Bestemmingen in Karibik

Weiße Strände, türkisblaues Meer und ganzjährig Sommer: Die Karibik ist der Inbegriff des Trauminsel-Urlaubs. Von den All-Inclusive-Resorts der Dominikanischen Republik über das kolonialgeschichtliche Havanna bis zu den niederländischen ABC-Inseln vor Venezuela hat jede Inselgruppe ihren eigenen Charakter.

Über 30 Inselziele · Ganzjahresziel · All-Inclusive bis Segeltörn

Havanna

Kuba

Havanna ist eine Zeitkapsel auf der Karibik: Oldtimer aus den 1950er Jahren rollen über breite Boulevards, bunt verfallene Kolonialpalaste erzählen von vergangener Pracht, und aus jeder Bar dringen die Klänge von Son, Salsa und Buena Vista Social Club. Die kubanische Hauptstadt ist eine Stadt, die alle Sinne gleichzeitig überrezt — und niemanden kalt lässt. Habana Vieja, die historische Altstadt und UNESCO-Weltkulturerbe, beeindruckt mit der Plaza de la Catedral, dem Palacio de los Capitanes Generales und der Festung El Morro am Hafeneingang. Eine Fahrt im offenen Oldtimer-Cabrio entlang des Malecon, der berühmten Uferpromenade, wo Kubaner bei Sonnenuntergang sitzen, musizieren und Rum trinken, ist Havannas Signature-Erlebnis. Die Bodeguita del Medio und El Floridita waren Hemingways Stammlokale für Mojito und Daiquiri. Das Viertel Vedado bietet die modernere Seite mit dem Hotel Nacional, dem Revolution-Platz mit dem ikonischen Che-Güvara-Portrait und einer aufkommenden Privatrestaurant-Szene in den Paladares. Kubanische Kunst, von Strasenmalern bis zur Fabrica de Arte Cubano, einer riesigen Kulturhalle in einer ehemaligen Ölfabrik, überrascht mit Kreativität und Energie. Die beste Reisezeit ist November bis April mit angenehmem Klima und wenig Regen.

Beste reistijd:November–April (Trockenzeit, angenehm)
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Puerto Plata

Dominikanische Republik

Puerto Plata ist das Tor zur spektakulären Nordküste der Dominikanischen Republik und ein Reiseziel, das Karibik-Strände, dramatische Bergkulissen und viktorianische Architektur auf einzigartige Weise vereint. Die Stadt, deren voller Name San Felipe de Puerto Plata lautet, wurde bereits 1502 von Kolumbus gegründet und war über Jahrhunderte der wichtigste Hafen der Insel Hispaniola. Heute ist sie das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Nordküste - authentischer, rauer und weniger poliert als die All-Inclusive-Resorts von Punta Cana, dafür mit deutlich mehr Charakter. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Pico Isabel de Torres, ein 793 Meter hoher Berg mitten in der tropischen Landschaft, auf dessen Gipfel eine Christusstatue thront - ein kleines Pendant zum Cristo Redentor in Rio de Janeiro. Eine Seilbahn, die einzige der Karibik, schwebt über den tropischen Regenwald hinauf und bietet einen atemberaubenden Blick über die Stadt, die Küste und das tiefblaue Meer. Oben erwartet die Besucher ein botanischer Garten mit tropischen Pflanzen und Schmetterlingen. Die Altstadt von Puerto Plata überrascht mit liebevoll restaurierten viktorianischen Holzhäusern in Pastellfarben, einem lebhaften Malecón am Meer und der Festung San Felipe aus dem 16. Jahrhundert, der ältesten Befestigungsanlage der Neuen Welt. Das Bernsteinmuseum, untergebracht in einem eleganten viktorianischen Haus, zeigt eine der größten Sammlungen dominikanischen Bernsteins der Welt, darunter Stücke mit eingeschlossenen Insekten, die Millionen Jahre alt sind. Der Playa Dorada, ein weitläufiger goldener Sandstrand nur wenige Minuten westlich der Stadt, ist das touristische Zentrum mit Hotels, Golfplatz und Wassersportangeboten. Doch die eigentlichen Schätze liegen weiter draußen: Cabarete, die Kitesurf-Hauptstadt der Karibik, Sosua mit seiner multikulturellen Geschichte und den Korallenriffen, und die spektakulären 27 Charcos de Damajagua - eine Kaskade von 27 natürlichen Wasserfällen und Pools im Regenwald, die man schwimmend, springend und rutschend erkundet. Von Deutschland aus fliegt man in etwa zehn Stunden nach Puerto Plata oder alternativ nach Santiago de los Caballeros. Die beste Reisezeit ist Dezember bis April während der Trockenzeit, aber auch der Sommer bietet warmes Wetter mit kurzen, erfrischenden Regenschauern. Puerto Plata ist deutlich günstiger als Punta Cana und bietet ein authentischeres Dominikanisches Erlebnis.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit), Walbeobachtung Januar bis März, ganzjährig warm
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Bayahibe

Dominikanische Republik

Bayahibe ist ein ehemaliges Fischerdorf an der Südostküste der Dominikanischen Republik, das sich zum Tor für eine der schönsten Inselexkursionen der gesamten Karibik entwickelt hat. Von hier aus starten die Boote zur Isla Saona, einer paradiesischen Insel im Parque Nacional del Este, die mit ihren Bilderbuchstränden, türkisem Flachwasser und Kokospalmen das verkörpert, was sich die meisten Menschen unter dem perfekten Karibikstrand vorstellen. Die Isla Saona ist das Juwel dieser Region. Eine Bootsfahrt durch das kristallklare Meer führt zunächst zu einer natürlichen Sandbank, der Piscina Natural, wo man knietief im warmen, türkisen Wasser steht, umgeben von Seesternen am Meeresboden - ein surreales Erlebnis. Auf der Insel selbst erwarten die Besucher endlose weiße Strände unter Kokospalmen, fangfrischer Fisch vom Grill und der Rhythmus von Merengue und Bachata. Es ist die perfekte Kombination aus Naturschönheit und dominikanischer Lebensfreude. Bayahibe selbst hat trotz des wachsenden Tourismus seinen Dorfcharakter bewahrt. Bunte Fischerboote liegen am kleinen Strand, lokale Restaurants servieren den Fang des Tages, und die Atmosphäre ist deutlich entspannter als im nahen La Romana. Der Dorfsrand ist von Korallenriffen umgeben, die hervorragendes Schnorcheln und Tauchen direkt vor der Haustür bieten. Das Padre Nuestro Cenote-System im nahen Nationalpark ist ein Geheimtipp für Taucher - unterirdische Süßwasserhöhlen in einem tropischen Wald. Der Parque Nacional del Este, der die gesamte Südostspitze der Insel und die vorgelagerten Inseln umfasst, ist einer der größten Meeresnationalparks der Karibik. Neben Saona gehört auch die kleinere Isla Catalina zum Park, die mit ihrem Korallenriff als eines der besten Schnorchelgebiete der Region gilt. Delfine, Meeresschildkröten und Seekühe leben in den geschützten Gewässern. Bayahibe ist über den Flughafen Punta Cana in etwa 45 Minuten oder über La Romana in 20 Minuten erreichbar. Die Region bietet eine gute Mischung aus All-Inclusive-Resorts und kleineren Boutique-Unterkünften im Dorf. Die beste Reisezeit ist Dezember bis April, aber die Südküste ist generell trockener als der Norden und eignet sich fast ganzjährig für einen Strandurlaub.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit), Südküste aber ganzjährig gut, Regenzeit milder als im Norden
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Samana

