Belfast — Titanic & Aufbruch★★
Belfast hat in den letzten 25 Jahren eine bemerkenswerte Verwandlung durchlaufen — von einer Stadt, die mit den Troubles assoziiert wurde, zu einer der aufregendsten Reisedestinationen Europas. Die nordirische Hauptstadt pulsiert vor Energie: neue Restaurants, Craft-Beer-Szene, Street Art und ein wachsendes kulturelles Selbstbewusstsein.
Titanic Belfast
Das Titanic Belfast ist Nordirlands meistbesuchte Attraktion und eines der besten Museen Großbritanniens. Das markante Gebäude am Ort der ehemaligen Harland-&-Wolff-Werft (wo die Titanic 1911 gebaut wurde) erzählt die Geschichte des berühmtesten Schiffes der Welt über neun interaktive Galerien — vom Bau über die Jungfernfahrt bis zum Untergang und der Entdeckung des Wracks. Die Ride (eine Gondel durch die nachgebaute Werft) und die Exponate sind erstklassig. Plane 2–3 Stunden.
Die Troubles & die Murals
Belfasts jüngere Geschichte ist auf die Wände geschrieben — buchstäblich. In den Vierteln Falls Road (katholisch/nationalistisch) und Shankill Road (protestantisch/unionistisch) erzählen riesige Wandmalereien (Murals) die Geschichte des Konflikts. Die Peace Walls — bis zu 8 Meter hohe Mauern, die die Viertel bis heute trennen — sind ein ernüchterndes Zeugnis. Eine Black Cab Tour (15 £/Person, 1,5 Stunden) mit einem lokalen Taxifahrer, der oft persönliche Verbindung zum Konflikt hat, ist die eindringlichste Art, diese Geschichte zu verstehen.
Cathedral Quarter
Belfasts Ausgeh- und Kulturviertel rund um die St Anne's Cathedral: Pubs, Live-Musik, Galerien und die Duke of York (einer der besten Pubs Nordirlands, mit Street-Art-geschmückter Gasse). Das MAC (Metropolitan Arts Centre) zeigt zeitgenössische Kunst und Theater.