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Großbritannien

Großbritannien vereint königliche Tradition mit moderner Popkultur: London als Weltmetropole, die schottischen Highlands, die Cotswolds, Stonehenge und eine Pub-Kultur, die ihresgleichen sucht. Dazu kommen die Beatles, Harry Potter und einige der besten Museen der Welt – oft sogar mit kostenlosem Eintritt.

Hauptstadt

London

Sprache

Englisch

Währung

Pfund Sterling (£)

Zeitzone

UTC+0

Flugzeit ab DE

ca. 1,5–2 Stunden

Einreise

Reisepass (seit Brexit)

Top 5 Highlights in Großbritannien

Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.

1

London

Big Ben, Buckingham Palace, Tower Bridge, British Museum und das West End – Stadt der Superlative.

2

Schottische Highlands

Wilde Landschaften, Whisky-Destillerien, Loch Ness und dramatische Küsten.

3

Cotswolds

Honigfarbene Steindörfer, sanfte Hügel und das malerischste England.

4

Edinburgh

Majestätische Burg, Royal Mile, Arthur's Seat und das legendäre Fringe Festival.

5

Stonehenge

Das mysteriöse Steinmonument aus der Jungsteinzeit – UNESCO-Welterbe und Ikone Englands.

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Beste Reisezeit für Großbritannien

Empfohlene Reisezeit

Mai–September

Sommer

15–25°C

Winter

3–10°C

Was kostet ein Urlaub in Großbritannien?

Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)

🎒

Budget

70–100€

Hostel, Streetfood, ÖPNV

🏨

Mittelklasse

100–180€

Hotel, Restaurant, Ausflüge

🌟

Luxus

180–400€

Boutique-Hotel, Fine Dining

5 Reisetipps für Großbritannien

Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.

Oyster Card oder Contactless Payment für Londons ÖPNV nutzen

Die meisten großen Museen in London sind kostenlos

Linksverkehr – beim Straßenüberqueren nach rechts schauen

Pub-Etikette: An der Bar bestellen und sofort bezahlen

Regenjacke immer dabei haben – das Wetter wechselt stündlich

Essen & Trinken in Großbritannien

Diese Gerichte musst du probieren!

Fish and Chips
Full English Breakfast
Afternoon Tea
Shepherd's Pie
Sunday Roast
Sticky Toffee Pudding

Entdecke Großbritannien

13 Regionen, Städte und Highlights in Großbritannien

Städte

Bath

Bath ist Englands eleganteste Stadt — ein architektonisches Meisterwerk aus honigfarbenem Sandstein, das von den Römern als Thermalbad gegründet und im 18. Jahrhundert zur schönsten georgianischen Stadt der Welt ausgebaut wurde. Das gesamte Stadtzentrum ist UNESCO-Welterbe und verzaubert mit einer Harmonie aus römischer Antike, georgianischer Pracht und der grünen englischen Landschaft Somersets. Die römischen Thermen (Roman Baths) sind das am besten erhaltene römische Badehaus nördlich der Alpen: Vor fast 2.000 Jahren entdeckten die Römer die heißen Quellen, die täglich 1,17 Millionen Liter 46 Grad warmes Wasser aus der Tiefe fördern, und errichteten einen prachtvollen Badekomplex. Das grün schimmernde Große Bad mit seinen römischen Säulen und Dampfschwaden ist ein magischer Anblick. Das Royal Crescent ist das vielleicht schönste Wohngebäude der Welt: Ein 150 Meter langer Halbkreis aus 30 Reihenhäusern mit 114 ionischen Säulen, entworfen 1767 von John Wood dem Jüngeren. Die perfekte Symmetrie vor dem grünen Parkrasen mit Blick über die Stadt ist der Inbegriff georgianischer Eleganz. Nummer 1 Royal Crescent ist als Museum originalgetreu eingerichtet. Die Thermä Bath Spa ist das einzige natürliche Thermalbad Großbritanniens, in dem man auch heute noch baden kann: Das Rooftop-Pool auf dem Dach des modernen Glasgebäudes bietet einen surrealen Blick über die historischen Dächer von Bath, wäerend man im 35 Grad warmen, mineralreichen Wasser liegt, das aus derselben Quelle stammt wie vor 2.000 Jahren. Die Pulteney Bridge, eine von nur vier Brücken weltweit, die auf beiden Seiten mit Geschäften bebaut ist, überspannt den Avon mit drei eleganten Bögen: Die Ansicht von der Flussseite mit dem Wehr und den Kaskadensstufen ist eines der meistfotografierten Motive Englands.

