Nachhaltiger Tourismus auf Bali
Balis Tourismus-Boom hat einen hohen Preis: Wasserknappheit (Hotels verbrauchen ein Vielfaches des lokalen Pro-Kopf-Bedarfs), Verkehrschaos, steigende Lebenshaltungskosten für Einheimische, Kulturverlust und Umweltzerstörung. Gleichzeitig ist der Tourismus die wirtschaftliche Lebensader — über 80% der balinesischen Wirtschaft hängen direkt oder indirekt davon ab.
Was du als Reisender tun kannst:
- In lokalen Unterkünften übernachten statt in internationalen Ketten — Homestays und Boutique-Hotels in balinesischem Besitz halten das Geld auf der Insel
- In Warungs essen statt nur in Tourist-Cafés — direkte Unterstützung der lokalen Wirtschaft
- Wasser sparsam nutzen — kurz duschen, Handtücher mehrfach verwenden
- Plastik vermeiden — eigene Flasche, eigene Tasche, keine Strohhalme
- Respektvoll mit Tempeln und Zeremonien umgehen — keine Bikini-Fotos am Tempel, kein Betreten heiliger Orte ohne Einladung
- Faire Preise zahlen — extremes Herunterhandeln in Warungs und bei Handwerkern schadet den Ärmsten
- Keine Tier-Attraktionen besuchen — kein Elefantenreiten, kein Luwak-Kaffee aus Käfighaltung, keine Delfin-Shows