Kroatien
Kroatien bietet kristallklares Adriawasser, über 1.200 Inseln, mittelalterliche Altstädte und eine fantastische Küstenlandschaft. Seit dem Game-of-Thrones-Hype ist Dubrovnik weltberühmt, aber auch das Hinterland mit seinen Nationalparks überrascht.
Hauptstadt
Zagreb
Sprache
Kroatisch
Währung
Euro (€)
Zeitzone
UTC+1
Flugzeit ab DE
ca. 1,5–2 Stunden
Einreise
EU-Personalausweis
Top 5 Highlights in Kroatien
Die Orte, die du auf keinen Fall verpassen darfst.
Dubrovnik
Die Perle der Adria: Begehbare Stadtmauern, Altstadt-Flair und Game-of-Thrones-Kulisse.
Plitvicer Seen
16 kaskadierende Seen verbunden durch Wasserfälle – UNESCO-Welterbe und Naturwunder.
Split
Diokletianpalast, lebendige Altstadt, Fähren zu den vorgelagerten Inseln.
Hvar
Die Lavendelinsel: Luxuriöse Strandclubs, Weinberge und klares Wasser.
Istrien
Trüffel, Olivenöl, malerische Bergdörfer und die römische Arena in Pula.
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Beste Reisezeit für Kroatien
Empfohlene Reisezeit
Mai–September
Sommer
28–33°C
Winter
5–12°C
Was kostet ein Urlaub in Kroatien?
Durchschnittliche Kosten pro Person und Tag (ohne Flug)
Budget
45–70€
Hostel, Streetfood, ÖPNV
Mittelklasse
70–130€
Hotel, Restaurant, Ausflüge
Luxus
130–250€
Boutique-Hotel, Fine Dining
5 Reisetipps für Kroatien
Insider-Wissen, das deinen Urlaub besser macht.
Dubrovnik im September besuchen – weniger Kreuzfahrt-Touristen
Konoba-Restaurants bieten authentische dalmatinische Küche
Inseln per Fähre oder Katamaran erkunden – Jadrolinija buchen
Wasserschuhe für Kiesstrände einpacken
Istrien ist per Auto ab München in 5 Stunden erreichbar
Essen & Trinken in Kroatien
Diese Gerichte musst du probieren!
Entdecke Kroatien
39 Regionen, Städte und Highlights in Kroatien
Städte
Biograd na Moru
Biograd na Moru ist das Tor zu Mitteldalmatien und einer der praktischsten Ausgangspunkte für Kroatien-Urlauber, die alles erleben möchten. Die ehemalige Krönungsstadt der kroatischen Könige liegt strategisch perfekt an der Adriaküste zwischen Zadar und Šibenik und bietet direkten Zugang zum Kornati-Archipel, Europas dichtester Inselgruppe mit 89 Inseln. Drei große Marinas machen Biograd zur Segelhauptstadt der Region – hier starten die meisten Charter-Törns in die Kornaten. Die Stadt selbst vereint praktische Urlaubsinfrastruktur mit überraschend viel Geschichte. Im 11. Jahrhundert war Biograd Sitz der kroatischen Könige, bevor die Venezianer die Stadt im Krieg gegen die Osmanen 1646 zerstörten und nie wieder aufbauten. Heute erinnern archäologische Funde im Heimatmuseum und die Reste der mittelalterlichen Stadtmauer an diese glorreiche Vergangenheit. Die Uferpromenade ist lebhaft und familienfreundlich mit Restaurants, Eisdielen und einem kleinen Vergnügungspark für Kinder. Für Familien bietet Biograd den Fun Park Mirnovec, den größten Vergnügungspark Kroatiens, nur wenige Kilometer außerhalb. Die Strände sind kieselig und sauber, mit dem Dražica-Strand und dem Bošana-Strand als beliebtesten Optionen, beide mit Blauer Flagge ausgezeichnet. Der Naturpark Vransko jezero (Vrana-See) liegt direkt hinter der Stadt und ist Kroatiens größter natürlicher See mit einem bedeutenden Vogelschutzgebiet, in dem Flamingos, Reiher und Kormorane beobachtet werden können. Die Anreise ist unkompliziert: Der Flughafen Zadar liegt 30 Kilometer entfernt, und die Autobahn A1 verbindet Biograd direkt mit Zagreb. Die Stadt eignet sich ideal als Basis für Tagesausflüge zu den Kornaten, nach Zadar, zum Krka-Nationalpark oder zu den Plitvicer Seen.
Biograd na Moru
Biograd na Moru, die alte kroatische Königsstadt an der dalmatinischen Küste, ist das perfekte Tor zu den Kornati-Inseln - einem der spektakulärsten Inselarchipele des Mittelmeers. Die kleine Stadt an der Adriaküste zwischen Zadar und Sibenik war einst Krönungsstadt der kroatischen Könige und Bischofssitz, bevor sie von den Venezianern zerstört und wiederaufgebaut wurde. Heute ist Biograd ein sympathischer Badeort, der Strandurlaub mit Nautik, Geschichte und dem direkten Zugang zum Kornati-Nationalpark verbindet. Die Kornati-Inseln sind das Highlight, das Biograd einzigartig macht. Von der modernen Marina, einer der bestausgestatteten Kroatiens, starten täglich Ausflugsboote in den Nationalpark, der aus 89 Inseln, Riffen und Felsen besteht. Die karge, mondähnliche Landschaft der Kornaten, ihre spektakulären Klippen, die an der Außenseite bis zu 80 Meter senkrecht ins Meer fallen, und das kristallklare Wasser in unzähligen Blautönen machen die Kornati zu einem der eindrucksvollsten Naturwunder Kroatiens. Schwimmen, Schnorcheln und Mittagessen in einer der einsamen Konobas auf den Inseln gehören zu den unvergesslichen Erlebnissen. Biograd selbst bietet einen lebhaften kleinen Stadtkern mit einer Uferpromenade, die zum Flanieren einlädt, mehrere Badebuchten mit Kies- und Felsstränden sowie den Strand Drazica mit feinem Sand. Das Heimatmuseum dokumentiert die Geschichte der Königsstadt, und die Überreste der mittelalterlichen Stadtmauer erinnern an die stolze Vergangenheit. Der Markt im Zentrum bietet frisches Obst, Gemüse und Fisch direkt von den Fischern. In der Umgebung von Biograd locken gleich drei Naturparks: der Kornati-Nationalpark, der Vransko Jezero Naturpark mit dem größten See Kroatiens und einem bedeutenden Vogelschutzgebiet, und der Nationalpark Krka mit seinen berühmten Wasserfällen, nur eine Autostunde entfernt. Diese Kombination aus Küste, Inseln, See und Wasserfällen macht Biograd zu einem idealen Ausgangspunkt für naturbegeisterte Urlauber. Von Deutschland aus erreicht man Biograd per Flug nach Zadar (30 km) in knapp zwei Stunden oder mit dem Auto über die kroatische Autobahn in etwa acht Stunden. Die Badesaison erstreckt sich von Juni bis September, wobei auch Mai und Oktober mit milden Temperaturen noch angenehm sind.
