Packliste & Kleidung
Grundausstattung
- Leichte Kleidung: T-Shirts, Shorts, Kleider — das Klima ist ganzjährig warm. Baumwolle oder Funktionsmaterial.
- Sonnenschutz: Sonnencreme (LSF 50 — die Sonne ist hier intensiver als in Europa), Sonnenbrille, Hut oder Cap. Die UV-Strahlung auf den Kapverden ist extrem — Sonnenbrand gibt es in 20 Minuten.
- Windjacke: Der Passatwind kann an exponierten Stellen (Sal, Boa Vista) und auf Berggipfeln empfindlich kühl werden. Eine leichte, windabweisende Jacke ist Pflicht.
- Badekleidung: Für Strand und Meer — an den Stränden ist alles relaxed, in den Städten sollte man bedeckter sein.
- Reisepass: Personalausweis reicht nicht! Pass mindestens 6 Monate gültig.
Für Wanderer (Santo Antão, Fogo, Santiago)
- Wanderschuhe: Feste, knöchelhohe Wanderschuhe mit guter Sohle. Die Pfade auf Santo Antão und Fogo sind steinig, steil und teilweise rutschig. Flip-Flops reichen nicht!
- Rucksack (20–30l): Für Tageswanderungen mit Wasser, Snacks und Regenkleidung.
- Wasserflasche (2l): Auf Wanderungen gibt es unterwegs keine Shops. Immer genug Wasser mitnehmen.
- Regenjacke: Besonders in der Regenzeit und auf den Höhen von Santo Antão kann es plötzlich regnen.
- Warme Schicht: Für die Vulkanbesteigung auf Fogo (0–5°C am Gipfel) und kühle Abende im Hochland.
Für Windsurfer & Kitesurfer
- Neopren-Shorty (2/3mm): Von Dezember bis April, wenn der Wind kühlt.
- Boardshorts/Bikini: Von Mai bis November reicht es ohne Neopren.
- Rash Guard: Gegen Sonnenbrand — auf dem Wasser verbrennt man schneller.
- Eigenes Material: Kite und Board können mitgebracht werden (Airlines-Aufpreis: 30–80€), aber Verleih auf Sal ist gut und günstiger als der Transport.
Was du NICHT brauchst
- Malaria-Prophylaxe: Kapverden sind seit 2024 malariafrei.
- Reiseadapter: Deutsche Stecker (Typ C/F) passen in kapverdische Steckdosen.
- Formelle Kleidung: Die Kapverden sind maximal casual. Selbst in gehobenen Restaurants reichen saubere Shorts und ein Hemd.
💡 Tipp
Packe leicht! Auf Inlandsflügen gilt oft ein Gepäcklimit von 20 kg, und auf den Fähren trägst du dein Gepäck selbst. Ein Rucksack ist praktischer als ein Koffer — besonders auf Santo Antão und Fogo, wo du möglicherweise über unebene Wege zu deiner Unterkunft gehst.