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Südkorea

Südkorea ist das Land, in dem Hightech auf uralte Tradition trifft: Seoul pulsiert mit K-Pop-Kultur, futuristischer Architektur und Streetfood-Märkten, während jahrhundertealte Tempel und Paläste die Seele berühren. Die vulkanische Insel Jeju bietet Naturwunder, die DMZ ist ein einzigartiges Zeitdokument, und die koreanische Küche – von Korean BBQ bis Bibimbap – gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Hauptstadt

Seoul

Sprache

Koreanisch

Währung

Won (KRW)

Zeitzone

UTC+9

Flugzeit ab DE

ca. 11 Stunden

Einreise

Reisepass (visafrei 90 Tage)

Top 5 Highlights in Südkorea

Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.

1

Seoul

Megacity der Kontraste: Gyeongbokgung-Palast, Gangnam, Bukchon Hanok Village und Myeongdong-Streetfood.

2

Jeju Island

Vulkaninsel mit Hallasan-Gipfel, Lavaröhren, Haenyeo-Taucherinnen und dramatischen Küstenlandschaften.

3

DMZ

Die demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea – einer der spannendsten und surrealen Orte der Welt.

4

Gyeongju

Das „Museum ohne Mauern": Ehemalige Hauptstadt des Silla-Reichs mit Königsgräbern und dem Bulguksa-Tempel.

5

Busan

Koreas Hafenstadt: Haeundae Beach, buntes Gamcheon Culture Village und der größte Fischmarkt des Landes.

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Beste Reisezeit für Südkorea

Empfohlene Reisezeit

April–Mai (Kirschblüte) oder September–November (Herbstlaub)

Sommer

25–33°C

Winter

-6–3°C

Was kostet ein Urlaub in Südkorea?

Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)

🎒

Budget

40–65€

Hostel, Streetfood, ÖPNV

🏨

Mittelklasse

65–130€

Hotel, Restaurant, Ausflüge

🌟

Luxus

130–280€

Boutique-Hotel, Fine Dining

5 Reisetipps für Südkorea

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T-Money-Karte am Flughafen kaufen – gilt für ÖPNV, Taxis und sogar Convenience Stores

Koreanisches BBQ immer mit den Beilagen (Banchan) essen – werden kostenlos nachgefüllt

Die beste Kirschblüte gibt es Anfang April in Jinhae und Gyeongju

Wi-Fi ist überall kostenlos verfügbar – eines der bestvernetzten Länder der Welt

Jimjilbang (koreanische Badehäuser) bieten günstige Übernachtungsmöglichkeiten

Essen & Trinken in Südkorea

Diese Gerichte musst du probieren!