RoemerGeorgianUNESCO

Birmingham

Birmingham ist Englands zweitgrößte Stadt und hat sich in den letzten Jahren von einer Industriestadt zu einem der spannendsten kulturellen Zentren Großbritanniens gewandelt. Die Stadt im Herzen der West Midlands war die Geburtsstätte der Industriellen Revolution und erfindet sich heute mit Kreativquartieren, Michelin-Sternen und einem lebendigen Kunstangebot neu. Das Bullring & Grand Central ist eines der modernsten Einkaufszentren Europas, und die angeschlossene Birmingham New Street Station wurde spektakulär umgebaut. Die Selfridges-Fassade — mit über 15.000 glänzenden Aluminium-Scheiben — ist ein architektonisches Wahrzeichen. Das Jewellery Quarter ist Birminghams Schmelztiegel der Kreativität: Hunderte Juweliere, Künstlerateliers, Craft-Brauereien und Independent-Cafés in viktorianischen Werkstätten. Mehr als 40% des britischen Schmucks wird hier hergestellt. Die Balti Triangle ist der Geburtsort des Balti-Currys — ein ganzes Viertel voller pakistanischer Restaurants. Die Bibliothek von Birmingham — Europas größte öffentliche Bibliothek — ist ein architektonisches Meisterwerk mit Dachterrasse und Panoramablick. Das Birmingham Museum & Art Gallery beherbergt die weltweit größte Sammlung präraffaelitischer Kunst. Und für Tolkien-Fans: J.R.R. Tolkien wuchs in Birmingham auf, und die Gegend um Sarehole Mill inspirierte das Auenland.

KulturShoppingCurry

Cambridge

Cambridge ist Oxfords ewige Rivalin und eine der schönsten Universitätsstädte der Welt — eine Stadt, in der die Wiesen (Backs) der Colleges sanft zum Fluss Cam abfallen und Stocherkähne unter uralten Brücken dahingleiten. Seit 1209 haben hier Newton, Darwin, Hawking und 121 Nobelpreisträger studiert — mehr als an jeder anderen Institution der Welt. King's College Chapel ist Cambridges Kronjuwel: Die größte Fäechergewölbedecke der Welt spannt sich über das Kirchenschiff, 26 monumentale Buntglasfenster erzählen biblische Geschichten in leuchtenden Farben, und Rubens' Anbetung der Könige ziert den Altar. Das jährliche Festival of Nine Lessons and Carols an Heiligabend wird weltweit im Radio übertragen. Punting auf dem Cam ist Cambridges romantischste Tradition: Die Route entlang der Backs führt unter der Seufzerbrücke (St John's), der Mathematischen Brücke (Queens') und an den makellosen Rasenflächen der Colleges vorbei — auf denen nur Fellows gehen dürfen, wie die Legende sagt. Das Fitzwilliam Museum beherbergt eine der besten Kunstsammlungen außerhalb Londons: Von ägyptischen Sarkophagen über Tizian und Monet bis zu Picasso und Hockney — und der Eintritt ist kostenlos. Die Bibliothek des Trinity College bewahrt Newtons eigene Exemplare der Principia Mathematica und Milnes Originalmanuskript von Winnie-the-Pooh.