Dominikanische Republik

Samaná ist die tropische Schatztruhe der Dominikanischen Republik - eine Halbinsel im Nordosten der Insel, die mit unberührten Stränden, dichtem Regenwald, spektakulären Wasserfällen und einer der weltweit bedeutendsten Walbeobachtungsmöglichkeiten aufwartet. Während Punta Cana die Massen anzieht, hat sich Samaná seinen paradiesischen Charakter bewahrt und gilt als das authentischste und naturbelassenste Reiseziel des Landes. Das absolute Highlight ist die Walbeobachtung in der Bucht von Samaná. Jedes Jahr zwischen Januar und März versammeln sich Tausende Buckelwale in den warmen, geschützten Gewässern der Bucht, um ihre Jungen zur Welt zu bringen und sich zu paaren. Die Wale springen aus dem Wasser, schlagen mit ihren Flossen und singen ihre berühmten Gesänge - ein Naturschauspiel, das zu den eindrucksvollsten der Welt gehört. Vom Hafen von Samaná starten täglich Boote, die Besucher respektvoll nah an die Meeresriesen heranführen. Der Salto El Limón ist ein 52 Meter hoher Wasserfall, versteckt im tropischen Regenwald der Halbinsel. Der Weg dorthin führt auf dem Rücken von Maultieren oder zu Fuß durch dichten Dschungel, vorbei an Kakaoplantagen und tropischen Vögeln. Am Fuß des Wasserfalls kann man in einem natürlichen Pool schwimmen, während das Wasser donnert und Schmetterlinge um einen herumflattern - ein unvergessliches Erlebnis. Playa Rincón, an der Nordspitze der Halbinsel, wird regelmäßig zu einem der schönsten Strände der Welt gewählt. Ein kilometerlanger Bogen aus weißem Sand, eingerahmt von Kokospalmen und tropischem Wald, mit kristallklarem Wasser in allen Schattierungen von Türkis. Der Strand ist nur per Boot oder über eine holprige Schotterpiste erreichbar, was ihn vor Überfüllung bewahrt hat. Playa Frontón, nur per Boot erreichbar, beeindruckt mit einer senkrechten 90 Meter hohen Kalksteinwand direkt hinter dem Strand. Die Insel Cayo Levantado in der Bucht von Samaná, auch Bacardi-Insel genannt, weil hier der berühmte Werbespot gedreht wurde, ist ein tropisches Postkartenmotiv mit Palmen, weißem Sand und türkisem Wasser. Von Deutschland aus erreicht man Samaná über den internationalen Flughafen El Catey in nur 20 Minuten Fahrzeit oder über Santo Domingo in etwa drei Stunden. Die beste Reisezeit ist Dezember bis Mai, wobei die Walbeobachtung nur von Januar bis März möglich ist.

Beste reistijd:Dezember bis Mai, Walbeobachtung nur Januar bis März, Regenzeit Juni bis November
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Aruba

Aruba

Aruba, die "glücklichste Insel der Karibik", liegt nur 25 km nördlich von Venezuela und bietet ganzjährig Sonnenschein, weiße Traumstrände und eine entspannte, sichere Atmosphäre. Die Insel ist trocken und wüstenartig — ein Kontrast zu den meisten Karibikinseln — mit Divi-Divi-Bäumen, die vom Wind geformt sind, und einer mondähnlichen Landschaft im Arikok-Nationalpark. Eagle Beach wird regelmäßig zu den schönsten Stränden der Welt gewählt, und Palm Beach ist das Resort-Zentrum mit dem berühmten High-Rise-Strip. Die Hauptstadt Oranjestad bezaubert mit bunten Kolonialhäusern im niederländischen Stil. Aruba liegt außerhalb des Hurrikan-Gürtels — das Motto "One Happy Island" auf den Nummernschildern ist keine Übertreibung. Die Insel bietet eine überraschend vielfältige Gastronomie, hervorragendes Nachtleben und Wassersport in jeder Form.

Beste reistijd:Ganzjährig! Aruba liegt außerhalb des Hurrikan-Gürtels. Konstant 28-32°C, 300 Sonnentage, Passatwinde.
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Trinidad (Kuba)

Kuba

Trinidad an der Südküste Kubas ist eine lebende Zeitkapsel — eine Stadt, in der die Uhren irgendwann im 19. Jahrhundert stehen geblieben zu sein scheinen. Die UNESCO-Welterbestadt mit ihren pastellfarbenen Kolonialhäusern, kopfsteingepflasterten Gassen und allgegenwärtiger kubanischer Musik ist der romantischste und atmosphärischste Ort der gesamten Karibikinsel. Die Stadt verdankt ihren Reichtum dem Zuckerrohrhandel des 18. und 19. Jahrhunderts, und die prächtigen Villen der einstigen Zuckerbarone zeugen bis heute von dieser Blütezeit. Das Museo Romántico im Palacio Brunet, das Museo de Arquitectura Colonial und die majestätische Iglesia de la Santísima Trinidad am zentralen Plaza Mayor bilden ein architektonisches Ensemble von außergewöhnlicher Schönheit. Abends wird Trinidad zur Freiluft-Party. Die berühmte Freitreppe der Casa de la Música verwandelt sich in eine Open-Air-Tanzfläche, auf der Einheimische und Touristen gemeinsam zu Salsa, Son und Reggaeton tanzen. Der Mojito fließt in Strömen, und die Energie ist ansteckend. Kein Ort auf Kuba feiert das Leben mit solcher Leidenschaft wie Trinidad nach Einbruch der Dunkelheit. Nur wenige Kilometer südlich liegt Playa Ancón, einer der schönsten Strände der kubanischen Südküste. Der drei Kilometer lange Streifen aus weißem Sand und türkisem Wasser bietet entspanntes Karibik-Feeling ohne den Massentourismus der Nordküste. Schnorchler finden vorgelagerte Korallenriffe mit bunten Fischschwärmen. Das Valle de los Ingenios (Tal der Zuckermühlen), ebenfalls UNESCO-Welterbe, erstreckt sich nördlich der Stadt und kann mit einer historischen Dampfzug-Fahrt erkundet werden. Der Torre Iznaga, ein 45 Meter hoher Wachturm aus der Sklavenzeit, bietet einen wehmütigen Blick über dieses geschichtsträchtige Tal. Die Sierra del Escambray, Kubas zweitgrößtes Gebirge, erhebt sich direkt hinter Trinidad und bietet Wanderwege zu Wasserfällen und natürlichen Badepools. Der Topes de Collantes-Nationalpark mit dem Salto del Caburní ist ein erfrischender Kontrast zur karibischen Hitze.

Beste reistijd:November bis April (Trockenzeit). Dezember bis Februar sind die angenehmsten Monate mit 25-28°C.
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Curaçao

Curacao

Curaçao, die größte der ABC-Inseln vor der Küste Venezuelas, überrascht mit einer einzigartigen Mischung aus niederländischer Kolonialgeschichte, karibischem Flair und über 35 traumhaften Stränden. Willemstad, die UNESCO-geschützte Hauptstadt, bezaubert mit den bunten Handelshäusern an der Handelskade und der schwimmenden Pontjesbrücke Königin Emma. Im Gegensatz zu den Nachbarinseln ist Curaçao keine typische Pauschal-Insel, sondern bietet ein vielfältiges Erlebnis: von den versteckten Buchten wie Playa Knip und Klein Curaçao über das Hato-Höhlensystem bis zur Aloe-Vera-Plantage und den Straußen auf der Ostrich Farm. Die Insel liegt außerhalb des Hurrikan-Gürtels und bietet ganzjährig Sonne. Die Curaçao-Likörfabrik Chobolobo ist die Heimat des berühmten blauen Getränks. Taucher schwärmen von den über 60 Dive Sites direkt vom Ufer.