Bol
Bol auf der Insel Brač beherbergt mit Zlatni Rat das wohl berühmteste Strandmotiv Kroatiens – eine schmale Kieselzunge, die sich wie ein Horn ins türkisblaue Meer streckt und je nach Wind und Strömung ihre Form verändert. Dieses Naturwunder an der Südküste von Brač ist kein gewöhnlicher Strand: Die Spitze des goldenen Horns wandert buchstäblich mit den Gezeiten und dem Maestral-Wind, sodass der Strand an keinem Tag exakt gleich aussieht. Zlatni Rat ist damit nicht nur ein Badeparadies, sondern ein lebendiges geologisches Phänomen. Bol selbst ist ein charmantes Hafenstädtchen mit einer langen Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Das Dominikanerkloster aus dem 15. Jahrhundert am östlichen Ortsrand beherbergt eine bedeutende Kunstsammlung mit einem Tintoretto-Gemälde und liegt malerisch auf einer Landzunge umgeben von Zypressen. Die Altstadt mit ihren Steingassen, Konobas und der barocken Pfarrkirche hat sich ihren authentischen Charme bewahrt, obwohl Bol längst zu den meistbesuchten Orten Dalmatiens gehört. Für Windsurfer und Kitesurfer ist Bol ein Mekka. Der zuverlässige Maestral-Wind setzt jeden Nachmittag ein und verwandelt das Meer vor Zlatni Rat in ein ideales Surfrevier mit perfektem Stehbereich und konstantem Seitenwind. Mehrere Surfschulen und Verleihe bieten Kurse für Anfänger und Equipment für Fortgeschrittene. Wer es ruhiger mag, erkundet die verlassenen Steinbrüche oberhalb von Bol, aus denen der berühmte weiße Brač-Kalkstein stammt – derselbe Stein, der das Weiße Haus in Washington und den Diokletianpalast in Split schmückt. Die Fähre von Split nach Supetar dauert nur 50 Minuten, von dort sind es weitere 40 Minuten mit dem Bus oder Auto nach Bol.
Brela
Brela ist ein kleines Küstenjuwel an der Makarska-Riviera, das regelmäßig in den Rankings der schönsten Strände Europas auftaucht. Der Strand Punta Rata mit seinem ikonischen Felsen im türkisblauen Wasser wurde vom Forbes Magazine als einer der zehn schönsten Strände der Welt ausgezeichnet und ist das Postkartenmotiv Kroatiens schlechthin. Das kristallklare Wasser, die weißen Kiesel und die schattenspendenden Pinien direkt am Ufer machen Brela zu einem Paradies für Strandliebhaber, die das Besondere suchen. Der Ort selbst erstreckt sich über sechs Kilometer Küstenlinie mit insgesamt sechs Kiesstränden, die durch eine malerische Uferpromenade verbunden sind. Hinter dem schmalen Küstenstreifen erhebt sich dramatisch das Biokovo-Gebirge, dessen 1.762 Meter hoher Gipfel Sveti Jure an klaren Tagen eine atemberaubende Kulisse bildet. Diese einzigartige Kombination aus Hochgebirge und Mittelmeer findet man in Kroatien nur an der Makarska-Riviera, und Brela ist ihr Herzstück. Für deutsche Urlauber ist Brela ein ideales Reiseziel: Der Ort ist mit dem Auto über die A1-Autobahn von Zagreb aus in etwa vier Stunden erreichbar, und der Flughafen Split liegt nur 65 Kilometer entfernt. Die Infrastruktur ist auf Tourismus ausgelegt, ohne dabei den dörflichen Charme zu verlieren – es gibt hervorragende Konobas mit dalmatinischer Küche, kleine Boutiquen und Eisdielen, aber keine Bettenburgen oder Massentourismus. Brela eignet sich perfekt für Familien und Paare, die einen ruhigen, aber hochwertigen Strandurlaub suchen. Im Biokovo-Naturpark oberhalb des Ortes können Wanderer den berühmten Skywalk besuchen, eine gläserne Aussichtsplattform in 1.228 Metern Höhe mit Blick über die gesamte dalmatinische Küste und die vorgelagerten Inseln.
