Geschichte & Gesellschaft · Abschnitt 1/4

Frühe Geschichte & Kolonialzeit

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Frühe Geschichte & Kolonialzeit

Südafrika ist die Wiege der Menschheit — in der Cradle of Humankind bei Johannesburg wurden die ältesten hominiden Fossilien der Welt gefunden, bis zu 3,67 Millionen Jahre alt (Little Foot). Die San (Buschmänner) bewohnten das südliche Afrika seit mindestens 20.000 Jahren und hinterließen Tausende Felsmalereien in den Drakensbergen und der Cederberg-Region.

Ab dem 3. Jahrhundert migrierten Bantu-sprechende Völker (Vorfahren der heutigen Zulu, Xhosa, Sotho und anderen) von Zentralafrika nach Süden. Sie brachten Ackerbau, Viehzucht und Eisenverarbeitung mit.

1652 gründete Jan van Riebeeck für die Niederländische Ostindien-Kompanie eine Versorgungsstation am Kap — der Beginn der europäischen Besiedlung. Die Nachkommen der Niederländer, Deutschen und Franzosen (Hugenotten) wurden zu den Buren (Afrikaans: „Bauern"), die ihre eigene Sprache (Afrikaans) und Kultur entwickelten.

Die Briten übernahmen 1795 das Kap und trieben die Buren ins Landesinnere (der „Große Treck" ab 1836). Dies führte zu Konflikten mit den Zulu (Schlacht von Blood River 1838) und schließlich zu den Burenkriegen (1880–1881 und 1899–1902), in denen die Briten die Burenrepubliken eroberten — unter Einsatz der weltweit ersten Konzentrationslager.

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