Beste reistijd:Ganzjährig! Curaçao liegt außerhalb des Hurrikan-Gürtels. Trocken und sonnig, 27-32°C. Karneval im Februar.
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Willemstad

Curacao

Willemstad, die Hauptstadt von Curaçao, ist die bunteste Stadt der Karibik — und das ist wörtlich gemeint. Die Häuserreihen entlang der Sint Annabaai leuchten in Bonbonfarben: Limettengrün neben Korallenrosa, Sonnengelb neben Ozeanblau, Tangerine neben Lavendelviolett. Diese ikonische Kulisse, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist das Ergebnis einer Legende: Im 19. Jahrhundert soll ein Gouverneur über Migräne geklagt haben, die durch die weiße Farbblendung der Gebäude verursacht wurde — seitdem erstrahlt die Stadt in einem Regenbogen. Die historische Altstadt gliedert sich in zwei Hälften: Punda auf der Ostseite und Otrobanda auf der Westseite, verbunden durch die Königin-Emma-Pontonbrücke — eine schwimmende Fußgängerbrücke, die sich bei jedem Schiffspaßage zur Seite schwenkt. Punda beherbergt den Schwimmenden Markt, wo venezolanische Händler ihre Boote am Kai festmachen und tropische Früchte, Fisch und Gemüse direkt vom Deck verkaufen. Hinter den farbigen Fassaden verbirgt sich eine faszinierend vielschichtige Kulturgeschichte: Curaçao war niederländische Kolonie, Sklavenhandelsplatz, jüdische Zuflucht und karibischer Schmelztiegel. Die Mikvé Israel-Emanül-Synagoge, 1732 erbaut, ist die älteste noch aktive Synagoge der westlichen Hemisphäre, mit einem Sandboden, der an die Wüstenwanderung erinnert. Das Kura Hulanda Museum dokumentiert den transatlantischen Sklavenhandel mit erschütternder Eindringlichkeit. Abseits der Altstadt warten über 35 Strände und Buchten auf Entdecker: Von den türkisfarbenen Buchten von Playa Kenepa und Cas Abao bis zum lebhaften Jan Thiel Beach für Partygänger. Die Unterwasserwelt Curaçaos gehört zu den besten der Karibik — das Shore-Diving direkt von den Stränden aus macht die Insel zu einem Paradies für Taucher und Schnorchler.

Beste reistijd:Ganzjährig — Curaçao liegt außerhalb des Hurrikangürtels! Januar bis September trocken, Oktober-Dezember gelegentliche Schauer. Konstant 28-32°C.
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Antigua

Antigua Und Barbuda

Antigua, die größere der beiden Inseln des karibischen Staats Antigua und Barbuda, rühmt sich mit dem Versprechen „365 Strände — einen für jeden Tag des Jahres". Und tatsächlich: Die Küste dieser 280 Quadratkilometer kleinen Insel ist ein einziges Panorama aus weißem Sand, türkisem Wasser und geschützten Buchten, die zu den schönsten der gesamten Karibik gehören. Dickenson Bay im Norden und Jolly Beach im Westen sind die bekanntesten Strände, doch das wahre Juwel ist Half Moon Bay an der Ostküste — ein halbmondförmiger, von Klippen eingerahmter Strand mit perfekten Wellen für Bodyboarder und einer Einsamkeit, die in der Karibik ihresgleichen sucht. English Harbour an der Südküste ist das historische Herzstück der Insel. Nelson's Dockyard, ein vollständig restaurierter georgianischer Marinehafen, ist der einzige noch funktionierende Marinestützpunkt aus dem 18. Jahrhundert weltweit und UNESCO-Welterbe. Hier ankern heute Luxusyachten statt Kriegsschiffe, und die alten Lagerhäuser beherbergen Restaurants und Bars. Die Antigua Sailing Week im April macht den Hafen zum Mittelpunkt der internationalen Seglerszene. Shirley Heights, die Festungsruinen oberhalb von English Harbour, bieten den legendärsten Sundowner der Karibik. Jeden Sonntag findet hier eine BBQ-Party mit Steel-Band-Musik statt, bei der Einheimische und Touristen gemeinsam tanzen, während die Sonne hinter den Inseln versinkt — ein Erlebnis, das den Geist der Karibik perfekt einfängt. Stingray City ermöglicht Schnorcheln mit zahmen Stechrochen im flachen Wasser, und Bootstouren führen zu den unbewohnten Inseln vor der Küste, darunter die winzige Bird Island mit ihren Nistplätzen für Fregattvögel. Antigua ist auch ein Eldorado für Segler. Die konstanten Passatwinde, die geschützten Buchten und die hunderte von Liegeplätzen machen die Insel zu einem der besten Segelreviere der Welt — vom Bareboat-Charter bis zur Luxusyacht ist alles möglich.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit) für perfektes Strandwetter. April für Antigua Sailing Week.
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Nassau

Bahamas

Nassau, die Hauptstadt der Bahamas, ist Karibik-Glamour und koloniale Geschichte auf der Insel New Providence. Die Stadt bietet pastellfarbene Kolonialhäuser, türkisblaues Wasser und den Kontrast zwischen dem luxuriösen Atlantis Paradise Island Resort und der authentischen Innenstadt. Die Bay Street und die koloniale Altstadt mit dem Government House (rosa Residenz des Generalgouverneurs), dem Queen's Staircase (65 in Kalkstein gehauene Stufen) und Fort Charlotte erzählen von 300 Jahren britischer Kolonialgeschichte und der Piratenara (Blackbeard und Calico Jack nannten Nassau ihr Hauptquartier). Paradise Island, uber eine Brucke erreichbar, beherbergt das riesige Atlantis Resort mit Wasserpark, Aquarium und Casino. Aber die wahren Schatze liegen außerhalb: Die Exuma Cays mit den schwimmenden Schweinen, die Thunderball Grotto (James Bond-Drehort) und die blauen Löcher der Bahamas sind Tagesausflüge oder kurze Flüge entfernt. Der Junkanoo-Karneval (26. Dezember und Neujahr) ist Nassaus kulturelles Highlight: Trommeln, Kostume aus Krepp-Papier und eine Energie, die die ganze Stadt erfasst.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 24-28 °C). Juni-November Hurrikansaison (aber günstiger).
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Barbados

Barbados

Barbados ist die östlichste Insel der Karibik und eine Welt für sich — ein 34 Kilometer langes, 23 Kilometer breites Koralleneiland, das britisches Kolonialerbe, afro-karibische Lebensfreude, türkisblaue Strände und eine der ältesten Rumtraditionen der Welt zu einem einzigartigen Reiseziel vereint. Barbados war jahrhundertelang als Little England bekannt und verbindet noch heute Cricket, Afternoon Tea und Linksverkehr mit Calypso-Rhythmen, Soca-Beats und der wärmsten Gastfreundschaft der Karibik. Die Westküste (Platinum Coast) ist Barbados' Riviera: ruhiges, kristallklares Wasser, puderzuckerweiße Strände wie Paynes Bay und Mullins Beach und exklusive Resorts zwischen Mahagoni-Bäumen. Hier schwimmen Meeresschildkröten so nah an der Küste, dass Schwimmer neben ihnen tauchen können. Die Ostküste ist ein dramatischer Kontrast: Der offene Atlantik schlägt mit voller Wucht gegen die Korallenkliffs von Bathsheba, wo riesige Felsbrocken (Mushroom Rocks) wie pilzförmige Skulpturen aus der Brandung ragen. Surfer aus aller Welt reiten hier die mächtigen Wellen des Soup Bowl — einer der besten Surfspots der Karibik. Harrison's Cave ist ein geologisches Wunderwerk: Per Elektro-Tram fährt man durch ein unterirdisches Hoöhlensystem mit Stalaktiten, Stalagmiten, Wasserfällen und kristallklaren Pools — die imposanteste Tropfsteinhöhle der Karibik. Barbados ist die Geburtsstätte des Rums: Mount Gay, gegründet 1703, ist die älteste Rum-Destillerie der Welt. Die Tradition des Rums durchdringt die gesamte Kultur — vom Friday Night Fish Fry in Oistins, wo die ganze Insel bei gegrilltem Fisch, Rum Punch und Soca-Musik feiert, bis zum eleganten Rum Tasting im Foursquare Rum Distillery.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 26-30 °C). Juni bis November Regenzeit mit gelegentlichen Schauern (günstiger). Barbados liegt südlich des Hurrikan-Gürtels — weniger sturmgefährdet als andere Karibikinseln.
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San Juan