Korean BBQ (Bulgogi)
Bibimbap
Kimchi
Tteokbokki
Samgyeopsal
Japchae

Entdecke Südkorea

11 Regionen, Städte und Highlights in Südkorea

Städte

Busan

Busan, Südkoreas zweitgrößte Stadt, ist das Gegenprogramm zum hypermodernen Seoul: raür, maritimer, entspannter und mit einer Energie, die von den Wellen des Pazifiks genährt wird. Die Hafenstadt an der Südostspitze der koreanischen Halbinsel verbindet erstklassige Strände mit einer pulsierenden Kulinarikszene, bunte Bergdörfer mit futuristischer Architektur. Der Häundä Beach ist Koreas berühmtester Strand — ein breiter, geschwungener Sandstrand, der im Sommer von koreanischen Familien und internationalen Besuchern bevölkert wird. Doch der wahre Geheimtipp ist der Gwangalli Beach, von dem aus man abends die spektakulär beleuchtete Gwangan-Brücke über der Bucht leuchten sieht. Das Gamcheon Culture Village ist Busans Instagram-Liebling und zu Recht: Ein ehemaliges Flüchtlingsviertel aus dem Koreakrieg wurde in ein farbenfrohes Kunstdorf verwandelt, in dem bunte Häuser die Hügel hinaufklettern wie ein koreanisches Santorini. Street Art, Galerien und Cafés machen das Viertel zu einem Ort, an dem man stundenlang umherwandern kann. Der Jagalchi Fish Market ist der größte Fischmarkt Südkoreas und ein Fest für alle Sinne. Riesige Hallen voller lebender Meeresfrüchte — von Abalone über Oktopus bis zu Seeigel — in denen man seinen Fang direkt im Obergeschoss frisch zubereiten lassen kann. Die Atmosphäre ist laut, lebendig und hundert Prozent authentisch. Der Hädong Yonggungsa Tempel, einer der wenigen Küstentempel Koreas, thront dramatisch auf Felsen über der Brandung des Japanischen Meeres. Bei Sonnenaufgang bietet der Tempel einen geradezu spirituellen Anblick. Das Beomeosa-Kloster in den Bergen am Stadtrand hingegen bietet eine Templestay-Erfahrung, bei der man mit den Mönchen meditiert und lebt. Busans Kulinarik ist legendär. Die Stadt gilt als Foodie-Hauptstadt Koreas: Dwäji Gukbap (Schweinefleisch-Reissuppe), Milmyeon (kalte Nudeln) und Ssiat Hotteok (mit Nüssen und Samen gefüllte Pfannkuchen) an der BIFF Square sind Geschmackserlebnisse, die es so nur hier gibt.

StrandStreet FoodTempel

Daegu

Dägu ist die viertgrößte Stadt Südkoreas und liegt im südöstlichen Landesinneren, umgeben von Bergen und bekannt für heiße Sommer, die ihr den Beinamen Däfrica eingebracht haben. Die Stadt blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte als Zentrum der Textilindustrie und der koreanischen Medizin zurück. Der Seomun Market, einer der ältesten und größten traditionellen Märkte Koreas, existiert seit über 350 Jahren. Auf drei Etagen werden Textilien, Streetfood, Kräuter und Haushaltswaren verkauft. Der angrenzende Nachtmarkt ist ein Paradies für Feinschmecker mit Dutzenden von Ständen. Das Yangnyeongsi-Viertel ist Koreas ältestes Zentrum für traditionelle Medizin: Seit dem 17. Jahrhundert werden hier Heilkräuter, Ginseng und medizinische Präparate gehandelt. Das Museum für koreanische Medizin erklärt die traditionellen Heilmethoden interaktiv. Der Apsan Park bietet Wanderwege auf den gleichnamigen Berg (660 m) mit Panoramablick über die gesamte Stadt. Eine Seilbahn führt zum Gipfel, wo ein Mahnmal an den Koreakrieg erinnert. Der nahegelegene Palgongsan-Berg mit dem berühmten Gatbawi — einem Buddha aus Stein mit einem flachen Hut — ist ein beliebter Pilgerort. Die moderne Seite Dägus zeigt sich im Dongseongno-Viertel, einer lebhaften Einkaufsstraße mit Mode, Cafes und K-Beauty-Shops. Das Kim Gwangseok Street Mural ist eine künstlerisch gestaltete Gasse, die dem legendären koreanischen Folk-Sänger gewidmet ist.

