Südafrika
Südafrika ist eine Welt in einem Land: Safari im Krüger-Nationalpark, der Tafelberg über Kapstadt, die Garden Route entlang der Küste, erstklassige Weinregionen und eine faszinierende Geschichte.
Hauptstadt
Pretoria/Kapstadt
Sprache
Englisch + 10 weitere
Währung
Rand (ZAR)
Zeitzone
UTC+2
Flugzeit ab DE
ca. 11–12 Stunden
Einreise
Reisepass, 90 Tage visumfrei
Top 5 Highlights in Südafrika
Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.
Kapstadt
Tafelberg, V&A Waterfront, Bo-Kaap, Boulders Beach mit Pinguinen.
Krüger-Nationalpark
Big Five Safari: Löwen, Elefanten, Nashörner, Leoparden und Büffel.
Garden Route
300km Küstenstraße: Wälder, Strände, Whale Watching und Bungee-Jumping.
Stellenbosch
Weinhauptstadt: Über 200 Weingüter, Gourmet-Restaurants und Kap-Holländische Architektur.
Kap der Guten Hoffnung
Wo Atlantik und Indischer Ozean aufeinandertreffen – dramatische Klippen.
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Beste Reisezeit für Südafrika
Empfohlene Reisezeit
Oktober–März (Südhalbkugel-Sommer)
Sommer
22–30°C
Winter
10–18°C
Was kostet ein Urlaub in Südafrika?
Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)
Budget
40–60€
Hostel, Streetfood, ÖPNV
Mittelklasse
60–120€
Hotel, Restaurant, Ausflüge
Luxus
120–300€
Boutique-Hotel, Fine Dining
5 Reisetipps für Südafrika
Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.
Garden Route als Roadtrip: 7-10 Tage einplanen
Krüger: Selbstfahrer-Safari ist günstiger als geführte Touren
Weinverkostung in Stellenbosch oft kostenlos oder günstig
Sicherheit: In Städten bei Dunkelheit nicht zu Fuß gehen
Kapstadt: Seilbahn auf Tafelberg früh morgens fahren (Stau vermeiden)
Essen & Trinken in Südafrika
Diese Gerichte musst du probieren!
Entdecke Südafrika
13 Regionen, Städte und Highlights in Südafrika
Regionen
Cape Winelands
Die Cape Winelands östlich von Kapstadt sind Südafrikas prestigeträchtigste Weinregion und eines der schönsten Weinanbaugebiete der Welt. Die Kombination aus kapholländischer Architektur, dramatischen Bergkulissen und Weltklasse-Weinen macht diese Region zu einem der genussvollsten Reiseziele des afrikanischen Kontinents. Stellenbosch, die inoffizielle Hauptstadt der Winelands, bezaubert mit eichengesäumten Straßen, weißen Giebelgebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert und einer lebhaften Studentenszene rund um die Universität. Die Dorp Street ist eine der am besten erhaltenen Straßenzüge der kapholländischen Architektur. Rund 200 Weingüter umgeben die Stadt, von historischen Familienbetrieben bis zu modernen Boutique-Weingütern mit preisgekrönten Restaurants. Franschhök, das „französische Eck", wurde von hugenottischen Flüchtlingen gegründet, die im 17. Jahrhundert ihre Weinbaukunst nach Südafrika brachten. Heute ist es Südafrikas kulinarische Hauptstadt: Die Hauptstraße reiht ein Gourmetrestaurant an das nächste, der Franschhök Wine Tram — eine historische Straßenbahn — verbindet die Weingüter miteinander und macht Verkostungen ohne Autofahren möglich. Paarl, am Fuße des markanten Paarl Rock gelegen, bietet die älteste Weinroute Südafrikas und den KWV-Keller, einen der größten Weinkeller der Welt. Der Taal Monument auf dem Berg überblickt das gesamte Tal und bietet spektakuläre Sonnenuntergänge. Die Weine der Region spielen längst in der internationalen Oberliga mit. Der Pinotage, Südafrikas einzigartige Rebsorte (eine Kreuzung aus Pinot Noir und Cinsault), findet hier seine besten Ausprägungen. Chenin Blanc, Cabernet Sauvignon und preisgekrönte Bordeaux-Blends ergänzen das Portfolio. Abseits des Weins bieten die Winelands erstklassige Wandermöglichkeiten in den Hottentots-Holland- und Simonsberg-Bergen, Mountainbiking durch Weinberge und einige der besten Golfplätze des Landes. Die Region ist auch ein beliebter Ausgangspunkt für Safaris in privaten Wildreservaten wie Aquila, wo die Big Five nur 90 Minuten von den Weinbergen entfernt leben.