Puerto Rico

San Juan, die Hauptstadt Puerto Ricos, ist die älteste von Europäern gegründete Siedlung auf US-Territorium (1521) und bietet eine einzigartige Mischung aus spanischem Kolonialerbe und karibischem Lebensgefühl. Das Viejo San Juan (Old San Juan) mit seinen bunten Häusern, kopfsteingepflasterten Gassen und massiven spanischen Festungen ist eines der am besten erhaltenen Kolonialviertel der gesamten Karibik. El Morro (Castillo San Felipe del Morro), die massive sechsstöckige Festung an der Hafeneinfahrt, ist das Wahrzeichen: 1539 begonnen und über 250 Jahre ausgebaut, schützte sie San Juan vor Piraten, Engländern und Holländern. Zusammen mit dem Castillo San Cristóbal bildet sie das UNESCO-Welterbe La Fortaleza y Sitio Histórico Nacional de San Juan. Condado und Isla Verde bieten karibische Strandatmosphäre mit Hochhaus-Hotels, türkisem Wasser und Surfmöglichkeiten. Santurce, einst heruntergekommenes Viertel, ist jetzt Kunstdistrikt mit Galerien, Street Art, Craft-Cocktail-Bars und Puerto Ricos bester Gastronomie. Puerto Rico ist ein US-Territorium, was die Reise für Amerikaner einfach macht — kein Reisepass nötig, Dollar als Währung. Für Deutsche ist es ein Tor zur Karibik mit US-Infrastruktur, dem El Yunque Regenwald (einziger tropischer Regenwald im US-Nationalparkservice) und biolumineszenten Buchten.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 25-30 °C). Juni-November Hurrikansaison (aber günstiger).
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Varadero

Kuba

Varadero ist Kubas Traumstrand — eine 20 Kilometer lange Halbinsel mit puderweißem Sand und türkisblauem Wasser, die in die Straits of Florida hineinragt und Kubas wichtigstes Strandurlaubsziel ist. Anders als die historischen Städte Havanna oder Trinidad verbindet Varadero karibisches Strandleben mit dem einzigartigen kubanischen Flair: Oldtimer am Straßenrand, Salsa in den Hotel-Lobbys und der allgegenwärtige Duft von Zigarren und Rum. Die Playa Varadero erstreckt sich über die gesamte Länge der Halbinsel und zählt zu den schönsten Stränden der Welt: Der Sand ist so fein und weiß, dass er zwischen den Fingern wie Puderzucker zerrinnt, und das Meer leuchtet in jenem unwirklichen Türkis, das man nur in der Karibik findet. Die Wassertemperatur fällt selbst im Winter selten unter 24 Grad. Die Cueva de Saturno, zehn Minuten vom Strand entfernt, ist eine natürliche Unterwasserhöhle mit kristallklarem, türkisfarbenem Süßwasser: Stalaktiten hängen von der Höhlendecke, während man im 20 Meter tiefen Pool schwimmt und durch Unterwassergänge schnorchelt. Es ist, als würde man in einem natürlichen Aquarium schwimmen. Das Parque Josone inmitten von Varadero ist eine grüne Oase mit tropischen Gärten, einem künstlichen See und Restaurants unter Bäumen: Die ehemalige Villa des Geschäftsmannes Josone aus den 1940er Jahren vereint Natur und kubanische Lebensart abseits des Strandes. Ein Tagesausflug nach Matanzas, der Athena Kubas, zeigt die andere Seite: Eine verfallende, aber bezaubernde Kolonialstadt mit dem ältesten Apothekenmuseum der Amerikas (Botica Francesa, 1882), der Bellamar-Tropfsteinhöhle und einer Rumba-Tradition, die älter ist als die in Havanna.

Beste reistijd:November bis April (Trockenzeit, 25-29 °C). Weihnachten und Ostern sind Hochsaison. Mai-Oktober wärmer und feuchter mit gelegentlichen Tropenstürmen.
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Negril

Jamaika

Negril ist Jamaikas entspanntester Ort — ein 11 Kilometer langer, puderweißer Sandstrand an der Westküste, der in seinem südlichen Abschnitt in dramatische Kalksteinklippen übergeht und jeden Abend den spektakulärsten Sonnenuntergang der Karibik inszeniert. Während Montego Bay und Ocho Rios die Kreuzfahrtschiffe anziehen, hat sich Negril seinen Charakter als laidback Reggae-Paradies bewahrt. Seven Mile Beach ist einer der berühmtesten Strände der Karibik: Kristallklares, türkisfarbenes Wasser in sanftem Gefälle, Kokospalmen, die sich über den Sand neigen, und Beach Bars, in denen Reggae aus den Boxen weht und Red Stripe Bier in der tropischen Sonne funkelt. Im Gegensatz zu vielen karibischen Resorts ist der Strand öffentlich zugänglich — Einheimische und Besucher teilen sich denselben Sand. Die West End Cliffs sind Negrils dramatischer Kontrast zum sanften Strand: 12 Meter hohe Kalksteinklippen, von denen Wagemutige ins türkisblau schimmernde Meer springen. Rick's Cafe, gegründet 1974, ist die legendärste Klippenbar der Karibik: Jeden Abend versammeln sich Hunderte, um Klippenspringern zuzuschauen und den Sonnenuntergang mit einem Rum Punch zu feiern — wenn die Sonne ins Meer taucht, applaudiert die Menge. Das Blue Hole Mineral Spring, 20 Minuten von Negril, ist eine unterirdische Höhle mit kristallklarem, mineralhaltigem Wasser in leuchtendem Türkis: Man springt von der Felskante 6 Meter in die Tiefe oder klettert über eine Leiter hinab in das natürliche Thermalbecken. Negrils Reggae-Szene ist lebendig und authentisch: Am Strand spielen lokale Bands, und Bars wie der Jungle Club und das Bourbon Beach bieten Live-Reggae-Nächte, in denen die Basslinien durch die tropische Nacht vibrieren. Der Geist von Bob Marley ist in Negril allgegenwärtig.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 27-31 °C). November und Mai günstig mit weniger Touristen. Juni-Oktober Regenzeit und Hurrikansaison.
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Santo Domingo

