Natur & Umwelt · Abschnitt 4/6

Tierwelt

🇬🇷 Griechenland Reiseführer

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Tierwelt

Griechenlands Tierwelt ist überraschend vielfältig — vom Braunbären in Nordgriechenland bis zur Meeresschildkröte vor Zakynthos.

Auf dem Land

  • Braunbären: Ca. 450 Tiere im Pindos-Gebirge und an der bulgarischen Grenze. Das Bärenschutzzentrum Arcturos bei Florina rettet verwaiste und misshandelte Bären.
  • Wölfe: Ca. 1.000 Tiere in Nordgriechenland. Scheu, Sichtung extrem selten.
  • Schakale: Goldschakale breiten sich in Nordgriechenland aus — nachtaktiv, harmlos.
  • Kri-Kri-Wildziegen: Endemische Wildziegenart auf Kreta — nur noch ca. 2.500 Tiere, hauptsächlich in der Samaria-Schlucht und auf vorgelagerten Inselchen.
  • Schildkröten: Griechische Landschildkröten sind überall auf dem Land anzutreffen — auf Wanderwegen, in Olivenhainen, an Straßenrändern. Aufpassen beim Fahren!
  • Greifvögel: Gänsegeier, Schmutzgeier, Steinadler — besonders in den Schluchten von Kreta und Zagori.

Im Meer

  • Caretta-Caretta: Die Unechte Karettschildkröte nistet an griechischen Stränden (Zakynthos, Peloponnes, Kreta, Kefalonia). Die Niststrände werden streng geschützt — keine Lichter, kein Lärm, keine Liegen nach Sonnenuntergang.
  • Mittelmeer-Mönchsrobbe (Monachus monachus): Eines der seltensten Säugetiere der Welt — nur noch ca. 700 Tiere, davon etwa die Hälfte in griechischen Gewässern. Die Nördlichen Sporaden (Alonnisos Meerespark) sind ihr wichtigstes Refugium.
  • Delfine: Gemeine Delfine, Streifendelfine und Große Tümmler — Sichtungen sind häufig, besonders zwischen den Inseln.

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