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Natur & Landschaft · Abschnitt 4/4

Der Monsun — Indiens Lebensader

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Der Monsun — Indiens Lebensader

Der Monsun ist kein Wetterereignis — er ist Indiens Lebensader. Ohne ihn gäbe es kein Wasser, keinen Reis, keinen Tee, keine grüne Landschaft. Die gesamte indische Zivilisation ist auf den jährlichen Regen gebaut.

Der Südwestmonsun erreicht Keralas Küste typischerweise Anfang Juni und arbeitet sich dann innerhalb von sechs Wochen über den gesamten Subkontinent nach Nordwesten vor. In Delhi kommt er Ende Juni/Anfang Juli an. Der Regen dauert bis September/Oktober und bringt 75–90 % des jährlichen Niederschlags.

Reisen im Monsun?

Viele Reiseführer raten vom Monsun ab — und für bestimmte Regionen (Rajasthan: Straßen überflutet; Goa: Strände aufgewühlt; Himalaya: Erdrutsche) stimmt das. Aber der Monsun hat auch seinen Reiz:

  • Kerala im Monsun: Die Backwaters sind am üppigsten, die Ayurveda-Traditon schreibt Behandlungen im Monsun vor (der Körper sei dann am empfänglichsten), und die Preise sind minimal.
  • Ladakh: Liegt im „Regenschatten" des Himalaya und bleibt während des Monsuns trocken — die perfekte Monsun-Flucht.
  • Nordosten (Meghalaya): Cherrapunji, einer der regenreichsten Orte der Welt, ist im Monsun am spektakulärsten — Wasserfälle überall und die berühmten Living Root Bridges.

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