Cavtat
Cavtat ist die elegante kleine Schwester Dubrovniks – ein Küstenort mit mediterranem Flair, der nur 20 Kilometer südlich der berühmten Festungsstadt liegt und alles bietet, was Dubrovnik hat, nur ohne die Menschenmassen. Die hufeisenförmige Bucht mit ihren Palmenpromenaden, den roten Dächern und den vorgelagerten bewaldeten Inseln erinnert an ein impressionistisches Gemälde und macht Cavtat zu einem der schönsten Hafenorte Süddalmatiens. Das antike Epidaurum, wie Cavtat zur Römerzeit hieß, war die Vorgängerstadt Dubrovniks. Als Slawen und Awaren die Stadt im 7. Jahrhundert zerstörten, flohen die Überlebenden auf den Felsen von Laus und gründeten dort Ragusa – das heutige Dubrovnik. Diese Geschichte lebt in Cavtat weiter: Unter dem Wasser der Bucht liegen noch immer die Ruinen der römischen Stadt, und das Schnorcheln über den versunkenen Mauern ist ein einzigartiges Erlebnis. An Land begeistert das Račić-Mausoleum, ein weißes Marmormeisterwerk des kroatischen Bildhauers Ivan Meštrović auf dem Friedhof über der Stadt, mit einem Panoramablick, der den Atem raubt. Die Uferpromenade von Cavtat zählt zu den schönsten Spaziergängen der dalmatinischen Küste. Unter Palmen und Pinien reihen sich Restaurants, Cafés und Galerien aneinander, während im Hafen Fischerboote und elegante Yachten schaukeln. Die Strände sind kieselbedeckt und von Pinienhainen beschattet – deutlich ruhiger als die überfüllten Stadtstrandabschnitte Dubrovniks. Vom Hafen in Cavtat fahren regelmäßig Boote nach Dubrovnik (30 Minuten), was Cavtat zur perfekten Basis für einen Dubrovnik-Urlaub macht: morgens per Boot in die Altstadt, nachmittags zurück in die Ruhe der eigenen Bucht. Der Flughafen Dubrovnik liegt nur fünf Kilometer entfernt.
Nin
Nin ist eine der ältesten Städte Kroatiens und ein verstecktes Juwel nur 15 Kilometer nördlich von Zadar, das Geschichte, Heilschlamm und traumhafte Sandstrände auf engstem Raum vereint. Die winzige Altstadt liegt auf einer kleinen Insel, die über zwei Steinbrücken mit dem Festland verbunden ist, und beherbergt die Kirche des Heiligen Kreuzes – oft als die kleinste Kathedrale der Welt bezeichnet. Dieses vorromanische Bauwerk aus dem 9. Jahrhundert diente den kroatischen Königen als Krönungskirche und ist ein architektonisches Meisterwerk der karolingischen Epoche. Was Nin für Badeurlauber besonders attraktiv macht, ist die einzigartige Kombination aus feinen Sandstränden und natürlichem Heilschlamm. Der Strand Kraljičina plaža (Königinnenstrand) ist einer der seltenen echten Sandstrände Kroatiens – in einem Land, das sonst für seine Kiesstrände bekannt ist. In der Lagune von Nin befindet sich zudem ein natürliches Peloid-Schlammvorkommen, dessen Heilschlamm seit Jahrhunderten bei Gelenk- und Hautproblemen angewendet wird. Besucher schmieren sich den warmen Schlamm auf die Haut und lassen ihn in der Sonne trocknen – ein kostenloses Wellness-Erlebnis unter freiem Himmel. Die flache Lagune vor Nin ist außerdem ein erstklassiges Revier für Kitesurfer und Stand-Up-Paddler, da das Wasser seicht und warm ist und der Nordwind Bura für ideale Bedingungen sorgt. Für Familien mit kleinen Kindern sind die sanft abfallenden Sandstrände ein Traum. Nin liegt strategisch günstig für Tagesausflüge nach Zadar, zu den Plitvicer Seen oder auf die Inseln Pag und Vir. Der Flughafen Zadar ist nur 20 Minuten entfernt. Das Städtchen selbst lässt sich in einer Stunde zu Fuß erkunden, bietet aber genug Charme für einen mehrtägigen Aufenthalt.
Novalja
Novalja auf der Insel Pag ist Kroatiens Antwort auf Ibiza – ein Ferienort, der tagsüber mit kristallklaren Buchten und karger Mondlandschaft begeistert und nachts am berühmten Zrće Beach zur wildesten Partymeile der Adria wird. Der Zrće Beach, nur drei Kilometer südlich von Novalja, beherbergt eine Reihe von legendären Open-Air-Clubs wie Papaya, Kalypso und Aquarius, die von Juni bis September internationale Top-DJs nach Kroatien locken. Kalypso hat sich als der neue Top-Club am Strand etabliert. Das Ultra Europe Festival, eines der größten elektronischen Musikfestivals der Welt, hat hier wiederholt Afterparty-Events veranstaltet. Doch Novalja ist weit mehr als nur Party. Die Insel Pag selbst ist eine faszinierende Naturlandschaft, die an eine Mondoberfläche erinnert: Karstfelsen, kaum Vegetation, bizarre Felsformationen und ein endloses Spiel von Licht und Schatten. Diese unwirtliche Schönheit hat ihren eigenen Reiz und macht Pag zu einer der fotografisch interessantesten Inseln des Mittelmeers. Der berühmte Pager Käse (Paški sir), ein würziger Hartkäse aus Schafsmilch, der durch die salzige Meeresbrise und die wilden Kräuter der Insel seinen einzigartigen Geschmack erhält, ist eine der begehrtesten Delikatessen Kroatiens. Die Altstadt von Novalja mit ihrem kleinen Hafen und den Steinhäusern bietet einen angenehmen Kontrast zum Partytrubel am Strand. Das römische Aquädukt unter der Stadt, ein unterirdischer Tunnel aus dem 1. Jahrhundert, kann besichtigt werden und zeugt von der langen Siedlungsgeschichte. Für Familien und ruhesuchende Urlauber empfehlen sich die Strände Caska und Babe nördlich von Novalja, die deutlich ruhiger sind als Zrće. Die Anreise erfolgt über die Brücke vom Festland (ab Zadar ca. 1,5 Stunden) oder per Fähre von Prizna nach Žigljen.
