Geschichte der VAE · Abschnitt 3/4

Gründung der VAE (1971)

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VerstehenGründung der VAE (1971)

Gründung der VAE (1971)

Am 2. Dezember 1971 schlossen sich sechs der sieben Emirate — Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm Al Quwain und Fujairah — zu den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammen. Ras Al Khaimah trat am 10. Februar 1972 bei. Es war ein historischer Moment: Zuvor waren die Emirate als „Trucial States" (Vertragsstaaten) unter britischem Protektorat gestanden.

Sheikh Zayed wurde der erste Präsident (und blieb es bis zu seinem Tod 2004), Sheikh Rashid von Dubai der Vizepräsident. Die Verfassung teilte die Macht: Abu Dhabi als reichstes und größtes Emirat stellt traditionell den Präsidenten, Dubai den Premierminister. Jedes Emirat behielt ein hohes Maß an Autonomie — mit eigenen Gesetzen, eigener Polizei und eigenem Herrscher. Der Zusammenschluss war pragmatisch: Gemeinsam waren die kleinen Emirate stärker gegen die regionalen Mächte Iran, Saudi-Arabien und den Irak.

Was die VAE besonders macht: Der Staat ist erst 55 Jahre alt (2026). Viele Emiratis haben Großeltern, die als Nomaden in Zelten lebten und Perlen tauchten. Diese Geschwindigkeit der Transformation — von der Beduinenzelt-Gesellschaft zum Land mit dem höchsten Pro-Kopf-BIP der Region in einer Generation — ist in der Menschheitsgeschichte einmalig.

💡 Tipp

Der Nationalfeiertag am 2. Dezember wird mit spektakulären Feuerwerken, Autokorsos und Veranstaltungen gefeiert. Wenn du an diesem Tag in den VAE bist, erlebe die ausgelassene Stimmung — besonders auf der Sheikh Zayed Road in Dubai.

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