Rumänien
Rumänien ist eines der letzten großen Abenteuer Europas: Transsilvanien mit seinen Burgen und Bärenwäldern, die Karpaten als Wanderparadies, die bemalten Klöster der Bukowina und das Donaudelta als Naturwunder. Dazu kommt Bukarest als unterschätzte Metropole mit wilder Architekturmischung und lebhafter Kunstszene – alles zu erstaunlich günstigen Preisen.
Hauptstadt
Bukarest
Sprache
Rumänisch
Währung
Rumänischer Leu (RON)
Zeitzone
UTC+2
Flugzeit ab DE
ca. 2,5 Stunden
Einreise
EU-Personalausweis
Top 5 Highlights in Rumänien
Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.
Schloss Bran
Das legendäre „Dracula-Schloss" in den Karpaten – mittelalterliche Burg mit Gruselgeschichte und Panoramablick.
Bukarest
Kontrastreiche Hauptstadt: Der riesige Parlamentspalast trifft auf Jugendstil-Villen und hippe Straßencafés.
Bemalte Klöster der Bukowina
UNESCO-Welterbe: Jahrhundertealte Klöster mit farbenprächtigen Außenfresken in der Moldau-Region.
Karpaten
Europas wildestes Mittelgebirge: Bären, Wölfe, einsame Almwiesen und der Transfăgărășan-Pass.
Donaudelta
Europas zweitgrößtes Flussdelta – ein Paradies für Pelikane, Seeadler und Bootsexpeditionen.
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Beste Reisezeit für Rumänien
Empfohlene Reisezeit
Mai–September
Sommer
25–33°C
Winter
-5–3°C
Was kostet ein Urlaub in Rumänien?
Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)
Budget
25–45€
Hostel, Streetfood, ÖPNV
Mittelklasse
45–90€
Hotel, Restaurant, Ausflüge
Luxus
90–180€
Boutique-Hotel, Fine Dining
5 Reisetipps für Rumänien
Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.
Der Transfăgărășan-Pass ist nur Juni–Oktober befahrbar – eine der schönsten Straßen der Welt
Nachtzüge zwischen Bukarest und den Hauptstädten sind günstig und sparen Hotelkosten
Im Donaudelta unbedingt eine Bootstour mit lokalem Führer buchen
Rumänisches Brot und Käse auf Wochenmärkten sind herausragend gut
Bärenbeobachtung in den Karpaten mit zertifiziertem Guide möglich
Essen & Trinken in Rumänien
Diese Gerichte musst du probieren!
Entdecke Rumänien
5 Regionen, Städte und Highlights in Rumänien
Städte
Brașov
Brașov ist das Tor zu Transsilvanien — eine malerische sächsische Gründerstadt am Fuß der Karpaten, die gotische Kirchen, mittelalterliche Befestigungsanlagen und die Legende von Graf Dracula auf faszinierende Weise vereint. Die siebtgrößte Stadt Rumäniens liegt eingebettet in einem Talkessel, umgeben von dichten Wäldern und den schneebedeckten Gipfeln der Südkarpaten, und war im 13. Jahrhundert unter dem Namen Kronstadt eines der wichtigsten Handelszentren Siebenbürgens. Die Schwarze Kirche (Biserica Neagră), die größte gotische Hallenkirche zwischen Wien und Istanbul, ist das Wahrzeichen der Stadt: Ihr Name stammt vom verheerenden Brand 1689, der die Außenmaürn russgeschwäzt zurückliess. Im Inneren beherbergt sie die größte mechanische Orgel Südosteuropas (4.000 Pfeifen) und eine einzigartige Sammlung von über 100 anatolischen Teppichen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Schloss Bran (Castelul Bran), nur 30 Kilometer südwestlich von Brașov, thront auf einem Felsen über der Schlucht zwischen Transsilvanien und der Walachei: Obwohl Vlad III. Draculea (der historische Dracula) hier wahrscheinlich nie gelebt hat, passt die Atmosphäre der Burg perfekt zur Vampir-Legende — verwinkelte Treppen, geheime Gänge und ein Blick über nebelverhangene Wälder. Der Tampa-Berg (955 m) erhebt sich direkt hinter der Altstadt und ist per Seilbahn oder zu Fuß erreichbar: Oben prangt in Hollywood-Manier der riesige Schriftzug BRASOV, und das Panorama über die Stadt, die roten Dächer und die Karpaten ist atemberaubend. Im Winter sind die Skigebiete Poiana Brașov und Predeal in 20-40 Minuten erreichbar. Die Strada Republicii, die autofreie Fußgängerzone im Herzen der Altstadt, ist gesäumt von pastellfarbenen Barockhäusern, Straßencafes und dem Rathausplatz (Piața Sfatului), wo im Dezember einer der stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte Rumäniens stattfindet.