Garden Route
Die Garden Route ist Südafrikas spektakulärste Küstenstraße und eine der schönsten Roadtrip-Strecken der Welt. Auf rund 300 Kilometern zwischen Mossel Bay und Storms River schlängelt sich die N2 durch eine atemberaubende Landschaft aus uralten Wäldern, dramatischen Küstenklippen, türkisblaün Lagunen und charmanten Küstenstädten. Knysna, das Herzstück der Route, liegt an einer malerischen Lagune, die durch zwei imposante Sandsteinfelsen — die Knysna Heads — vom Meer getrennt wird. Die Austernfarmen in der Lagune produzieren einige der besten Austern der Welt, und die Waterfront mit ihren Restaurants und Boutiquen hat eine Atmosphäre, die an das beste Kapstadt erinnert. Der Knysna Forest ist der letzte große einheimische Wald Südafrikas, Heimat der scheün Knysna-Elefanten, von denen nur noch eine Handvoll existiert. Plettenberg Bay — „Plett" für Eingeweihte — bietet die vielleicht dramatischste Küstenlandschaft der Route. Der Robberg Peninsula Nature Reserve Wanderweg führt um eine Halbinsel mit Steilklippen, Robbenkolonien und Blicken auf das endlose Blau des Indischen Ozeans. Von Juni bis November ziehen Südkaper-Wale direkt vor der Küste vorbei — von den Klippen aus sind sie mit bloßem Auge sichtbar. Der Tsitsikamma-Nationalpark am östlichen Ende ist der Höhepunkt der Route. Die Suspension Bridge über die Storms River Mouth, wo der Fluss durch eine tiefe Schlucht ins Meer mündet, ist eine der ikonischsten Sehenswürdigkeiten Südafrikas. Darüber hinaus bietet der Park den weltberühmten Otter Trail (5-Tage-Wanderung), Kajak-Touren, Bungee-Jumping von der Bloukrans Bridge (216 Meter — das höchste Bungee der Welt!) und Canopy-Touren durch den Urwald. Die Garden Route lässt sich perfekt als Selbstfahrer-Roadtrip erleben — die Straßen sind hervorragend, die Infrastruktur erstklassig und die Entfernungen kurz genug, um täglich einen neuen Ort zu entdecken. Kombiniert mit Kapstadt und der Weinregion Stellenbosch ergibt sich eine der großartigsten Reiserouten des afrikanischen Kontinents.
Städte
Durban
Durban ist mit über 3,7 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Südafrikas und liegt an der subtropischen Ostküste am Indischen Ozean. Die Hafenstadt in der Provinz KwaZulu-Natal ist eine faszinierende Mischung aus Zulu-Kultur, indischem Erbe und britischer Kolonialgeschichte — Durban beherbergt die größte indischstämmige Bevölkerung außerhalb Indiens. Die Golden Mile ist Durbans berühmte Strandpromenade: 6 Kilometer goldener Sand, subtropisch warmes Wasser, Surfer und eine lebhafte Uferpromenade mit Restaurants und Unterhaltung. Haie werden durch Hainetze ferngehalten, was sicheres Schwimmen das ganze Jahr über ermöglicht. uShaka Marine World am südlichen Ende ist einer der größten Aquarienparks Afrikas. Der Victoria Street Market (jetzt Warwick Junction Market) ist das pulsierende Herz der indischen Community: Gewürze, Stoffe, traditionelle Medizin (Muti) und frisch zubereitete Bunny Chow — ein ausgehöohltes Brot gefüllt mit Curry, das in Durban erfunden wurde und heute das inoffizielle Nationalgericht der Stadt ist. Das Tal der 1.000 Hügel (Valley of a Thousand Hills) bietet spektakuläre Landschaft und Einblick in die traditionelle Zulu-Kultur: Dorfbesuche, Tanz- und Trommelaufführungen und handgefertigte Perlenarbeiten. Die Drakensberge, Südafrikas höchstes Gebirge und UNESCO-Welterbe, sind als Tagesausflug oder Mehrtageswanderung von Durban erreichbar. Durbans Klima ist ganzjährig mild bis warm: selbst im südafrikanischen Winter (Juni-August) fallen die Temperaturen selten unter 15 °C.
