Praktisches A–Z · Abschnitt 7/8

Nachhaltig reisen in Chile

🇨🇱 Chile Reiseführer

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PraktischNachhaltig reisen in Chile

Nachhaltig reisen in Chile

Verantwortungsvoller Tourismus

Chile hat einige der empfindlichsten Ökosysteme der Welt — von der hyper-ariden Atacama bis zu den Gletschern Patagoniens. Als Reisende haben wir die Verantwortung, diese Naturwunder für zukünftige Generationen zu bewahren.

Dos & Don'ts

  • Leave No Trace: Besonders in Torres del Paine und der Atacama. Nimm ALLEN Müll wieder mit — auch biologisch abbaubaren (in der Atacama verrottet nichts, in Patagonien dauert es Jahrzehnte)
  • Auf den Wegen bleiben: In der Atacama ist die Salzkruste extrem fragil — ein Fußabdruck ist Jahrtausende sichtbar. Im Nationalpark werden Abkürzungen bestraft
  • Kein Feuer: In Torres del Paine ist offenes Feuer seit dem verheerenden Brand von 2011/2012 (der 12.500 Hektar zerstörte) strengstens verboten. Kocher nur an designierten Stellen
  • Wasser sparen: In der Atacama ist Wasser kostbar — kurz duschen, Leitungswasser trinken statt Plastikflaschen kaufen
  • Lokale Anbieter: Buche Touren bei lokalen chilenischen Agenturen statt bei internationalen Konzernen — das Geld bleibt in der Gemeinschaft
  • Mapuche-Kultur respektieren: Frage immer um Erlaubnis, bevor du Menschen fotografierst. Besuche Mapuche-Gemeinschaften nur, wenn sie Tourismus selbst anbieten

Chiles Naturschutz-Revolution

Chile hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Naturschutz-Wende vollzogen: Die Stiftung von Douglas und Kristine Tompkins (Gründer von The North Face und Esprit) hat über 800.000 Hektar Land in Patagonien aufgekauft und dem chilenischen Staat als Nationalparks geschenkt — darunter der Parque Pumalín und die Ruta de los Parques (Route der Parks), die 17 Nationalparks über 2.800 km verbindet. Es ist die größte private Landspende in der Geschichte.

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