Dominikanische Republik

Santo Domingo ist die älteste von Europäern gegründete Stadt der Neuen Welt — 1496 von Bartolomäus Kolumbus, dem Bruder von Christoph Kolumbus, am Ufer des Ozama-Flusses errichtet. Die Zona Colonial (UNESCO-Welterbe) bewahrt eine unvergleichliche Dichte an „Ersten": die erste Kathedrale, das erste Krankenhaus, die erste Universität und die erste gepflasterte Straße der gesamten westlichen Hemisphäre. Hier begann, im Guten wie im Schlechten, die europäische Kolonisierung Amerikas. Die Catedral Primada de América (1521) ist das architektonische Juwel: eine Mischung aus Gotik und Renaissance in honigfarbenem Korallenstein, in der Kolumbus' Überreste (angeblich) ruhen. Die Calle de las Damas, die erste gepflasterte Straße Amerikas, ist gesäumt von Palästen und Festungsmauern, die die Macht der spanischen Krone in der Karibik demonstrierten. Das Alcázar de Colón, der Palast von Diego Kolumbus (Christophs Sohn), thront über dem Fluss und beherbergt heute ein Museum mit Möbeln und Artefakten der Kolonialzeit. Der Faro a Colón, ein kreuzförmiges Mausoleum, projiziert nachts ein riesiges Lichtkreuz in den Himmel, das von weiten Teilen der Stadt sichtbar ist. Jenseits der Kolonialzone pulsiert das moderne Santo Domingo: Der Malecón, eine 14 Kilometer lange Uferpromenade am Karibischen Meer, ist der Treffpunkt für Jogger, Merengue-Tänzer und Rum-Trinker bei Sonnenuntergang. Die Stadt ist die Geburtsstätte des Merengue und der Bachata — zwei Tanzstile, die hier an jeder Ecke, in jeder Bar und auf jeder Party lebendig sind.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 24-31 °C). Karibisch warm das ganze Jahr. Hurrikansaison Juni-November (September Höhepunkt).
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Oranjestad

Aruba

Oranjestad, die Hauptstadt Arubas, ist eine farbenfrohe karibische Stadt mit niederländischer Kolonialarchitektur und einem der sonnigsten Klimas der Welt. Die Insel liegt außerhalb des Hurrikan-Gurtels und bietet 300+ Sonnentage im Jahr — perfektes Strandwetter ist praktisch garantiert. Die Innenstadt begeistert mit pastellfarbenen niederländischen Kolonialgebäuden entlang der Lloyd G. Smith Boulevard. Das Renaissance Marketplace und die Royal Plaza Mall bieten Duty-Free-Shopping. Fort Zoutman (1798), das alteste Gebäude Arubas, beherbergt das historische Museum. Eagle Beach, nur 10 Minuten vom Zentrum, wird regelmäßig zu einem der schönsten Strande der Welt gekürt: breit, weiß und mit den ikonischen Fofoti-Baumen (Divi-Divi-Baumen), die vom Wind geformt sind. Palm Beach nebenan bietet Resorts und Wassersport. Der Arikok-Nationalpark bedeckt fast 20 Prozent der Insel und zeigt Arubas wilde Seite: Kakteenwusten, Naturpools, Kalksteinhöhlen mit indianischen Felszeichnungen und die Natural Bridge. Die raue Nordküste steht im Kontrast zu den ruhigen Strandstunden im Westen — ein Jeep-Abenteuer durch den Park ist ein Muss.

Beste reistijd:Ganzjährig (27-32 °C). Aruba liegt außerhalb des Hurrikan-Gurtels. Januar-Marz am trockensten, Oktober-Dezember etwas feuchter.
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Kingston

Jamaika

Kingston, die Hauptstadt Jamaikas, ist die Geburtsstadt des Reggae und die kulturelle Seele der Karibik. Hier wurde Bob Marley geboren, hier entstanden Ska, Rocksteady und Dancehall — Musikstile, die die Welt verändert haben. Das Bob Marley Museum in seinem ehemaligen Wohnhaus auf der Hope Road ist ein Pilgerort für Musikfans. Kingston liegt dramatisch am Fuß der Blue Mountains, deren Gipfel auf über 2.200 Meter ragen und den berühmtesten Kaffee der Welt produzieren. Downtown vibriert mit dem National Heroes Park und der Ward Theatre, während Uptown mit Devon House, dessen legendärem Eis und der New Kingston-Skyline die modernere Seite zeigt. Port Royal, einst "die gottloseste Stadt der Erde" und Piratenhochburg, liegt auf einer Landzunge vor der Stadt. Kingston ist rau, authentisch und voller Energie — hier schlägt das Herz der jamaikanischen Kultur.

Beste reistijd:Dezember bis April — Trockenzeit. November-Dezember für Reggae-Festivals. Hurrikan-Saison Juni-November beachten.
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Willemstad

Curacao

Willemstad, die Hauptstadt Curacaos, ist eine der farbenfrohsten Stadte der Welt und seit 1997 UNESCO-Welterbe. Die ikonische Handelskade mit ihren pastellfarbenen hollandischen Kolonialgebäuden am Sint-Annabaai ist das Postkartenmotiv der Karibik schlechthin — Amsterdam in den Tropen, mit türkisem Wasser statt Grachten. Die Pontjesbrucke (Queen Emma Bridge) ist eine schwimmende Fußgangerbucke, die sich bei jedem Schiffsdurchlass zur Seite dreht — ein einzigartiges Schauspiel. Punda auf der Ostseite ist das historische Zentrum mit Mikve Israel-Emanül-Synagoge (alteste der westlichen Hemisphäre, gegr. 1651) und dem Floating Market, wo venezolanische Handler frisches Obst direkt von ihren Booten verkaufen. Otrobanda auf der Westseite ist das kreativere Viertel mit Street Art, dem Kura Hulanda Museum (Geschichte des Sklavenhandels) und lebhaften Restaurants. Der Blue Curacao-Likör wird seit 1896 auf der Insel hergestellt — die Landhuis Chobolobo-Destillerie bietet Führungen und Verkostungen. Curacaos Tauch- und Schnorchelreviere gehoren zu den besten der Karibik: das Curacao Underwater Marine Park, das Mushroom Forest und uber 65 Tauchplätze mit intakten Korallenriffen liegen wenige Minuten von Willemstad entfernt.

Beste reistijd:Ganzjahresziel (27-32 °C). Curacao liegt außerhalb des Hurrikan-Gurtels. Januar-September am trockensten.
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George Town

Kaimaninseln

George Town ist die Hauptstadt der Kaimaninseln und verbindet karibischen Inselcharme mit dem Flair eines internationalen Finanzzentrums — mehr als 100.000 Unternehmen sind hier registriert, obwohl die Inseln nur 70.000 Einwohner haben. Aber George Town ist weit mehr als Banken: Die Stadt bietet einige der besten Tauch- und Schnorchelreviere der Karibik. Seven Mile Beach, direkt an der Stadt, ist einer der berühmtesten Strände der Karibik: 9 km (trotz des Namens) pulverweißer Sand mit kristallklarem Wasser. Stingray City, eine Sandbank in der North Sound Lagune, ist das ikonische Erlebnis: Hier schwimmt man mit zahmen Stachelrochen im hüfthohen Wasser — ein unvergessliches Naturerlebnis. Die Cayman Turtle Centre ist eine Aufzuchtstation für bedrohte Meeresschildkröten, in der Besucher die Tiere hautnah erleben können. Das Nationalmuseum im historischen Old Courts Building erzählt die Geschichte der Inseln von Piraten und Schildkrötenfängern bis zum modernen Finanzzentrum. Unter Wasser bietet Grand Cayman Weltklasse-Tauchen: die Kittiwake, ein versenktes Schiffswrack in 18 Metern Tiefe, die dramatische Steilwand des Cayman Wall, und Eden Rock mit seinen Unterwasserhöhlen sind nur Minuten von George Town entfernt.

