Warum Kreta?
Kreta ist nicht einfach eine weitere griechische Insel — es ist ein eigener Kontinent im Kleinformat. Die fünftgrößte Mittelmeerinsel erstreckt sich über 260 Kilometer von Ost nach West und bietet eine Vielfalt, die ihresgleichen sucht: schneebedachte Berge neben tropisch anmutenden Lagunen, 5.000 Jahre alte Paläste neben lebendigen Hafenstädten, und eine Küche, die als die beste ganz Griechenlands gilt.
- Minoische Hochkultur — Kreta war die Wiege der ersten europäischen Zivilisation. Der Palast von Knossos, vor über 4.000 Jahren erbaut, war das Zentrum der minoischen Welt — mit fließendem Wasser, mehrstöckigen Gebäuden und rätselhaften Fresken. Hier lebte der Mythos vom Minotaurus und dem Labyrinth.
- Traumstrände für jeden Geschmack — Die Lagune von Balos mit ihrem karibischen Türkis, der rosafarbene Sand von Elafonisi, der Palmenstrand von Vai, die einsamen Buchten der Südküste — Kreta hat über 300 Strände, vom Party-Beach bis zum Robinson-Crusoe-Geheimtipp.
- Samaria-Schlucht — Europas längste begehbare Schlucht (16 km) führt durch die Weißen Berge hinunter zum Libyschen Meer. Ein Wanderabenteuer, das du nie vergisst — mit bis zu 600 Meter hohen Felswänden und der Kri-Kri-Wildziege als Mitbewohner.
- Kretische Küche — Die berühmte kretische Diät gilt als eine der gesündesten der Welt. Olivenöl fließt in Strömen, Dakos (Gerstenzwieback mit Tomaten und Mizithra-Käse) ist Seelenfutter, wilder Bergkräutertee heilt angeblich alles, und der Raki fließt nach jedem Essen — gratis, versteht sich.
- Lefka Ori — Die Weißen Berge — Ein gewaltiges Gebirge im Westen mit über 50 Gipfeln über 2.000 Metern, darunter der Pachnes (2.453 m). Schluchten, Hochebenen, Hirtenpfade und im Mai noch Schnee auf den Gipfeln, während unten am Strand gebadet wird.
- Venezianische Häfen — Chania und Rethymno besitzen zwei der malerischsten Altstädte des gesamten Mittelmeerraums. Venezianische Leuchttürme, osmanische Moscheen, enge Gassen voller Tavernen — hier mischt sich 800 Jahre Geschichte mit mediterranem Lebensgefühl.
- Kretische Gastfreundschaft — Die Kreter gelten als die gastfreundlichsten Griechen — und das will etwas heißen. Hier wirst du zum Raki eingeladen, bevor du überhaupt nach dem Weg fragst. Die Philoxenia (Gastfreundschaft) ist keine Floskel, sondern gelebte Kultur.
- Ganzjahres-Destination — Mit über 300 Sonnentagen pro Jahr und milden Wintern ist Kreta auch außerhalb der Hochsaison ein Traum. Im April blüht die Insel, im Oktober ist das Meer noch warm, und selbst im Januar kann man bei 15°C in der Sonne sitzen.
Kreta ist gleichzeitig wild und kultiviert, einsam und gesellig, antik und modern. Es ist eine Insel, die man nicht in einer Woche begreift — und viele Reisende kommen ein Leben lang immer wieder. Wer einmal das Licht des kretischen Abends erlebt hat, den tosenden Wind in der Samaria-Schlucht oder den Geschmack eines frisch gepressten Olivenöls auf warmem Brot, der versteht: Kreta ist nicht nur Urlaub, sondern Lebensgefühl.