Porec
Porec ist das kulturelle Herzstück Istriens und eine Stadt, die beweist, dass man Weltkulturerbe und Strandurlaub in perfekter Harmonie verbinden kann. Die kleine Halbinselstadt an der Westküste Istriens besitzt mit der Euphrasius-Basilika eines der bedeutendsten Bauwerke der frühbyzantinischen Kunst weltweit - ein UNESCO-Welterbe, dessen goldschimmernde Mosaiken aus dem 6. Jahrhundert in einer Liga mit Ravenna und Istanbul spielen. Gleichzeitig ist Porec eines der beliebtesten Urlaubsziele Kroatiens mit ausgezeichneter touristischer Infrastruktur. Die Euphrasius-Basilika ist das Kronjuwel von Porec. Das Bischofsensemble aus dem 6. Jahrhundert, bestehend aus Basilika, Atrium, Baptisterium und bischöflichem Palast, hat die Jahrhunderte nahezu unverändert überdauert. Die Goldgrundmosaiken in der Apsis zeigen die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind, flankiert von Engeln und Heiligen - eine Pracht, die Besucher regelmäßig überwältigt. Der Aufstieg auf den Glockenturm belohnt mit einem Panorama über die Altstadt, die vorgelagerten Inseln und die istrische Küste. Die Altstadt von Porec liegt auf einer schmalen Halbinsel und folgt noch dem römischen Straßenraster: Der Decumanus, die Hauptstraße, und der Cardo bilden das Grundgerüst der Gassen, in denen sich heute Restaurants, Galerien und Boutiquen aneinanderreihen. Die Überreste des römischen Tempels auf dem Forum, der Runde Turm aus der Verteidigungsanlage und die venezianischen Palazzi erzählen von zweitausend Jahren ununterbrochener Besiedlung. Rund um Porec erstrecken sich einige der besten Ferienresorts Kroatiens. Die Blaue und Grüne Lagune südlich der Stadt bieten kristallklares Wasser, Kiesel- und Felsenstrände in Pinienwäldern und eine Infrastruktur, die von Camping über Ferienwohnungen bis zu Fünf-Sterne-Hotels alles abdeckt. Das Zelena Laguna Resort wurde mehrfach als bestes Campingresort Europas ausgezeichnet. Für Familien mit Kindern bieten die flachen Buchten und die zahlreichen Freizeitangebote ideale Bedingungen. Von Deutschland aus erreicht man Porec in sechs bis acht Autostunden oder per Flug nach Pula (60 km) in knapp zwei Stunden. Die Saison erstreckt sich von Mai bis Oktober, wobei der Juni und September mit angenehmen Temperaturen und weniger Trubel die besten Monate sind.
Primošten
Primošten ist eines der fotogensten Dörfer der gesamten kroatischen Küste – eine kleine Halbinsel, die sich wie ein steinernes Diadem ins adriatische Meer streckt und von einer mittelalterlichen Altstadt gekrönt wird. Ursprünglich war Primošten eine Insel, die erst im 16. Jahrhundert durch einen Damm mit dem Festland verbunden wurde. Von oben betrachtet gleicht der Ort einem perfekten Modell eines mediterranen Fischerdorfs: Enge Steingassen winden sich spiralförmig um den Hügel hinauf zur Pfarrkirche Sveti Juraj auf dem Gipfel, von wo aus sich ein atemberaubender 360-Grad-Blick über die Adria, die vorgelagerten Inseln und das dalmatinische Hinterland bietet. Die Weinberge von Primošten sind legendär und haben es sogar in die Vereinten Nationen geschafft: Ein Foto der in Trockenmauern eingerahmten Weinstöcke hängt im UN-Hauptquartier in New York als Symbol für den menschlichen Kampf gegen die Natur. Hier wird die autochthone Rebsorte Babić angebaut, die einen kräftigen, tanninreichen Rotwein hervorbringt, der perfekt zur deftigen dalmatinischen Küche passt. Eine Weinverkostung in den Kellern rund um Primošten gehört zum Pflichtprogramm. Die Strände um Primošten sind vielfältig: Der Hauptstrand Raduca erstreckt sich auf beiden Seiten der Halbinsel – die Nordseite ist ruhiger mit Kiesel, die Südseite lebhafter mit Beach-Bars. Weitere versteckte Buchten sind per Küstenwanderweg oder Boot erreichbar. Im Sommer verwandelt sich Primošten in einen überraschend lebhaften Partyort – der Club Aurora direkt am Meer zählt zu den bekanntesten Open-Air-Clubs Kroatiens und zieht internationale DJs an. Primošten liegt genau zwischen Šibenik (30 km) und Trogir (50 km) und eignet sich hervorragend als Basis für Ausflüge zum Krka-Nationalpark oder nach Split.
