San Cristóbal de las Casas★★★
San Cristóbal de las Casas ist eine der atmosphärischsten Städte Mexikos: eine Kolonialstadt auf 2.200 m Höhe im Hochland von Chiapas, umgeben von indigenen Tzotzil- und Tzeltal-Gemeinden, die ihre Sprachen, Kleidung und Bräuche bis heute bewahrt haben.
Die Stadt selbst ist ein Labyrinth aus bunten Kolonialhäusern, Kopfsteinpflasterstraßen, Kaffeehäusern (Chiapas produziert Mexikos besten Kaffee!), Bernstein-Werkstätten und indigenen Kunsthandwerk-Märkten. Die Luft ist kühl und klar, die Atmosphäre bohème.
Sehenswürdigkeiten
- Templo de Santo Domingo: Die schönste Kirche von Chiapas. Barocke Fassade aus rosafarbenem Stein. Davor: der größte Kunsthandwerksmarkt der Region (Textilien, Bernstein, Jade).
- San Juan Chamula: 10 km entfernt. Ein Tzotzil-Dorf mit einer der ungewöhnlichsten Kirchen der Welt: Keine Bänke, der Boden mit Kiefernnadeln bedeckt, Tausende Kerzen, Coca-Cola als rituelles Getränk (das Rülpsen vertreibt böse Geister), Hühneropfer. Fotografieren strengstens verboten!
- Zinacantán: Nachbardorf, bekannt für seine Blumenzucht und die bestickten Textilien. Besuche mit lokalem Guide.
- Na Bolom Museum: Ehemaliges Zuhause der Lacandon-Maya-Forscherin Gertrude Duby-Blom. Museum, Bibliothek und Garten.
- Cañón del Sumidero: 1.000 m tiefe Schlucht, 60 km entfernt. Bootstour ab Chiapa de Corzo (ab 250 MXN). Krokodile, Affen, Geier.
Achtung
San Cristóbal liegt auf 2.200 m — nachts wird es kalt (5–10°C)! Warme Kleidung einpacken. Wer direkt aus dem tropischen Tiefland kommt, merkt auch die Höhe: langsam akklimatisieren.