Gqeberha (Port Elizabeth)
Gqeberha — bis 2021 als Port Elizabeth bekannt — ist Südafrikas „Friendly City" an der Algoa Bay am Indischen Ozean. Die Stadt ist das Tor zum malariagefreien Addo Elephant National Park und zur berühmten Garden Route und verbindet Strandurlaub mit Big-Five-Safari ohne gesundheitliche Risiken. Der Addo Elephant National Park — nur 70 km entfernt — beherbergt über 600 Elefanten sowie Löwen, Büffel, Nashörner und Leoparden. Es ist der einzige Park der Welt, in dem die „Big Seven" (die Big Five plus Südkaper-Wal und Weißer Hai) gesichtet werden können. Die Algoa Bay selbst ist ein Paradies für Meeressäuger: Südkaper-Wale kalben hier von Juli bis November, Delfinschwärme sind ganzjährig zu sehen, und die nahegelegene St. Croix Island beherbergt die größte Kolonie Afrikanischer Pinguine. Der Boardwalk-Komplex am Kings Beach bietet Unterhaltung direkt am Strand. Das historische Donkin Reserve im Stadtzentrum — mit dem ikonischen Leuchtturm und der Pyramide — überblickt die gesamte Bucht. Sardinia Bay und Hobie Beach bieten einige der schönsten Stadtstrände Südafrikas.
Hermanus
Hermanus an der Walker Bay gilt als einer der besten Orte weltweit zur Walbeobachtung vom Land aus. Von Juni bis Dezember kommen Südliche Glattwale so nah an die Klippen, dass man sie mit bloßem Auge sehen kann. Die charmante Küstenstadt an der Garden Route bietet zudem exzellente Weingüter, spektakuläre Küstenwanderungen und den Charme eines entspannten südafrikanischen Küstenortes.
Johannesburg
Johannesburg, liebevoll Jozi oder Joburg genannt, ist Südafrikas größte Stadt und ein faszinierender Schmelztiegel der Kulturen, der sich in rasantem Tempo neu erfindet. Die Stadt, die einst vom Goldrausch gegründet wurde, hat sich zu einem kreativen Zentrum mit pulsierendem Nachtleben, innovativer Gastronomie und einer lebendigen Kunstszene gewandelt. Das Apartheid Museum gehört zu den eindrücklichsten Museen der Welt und erzählt die Geschichte der Rassentrennung und deren Überwindung mit erschütternder Intensität. Soweto, die ehemalige Township, in der Nelson Mandela und Desmond Tutu lebten, ist heute ein lebendiges Viertel voller Energie — die Vilakazi Street ist die einzige Straße der Welt, in der zwei Nobelpreisträger wohnten. Das Mandela House Museum ist ein bewegender Ort der Zeitgeschichte. Maboneng und Braamfontein sind die kreativen Herzfücker der Stadt: Galerien, Streetfood-Märkte, Designstudios und Rooftop-Bars haben einst verfallene Industrieviertel in hippe Hotspots verwandelt. Die Nachbarschaft Rosebank bietet den sonntäglichen Rooftop Market mit lokaler Kunst und Delikatessen. Von Johannesburg aus erreicht man den Krüger-Nationalpark für Safari-Erlebnisse in wenigen Autostunden. Die beste Reisezeit ist April bis September während des milden Winters.
Kapstadt
Kapstadt ist eine der schönsten Städte der Welt — eingerahmt vom majestastischen Tafelberg, der dramatischen Atlantikküste und den grünen Weinbergen des Kap-Winelands. Die Mother City, wie Südafrikaner sie liebevoll nennen, vereint atemberaubende Natur, kulturelle Vielfalt und eine kreative Energie, die Besucher sofort in ihren Bann zieht. Der Tafelberg, eines der Neuen Sieben Naturwunder, bietet per Seilbahn oder Wanderweg einen 360-Grad-Panoramablick über Stadt, Ozean und die vorgelagerte Robben Island, wo Nelson Mandela 18 Jahre inhaftiert war. Die V&A Waterfront kombiniert historische Hafenarchitektur mit Restaurants, Märkten und dem Zeitz MOCAA, Afrikas größtem Museum für zeitgenössische Kunst. Die bunten Häuser von Bo-Kaap erzählen die Geschichte der kapmalaiischen Gemeinde. Der Chapman's Peak Drive zählt zu den spektakulärsten Küstenstraßen der Welt und führt zum Kap der Guten Hoffnung, dem südwestlichsten Punkt Afrikas. In Simons Town watscheln Afrikanische Pinguine am Boulders Beach. Die Weinregion Stellenbosch liegt nur 45 Minuten entfernt und bietet erstklassige Weingüter mit kapholländischer Architektur. Die beste Reisezeit ist November bis März, wenn Kapstadts Sommer mit langen Sonnentagen und angenehmen 25 bis 28 Grad lockt.