Beste reistijd:November bis April (Trockenzeit, 25-30 °C). Mai-Oktober wärmer und feuchter, Hurrikan-Risiko ab Juni.
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Charlotte Amalie

Us Jungferninseln

Charlotte Amalie ist die Hauptstadt der US-amerikanischen Jungferninseln und einer der meistbesuchten Kreuzfahrthäfen der Karibik. Die Stadt auf der Insel St. Thomas liegt malerisch an einer tiefen Bucht, umgeben von grünen Hügeln, und bietet eine einzigartige Mischung aus dänischer Kolonialarchitektur, karibischem Flair und amerikanischem Komfort. Die dänische Vergangenheit (die Inseln gehörten bis 1917 zu Dänemark) prägt die Altstadt: die 99 Steps, eine steile Treppe aus dänischer Zeit, führen zu Blackbeard's Castle, einem Wachturm aus dem 17. Jahrhundert mit Panoramablick. Fort Christian, das älteste Gebäude der Insel (1672), beherbergt ein Museum. Die Gassen der Altstadt (Dronningens Gade, Norre Gade) tragen noch ihre dänischen Namen. Charlotte Amalie ist berühmt für zollfreies Shopping — als US-Territorium gelten großzügige Freimengen für US-Bürger, aber auch europäische Besucher profitieren von günstigen Preisen für Schmuck, Uhren und Spirituosen. Der Havensight Cruise Ship Dock empfängt täglich mehrere Kreuzfahrtschiffe. Magens Bay Beach, 15 Minuten nördlich, zählt regelmäßig zu den schönsten Stränden der Welt: ein perfekter halbmondförmiger Strand mit ruhigem, türkisfarbenem Wasser.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 25-30 °C). Juni-November Hurrikan-Saison (günstiger, aber riskant).
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Castries

St Lucia

Castries, die Hauptstadt von St. Lucia, ist das lebhafte Tor zu einer der dramatischsten Inseln der Karibik. Die Stadt am Naturhafen bietet karibisches Alltagsleben, während die wahren Schätze der Insel in der Umgebung liegen — allen voran die Pitons, zwei vulkanische Felszapfen, die als UNESCO-Welterbe das Wahrzeichen der Ostkaribik sind. Der Castries Central Market (1894) ist ein lebhafter Ort mit tropischen Früchten, Gewürzen, heißer Sauce und Kunsthandwerk. Die Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis mit ihren farbenfrohen karibischen Deckenmalereien und der Derek Walcott Square (benannt nach St. Lucias Literaturnobelpreisträger) sind im Stadtzentrum sehenswert. Die Pitons — Gros Piton (770 m) und Petit Piton (743 m) — bei Soufriere an der Südwestküste sind spektakulär: steile Vulkankegel, die aus dem Meer ragen, umgeben von Regenwald und türkisem Wasser. Die Besteigung des Gros Piton (3-4 Stunden, mit Führer) bietet atemberaubende Aussicht. Soufriere bietet zudem den einzigen befahrbaren Vulkankrater der Karibik (Sulphur Springs), Schlammbäder, den Diamond Botanical Garden mit Wasserfall und die Anse Chastanet zum Schnorcheln. St. Lucia produziert exzellenten Rum — die St. Lucia Distillers sind bekannt fur Chairman's Reserve.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 26-30 °C). Juni-November Regenzeit und Hurrikansaison, aber günstiger.
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Saint John's

Antigua Und Barbuda

Saint John's ist die Hauptstadt von Antigua und Barbuda und das Tor zu einer Insel, die berühmt ist für ihre 365 Strände — einen für jeden Tag des Jahres. Die bunte Hafenstadt an der Nordwestküste Antiguas empfängt Kreuzfahrtschiffe und Segler gleichermaßen mit karibischem Charme und britischem Kolonialerbe. Die St. John's Cathedral, eine imposante anglikanische Kathedrale mit zwei barocken Türemen auf einem Hügel, überragt die Stadt seit 1845. Die Heritage Quay und Redcliffe Quay am Hafen bieten zollfreies Shopping, Restaurants und die beste Architektur der Stadt — restaurierte Lagerhäuser aus der Zuckerrohr-Ära. Nelson's Dockyard in English Harbour (UNESCO-Welterbe), 30 Minuten südlich, ist der einzige noch funktionierende georgianische Marinehafen der Welt: Hier ließ Admiral Nelson im 18. Jahrhundert seine Flotte warten. Heute ist es ein Yacht-Hafen mit Restaurants, Museum und dem Shirley Heights Lookout, der sonntags die beste Party der Karibik bietet — Steelband, BBQ und Sonnenuntergang. Antigua ist ein Segel-Paradies: Die jährliche Antigua Sailing Week im April zieht Segler aus aller Welt an. Die geschützten Buchten und konstanten Passatwinde machen die Insel zu einem der besten Segelreviere der Karibik.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 25-30 °C). Antigua ist relativ trocken. Juni-November Hurrikan-Saison (günstiger).
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Bridgetown

Barbados

Bridgetown, die Hauptstadt von Barbados, ist seit 2011 UNESCO-Welterbe — die historische Altstadt und die Garrison bilden eines der besterhaltenen Ensembles britischer Kolonialarchitektur in der Karibik. Die Stadt am Carlisle Bay ist das wirtschaftliche und kulturelle Herz einer Insel, die sich stolz als Geburtsort des Rums bezeichnet. Die Garrison Historic Area war das britische Militarhauptquartier in der Karibik: der George Washington House (der spatere US-Präsident besuchte Barbados 1751 als einziges Auslandsreiseziel seines Lebens), das Main Guard House und der Garrison Savannah (heute Pferderennbahn) zeugen von 400 Jahren Geschichte. Die Chamberlain Bridge und der Careenage-Hafen sind das historische Zentrum. Mount Gay Rum ist die alteste Rumdestillerie der Welt (seit 1703). Die Rum-Tour durch die Destillerie ist ein Muss — Barbados beansprucht fur sich, den Rum erfunden zu haben. St. Nicholas Abbey, eine jakobinische Plantage aus dem 17. Jahrhundert, destilliert ebenfalls erstklassigen Rum. Die Westküste (Platinum Coast) bietet ruhige, türkisfarbene Strande, wahrend die Ostküste mit Bathsheba und der Soup Bowl Surfwellen hat, die mit Hawaii konkurrieren. Oistins Friday Fish Fry ist das größte wöchentliche Straßenfest der Karibik: gegrillter Fisch, Rum Punch und Calypso-Musik unter Sternen.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 26-30 °C). Juni-November Regenzeit mit Hurrikan-Risiko (gering fur Barbados).
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Martinique