UniversitaetPuntingNewton

Edinburgh

Edinburgh, die Hauptstadt Schottlands, thront dramatisch auf vulkanischen Hügeln und verbindet mittelalterliche Romantik mit georgianischer Eleganz. Die Royal Mile schlängelt sich vom mächtigen Edinburgh Castle hinab zum Palace of Holyroodhouse, vorbei an verwinkelte Closes und jahrhundertealten Pubs. Die Altstadt und die New Town zusammen sind UNESCO-Welterbe — eine Mischung aus dunklen Gassen und großzügigen georgianischen Plätzen. Edinburgh ist eine Stadt der Literatur: Geburtsort von Harry Potter (J.K. Rowling schrieb im Elephant House Café), Heimat von Sir Walter Scott und Stevenson. Das Edinburgh Festival Fringe im August ist das weltweit größte Kunstfestival mit über 3.000 Shows. Arthur's Seat, ein erloschener Vulkan mitten in der Stadt, bietet Wanderungen mit Panoramablick. An nebligen Abenden, wenn die Straßenlaternen der Old Town glühen, versteht man, warum Edinburgh zu den stimmungsvollsten Städten Europas zählt.

CastleWhiskyFestival

London

London ist eine der vielfältigsten und aufregendsten Metropolen der Welt — eine Stadt, die königliche Tradition mit pulsierender Moderniät verbindet und über 2.000 Jahre Geschichte auf Schritt und Tritt spürbar macht. Vom Tower of London über den Buckingham Palace bis zur Tate Modern bietet die britische Hauptstadt eine unvergleichliche Dichte an Sehenswürdigkeiten, Museen und kulturellen Erlebnissen. Das Britische Museum, die National Gallery und das Victoria and Albert Museum gehören zu den besten der Welt — und der Eintritt ist kostenlos. Der Westminster-Palast mit Big Ben, die Tower Bridge und Buckingham Palace mit der Wachablösung sind ikonische Fotomotive. Das Theaterviertel West End rivalisiert mit dem Broadway, und der Camden Market, Borough Market und die Portobello Road bieten jeweils ein eigenes Universum aus Streetfood, Vintage und Kuriositäten. Londons Viertel haben jeweils eigene Persönlichkeiten: Shoreditch pulsiert mit Street Art und Startups, Notting Hill bezaubert mit pastellfarbenen Häuserfronten, South Bank bietet Kultur am Flussufer und Greenwich lockt mit dem Nullmeridian und dem Royal Observatory. Die Pubs sind Londons Wohnzimmer, und ein Sunday Roast mit Yorkshire Pudding gehört zur britischen Erfahrung. Die Stadt ist ganzjährig ein lohnendes Reiseziel, wobei Mai bis September die wärmsten und längsten Tage bieten.

KulturGeschichteShopping

Oxford

Oxford ist die Stadt der träumenden Tüerme — die älteste Universität der englischsprachigen Welt, deren 39 Colleges seit über 900 Jahren Gelehrte, Dichter, Premierminister und Nobelpreisträger hervorgebracht haben. Die honigfarbenen Kalkstein-Colleges, gotischen Kapellen und grünen Innenhöefe bilden eine der schönsten Stadtlandschaften Europas. Die Bodleian Library ist eine der ältesten und schönsten Bibliotheken der Welt: Die Divinity School (1488) mit ihrem spektakulären Netzgewölbe diente als Hogwarts-Krankenstation in den Harry-Potter-Filmen. Die Radcliffe Camera, ein runder Barockbau von 1749, ist Oxfords meistfotografiertes Gebäude. Christ Church ist das größte und berüehmteste College: Die Great Hall mit ihren Porträts und der Holzdecke inspirierte die Große Halle von Hogwarts, der Glockenturm (Tom Tower) läeutet jeden Abend 101 Mal (für die 101 ursprünglichen Studenten), und Alice Liddell — das Vorbild für Alice im Wunderland — war die Tochter des Dekans. Der Covered Market (seit 1774) ist Oxfords kulinarisches Herz: ein überdachter Markt mit Metzgern, Käse-Händlern, dem legendären Ben's Cookies und dem Palm's Deli, zwischen historischen Gassen voller Buchläden, Pubs und Antiquitäten.