Vodice
Vodice ist der Party- und Strandort Dalmatiens schlechthin - eine lebhafte Kleinstadt nördlich von Sibenik, die im Sommer eine Energie ausstrahlt, die zwischen Ibiza-Feeling und kroatischer Gemütlichkeit pendelt. Die Stadt an der dalmatinischen Küste hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Urlaubsziele junger Reisender und Familien gleichermaßen entwickelt, denn Vodice schafft den seltenen Spagat zwischen ausgelassenem Nachtleben und entspanntem Strandurlaub mit historischem Charme. Die Strandpromenade von Vodice, der Riva, ist das pulsierende Zentrum des Sommerlebens. Tagsüber flanieren Familien und Paare zwischen Eisdielen und Souvenirshops, abends verwandelt sich die Ufermeile in eine lebhafte Ausgehmeile mit Cocktailbars, Restaurants und Live-Musik. Der Stadtstrand Plava Plaza bietet auf 800 Metern Länge feinen Kiesstrand mit Sonnenschirmen und Strandclubs, während die versteckteren Buchten im Süden wie Srima ruhigere Bademöglichkeiten für Familien bieten. Das Nachtleben von Vodice ist legendär in Dalmatien. Der Club Hacienda, einer der bekanntesten Open-Air-Clubs der kroatischen Küste, zieht internationale DJs und Partygäste aus ganz Europa an. Die Makina Lounge Bar, der Exit Club und zahlreiche Strandbars an der Promenade sorgen für ein Nachtleben, das bis in die Morgenstunden geht. Gleichzeitig bieten die ruhigeren Cocktailbars am Riva einen entspannteren Rahmen für Aperitivo und Sundowner. Vodice hat aber weit mehr zu bieten als Party. Die mittelalterliche Altstadt mit dem Coric-Turm, der barocken Pfarrkirche und den engen Gassen voller Bougainvillea hat ihren historischen Charme bewahrt. Die Lage ist strategisch ideal: Die bezaubernde Altstadt von Sibenik mit der UNESCO-Kathedrale des heiligen Jakob ist nur 15 Minuten entfernt, der Nationalpark Krka mit seinen Wasserfällen 30 Minuten, und die Kornati-Inseln sind per Bootsausflug erreichbar. Diese Kombination macht Vodice zum perfekten Standort für einen Dalmatien-Urlaub. Von Deutschland aus erreicht man Vodice per Flug nach Split (90 km) oder Zadar (60 km) in knapp zwei Stunden. Die Saison erstreckt sich von Juni bis September, wobei Juli und August die lebhaftesten Monate sind und Juni sowie September eine angenehmere Balance zwischen Trubel und Ruhe bieten.
Dubrovnik
Dubrovnik, die Perle der Adria, ist eine der schönsten Städte der Welt. Die vollständig erhaltene mittelalterliche Altstadt, umgeben von einer imposanten Stadtmauer, thront auf einer Halbinsel über dem tiefblaün Meer und gehört seit 1979 zum UNESCO-Welterbe. Der fast zwei Kilometer lange Maürrundgang bietet atemberaubende Blicke über die Ziegeldächer, den alten Hafen und die vorgelagerte Insel Lokrum. Die Geschichte Dubrovniks als freie Stadtrepublik Ragusa (1358–1808) hat ein reiches kulturelles Erbe hinterlassen: Der Rektorenpalast, die Kathedrale mit Tizians Himmelfahrt, das Franziskanerkloster mit einer der ältesten Apotheken Europas (seit 1317) und die Stradun — die glatt polierte Hauptstraße aus Kalkstein — erzählen von Macht und Wohlstand. Die Dubrovniker Sommerfestspiele (seit 1950) verwandeln die Stadt alljährlich in eine Freilichtbühne für Theater, Musik und Tanz. Seit der Verwendung als Drehort für Königsmund in Game of Thrones hat Dubrovnik zusätzliche Berühmtheit erlangt. Abseits der Hauptattraktionen lohnen die Barockkirche St. Blasius, die Festung Lovrijenac auf einem 37 Meter hohen Felsen und die ruhigen Gassen der Wohnviertel eine Erkundung. Die Seilbahn zum Hausberg Srd bietet den besten Panoramablick über Stadt und Küste. Vor der Küste liegen die Elafiti-Inseln — Lopud, Sipan und Kolocep — mit Sandstränden und autofreier Idylle. Die beste Reisezeit ist Mai, Juni oder September, wenn die Kreuzfahrtschiffe weniger werden und die Stadt wieder den Einheimischen gehört.
Split
Split, Kroatiens zweitgrößte Stadt, ist kein Museum hinter Glaswänden, sondern eine lebendige Metropole, die seit 1.700 Jahren im römischen Diokletianspalast wohnt, isst und feiert. Der UNESCO-geschützte Palastkomplex aus dem 4. Jahrhundert bildet das Herz der Altstadt: In seinen Mauern befinden sich Wohnungen, Restaurants, Bars und Geschäfte — antike Architektur als alltäglicher Lebensraum. Das Peristyl, der zentrale Innenhof des Palastes, dient als Freiluft-Bühne und Treffpunkt. Die Kathedrale Sveti Duje, ursprünglich Diokletians Mausoleum, bietet vom Glockenturm einen Panoramablick über die roten Dächer und das Meer. Die Riva-Promenade entlang des Hafens ist Splits Wohnzimmer: Hier schlendert man bei Sonnenuntergang mit einem Eiskaffee zwischen Palmen und eleganten Fassaden. Der Marjan-Hügel westlich der Altstadt bietet Wanderwege durch Kiefernwald, versteckte Kapellen und Bademoglichkeiten an Felsstränden. Split ist der ideale Ausgangspunkt für Tagesausflüge zu den Krka-Wasserfällen (1,5 Stunden), den Plitvicer Seen oder den vorgelagerten Inseln Hvar, Brac und Vis. Fans von Game of Thrones erkennen den Diokletianspalast als Drehort für die Keller von Meereen. Die dalmatinische Küche verwöhtnt mit Peka (Fleisch oder Fisch unter der Eisenglocke), fangfrischem Fisch und lokalen Weinen von der Halbinsel Peljesac. Beste Reisezeit ist Mai bis Juni oder September — warm genug zum Baden, aber ohne die Massen des Hochsommers.