MedizinTextilMarkt

Daejeon

Däjeon ist Südkoreas fünftgrößte Stadt und das wissenschaftliche Herz des Landes. Als "Silicon Valley Koreas" beherbergt die Stadt über 60 Forschungsinstitute, darunter das renommierte KAIST (Korea Advanced Institute of Science and Technology) und das Dädeok Innopolis, einen der größten Wissenschafts- und Technologieparks Asiens. Gleichzeitig überrascht Däjeon mit heißen Quellen, grünen Bergen und einer lebhaften Streetfood-Szene. Der Expo Science Park erinnert an die Weltausstellung von 1993, die Däjeons Wandlung vom verschlafenen Provinzort zur Wissenschaftsstadt markierte. Der Hanbit Tower, das Wahrzeichen des Parks, bietet eine Aussichtsplattform mit Panoramablick. Das National Science Museum nebenan ist eines der größten Wissenschaftsmuseen Asiens mit interaktiven Ausstellungen und einem Planetarium. Yuseong, ein Stadtviertel im Westen, ist seit über 1.600 Jahren für seine heißen Quellen bekannt. Natürliches Thermalwasser mit Temperaturen von 27-56 °C speist öffentliche Badeanstalten und luxuriöse Spa-Hotels. Die Yuseong Hot Springs sind der ideale Ort, um nach einem Tag voller Erkundungen zu entspannen. Der Ppuri Park (Wurzel-Park) ist weltweit einzigartig: Er ehrt die Ursprünge aller koreanischen Familiennamen und Clans. Über 200 Familiennamen-Skulpturen, ein Museum zur Genealogie und eine Aussichtsplattform machen den Park zu einem kulturellen Highlight — besonders interessant, da Familiengeschichte in Korea hohen Stellenwert hat. Der Gyejoksan Mountain (Hahnfuß-Berg) bietet stadtnahe Wanderwege durch dichten Wald. Besonders der Jangdong Forest Trail ist beliebt: ein Barfußpfad durch Kiefernwald und über Bäche, der als therapeutische Wanderung angelegt wurde. Däjeons zentrale Lage macht die Stadt zum perfekten Verkehrsknotenpunkt — der KTX-Schnellzug erreicht Seoul in nur 50 Minuten.

WissenschaftThermalquellenWandern

Gwangju

Gwangju ist die Kulturhauptstadt Südkoreas und eine Stadt, die wie keine andere für Demokratie, Kunst und kulinarische Exzellenz steht. Die sechstgrößte Stadt des Landes liegt im Südwesten der koreanischen Halbinsel in der Provinz Jeollanam-do, die seit Jahrhunderten als Kornkammer und Feinschmeckerregion Koreas gilt. Der Gwangju-Aufstand vom Mai 1980 (5.18 Demokratiebewegung) ist das pragende historische Ereignis der Stadt: Bürger erhoben sich gegen die Militärdiktatur Chun Doo-hwans, und die brutale Niederschlagung mit Hunderten von Toten wurde zum Wendepunkt der südkoreanischen Demokratiebewegung. Der 5.18-Nationalfriedhof und das 5.18 Memorial-Kulturzentrum dokumentieren diese schmerzhafte, aber entscheidende Episode. Das May 18th Memorial Park im Stadtzentrum ist ein Ort der Erinnerung und Besinnung. Die Gwangju Biennale, gegründet 1995, ist die älteste und bedeutendste Biennale für zeitgenössische Kunst in Asien. Alle zwei Jahre verwandeln sich das Biennale-Gelände und zahlreiche Galerien in der Stadt in eine internationale Kunstplattform, die Künstler und Besucher aus aller Welt anzieht. Das Asia Culture Center (ACC) ist ein architektonisch beeindruckendes Kulturzentrum, das 2015 am ehemaligen Standort der Provinzregierung eröffnet wurde — genau dort, wo 1980 die entscheidenden Ereignisse stattfanden. Das teilweise unterirdische Gebäude beherbergt Ausstellungen, Theater, Bibliotheken und Künstlerateliers. Die Küche der Jeolla-Provinz gilt als die beste Koreas: Ein typisches Gwangju-Essen umfasst bis zu 20 Banchan (Beilagen) neben dem Hauptgericht — eingelegtes Gemüse, fermentierte Sojabohnenpaste, Fischkuchen und saisonale Spezialitäten. Die Yangnim-Hähnchen-Straße (Yangnim Chicken Street) ist berühmt für frittiertes Hähnchen mit süß-scharfer Sauce.