UniversitaetHarry PotterColleges

York

York ist Englands geschichtsträchtigste Stadt — ein lebendiges Geschichtsbuch, in dem römische Mauern, Wikingerrelikte, mittelalterliche Gassen und eine gotische Kathedrale auf engstem Raum koexistieren. Die begehbare Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert umschliesst eine Altstadt, die seit 2.000 Jahren ununterbrochen besiedelt ist. Das York Minster ist die größte gotische Kathedrale Nordeuropas: 158 Meter lang, mit dem größten mittelalterlichen Buntglasfenster der Welt (Great East Window, so groß wie ein Tennisplatz) und einer Krypta, die römische Fundamente aus dem 4. Jahrhundert freilegt. Die Turmbesteigung (275 Stufen) bietet einen 360-Grad-Blick über York und die Yorkshire Moors. The Shambles ist Englands besterhaltene mittelalterliche Straße: Die überhäengenden Fachwerkhäuser aus dem 14. Jahrhundert neigen sich so weit züinander, dass man sich fast die Hände reichen kann. Die Straße inspirierte die Winkelgasse in Harry Potter und ist heute gesäumt von Tee-Shops, Fudge-Läden und einem Harry-Potter-Laden. Das Jorvik Viking Centre bringt die Wikingergeschichte Yorks zum Leben: Auf dem Gelände des größten Wikingerfunds Großbritanniens (1976-1981) fährt man per Zeitmaschine durch ein rekonstruiertes Wikingerdorf des 10. Jahrhunderts — mit originalgetreün Gerüchen (inkl. der Wikinger-Latrine). York hiess einst Jórvík und war die Hauptstadt des Wikingerreichs in England.

MittelalterWikingerMinster

Regionen

Cornwall

Cornwall ist Englands wilder Südwesten — eine dramatische Halbinsel, an der schroffe Klippen auf türkisblaüs Wasser treffen, versteckte Buchten zwischen Felsformationen liegen und der Golfstrom für ein überraschend mildes Klima sorgt, das Palmen und subtropische Gärten gedeihen lässt. Die Grafschaft am äußersten Zipfel Englands hat eine ganz eigene Identität: keltische Wurzeln, eine eigene (fast ausgestorbene) Sprache und eine Küstenlandschaft, die zu den spektakulärsten Europas zählt. St Ives, einst ein Fischerdorf, ist heute eine der charmantesten Kleinstädte Englands: Enge Kopfsteinpflastergassen winden sich zu Stränden mit türkisem Wasser, das an die Karibik erinnert. Die Tate St Ives, ein preisgekröntes Museum direkt über dem Porthmeor Beach, zeigt moderne Kunst mit Meerblick. Künstler werden seit über 100 Jahren vom einzigartigen Licht und den Farben Cornwall angezogen. Tintagel Castle an der sturmumtosten Nordküste ist der Legende nach der Geburtsort von König Artus: Die Ruinen einer mittelalterlichen Burg klammern sich an steile Klippen hoch über dem Atlantik, verbunden durch eine spektakuläre neue Brücke (2019), die die alte Landverbindung nachbildet. Die Merlin's Cave unter der Burg ist bei Ebbe begehbar. Das Eden Project, erschaffen in einer ehemaligen Tongrube, ist eines der ambitioniertesten Oekologie-Projekte der Welt: Riesige geodätische Biome beherbergen tropische Regenwälder und mediterrane Landschaften unter durchsichtigen Kuppeln. Das Projekt zeigt die Abhängigkeit des Menschen von Pflanzen und ist zugleich ein Meisterwerk nachhaltiger Architektur. Der South West Coast Path, mit 1.014 Kilometern Englands längster Fernwanderweg, umrundet die gesamte Küste Cornwalls: Von Padstow bis Land's End und weiter um die Südküste bietet er dramatische Klippenblicke, einsame Buchten und Begegnungen mit Robben, Delfinen und Papageientauchern.