Zagreb
Zagreb, Kroatiens unterschätzte Hauptstadt, überrascht mit einer lebendigen Cafe-Kultur, exzellenten Museen und einer charmanten Oberstadt mit mittelalterlichen Gassen. Die Stadt teilt sich in die historische Oberstadt (Gornji Grad) mit der ikonischen Markuskirche, deren bunt glasiertes Dach die Wappen Kroatiens und Zagrebs zeigt, und die elegante Unterstadt (Donji Grad) mit grünen Parks, Jugendstilbauten und dem belebten Ban-Jelacic-Platz. Das Museum der zerbrochenen Beziehungen — eine weltweit einzigartige Sammlung von Relikten gescheiterter Liebesgeschichten — ist Zagrebs originellstes Museum und zieht Besucher aus aller Welt an. Das Kroatische Nationaltheater, die Kunstgalerie Strossmayer und das Mimara-Museum mit Werken von Rembrandt, Rubens und Renoir belegen die kulturelle Tiefe der Stadt. Der Dolac-Markt, ein farbenfroher Baürnmarkt direkt über dem Hauptplatz, ist das kulinarische Herz Zagrebs. Die Zagreber Cafe-Kultur ist legendär: Auf der Tkalciceva-Straße reihen sich Terrassen aneinander, und das Ritual des Kaffeetrinkens ist hier keine Pause, sondern ein gesellschaftliches Ereignis, das Stunden dauern kann. Der Maksimir-Park im Osten und der Jarun-See im Süden bieten Erholung im Grünen. Kulinarisch glänzt Zagreb mit Strukli (gefüllter Strudel), Purica s Mlincima (Truthahn mit gebackenem Teig) und den Konditorein der Oberstadt. Die Adventszeit verwandelt Zagreb in eine der stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte Europas — mehrfach als bester Weihnachtsmarkt des Kontinents ausgezeichnet. Als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Plitvice, Varazdin oder ins Zagorje ist Zagreb ideal.
Zadar
Zadar an der kroatischen Adriaküste ist eine 3.000 Jahre alte Stadt, die antike römische Ruinen mit avantgardistischer Kunst verbindet und dabei erstaunlich unaufgeregt geblieben ist. Alfred Hitchcock nannte den Sonnenuntergang von Zadar den schönsten der Welt — und wer abends an der Uferpromenade steht und die Sonne im Meer versinken sieht, versteht sofort warum. Die Meeresorgel (Morske Orgulje) des Architekten Nikola Basic ist weltweit einzigartig: Unter den breiten Marmorstufen am Meer befinden sich Röhren, die durch den Wellengang natürliche, meditative Klänge erzeugen — ein endloses Konzert des Meeres. Direkt daneben verwandelt der Gruss an die Sonne (Pozdrav Suncu), eine kreisförmige Installation aus 300 Glasplatten, die tagsüber Sonnenenergie speichern, die Uferpromenade nach Einbruch der Dunkelheit in ein faszinierendes Lichtspiel. Die Altstadt auf einer Halbinsel birgt das älteste Universitätsgelände Kroatiens, die romanische Kathedrale der Heiligen Anastasia, die einzigartige Rundkirche Sveti Donat aus dem 9. Jahrhundert und das römische Forum — das größte östlich der Adria. Die Gassen der Altstadt sind voller Cafes, Konobas und Boutiquen, ohne den Massentourismus von Dubrovnik. Von Zadar starten Ausflüge in den Kornati-Nationalpark, ein Archipel aus 89 kargen, unbewohnten Inseln mit kristallklarem Wasser, das zu den besten Segel- und Tauchrevieren des Mittelmeers zählt. Die Krka-Wasserfälle und der Paklenica-Nationalpark liegen ebenfalls in Reichweite. Zadar ist ein perfekter Geheimtipp für alle, die das authentische Kroatien suchen.
Rovinj
Rovinj ist die Postkarten-Perle Istriens und einer der romantischsten Orte am Mittelmeer. Die Altstadt drängt sich auf einer Halbinsel zusammen, überragt von der Kirche der Heiligen Euphemia mit ihrem 60 Meter hohen Glockenturm, der schon von weitem sichtbar ist und den besten Aussichtspunkt der Stadt bietet. Die engen, kopfsteingepflasterten Gassen mit bunten Fassaden, Galerien und Ateliers haben Rovinj den Ruf als Künstlerstadt eingebracht. Der alte Fischerhafen Valdibora ist das Herz Rovinjs: Hier schaukeln bunte Fischerboote neben eleganten Segelbooten, und die Restaurants an der Hafenpromenade servieren fangfrischen Fisch, Trüffel-Pasta und istrischen Malvasia-Wein. Die Grisia-Straße, die von der Küste hinauf zur Kirche führt, ist gleichzeitig eine Freiluftgalerie und im August Schauplatz eines großen Kunstfestivals, bei dem die gesamte Gasse zur Ausstellungsfläche wird. Vor der Küste liegt das Archipel der 14 Rovinj-Inseln, darunter die Rote Insel (Sveti Andrija) mit ihrem Luxushotel und Pinienwälder. Der Waldpark Zlatni Rt (Goldenes Kap) südlich der Altstadt bietet kilometerlange Spazierwege unter Steineichen und Zypressen sowie felsige Badestellen mit kristallklarem Wasser. Kulinarisch ist Rovinj ein Hotspot: Das Monte Restaurant hält einen Michelin-Stern, und die lokalen Trüffel (weiß im Herbst, schwarz ganzjährig) gehören zu den besten weltweit. Rovinj ist von Pula in 40 Minuten, von Porec in 30 Minuten erreichbar und eignet sich hervorragend als Basis für die Erkundung Istriens.