DemokratiebewegungKunstbiennaleFeinschmecker

Gyeongju

Gyeongju im Südosten Südkoreas wird oft als „Museum ohne Mauern" bezeichnet — und das ist keine Übertreibung. Die ehemalige Hauptstadt des Silla-Königreichs (57 v. Chr. – 935 n. Chr.) bewahrt auf Schritt und Tritt die Spuren einer tausendjährigen Zivilisation: Grabhügel mitten im Stadtzentrum, Tempelruinen zwischen Wäldern, vergoldete Buddha-Statuen in Felsnischen und Pagoden, die seit dem 7. Jahrhundert die Zeitläufte überdaürt haben. Das Herzstück der Stadt ist der Tumuli-Park, ein Feld aus über 20 großen Grabhügeln, die wie grüne Erdhalbkugeln aus der flachen Ebene ragen. Im Inneren des geöffneten Cheonmachong-Grabs sind die goldenen Grabbeigaben der Silla-Könige zu bewundern — eine Pracht, die an ägyptische Pharaonen erinnert. Das nahegelegene Nationalmuseum Gyeongju beherbergt die berühmte goldene Krone der Silla-Dynastie, ein Meisterwerk antiker Goldschmiedekunst. Der Bulguksa-Tempel und die Seokguram-Grotte, beide UNESCO-Weltkulturerbe, sind die spirituellen Höhepunkte: Der Tempel besticht durch seine harmonische Architektur und die berühmte Steinbrücke Cheongungyo, während die in den Fels gehaüne Seokguram-Grotte eine majestätische sitzende Buddha-Statue birgt, die über das Japanische Meer blickt — eines der größten buddhistischen Meisterwerke Asiens. Doch Gyeongju ist mehr als ein Freilichtmuseum: Im Frühling verwandeln sich die Felder rund um die Grabhügel in ein Meer aus Kirschblüten, und der Bomun-See wird zum romantischen Picknick-Paradies. Im Herbst tauchen die Wälder um den Namsan-Berg die Hunderte dort verstreuten Buddha-Reliefs und Pagoden in goldenes Laub. Und abends lädt das charmante Stadtzentrum mit seinen traditionellen Restaurants und gemütlichen Hanok-Cafés zum Verweilen ein.

UNESCOSilla-KönigreichArchäologie

Incheon

Incheon ist mit über 3 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Südkoreas und liegt an der Westküste, nur 28 km westlich von Seoul. Die Hafenstadt ist weit mehr als nur der Standort des größten internationalen Flughafens Südkoreas — sie besitzt eine reiche Geschichte, ein lebhaftes Chinatown und moderne Stadtviertel, die Tradition und Innovation vereinen. Incheon war der Schauplatz einer der künsten Militäroperationen des 20. Jahrhunderts: General Douglas MacArthurs amphibische Landung am 15. September 1950 während des Koreakrieges wendete den Kriegsverlauf. Das Incheon Landing Memorial Hall und der Freiheitspark erinnern an dieses Ereignis. Das Chinatown von Incheon ist das einzige offizielle Chinatown Südkoreas: Entstanden im 19. Jahrhundert durch chinesische Händler, bietet es bunte Tore, Wandmalereien und die berühmten Jajangmyeon — schwarze Bohnennudeln, die als koreanische Version chinesischer Küche gelten und von hier aus ihren Siegeszug durch ganz Korea antraten. Songdo International Business District ist eine komplett auf Neuland gebaute Smart City: futuristische Architektur, der Central Park mit Wasserkanälen (per Kajak befahrbar), und eines der technologisch fortschrittlichsten Stadtviertel der Welt. Die Tri-Bowl, ein UFO-förmiges Kulturzentrum, ist architektonisch einzigartig. Die Incheon Bridge (21 km) verbindet die Stadt mit dem Flughafen auf der Insel Yeongjong. Die vorgelagerten Inseln (Muuido, Yeongjongdo) bieten überraschend schöne Strände und Wanderwege. Der Wolmido-Vergnügungskomplex mit Riesenrad und Fischrestaurants am Hafen ist ein beliebtes Wochenendsziel.

