den großen Städten präsent. Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten:
Häufige Probleme
- Taschendiebstahl: In den belebten Medinas (besonders Jemaa el-Fna in Marrakesch, Fès el-Bali) auf Wertsachen achten. Kein Schmuck, Handtasche vorne tragen, Handy nicht offen in der Gesäßtasche
- Faux Guides & Schlepperei: Aufdringlich, aber nicht gefährlich (siehe eigener Abschnitt)
- Überhöhte Preise: Das ständige Thema — löst sich durch Handeln und Vorwissen
- Taxi-Betrug: Taxameter einschalten lassen oder Preis vorher vereinbaren
Regionale Sicherheit
- Medinas: Nachts allein meiden (besonders abgelegene Gassen in Fès und Marrakesch)
- Rif-Gebirge: Vorsicht mit Cannabis-Angeboten (illegal, Polizeikontrollen)
- Grenzgebiet Algerien: Meiden (Auswärtiges Amt rät ab)
- Westsahara: Größtenteils sicher, aber politisch sensibel
- Wüste & Atlas: Sicher, aber logistisch vorbereiten (Wasser, GPS, Guide)
Notfallnummern
- Polizei: 190 (in Städten) / 177 (Gendarmerie, auf dem Land)
- Ambulanz: 150
- Feuerwehr: 150
- Touristenpolizei: In Marrakesch, Fès, Tanger direkt in der Medina stationiert