Pula
Pula ist die größte Stadt Istriens und besitzt eines der besterhaltenen römischen Amphitheater der Welt. Die Arena aus dem 1. Jahrhundert dominiert das Stadtbild und dient heute als spektakuläre Konzert- und Filmkulisse — bis zu 5.000 Zuschauer erleben hier im Sommer Veranstaltungen unter freiem Himmel, darunter das renommierte Pula Film Festival. Mit 23.000 Einwohnern verbindet Pula großtstädtisches Flair mit mediterraner Gemütlichkeit. Die römischen Spuren ziehen sich durch die gesamte Stadt: Der Augustustempel am Forum, der Triumphbogen der Sergier (Goldenes Tor) und das Herkules-Tor erzählen von einer 3.000-jährigen Geschichte. Das Archäologische Museum beherbergt Funde von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter. Weniger bekannt, aber ebenso beeindruckend sind die unterirdischen Gänge unter dem Kastell, die im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker dienten. Die Küste rund um Pula überrascht mit außergewöhnlichen Bademöglichkeiten: Der Nationalpark Brijuni-Inseln mit seinem Safari-Park liegt nur eine kurze Bootsfahrt entfernt. Das Kap Kamenjak am südlichsten Punkt Istriens bietet wilde Felsstrände, Klippenspringen und unberührte Natur auf 30 Kilometern Küste. Die istrische Küche glänzt mit Trüffeln (sowohl weißen als auch schwarzen), frischen Meeresfrüchten, Fuzi-Pasta und dem exzellenten Olivenöl, das zu den besten der Welt zählt. Pula hat einen eigenen Flughafen mit Direktflügen aus Deutschland.
Šibenik
Sibenik ist die älteste originär kroatische Stadt an der Adria — im Gegensatz zu den von Römern oder Griechen gegründeten Nachbarstädten. Das Juwel der Stadt ist die UNESCO-geschützte Kathedrale des Heiligen Jakob, ein Meisterwerk der Renaissance-Architektur, das ausschließlich aus Stein erbaut wurde — ohne Verwendung von Holz oder Ziegeln. Die 71 Porträtköpfe an der Außenfassade zeigen reale Bürger des 15. Jahrhunderts und machen den Dom zu einem einzigartigen historischen Dokument. Die Altstadt klettert steil den Hügel hinauf zur Festung St. Michael, die nach aufwändiger Restaurierung heute als Open-Air-Bühne für Konzerte und das renommierte Sibenik-Musikfestival dient. Der Blick von der Festung über die Stadt, den Kanal des Heiligen Antonius und die vorgelagerten Inseln ist grandios. Weitere Festungen — Barone, St. Johannes und Subicevac — bilden ein einzigartiges Verteidigungssystem, das ebenfalls zum UNESCO-Welterbe zählt. Sibenik ist das Tor zu gleich zwei Nationalparks: Die Krka-Wasserfälle liegen nur 15 Kilometer nordöstlich, und die Kornati-Inseln sind per Boot erreichbar. Die Kanalstraße (Ulica Kralja Tomislava) mit ihren Palästen, die mittelalterlichen Kirchen und das lebhafte Markttreiben geben der Stadt eine authentische Atmosphäre, die noch nicht vom Massentourismus geprägt ist. Kulinarisch überrascht Sibenik mit exzellentem Fisch, dalmatinischem Prsut (Trockenschinken) und den Weinen der nahen Halbinsel Primosten. Die Stadt ist ideal als Standort für einen abwechslungsreichen Dalmatien-Urlaub mit Natur, Kultur und Strand.
Trogir
Trogir ist ein architektonisches Juwel — die gesamte Altstadt liegt auf einer winzigen Insel zwischen dem Festland und der Insel Ciovo, verbunden durch Brücken. Die UNESCO-geschützte Stadt gilt als eines der besterhaltenen romanisch-gotischen Ensembles in ganz Mitteleuropa und vereint 2.300 Jahre Geschichte auf kleinstem Raum. Das Meisterwerk Trogirs ist das Westportal der Kathedrale des Heiligen Laurentius, geschaffen von Meister Radovan im Jahr 1240 — es gilt als das bedeutendste romanische Skulpturenwerk in ganz Kroatien. Der Glockenturm der Kathedrale bietet nach dem Aufstieg einen herrlichen Blick über die roten Dächer und den Hafen. Der Cipiko-Palast gegenüber der Kathedrale, die Festung Kamerlengo am westlichen Ende der Insel und die Loggia am Hauptplatz vervollständigen das architektonische Ensemble. Die Riva-Promenade am Südufer ist das gesellschaftliche Zentrum: Hier reihen sich Cafes und Restaurants aneinander, Fischer verkaufen ihren Fang direkt vom Boot, und am Abend flanieren Einheimische und Besucher im goldenen Licht der untergehenden Sonne. Über die Brücke nach Ciovo erreicht man kleine Badestriche und versteckte Buchten. Die Lage ist ideal: Der Flughafen Split ist nur sieben Kilometer entfernt, die Altstadt von Split 25 Kilometer, und der Nationalpark Krka liegt eine Autostunde nördlich. Trogir eignet sich perfekt als Tagesausflug oder als ruhige Alternative zu Split als Standort für die Erkundung Mitteldalmatiens.
Hvar-Stadt
Hvar-Stadt ist der glamouröse Hauptort der gleichnamigen Insel und einer der angesagtesten Orte Kroatiens. Die Stadt kombiniert venezianische Renaissance-Architektur mit einem modernen Jet-Set-Lifestyle und zieht sowohl Kulturliebhaber als auch Partygänger magnetisch an. Der Stephansplatz, einer der größten und schönsten Plätze Dalmatiens, öffnet sich direkt zum Hafen, wo elegante Jachten neben traditionellen Fischerbooten liegen. Über der Stadt thront die Festung Fortica (Spanjola) aus dem 16. Jahrhundert, von der sich ein atemberaubender 360-Grad-Blick über die Stadt, den Hafen, die vorgelagerten Pakleni-Inseln und das offene Meer bietet — besonders bei Sonnenuntergang ein unvergessliches Erlebnis. Das Franziskanerkloster mit seinem Renaissance-Kreuzgang und einem Gemählde des Letzten Abendmahls zählt zu den kulturellen Höhepunkten. Die Pakleni-Inseln (Höllische Inseln) vor der Küste sind per Taxiboot in zehn Minuten erreichbar und bieten einsame Kiesbuchten, kristallklares Wasser und rustikale Strandrestaurants. Hvar gilt als sonnigster Ort Kroatiens mit über 2.700 Sonnenstunden pro Jahr. Die Lavendelfelder im Inselinneren, die im Juni in voller Blüte stehen, sind ein Markenzeichen der Insel. Das Nachtleben konzentriert sich auf die Bars an der Riva und die legendären Beachclubs auf den Pakleni-Inseln. Die Fähre von Split nach Hvar-Stadt benötigt etwa eine Stunde mit dem Katamaran.