Martinique

Martinique ist ein Stück Frankreich mitten in der Karibik — eine vulkanische Insel der Kleinen Antillen, die als französisches Überseedepartement europäischen Komfort mit karibischer Ueeppigkeit vereint. Hier wird mit Euro bezahlt, man fährt auf französischen Straßen, isst Croissants zum Frühstück und Accras de Morü (Stockfisch-Beignets) zum Aperitif — während tropischer Regenwald, schwarze Vulkanstrände und türkises Karibikwasser die Kulisse bilden. Die Montagne Pelée (1.397 m) dominiert den Norden der Insel: Dieser aktive Vulkan löschte 1902 die Stadt Saint-Pierre in wenigen Minuten aus und tötete 30.000 Menschen — die tödlichste Vulkankatastrophe des 20. Jahrhunderts. Heute führen Wanderwege durch Nebelwald zum Gipfel, und das Musée Volcanologique in Saint-Pierre dokumentiert die Tragödie mit geschmolzenen Glasflaschen und Uhren, die um 7:52 Uhr stehen blieben. Les Salines im Süden ist der Traumstrand schlechthin: ein perfekter Halbmond aus weißem Sand, gesäumt von schrägen Kokospalmen und türkisem, flachem Wasser — regelmäßig unter den schönsten Stränden der Karibik gelistet. Der Eintritt ist kostenlos, und unter der Woche hat man den Strand fast für sich. Die Habitation Clément in Le François ist ein restauriertes Zucker-Rum-Gut aus dem 18. Jahrhundert, das heute erstklassigen Rhum Agricole produziert: Im Gegensatz zu industriellem Rum wird Rhum Agricole direkt aus frischem Zuckerrohrsaft destilliert — eleganter, komplexer und der ganze Stolz der Insel. Martinique hat eine AOC für seinen Rum, die einzige der Welt. Die Fonds Blancs (weiße Grundbecken) vor der Atlantikküste sind hüfttiefe, türkisfarbene Sandbänke mitten im Meer: Per Boot erreichbar, stehen Besucher knietief im warmen Karibikwasser, mit Rum Punch und Accras in der Hand, während Boote eine schwimmende Bar bilden — das ultimative karibische Erlebnis.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 25-30 °C). Carême (Trockenzeit) ist ideal. Juni bis November feuchter, günstiger, aber Hurrikan-Risiko (selten direkte Treffer).
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Cockburn Town

Turks Und Caicosinseln

Cockburn Town ist die Hauptstadt der Turks- und Caicosinseln, eines britischen Überseegebiets südöstlich der Bahamas — und eine der kleinsten Hauptstädte der Karibik. Die verschlafene Stadt auf Grand Turk Island hat mehr historischen Charme als touristische Infrastruktur: koloniale Steingebäude, Salinen und eine Vergangenheit als wichtiger Salzhandelsplatz. Die Front Street und die Duke Street bilden das historische Zentrum: pastellfarbene Kolonialhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, ehemalige Salzlagerhäuser und das Turks and Caicos National Museum, das behauptet, Columbus sei 1492 zuerst hier gelandet (und nicht auf San Salvador). Die alten Salinen, die jahrhundertelang den Reichtum der Inseln ausmachten, sind heute Flamingo-Habitate. Grace Bay Beach auf Providenciales (per Inlandsflug erreichbar) wird regelmäßig zum schönsten Strand der Welt gewählt: 19 km pudriger weißer Sand mit kristallklarem türkisem Wasser, das in atemberaubenden Schattierungen schimmert. Provo, wie die Insel genannt wird, ist das touristische Zentrum des Archipels. Von Januar bis April ziehen Buckelwale durch den Columbus Passage zwischen Grand Turk und Salt Cay — Grand Turks Whale Watching ist eines der besten der Karibik. Die Korallenriffe um Grand Turk bieten Steilwand-Tauchen direkt vor der Küste: die Wand fällt nur 300 Meter vom Strand auf über 2.000 Meter Tiefe ab.

Beste reistijd:November bis Mai (Trockenzeit, 25-30 °C). Januar-April für Wale. Juni-November Hurrikan-Saison (günstiger).
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Saint George's

Grenada

Saint George's ist die Hauptstadt von Grenada und gilt als eine der malerischsten Hafenstädte der Karibik — bunte Kolonialhäuser kaskadieren einen Hügel hinab zu einem hufeisenförmigen Naturhafen, umrahmt von Fort George und tropischer Vegetation. Die Gewürzinsel Grenada produziert ein Drittel des weltweiten Muskatnuss-Angebots, und der Duft von Gewürzen durchzieht die Stadt. Fort George, erbaut 1705 von den Franzosen, thront auf der Spitze der Halbinsel und bietet einen atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick über den Hafen, die roten Ziegeldächer und das karibische Meer. Der Carenage, die malerische Hafenpromenade, ist das Herz der Stadt mit Restaurants, Bars und bunten Fischerbooten. Grand Anse Beach, nur 10 Minuten südlich, ist einer der schönsten Strände der Karibik: 3 km weißer Sand mit türkisblauem Wasser. Der Underwater Sculpture Park in der Moliniere Bay ist ein weltweit einzigartiges Unterwassermuseum mit versunkenen Skulpturen, die als künstliche Riffe dienen. Die Gewürzplantagen im Inselinneren bieten Führungen durch Muskatnuss-, Kakao-, Zimt- und Vanille-Anbau. Der Grand Etang Nationalpark mit seinem Kratersee, Regenwald und Meerkatzen-Affen liegt 30 Minuten von der Stadt entfernt.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 25-30 °C). Juni-November Regenzeit und Hurrikan-Saison (günstiger).
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Port of Spain

Trinidad Und Tobago

Port of Spain ist die Hauptstadt von Trinidad und Tobago und die Wiege des größten Karnevals der Karibik. Die Stadt an der Westküste Trinidads pulsiert mit einer Energie, die von der einzigartigen Mischung aus afrikanischer, indischer, chinesischer, syrischer und europäischer Kultur gespeist wird. Der Trinidad Carnival (Februar/März) ist das Mega-Event: Zwei Tage lang ziehen Tausende in aufwändigen Kostümen durch die Straßen, begleitet von Soca-Musik und Steelpan-Orchestern. Die Steelpan (Stahlpfanne) wurde in Trinidad erfunden — das einzige akustische Musikinstrument, das im 20. Jahrhundert entstand. Im Panorama-Wettbewerb treten ganze Steelband-Orchester gegeneinander an. Die Queen's Park Savannah, ein riesiger Park im Stadtzentrum, ist von den Magnificent Seven gesäumt — sieben prächtige Kolonialvillen in unterschiedlichen Baustilen. Der Maraval Strip und Ariapita Avenue bieten Nachtleben und Restaurants. Fort George auf dem Hügel bietet Panoramablick über den Golf von Paria bis nach Venezuela. Port of Spain ist auch Tor zur Natur: Die Caroni Bird Sanctuary (Scharlachsichler), die Northern Range (Wandern und Wasserfalele) und das Asa Wright Nature Centre (Vogelbeobachtung Weltklasse) liegen in unmittelbarer Nähe.

Beste reistijd:Januar bis Mai (Trockenzeit, 26-33 °C). Februar/März für Carnival. Juni-Dezember Regenzeit.
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Road Town

Britische Jungferninseln

Road Town ist die Hauptstadt der Britischen Jungferninseln (BVI) und das Zentrum eines der besten Segelreviere der Welt. Die bescheidene Stadt auf der Insel Tortola liegt an einer geschützten Bucht und ist Ausgangspunkt für Charter-Yachten, die zwischen den über 60 Inseln und Cays des Archipels kreuzen. Die Stadt selbst ist klein und überschaubar: Der Main Street Bezirk mit seinen bunten Holzhäusern, der Crafts Alive Market am Hafen und das Old Government House Museum sind die Hauptattraktionen. Aber Road Town ist vor allem ein Sprungbrett — zu den legendären Segelrevieren, unberührten Stränden und versteckten Buchten der BVI. The Baths auf Virgin Gorda (per Fähre erreichbar) sind das Naturwunder der BVI: riesige Granitblöcke bilden Grotten und Naturpools am Strand, durchdrungen von Licht und türkisem Wasser — ein geologisches Wunder und eines der meistfotografierten Motive der Karibik. Die Rhum-Kultur ist allgegenwärtig: Die Callwood Rum Distillery in Cane Garden Bay destilliert seit über 300 Jahren Rum in kupfernen Brennblasen. Die Soggy Dollar Bar auf Jost Van Dyke, erreichbar nur per Boot, gilt als Geburtsort des Painkiller-Cocktails — einer der legendärsten Strandbars der Karibik.