Bukarest
Bukarest, Rumäniens Hauptstadt, war einst als "Paris des Ostens" bekannt und zeigt heute eine faszinierende Mischung aus Belle-Époque-Palästen, brutalistischen Betonbauten und einer explodierenden Kreativszene. Der Parlamentspalast — das schwerste Gebäude der Welt und zweitgrößte Verwaltungsgebäude nach dem Pentagon — steht als Monument für Ceaușescus Größenwahn. Doch die Stadt hat längst eine neue Identität gefunden: Im Lipscani-Viertel reihen sich Craft-Beer-Bars an Vintage-Shops, in der Alten Stadt pulsiert das Nachtleben in umgebauten Ruinenbars. Die rumänische Atheneums-Konzerthalle ist ein neoklassizistisches Meisterwerk und Heimat der Philharmonie. Bukarest überrascht mit seinen versteckten Innenhöfen, dem riesigen Herăstrău-Park am See und einem Preisniveau, das es zu einem der günstigsten Hauptstädte Europas macht. Von hier starten Ausflüge nach Transsilvanien, zu Draculas Schloss und in die Karpaten.
Cluj-Napoca
Cluj-Napoca ist die heimliche Hauptstadt Siebenbürgens und Rumäniens aufregendste Stadt — eine junge, energiegeladene Universitätsmetropole, die mittelalterliche Architektur, eine pulsierende Studentenszene und eine boomende Tech-Kultur in einer überraschend kosmopolitischen Mischung vereint. Mit über 80.000 Studenten auf rund 320.000 Einwohner hat Cluj eine der höchsten Studentenquoten Europas, was sich in günstigen Preisen, lebendigem Nachtleben und einer kreativen Atmosphäre niederschlägt. Die Piata Unirii (Vereinigungsplatz) ist das Herz der Stadt: Die gotische Michälskirche (Biserica Sfantul Mihail) aus dem 14. Jahrhundert dominiert den Platz mit ihrem 80 Meter hohen neugotischen Turm, während das Reiterstandbild von Matthias Corvinus — dem berüehmtesten Sohn der Stadt, der als König von Ungarn die Renaissance nach Mitteleuropa brachte — den Platz bewacht. Ringsherum reihen sich barocke und neoklassizistische Fassaden, Straßencafes und der tägliche Markt. Der Botanische Garten (Gradina Botanica) ist einer der schönsten Europas: Auf 14 Hektar erstrecken sich ein japanischer Garten, ein römischer Garten, Gewächshäuser mit tropischen Pflanzen und ein Rosarium — eine grüne Oase mitten in der Stadt. Die Cetausie-Hügel am Stadtrand bieten Wanderwege mit Panoramablick über Cluj und die Karpaten-Auslaufeer. Nur 30 Kilometer südwestlich liegt das Salzbergwerk Turda (Salina Turda) — eines der spektakulärsten unterirdischen Erlebnisse Europas: In den riesigen Salzkavernen aus dem 17. Jahrhundert wurde ein Freizeitpark angelegt mit Riesenrad, Ruderbooten auf einem unterirdischen See, Bowlingbahnen und einem Amphitheater. Die Temperatur bleibt ganzjährig bei 11-12 °C, und die salzhaltige Luft soll heilende Wirkung haben. Das Nachtleben in Cluj ist legendär und spottgünstig: Craft-Beer-Bars, Rooftop-Terrassen, Underground-Clubs und das renommierte UNTOLD Festival (eines der größten Musikfestivals Europas) machen die Stadt zum Party-Geheimtipp des Kontinents.
