Tierwelt
Griechenlands Tierwelt ist überraschend vielfältig — vom Braunbären in Nordgriechenland bis zur Meeresschildkröte vor Zakynthos.
Auf dem Land
- Braunbären: Ca. 450 Tiere im Pindos-Gebirge und an der bulgarischen Grenze. Das Bärenschutzzentrum Arcturos bei Florina rettet verwaiste und misshandelte Bären.
- Wölfe: Ca. 1.000 Tiere in Nordgriechenland. Scheu, Sichtung extrem selten.
- Schakale: Goldschakale breiten sich in Nordgriechenland aus — nachtaktiv, harmlos.
- Kri-Kri-Wildziegen: Endemische Wildziegenart auf Kreta — nur noch ca. 2.500 Tiere, hauptsächlich in der Samaria-Schlucht und auf vorgelagerten Inselchen.
- Schildkröten: Griechische Landschildkröten sind überall auf dem Land anzutreffen — auf Wanderwegen, in Olivenhainen, an Straßenrändern. Aufpassen beim Fahren!
- Greifvögel: Gänsegeier, Schmutzgeier, Steinadler — besonders in den Schluchten von Kreta und Zagori.
Im Meer
- Caretta-Caretta: Die Unechte Karettschildkröte nistet an griechischen Stränden (Zakynthos, Peloponnes, Kreta, Kefalonia). Die Niststrände werden streng geschützt — keine Lichter, kein Lärm, keine Liegen nach Sonnenuntergang.
- Mittelmeer-Mönchsrobbe (Monachus monachus): Eines der seltensten Säugetiere der Welt — nur noch ca. 700 Tiere, davon etwa die Hälfte in griechischen Gewässern. Die Nördlichen Sporaden (Alonnisos Meerespark) sind ihr wichtigstes Refugium.
- Delfine: Gemeine Delfine, Streifendelfine und Große Tümmler — Sichtungen sind häufig, besonders zwischen den Inseln.