Toskana · Abschnitt 7/8

Toskanische Küche

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Toskanische Küche

Die toskanische Küche ist cucina povera (Arme-Leute-Küche) in Perfektion: einfache Zutaten, keine Verschwendung, maximaler Geschmack. Brot wird ohne Salz gebacken (Tradition seit dem 12. Jh., als Salz teuer war), altes Brot wird in Suppen und Salaten verarbeitet, und jedes Teil vom Tier findet Verwendung.

Klassiker

  • Bistecca alla Fiorentina — DAS Fleischgericht Italiens: ein 4–5 cm dickes T-Bone-Steak vom Chianina-Rind, nur mit Salz, Pfeffer und Olivenöl, über Holzkohle gegrillt. Serviert blutig-rot (al sangue). Ab 45–60 € pro kg (eine Bistecca wiegt 800 g–1,2 kg und ist für 2 Personen gedacht).
  • Ribollita — „Aufgekochte" Brotsuppe mit Schwarzkohl (Cavolo Nero), weißen Bohnen und Gemüse. Das ultimative Wohlfühlessen im Winter.
  • Pappa al Pomodoro — Tomaten-Brotsuppe, simpel und göttlich, wenn die Tomaten reif sind.
  • Pici — Dicke, handgerollte Pasta, typisch für Siena und das Val d'Orcia. Am besten mit Ragù di Cinghiale (Wildschwein) oder all'Aglione (Knoblauch-Tomaten-Sauce).
  • Schiacciata — Toskanisches Fladenbrot mit Olivenöl, perfekt als Snack zwischendurch.
  • Cantucci con Vin Santo — Mandelkekse, die in süßen Dessertwein getunkt werden. Der perfekte Abschluss eines toskanischen Essens.

Olivenöl

Toskanisches Olivenöl (Olio Extra Vergine di Oliva) gehört zum Besten der Welt — intensiv grün, pfeffrig, mit bitterem Finish. Auf Weingütern und in Ölmühlen (Frantoi) kann man es frisch verkosten, besonders während der Ernte (Oktober–November). Eine gute Flasche (0,5 l) kostet ab 12–20 €.

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