St. Anton am Arlberg — Wiege des Alpinen Skilaufs★★★
St. Anton am Arlberg (2.500 Einwohner) ist nicht weniger als die Wiege des alpinen Skilaufs. Hier gründete Hannes Schneider in den 1920er Jahren die erste Skischule der Welt und entwickelte die „Arlberg-Technik", die den modernen Skisport begründete. Heute ist St. Anton Teil des gigantischen Skigebiets Ski Arlberg — mit 305 Pistenkilometern, 88 Liften und 200 km markierten Varianten das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs.
Das Skigebiet verbindet St. Anton, St. Christoph, Stuben, Lech, Zürs, Warth und Schröcken — seit der Flexenbahn (2016) durchgängig auf Skiern befahrbar. Die Pisten reichen von 1.300 bis 2.811 Metern Höhe, die Schneesicherheit ist dank der Lage am Alpenhauptkamm hervorragend (durchschnittlich 7 Meter Naturschnee pro Saison).
St. Anton hat zwei Gesichter: Tagsüber anspruchsvolle Pisten für ambitionierte Skifahrer und Freerider (das Off-Piste-Gelände gehört zum besten der Alpen), abends das wildeste Après-Ski Europas. Der „MooserWirt" (an der Talabfahrt, ab 15 Uhr) und die „Krazy Kanguruh" sind legendär — hier wird auf Skistiefeln getanzt, bis die Pisten gesperrt werden.
Skipass Ski Arlberg: Tageskarte 76€ (Erwachsene), 46€ (Jugendliche 16–18), 38€ (Kinder bis 15). 6-Tage-Pass: 395€ / 237€ / 197,50€. Saison: Ende November–Ende April.
💡 Tipp
St. Anton ist nichts für Anfänger — die meisten Pisten sind rot oder schwarz, das Terrain fordernd. Anfänger und Familien sind in Lech-Zürs (gleicher Skipass, ruhiger, mehr blaue Pisten) besser aufgehoben. Für Freerider: den Arlberg-Tiefschneeführer „Off-Piste St. Anton" kaufen (25€ im Sportgeschäft) und einen lokalen Bergführer buchen (Halbtag ab 250€ für 4 Personen).