Der Osten (Oriente) · Abschnitt 3/5

Sierra Maestra

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Sierra Maestra★★

Die Sierra Maestra ist Kubas höchstes und geschichtsträchtigstes Gebirge — eine 250 km lange Kette entlang der Südküste mit dem Pico Turquino (1.974 m), Kubas höchstem Berg. Hier versteckte sich Fidel Castro von 1956 bis 1959 mit seinen Guerilleros und führte von hier aus die Revolution.

Trekking zum Pico Turquino

Die zweitägige Wanderung zum Gipfel ist Kubas anspruchsvollstes Trekking — und eines der eindrucksvollsten. Der Trail startet bei Las Cuevas (Südküste) oder Santo Domingo (Nordseite) und führt durch dichten Regenwald, vorbei an Orchideen und Farnen, über wolkenverhangene Grate zum Gipfel mit Kubas zweitgrößter José-Martí-Büste.

  • Dauer: 2 Tage (1 Nacht im Berglager Aguada de Joaquín)
  • Schwierigkeit: Anspruchsvoll — steile Auf- und Abstiege, 1.500 Höhenmeter, oft schlammig
  • Guide: Pflicht! Nur über die Nationalparkverwaltung buchbar (Büro in Bayamo oder Santo Domingo). 80–120 € pro Person inkl. Guide, Permit und Unterkunft
  • Beste Zeit: November–April (Trockenzeit). In der Regenzeit oft gesperrt

Comandancia de la Plata

Fidel Castros Guerilla-Hauptquartier in der Sierra Maestra kann als Tageswanderung von Santo Domingo besucht werden (5 Std. hin und zurück). Die Holzhütten — Fidels Schlafzimmer, das Feldhospital von Che, die Radio Rebelde Station — stehen noch so, wie sie in den 1950ern waren. Ein faszinierender Ort für Geschichte-Interessierte. Guide obligatorisch (30 € pro Person).

Achtung

Die Sierra Maestra ist nur mit offiziellem Guide zugänglich — Individualwandern ist verboten. Buche mindestens 2 Tage vorher beim Nationalpark-Büro in Santo Domingo oder über ein Reisebüro. Die Plätze sind begrenzt.

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