Beste reistijd:Dezember bis Mai (Trockenzeit, 25-30 °C, beste Segelbedingungen). Juni-November Hurrikan-Saison (günstiger).
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Basse-Terre

Guadeloupe

Basse-Terre ist die Verwaltungshauptstadt von Guadeloupe, einem französischen Übersee-Departement in der Karibik — und damit ein Stück Frankreich mitten in den Kleinen Antillen. Die kleine Stadt an der Südwestküste der gleichnamigen Vulkaninsel liegt am Fuße des La Soufriere, des höchsten Gipfels der Kleinen Antillen (1.467 m), und bietet eine faszinierende Mischung aus französischer Verwaltung, kreolischer Kultur und tropischer Natur. Fort Louis Delgres, eine imposante Festung aus dem 17. Jahrhundert auf einer Klippe über der Stadt, erzählt die Geschichte des Widerstands gegen die Wiedereinführung der Sklaverei durch Napoleon. Die kreolische Altstadt mit ihren Holzhäusern und der Kathedrale Notre-Dame de Guadeloupe bietet französisch-karibisches Flair. La Soufriere ist das große Abenteuer: Die Wanderung zum Gipfel des aktiven Vulkans führt durch tropischen Regenwald, vorbei an heißen Quellen und Schwefelfumarolen, bis zum Krater in den Wolken. Die Chutes du Carbet, drei spektakuläre Wasserfälle im Regenwald (der höchste 115 m), gehören zu den schönsten der Karibik. Der Nationalpark Guadeloupe (Parc National de la Guadeloupe) schützt 17.300 Hektar tropischen Regenwald mit über 300 Baumarten, seltenen Kolibris und dem Trace Victor Hugüs, einem Fernwanderweg durch das Herz der Insel.

Beste reistijd:Dezember bis Mai (Trockenzeit, 25-30 °C). Juni-November Regenzeit und Hurrikan-Saison (günstiger, grüner).
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Fort-de-France

Martinique

Fort-de-France, die Hauptstadt Martiniques, ist das kulturelle Herz der französischen Karibik — eine Stadt, in der kreolische Lebensart und französisches Savoir-vivre zu etwas Einzigartigem verschmelzen. Der Fort Saint-Louis, eine imposante Festung aus dem 17. Jahrhundert am Hafen, gibt der Stadt ihren Namen und wacht bis heute uber die Bucht. Die Bibliotheque Schölcher ist Martiniques architektonisches Juwel: ein farbenpraichtiger Eisenrahmenbau im romanisch-byzantinischen Stil, 1893 fur die Weltausstellung in Paris gebaut und Stuck fur Stuck uber den Atlantik nach Martinique verschifft. Benannt nach Victor Schölcher, der 1848 die Abschaffung der Sklaverei in Frankreich durchsetzte. Der Grand Marche und der Marche aux Epices (Gewürzmarkt) sind Fort-de-Frances aromatisches Zentrum: Vanille, Muskatnuss, Colombo-Gewürzmischung, frische Tropenfruchte und Rhum Agricole — Martiniques Rum wird aus frischem Zuckerrohrsaft destilliert (nicht aus Melasse wie die meisten Rumsorten) und trägt eine AOC-Herkunftsbezeichnung wie französischer Wein. Der Mont Pelee im Norden der Insel ist ein aktiver Vulkan, dessen Ausbruch 1902 die Stadt Saint-Pierre komplett zerstörte und 30.000 Menschen totete — die Ruinen sind heute ein ergreifendes Freilichtmuseum. Die Strande im Suden (Anse d'Arlet, Les Salines) gehoren zu den schönsten der Karibik.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 26-31 °C). Karneval im Februar/Marz. Juni-November Regenzeit mit Hurrikan-Risiko.
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The Valley

Anguilla

The Valley ist die beschauliche Hauptstadt von Anguilla, einem britischen Überseegebiet in der nordöstlichen Karibik. Die Insel ist nur 26 Kilometer lang und gilt als bestgehütetes Geheimnis der Karibik — weit entfernt vom Massentourismus, dafür mit einigen der schönsten Strände der Welt. Shoal Bay East wird regelmäßig unter die Top-Strände der Karibik gewählt: puderweißer Sand, türkises Wasser und eine entspannte Atmosphäre ohne Bettenburgen. Meads Bay und Rendezvous Bay sind ebenso atemberaubend und oft menschenleer. Die Insel hat mehr Traumstrände pro Quadratkilometer als fast jedes andere Reiseziel. Anguilla ist beruhmt für seine gehobene Gastronomie — trotz der geringen Größe gibt es Dutzende exzellenter Restaurants, von Strandhütten mit frischem Hummer bis zu Fine-Dining mit Karibik-Flair. Das jährliche Moonsplash Music Festival und die Bootrennen am Anguilla Day sind kulturelle Höhepunkte. Die Unterwasserwelt bietet Korallenriffe, Schiffswracks und kristallklare Sicht. Sandy Island, ein winziges Sandbank-Eiland, ist per Boot erreichbar und bietet Schnorcheln wie aus dem Bilderbuch.

Beste reistijd:Dezember bis April (Trockenzeit, 25-30 °C). Hurrikansaison Juni-November meiden.
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Port-au-Prince

Haiti

Port-au-Prince ist die Hauptstadt Haitis — der ersten schwarzen Republik der Welt, die 1804 ihre Unabhängigkeit durch einen erfolgreichen Sklavenaufstand gegen Napoleon erkämpfte und damit Geschichte schrieb. Die 1,2-Millionen-Stadt in einer Bucht am Golf von Gonâve ist ein Ort von extremen Kontrasten: Armut und Kunst, Chaos und Kreativität, Zerstörung (das Erdbeben 2010 verwüstete die Stadt) und unerschütterlicher Lebenswille. Die Citadelle Laferrière (UNESCO), 130 km nördlich, ist die größte Festung der Karibik — ein Monument des Anti-Sklaven-Kampfes auf einem 900 Meter hohen Berg. In Port-au-Prince selbst ist das Musée du Panthéon National Haïtien (MUPANAH) der wichtigste kulturelle Ort: Geschichte der Revolution, Voodoo-Artefakte und die Anker der Santa Maria, dem Schiff von Kolumbus, das vor Haiti sank. Haitis Kunstszene ist weltberühmt: Die naiven, farbenfrohen Gemälde haitianischer Maler — lebendig, spirituell, voller Voodoo-Symbolik — hängen in den bedeutendsten Museen der Welt. Der Iron Market (Marché en Fer), eine gusseiserne Markthalle, ist der Ort, wo Kunst, Handwerk und Alltagsleben zusammentreffen. **Wichtiger Hinweis:** Port-au-Prince befindet sich seit 2024 in einer schweren Sicherheitskrise mit Bandenkonflikten. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen. Die beschriebenen Aspekte dokumentieren das kulturelle Erbe.

Beste reistijd:November bis März (Trockenzeit, 24-32 °C). Hurrikansaison Juni-November. Ganzjährig tropisch warm.
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Reiseziele in der Karibik entdecken

Die Karibik erstreckt sich über mehr als 7.000 Inseln zwischen Florida und Südamerika. Für deutsche Urlauber sind die Dominikanische Republik (Punta Cana), Kuba und Jamaika die Klassiker mit Direktflügen und großem Pauschalangebot. Wer es ruhiger mag, findet auf Curaçao, Aruba oder Barbados entspannte Alternativen mit ausgezeichneter Infrastruktur.

Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Dezember bis April; von Juni bis November ist Hurrikan-Saison mit günstigeren Preisen und mehr Regenrisiko. Taucher zieht es zu den Riffen der Kaimaninseln und nach Bonaire, Segler in die Grenadinen und die Britischen Jungferninseln.

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