FlughafenChinatownSmart City

Jeonju

Jeonju ist die kulinarische Hauptstadt Südkoreas und Heimat des besten Bibimbap der Welt. Die Stadt im Südwesten beherbergt das besterhaltene traditionelle Hanok-Dorf des Landes — über 700 Häuser mit geschwungenen Dächern, in denen heute Gästehäuser, Teehäuser und Handwerksbetriebe residieren. Jeonju wurde von der UNESCO als „City of Gastronomy" ausgezeichnet und ist ein Muss für jeden, der koreanische Küche und Kultur liebt.

KulinarikBibimbapHanok

Seoul

Seoul, die Hauptstadt Südkoreas, ist eine faszinierende Metropole, die 600 Jahre alte Paläste und ultramoderne Technologie, K-Pop-Glamour und buddhistische Tempelruhe in einem einzigartigen städtischen Erlebnis vereint. Die 10-Millionen-Stadt pulsiert rund um die Uhr und setzt in Sachen Technologie, Mode, Musik und Gastronomie weltweit Trends. Die fünf großen Joseon-Paläste prägen das Stadtbild: Der Gyeongbokgung mit seiner täglichen Wachablösung in historischen Kostümen, der Changdeokgung mit seinem Geheimen Garten (UNESCO-Weltkulturerbe) und der malerisch beleuchtete Deoksugung. Das Viertel Bukchon Hanok Village mit seinen hunderten traditionellen Hanok-Häusern zwischen den Palästen verbindet Tradition und Moderne auf einzigartige Weise. Der N Seoul Tower auf dem Namsan bietet Panoramablicke über die endlose Stadt. Koreas kulinarische Kultur ist eine Offenbarung: Korean BBQ, bei dem man Fleisch am eigenen Tischgrill breit, Bibimbap, Tteokbokki und natürlich Kimchi in unzähligen Variationen gehören zum Alltag. Die Streetfood-Märkte Gwangjang und Namdämun bieten kulinarische Abenteuer. Gangnam repräsentiert das moderne, wohlhabende Seoul mit Shopping und K-Pop-Kulturstätten, während Hongdä die kreative Indie-Szene mit Live-Musik und Street Art beherbergt. Frühling (Kirschblüte) und Herbst (Laubfärbung) sind die schönsten Jahreszeiten.

K-PopKulinarikShopping

Sokcho

Sokcho ist das Tor zum Seoraksan-Nationalpark — Südkoreas dramatischstem Bergmassiv mit Granitgipfeln, buddhistischen Tempeln und der spektakulärsten Herbstlaubfärbung des Landes. Die Küstenstadt an der Ostküste bietet außerdem einen der besten Fischmärkte Koreas, einen lebhaften Hafen und die Nähe zur DMZ (demilitarisierte Zone). Im Herbst pilgern Millionen Koreaner hierher für das Kouyou — die Blattfärbung der Ahornbäume.

BergeHerbstlaubWandern

Ulsan

Ulsan ist Südkoreas Industriehauptstadt und überrascht Besucher mit einer faszinierenden Mischung aus Schwer-industrie und unberührter Natur. Die Stadt an der Südostküste beherbergt den größten Automobilhersteller der Welt (Hyundai) und Koreas größte Raffinerie, doch direkt vor den Toren warten Wale, Bambuswälder und prähistorische Felszeichnungen. Die Bangudae-Felszeichnungen — UNESCO-Welterbe — zeigen 7.000 Jahre alte Darstellungen von Walen, Schildkröten und Jagdszenen und sind die ältesten Darstellungen von Walfang weltweit. Das Jangsaengpo Whale Museum dokumentiert Ulsans Geschichte als wichtigster Walfangort Koreas. Der Taehwa-Fluss durchzieht die Stadt und bietet einen 4 km langen Bambuswaldweg — eine grüne Oase mitten in der Industriestadt. Der Ganjeolgot-Punkt ist der östlichste Punkt des koreanischen Festlandes und ein beliebter Ort für den ersten Sonnenaufgang des neuen Jahres. Die Daewangam-Küste bietet dramatische Felsformationen und Kiefernwälder direkt am Japanischen Meer. Im Januar können von der Küste aus tatsächlich Wale beobachtet werden — Ulsan ist der einzige Ort in Korea für Whale Watching.