KlippenStraeendeKoenig Artus

Cotswolds

Die Cotswolds sind das Bilderbuch-England schlechthin — eine sanft hügelige Landschaft aus honigfarbenen Steindonerfern, strohgedeckten Cottages, akkurat gestutzten Hecken und ruhig dahinplätschernden Bächen, die sich über fünf Grafschaften im Herzen Südenglands erstreckt. Die größte Area of Outstanding Natural Beauty (AONB) Englands umfasst rund 2.000 Quadratkilometer und beherbergt einige der schönsten Dörfer der Welt. Bibury wurde von William Morris als das schönste Dorf Englands bezeichnet, und die Arlington Row — eine Reihe aus mittelalterlichen Weberhäusern aus dem 14. Jahrhundert — ist das meistfotografierte Motiv der Cotswolds: Die honigfarbenen Steinhäuser spiegeln sich im kristallklaren Coln River, Schwäene gleiten vorbei, und im Frühling blüht der Flieder an jeder Mauer. Bourton-on-the-Water, das Venedig der Cotswolds, ist ein charmantes Dorf, durch das der River Windrush über flache Steinbrücken fließt. Castle Combe, Stow-on-the-Wold mit seinem historischen Marktplatz und Broadway mit dem Broadway Tower (einem der bekanntesten Follies Englands) ergänzen das Ensemble der Traumdörfer. Die Cotswolds sind auch Heimat erstklassiger Gärten: Hidcote Manor Garden und Kiftsgate Court Garden gehören zu den einflussreichsten Gartendesigns des 20. Jahrhunderts. Blenheim Palace in Woodstock — Geburtsort von Winston Churchill und UNESCO-Welterbe — liegt am Rande der Cotswolds und ist eines der großartigsten Landhäuser Englands. Der Cotswold Way, ein 164 Kilometer langer Fernwanderweg von Chipping Campden nach Bath, führt über die Cotswold Edge mit weiten Blicken über das Severn Valley und verbindet die schönsten Dörfer, historischen Pubs und Panoramapunkte der Region.

DoerferEnglische LandschaftCotswold Stone

Lake District

Der Lake District ist Englands großartigster Nationalpark — eine Landschaft aus spiegelglatten Seen, nebelverhangenen Bergen, smaragdgrünen Tälern und Trockensteinmaürn, die sich seit Jahrhunderten durch die Hügel ziehen. Seit 2017 UNESCO-Welterbe, umfasst der Park im Nordwesten Englands 2.362 Quadratkilometer und beherbergt die 16 größten natürlichen Seen des Landes sowie Englands höchsten Berg, den Scafell Pike (978 m). Windermere, mit 17 Kilometern Länge der größte natürliche See Englands, ist das Herzstrück des Parks: Dampfschiffe verkehren seit dem 19. Jahrhundert zwischen Ambleside im Norden und Lakeside im Süden, vorbei an bewaldeten Ufern, viktorianischen Villen und dem Blackwell Arts & Crafts House. Die Stadt Bowness-on-Windermere am Ostufer ist der touristische Hauptort mit Bootsverleih, Restaurants und dem World of Beatrix Potter Museum. Beatrix Potter, die Schöpferin von Peter Rabbit, lebte und arbeitete im Lake District: Ihr Bauernhaus Hill Top bei Near Sawrey ist ein liebevoll erhaltenes Museum, in dem alles so aussieht wie zu ihren Lebzeiten. Mit den Einnahmen aus ihren Büchern kaufte Potter über 1.600 Hektar Land im Lake District und vermachte es dem National Trust — ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung der Landschaft. Die Wandermöglichkeiten sind legendäer: Alfred Wainwright beschrieb in seinen handgezeichneten Wanderführern 214 Gipfel (die Wainwrights), deren Besteigung für begeisterte Wanderer zur Lebensaufgabe wird. Der Helvellyn über den Striding Edge (ein schmaler Felsgrat mit Abgründen zu beiden Seiten) ist die aufregendste Bergwanderung Englands. Catbells oberhalb von Derwentwater bietet dagegen einen leichten Aufstieg mit spektakulärem Seepanorama. Der Lake District inspirierte nicht nur Beatrix Potter, sondern auch die Romantischen Dichter: William Wordsworth lebte in Grasmere und schrieb hier seine berühmtesten Werke, darunter die Narzissen-Ode (I Wandered Lonely as a Cloud). Dove Cottage, sein Wohnhaus, ist heute ein literarisches Museum.