Pretoria
Pretoria ist Südafrikas administrative Hauptstadt und die Jakaranda-Stadt — jeden Oktober verwandeln 70.000 Jakaranda-Bäume die Straßen in einen lila Tunnel aus Blüten, der die Stadt in eine der fotogensten der Welt verwandelt. Die 2,1-Millionen-Stadt (Teil der Tshwane Metropolitan Municipality) liegt nur 50 Kilometer nördlich von Johannesburg, hat aber einen völlig anderen Charakter: ruhiger, grüner, mit breiten Alleen und einer Mischung aus Kolonialarchitektur und Regierungsgebäuden. Die Union Buildings, entworfen von Sir Herbert Baker, sind Pretorias architektonisches Kronjuwel und der offizielle Sitz des südafrikanischen Präsidenten: Ein 285 Meter langer Sandsteinkomplex auf dem Meintjieskop-Hügel, dessen Amphitheater-förmige Gärten den besten Blick über die Stadt bieten. Vor dem Gebäude steht die 9 Meter hohe Bronzestatü von Nelson Mandela — Arme ausgebreitet in einer Geste der Versöhnung. Das Voortrekker Monument, ein massiver Granitbau auf einem Hügel südlich der Stadt, erzählt die Geschichte der Afrikaaner-Buren und ist ein umstrittenes, aber architektonisch beeindruckendes Denkmal. Am 16. Dezember trifft ein Sonnenstrahl durch eine Öffnung in der Kuppel auf ein Kenotaph — ein ingenieurtechnisches Detail, das den Nationalfeiertag markiert. Die Freedom Park, ein Memorial für alle, die für die Freiheit Südafrikas kämpften, bietet die Gegenerzählung und verbindet die Geschichte der indigenen Völker mit dem Anti-Apartheid-Kampf zu einem ganzheitlichen Erinnerungsort.
Soweto
Soweto (South Western Townships) ist ein Stadtteil von Johannesburg und mit über 1,3 Millionen Einwohnern das größte Township Südafrikas. Soweto war das Epizentrum des Widerstands gegen die Apartheid und ist heute ein pulsierender, stolzer Ort, der seine tragische Geschichte in kulturelle Stärke verwandelt hat — eine der bedeutendsten Stätten der Menschenrechtsgeschichte weltweit. In der Vilakazi Street in Orlando West stehen zwei Häuser von Nobelpreisträgern auf derselben Straße — einzigartig auf der Welt: Das Mandela House Museum, in dem Nelson Mandela von 1946 bis 1962 lebte, bevor er für 27 Jahre inhaftiert wurde, und das ehemalige Wohnhaus von Erzbischof Desmond Tutu. Die bescheidene Matchbox-Haus-Architektur erzählt Bände über die Lebensbedingungen unter der Apartheid. Das Hector Pieterson Memorial und Museum erinnert an den 16. Juni 1976, als die Polizei auf friedlich demonstrierende Schüler schoss, die gegen den Unterricht in Afrikaans protestierten. Der 12-jährige Hector Pieterson war eines der ersten Opfer. Das ikonische Foto seines leblosen Körpers ging um die Welt und wurde zum Symbol des Anti-Apartheid-Kampfes. Dieser Tag ist heute ein nationaler Feiertag (Youth Day). Die Orlando Towers, zwei ehemalige Kühltürme eines Kohlekraftwerks, wurden in ein Abenteürzentrum verwandelt: Bungee-Jumping zwischen den Türmen, riesige Wandgemälde von Street-Art-Künstlern und ein Restaurant auf der Brücke machen sie zum spektakulärsten Wahrzeichen des neuen Soweto. Soweto heute ist voller Leben: Shebeen-Kneipen (informelle Bars), Jazz-Clubs, lebhafte Märkte und eine Food-Szene, die traditionelle Küche mit modernen Einflüssen verbindet. Fahrradtouren durch das Township bieten authentische Einblicke in das Alltagsleben und die warmherzige Gastfreundschaft der Bewohner.