UNESCOWaleKüste

Inseln

Jeju-do

Jeju-do, Südkoreas größte Insel, ist ein vulkanisches Naturparadies von UNESCO-geschützter Schönheit und die beliebteste Urlaubsdestination des Landes. Die „Insel der Götter" liegt in der Koreastraße südlich der Halbinsel und besticht durch eine Landschaft, die in ihrer Vielfalt kaum zu übertreffen ist: erloschene Vulkankrater, subtropische Wälder, schwarze Lavastrände und smaragdgrüne Teeplantagen. Der Hallasan, ein 1.950 Meter hoher Schildvulkan, bildet das majestätische Zentrum der Insel und ist Südkoreas höchster Berg. Der Aufstieg zum Kratersee auf dem Gipfel gehört zu den populärsten Wanderungen des Landes und bietet bei klarem Wetter einen spektakulären 360-Grad-Blick über die Insel bis zum Festland und nach Japan. Jejus Lavahöhlen sind geologische Wunder. Die Manjanggul-Höhle, einer der längsten Lavatunnel der Welt, erstreckt sich über 13 Kilometer und beeindruckt mit gewaltigen Lavasäulen und einer 7,6 Meter hohen Lavasäule — der größten bekannten der Welt. Das gesamte vulkanische System gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die Küste der Insel ist geprägt von den Jusangjeolli-Klippen, geometrisch perfekten Basaltsäulen, die wie von Menschenhand geformt wirken, und dem Seongsan Ilchulbong, einem dramatischen Tuffkrater, der direkt aus dem Meer ragt. Der Sonnenaufgang vom Gipfel dieses „Sunrise Peak" ist einer der berühmtesten Anblicke Koreas. Kulturell ist Jeju für seine Hänyeo berühmt — die legendären Taucherinnen, die seit Generationen ohne Atemgeräte nach Seeigeln, Abalone und Muscheln tauchen. Diese Tradition ist UNESCO-Immaterielles Kulturerbe und die Hänyeo, viele von ihnen über 70 Jahre alt, sind ein Symbol weiblicher Stärke und Unabhängigkeit. Die Insel überrascht auch mit ihrer blühenden Kunstszene. Das Bonte Museum, die Arario-Galerien und zahlreiche skurrile Themenmuseen (vom Teddy-Bear-Museum bis zum Trickart-Museum) machen Jeju zu einem ungewöhnlichen Kultururlaubsziel. Die O'Sulloc-Teeplantagen bieten koreanischen Grüntee inmitten malerischer Plantagen, und die Tangerine-Farmen laden zur Ernte der berühmten Hallabong-Mandarinen ein.

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Südkorea gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Asien und begeistert mit Kultur, Essen, Städtereisen und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Südkorea ist April–Mai (Kirschblüte) oder September–November (Herbstlaub), wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 40–65€ (Budget) bis 130–280€ (Luxus) ist Südkorea für verschiedene Reisebudgets geeignet.

Von der Hauptstadt Seoul aus lässt sich Südkorea hervorragend erkunden. Die Landessprache ist Koreanisch, die Währung Won (KRW). Ab Deutschland erreichst du Südkorea in ca. 11 Stunden. Ob du die kulinarischen Highlights wie Korean BBQ (Bulgogi), Bibimbap, Kimchi probieren, die Top-Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach die Atmosphäre genießen möchtest:Südkorea hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten.

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