SeenWandernBeatrix Potter

Schottische Highlands

Die Schottischen Highlands sind eine der letzten großen Wildnisse Europas — eine urtüemliche Landschaft aus nebelverhangenen Bergen, dunklen Lochs, einsamen Mooren und zerklüefteten Küsten, die sich über den gesamten Norden Schottlands erstreckt. Hier leben mehr Rothirsche als Menschen, und auf Hunderten von Quadratkilometern gibt es keine einzige Straße. Die Highlands sind Heimat von Whisky-Destillerien, Clan-Burgen, dem Ungeheuer von Loch Ness und einigen der dramatischsten Landschaften der Welt. Loch Ness, der berüehmteste See der Welt, ist 37 Kilometer lang, bis zu 230 Meter tief und beherbergt (angeblich) das legendäre Monster Nessie. Die Ruine von Urquhart Castle am Westufer bietet den klassischen Loch-Ness-Blick, und das Loch Ness Centre in Drumnadrochit dokumentiert die Monster-Suche seit 1933. Wissenschaftlich ist Loch Ness faszinierend: Es enthält mehr Süßwasser als alle Seen Englands und Wales zusammen. Die Isle of Skye ist Schottlands märchenhafteste Insel: Der Old Man of Storr, eine 50 Meter hohe Felsnadel auf der Trotternish-Halbinsel, die Fairy Pools mit ihrem kristallklaren türkisblaün Wasser, der Quiraing mit seinen surrealen Felsformationen und die Cuillin Mountains bilden eine Landschaft, die an einen Fantasy-Film erinnert. Seit dem Bau der Brücke 1995 ist Skye bequem mit dem Auto erreichbar. Der Ben Nevis (1.345 m) ist der höchste Berg Großbritanniens: Die Normalroute (Mountain Track) ist eine anspruchsvolle Tagestour (7-9 h), die bei gutem Wetter ein Panorama über die gesamten westlichen Highlands bietet. Die Nordwand ist dagegen eine der größten Kletterwäende Großbritanniens. Die Whisky-Destillerien der Highlands und der Speyside-Region sind für Genießer ein Paradies: Über 50 Destillerien bieten Führungen und Verkostungen an. Der Malt Whisky Trail in der Speyside verbindet neun Destillerien, darunter Glenfiddich, Macallan und Glenlivet. Jede Region — Speyside, Islay, Highland, Lowland — hat ihren eigenen Charakter.