Sibiu (Hermannstadt)
Sibiu, auf Deutsch Hermannstadt, ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte Europas und das kulturelle Juwel Siebenbürgens. Die ehemalige sächsische Siedlung am Fuße der Südkarpaten verbindet deutsches Kolonialerbe mit rumänischer Lebendigkeit und hat sich nach ihrer Ernennung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2007 zu einem der spannendsten Reiseziele Osteuropas entwickelt. Das Wahrzeichen Sibus sind die „Augen von Sibiu" — die markanten dachförmigen Lukenfenster, die fast jedes historische Gebäude der Altstadt schmücken und den Eindruck erwecken, als würden die Häuser die Passanten beobachten. In Kombination mit den pastellfarbenen Barockfassaden, den kopfsteingepflasterten Plätzen und den Kirchturm-Silhouetten schaffen sie eine Atmosphäre, die märchenhafter nicht sein könnte. Der Große Ring (Piața Mare) und der Kleine Ring (Piața Mică), verbunden durch enge Gassen und die berühmte Lügenbrücke, bilden das historische Zentrum. Die Lügenbrücke (Podul Minciunilor) — die erste Eisenbrücke Rumäniens — soll angeblich zusammenbrechen, wenn jemand auf ihr lügt. Die Legende macht sie zum beliebtesten Instagram-Spot der Stadt. Das Brukenthal-Museum, eines der ältesten Museen Europas (1817), beherbergt eine bedeutende europäische Kunstsammlung in einem Barockpalais. Die evangelische Stadtpfarrkirche mit ihrem massiven Turm bietet den besten Panoramablick, und das ASTRA Museum im Freilichtmuseum am Stadtrand zeigt über 300 traditionelle Gebäude aus ganz Rumänien. Sibiu ist auch das Tor zur Transfogaraschstraße, einer der spektakulärsten Passstraßen Europas, die sich in 90 Kilometer Serpentinen über die Karpaten windet und am Gletschersee Bâlea auf 2.034 Metern gipfelt. Die Fahrt ist ein Adrenalinstoß für Autofahrer und Motorradfahrer gleichermaßen. Die kulinarische Szene verbindet sächsisches Erbe mit rumänischer Tradition. Restaurants in mittelalterlichen Kellergewölben servieren Ciorbă (Saürsuppe), Mici (gegrillte Hackfleischröllchen) und sächsische Hanklich (Kuchen), und die lokalen Weine vom Tarnave-Tal überraschen mit ihrer Qualität.
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Rumänien gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Europa und begeistert mit Natur, Budget, Abenteuer und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Rumänien ist Mai–September, wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 25–45€ (Budget) bis 90–180€ (Luxus) ist Rumänien für verschiedene Reisebudgets geeignet.
Von der Hauptstadt Bukarest aus lässt sich Rumänien hervorragend erkunden. Die Landessprache ist Rumänisch, die Währung Rumänischer Leu (RON). Ab Deutschland erreichst du Rumänien in ca. 2,5 Stunden. Ob du die kulinarischen Highlights wie Sarmale, Mici (Mititei), Ciorbă de burtă probieren, die Top-Sehenswürdigkeiten besuchen oder einfach die Atmosphäre genießen möchtest:Rumänien hat für jeden Reisetyp etwas zu bieten.
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