Stellenbosch
Stellenbosch ist das Herz der südafrikanischen Weinregion und eine der schönsten Kleinstädte des Landes. Nur 50 Kilometer östlich von Kapstadt gelegen, vereint die zweitälteste Stadt Südafrikas kapholländische Architektur, Weltklasse-Weingüter und eine Universitätsstadt-Atmosphäre, die gleichzeitig historisch und jung, elegant und entspannt ist. Die Weingüter rund um Stellenbosch produzieren einige der besten Weine der Welt — besonders der Pinotage, Südafrikas einzigartige Rebsorte, und der Cabernet Sauvignon gedeihen hier hervorragend. Über 200 Weingüter bieten Verkostungen an, viele in atemberaubender Kulisse zwischen Weinbergen und Bergen. Spier, Delaire Graff, Jordan und Rust en Vrede gehören zu den bekanntesten, aber auch kleine Boutique-Weingüter lohnen einen Besuch. Die Dorp Street, Stellenboschs historische Hauptstraße, ist gesäumt von kapholländischen Gebäuden mit ihren charakteristischen Giebeln aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Eichenbäume spenden Schatten über den Gehwegen, Straßencafés laden zum Verweilen ein und die Mischung aus Antiquitätenshops, Kunstgalerien und Restaurants macht jeden Spaziergang zum Genuss. Die kulinarische Szene ist beeindruckend: Stellenbosch hat eine der höchsten Dichten an Gourmet-Restaurants in ganz Afrika. Von Fine Dining auf den Weingütern über innovative Bistros in der Altstadt bis hin zu Food Markets und Craft-Bier-Brauereien — hier wird Essen als Kulturerlebnis zelebriert. Die Universität von Stellenbosch prägt die Atmosphäre: Die Stadt ist jugendlich, kreativ und voller Energie. Studentenkneipen neben Weinbars, Street Art neben kapholländischer Architektur und Mountainbike-Trails neben Weinbergen — Stellenbosch bietet diese unwiderstehliche Mischung, die man weder in Kapstadt noch anderswo in Südafrika so findet.
Nationalparks
Kruger-Nationalpark
Der Kruger-Nationalpark ist das Kronjuwel der afrikanischen Wildnis — ein knapp 20.000 Quadratkilometer großes Schutzgebiet im Nordosten Südafrikas, das die höchste Vielfalt an Großtieren des gesamten Kontinents beherbergt. Seit seiner Gründung 1898 durch Paul Kruger ist er zum berüehmtesten Nationalpark Afrikas gewachsen, in dem die Big Five — Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel — in freier Wildbahn beobachtet werden können. Über 150 Säugetierarten, 500 Vogelarten und 114 Reptilienarten leben auf einem Gebiet so groß wie Israel. Elefantenherden von 50 und mehr Tieren durchstreifen die Savanne, Löwenrudel ruhen unter Akazien, Leoparden dösen auf Baumstämmen, und an den Wasserstellen versammeln sich Giraffen, Zebras und Flusspferde — ein lebendiges Oekosystem von überwäeltigender Schönheit. Die Self-Drive-Safari ist Krugers besonderes Merkmal: Ein gut ausgebautes Netz aus geteerten und unbefestigten Straßen ermöglicht es Besuchern, im eigenen Mietwagen auf die Pirsch zu gehen. Die Faszination, selbst ein Nashorn am Straßenrand zu entdecken oder einem Elefanten Vorfahrt zu gewähren, ist unvergleichlich. Die Rest Camps des Parks — von Skukuza (dem größten) über Satara bis Lower Sabie — bieten Hütten, Chalets und Campingplätze inmitten der Wildnis. Nachts hört man Hyänen lachen und Löwen brüllen. Geführte Bush Walks, Nachtfahrten mit Scheinwerfern und Sunrise Game Drives ergänzen das Self-Drive-Erlebnis. Die privaten Wildreservate am westlichen Rand (Sabi Sands, Timbavati, Manyeleti) bieten luxuriöse Lodges mit All-inclusive-Safaris, erstklassigen Guides und der höchsten Leopardendichte der Welt.