HighlandsLoch NessWhisky

Schottland

Schottland ist ein Land der rauen Schönheit, der uralten Mythen und der herzlichen Gastfreundschaft – ein Reiseziel, das mit seiner wilden Natur, seiner reichen Geschichte und seinem legendären Whisky jeden Besucher in den Bann zieht. Von den dramatischen Highlands mit ihren nebelverhangenen Gipfeln über die mystischen Lochs bis zur pulsierenden Kulturszene von Edinburgh: Schottland bietet auf vergleichsweise kleinem Raum eine erstaunliche Vielfalt an Erlebnissen. Edinburgh, die Hauptstadt, thront auf vulkanischen Felsen und vereint mittelalterliche Old Town mit georgianischer New Town – beides UNESCO-Weltkulturerbe. Die Royal Mile, Edinburgh Castle und Arthur's Seat bieten Geschichte und Panoramen in einem Atemzug. Jeden August verwandelt sich die Stadt während des Edinburgh Fringe in die weltgrößte Bühne für Kunst und Comedy. Doch das wahre Schottland beginnt nördlich der Highlands-Grenze. Glen Coe, das „Tal der Tränen", ist ein Naturspektakel aus schroffen Gipfeln und dramatischem Licht, das schon als Kulisse für Harry Potter und James Bond diente. Die Isle of Skye bezaubert mit ihren surrealen Felsformationen, dem Old Man of Storr und den Fairy Pools. Loch Ness lockt nicht nur Monstersuchende, sondern auch Wanderer und Kajakfahrer in eine der schönsten Seenlandschaften Europas. Die Whisky-Trail-Route durch die Speyside führt zu den berühmtesten Destillerien der Welt – Glenfiddich, Macallan, Balvenie. Jede Verkostung ist eine Reise durch Torf, Heide und jahrhundertealte Handwerkskunst. Die North Coast 500, Schottlands Antwort auf die Route 66, führt auf 830 Kilometern entlang der Nordküste durch eine Landschaft, die an Norwegen erinnert – nur mit Dudelsack. Von Deutschland gibt es Direktflüge nach Edinburgh und Glasgow in unter zwei Stunden. Ein Mietwagen ist die beste Art, die Highlands zu erkunden. Die beste Reisezeit ist Mai bis September, wobei man in Schottland immer auf alle vier Jahreszeiten an einem Tag vorbereitet sein sollte. Die Midges (kleine Stechmücken) können im Sommer in den Highlands lästig werden – Insektenschutzmittel nicht vergessen.

HighlandsEdinburghWhisky

Inseln

Isle of Skye

Die Isle of Skye ist die wildeste, dramatischste und mystischste Insel der schottischen Highlands – ein Ort, an dem die Natur Skulpturen geschaffen hat, die jede menschliche Vorstellungskraft übersteigen. Die größte Insel der Inneren Hebriden liegt vor der Nordwestküste Schottlands und ist seit 1995 über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Doch trotz dieser Anbindung fühlt sich Skye an wie eine eigene Welt: schroff, windgepeitscht, geheimnisvoll und von einer Schönheit, die sprachlos macht. Der Old Man of Storr ist Skyes Wahrzeichen – eine 50 Meter hohe Felsnadel, die wie ein steinerner Wächter über der Insel thront. Die Wanderung zum Fuß dieser surrealen Formation führt durch eine Mondlandschaft aus Felstürmen und grünen Hängen mit Blick über den Sound of Raasay. Noch unwirklicher ist der Quiraing, eine zerklüftete Felslandschaft im Norden der Trotternish-Halbinsel, wo Erdrutsche bizarre Tafelberge, Nadeln und versteckte Plateaus geschaffen haben. Die Fairy Pools am Fuß der Black Cuillins sind kristallklare Felspools, in denen sich das Wasser in allen Blau- und Türkistönen sammelt. Bei Sonnenschein – ja, den gibt es auch auf Skye – wirken sie wie verzauberte Badestellen aus einem Märchen. Die Wanderung dorthin dauert nur 30 Minuten und ist auch für weniger geübte Wanderer machbar. Die Black Cuillins selbst sind eine zerklüftete Bergkette, die als anspruchsvollstes Gebirge Großbritanniens gilt und Kletterer aus aller Welt anzieht. Portree, die winzige Hauptstadt der Insel, bezaubert mit seinen pastellfarbenen Häusern am Hafen und gemütlichen Restaurants, die fangfrischen Fisch und lokalen Whisky servieren. Das Dunvegan Castle, seit 800 Jahren Sitz des MacLeod-Clans, ist eines der ältesten bewohnten Schlösser Schottlands. Von Deutschland aus fliegt man nach Inverness oder Glasgow und fährt dann noch drei bis vier Stunden durch immer dramatischere Landschaft. Die beste Reisezeit ist Mai bis September, aber Skyes wahre Magie entfaltet sich bei dramatischem Wetter, wenn Nebelschwaden durch die Berge ziehen und das Licht ständig wechselt.

HighlandsInselOld Man of Storr

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