Krüger-Nationalpark
Der Krüger-Nationalpark ist Afrikas bekanntester und einer der größten Nationalparks der Welt. Mit einer Fläche von fast 20.000 Quadratkilometern — größer als Sachsen — bietet er eine unvergleichliche Wildtiererfahrung, die von der Budget-Selbstfahrer-Safari bis zum ultimativen Luxus-Lodge-Erlebnis reicht. Die Artenvielfalt ist atemberaubend: 147 Säugetierarten, 517 Vogelarten und 114 Reptilienarten leben hier. Die „Big Five" — Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn — sind regelmäßig zu sehen, dazu Geparden, Wildhunde (einer der seltensten Raubtiere Afrikas), Giraffen, Zebras, Flusspferde und Krokodile. Die Chancen, ein breites Spektrum afrikanischer Wildtiere an einem einzigen Tag zu sehen, sind hier so hoch wie nirgendwo sonst. Das Einzigartige am Krüger ist seine Zugänglichkeit. Man kann den Park mit dem eigenen Mietwagen auf asphaltierten Straßen durchqueren und selbst nach Tieren suchen — eine aufregende Erfahrung, die in den meisten anderen afrikanischen Parks nicht möglich ist. Die SANParks-Restcamps bieten bezahlbare Unterkünfte mit Bungalows, Campingplätzen und Restaurants direkt im Park. Für das ultimative Safari-Erlebnis bieten die privaten Wildreservate am westlichen Rand des Parks — Sabi Sand, Timbavati, Manyeleti — exklusive Game Drives in offenen Geländewagen mit erfahrenen Rangern. Hier ist die Tierdichte besonders hoch, die Fahrzeuge dürfen von den Straßen abfahren, und die Luxus-Lodges mit ihren Infinity-Pools und Gourmet-Küchen setzen Maßstäbe für Safari-Genuss. Der südliche Teil des Parks (Lower Kruger) um Skukuza und Lower Sabie hat die höchste Tierdichte und die besten Straßen — ideal für Erstbesucher. Der nördliche Teil ist wilder, weniger besucht und bietet atemberaubende Landschaften mit Baobab-Bäumen und Sandstein-Formationen. Eine Woche reicht kaum, um beide Hälften zu erkunden.
Krüger-Nationalpark
Der Krüger-Nationalpark ist das Kronjuwel der afrikanischen Wildnis und eines der größten und artenreichsten Wildschutzgebiete der Welt. Auf einer Fläche von fast 20.000 Quadratkilometern - so groß wie ganz Hessen - erstreckt sich der Park im Nordosten Südafrikas und beherbergt die legendären Big Five: Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn. Für die meisten Besucher ist eine Safari im Krüger der Traum eines Lebens, und der Park liefert dieses Erlebnis wie kein zweiter Ort auf dem Kontinent. Was den Krüger von anderen afrikanischen Parks unterscheidet, ist seine hervorragende Infrastruktur und Zugänglichkeit. Man kann den Park mit dem eigenen Mietwagen auf einem über 2.500 Kilometer langen asphaltierten und befestigten Straßennetz erkunden - kein teurer Geländewagen oder obligatorischer Guide nötig. Die Restcamps im Park bieten komfortable Unterkünfte von einfachen Hütten bis zu klimatisierten Bungalows, viele mit Restaurant, Pool und Tankstelle. Wer es luxuriöser möchte, findet in den privaten Konzessionsgebieten und angrenzenden Game Reserves wie Sabi Sands oder Timbavati Lodges von Weltklasse. Die Tierbeobachtungen im Krüger sind spektakulär. Elefantenherden von über hundert Tieren ziehen durch die Savanne, Löwen liegen faul auf der Straße, Leoparden lauern in den Ästen der Marula-Bäume, und Flusspferde schnauben in den Wasserstellen. Neben den Big Five beheimatet der Park über 500 Vogelarten, Giraffen, Zebras, Geparden, Wildhunde und zahllose Antilopenarten. Nachtsafaris mit Suchscheinwerfern offenbaren eine ganz andere Welt - Hyänen auf der Jagd, Ginsterkatzen in den Bäumen und mit Glück ein Erdferkel. Von Deutschland aus fliegt man nach Johannesburg (ca. 11 Stunden) und weiter mit einem kurzen Flug nach Nelspruit, Hoedspruit oder Phalaborwa, die alle direkt am Park liegen. Alternativ ist der Krüger von Johannesburg in vier bis fünf Stunden mit dem Auto erreichbar. Die beste Reisezeit für Tierbeobachtungen ist der südafrikanische Winter von Mai bis Oktober, wenn die Vegetation niedrig und die Tiere an den wenigen Wasserstellen konzentriert sind. Der Sommer (November bis März) bringt Regen, grüne Landschaften und Vogelreichtum.
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Südafrika gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Afrika und begeistert mit Safari, Natur, Wein und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Südafrika ist Oktober–März (Südhalbkugel-Sommer), wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 40–60€ (Budget) bis 120–300€ (Luxus) ist Südafrika für verschiedene Reisebudgets geeignet.
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