Opatija
Opatija ist das elegante Seebad der Kvarner Bucht und blickt auf eine glanzvolle Geschichte als Sommerfrische des österreichisch-ungarischen Adels zurück. Die prächtigen Villen und Hotels aus der Belle epoque säumen die Küste und verleihen dem Ort eine Eleganz, die an die französische Riviera erinnert. Seit 1844, als die Villa Angiolina den ersten illustren Gästen die Türen öffnete, ist Opatija Synonym für gehobenen Tourismus an der Adria. Die zwölf Kilometer lange Lungomare-Promenade, angelegt entlang der felsigen Küste von Volosko bis Lovran, ist das Herzstück Opatijas. Unter Palmen und Oleandern spaziert man vorbei an historischen Hotels, eleganten Parks und dem Wahrzeichen der Stadt — der Skulptur Mädchen mit der Möwe auf den Felsen über dem Meer. Der Park Angiolina mit seinen exotischen Pflanzen aus aller Welt, darunter japanische Kamelien und Bambushaine, zeugt vom botanischen Ehrgeiz der k.u.k.-Zeit. Das kulinarische Angebot reicht von erstklassigen Fischrestaurants in Volosko — dem Feinschmecker-Geheimtipp der Kvarner Bucht — bis zu traditionellen Konobas mit Lammbraten und hausgemachter Pasta. Im nahen Ucka-Gebirge locken Wanderwege mit Panoramablick über die gesamte Kvarner Bucht bis nach Istrien. Opatija ist ganzjährig attraktiv: Im Frühling blühen die Kamelien, im Sommer lockt das kristallklare Meer, im Herbst die milden Temperaturen und im Winter der Charme der leeren Promenaden. Die Stadt liegt nur 90 Minuten von Ljubljana und zwei Stunden von Zagreb entfernt.
Makarska
Makarska liegt eingebettet zwischen dem gewaltigen Biokovo-Gebirge und der Adria und ist das Zentrum der gleichnamigen Riviera — einem 60 Kilometer langen Küstenstreifen mit den schönsten Kiesstränden Dalmatiens. Die hufeisenförmige Bucht mit ihrer palmengesäumten Promenade Riva und dem lebhaften Altstadtkern macht Makarska zum perfekten Badeort mit urbanem Flair. Das Biokovo-Gebirge erhebt sich direkt hinter der Stadt auf 1.762 Meter und bietet atemberaubende Wanderungen mit Panoramablick über die Inseln Brac, Hvar und Korcula. Seit 2020 lockt der Skywalk Biokovo — eine gläserne Aussichtsplattform auf 1.228 Metern Höhe — Besucher mit einem spektakulären Blick in die Tiefe und über die gesamte dalmatinische Küste. Der Naturpark Biokovo beherbergt endemische Pflanzen, Wildpferde und eine einzigartige Höhlenlandschaft. Die Makarska Riviera mit Orten wie Brela, Baska Voda, Tucepi und Gradac reiht einen Traumstrand an den nächsten — Brelas Punta Rata wurde mehrfach unter die schönsten Strände Europas gewählt. Die Stadt selbst überrascht mit dem Muschelmuseum im Franziskanerkloster, einer lebhaften Restaurant- und Barszene und regelmäßigen Sommerveranstaltungen. Von Makarska verkehren Fähren nach Sumartin auf Brac. Die Kombination aus Bergen und Meer, spektakulären Stränden und dalmatinischer Lebensfreude macht die Makarska Riviera zu einem der attraktivsten Reiseziele an der kroatischen Küste.
Inseln
Cres
Cres ist die größte Insel der Adria und zugleich eine der wildesten und unberührtesten – ein Paradies für Naturliebhaber, die das authentische Kroatien abseits der Touristenströme suchen. Die Insel erstreckt sich über 66 Kilometer von Nord nach Süd und überrascht mit einer landschaftlichen Vielfalt, die auf einer einzigen Insel ihresgleichen sucht: dichte Eichen- und Kastanienwälder im Norden (Tramuntana), karge mediterrane Macchia in der Mitte und sonnenverwöhnte Olivenhaine im Süden. Das große Geheimnis von Cres ist der Vrana-See, ein mysteriöser Süßwassersee mitten auf der Insel, dessen Wasseroberfläche 13 Meter über dem Meeresspiegel liegt, dessen Grund aber 74 Meter unter dem Meeresspiegel reicht. Dieser See versorgt nicht nur Cres, sondern auch die Nachbarinsel Lošinj mit Trinkwasser und ist streng geschützt – kein Baden, kein Bootfahren, nur ehrfürchtiges Staunen. Über den Klippen der Ostküste kreisen Gänsegeier, die auf Cres eine ihrer letzten stabilen Kolonien im Mittelmeerraum haben. Das Eco-Centre Caput Insulae in Beli betreibt ein Aufzucht- und Schutzprogramm für diese majestätischen Vögel. Die Hafenstadt Cres mit ihren venezianischen Palästen, dem Uhrturm und den engen Gassen ist ein ruhiges, authentisches Pendant zu den lebhaften Küstenorten Istriens. Die Strände sind überwiegend felsig und naturbelassen – Sveti Ivan bei Lubenice und die Bucht von Valun sind atemberaubend schön und oft menschenleer. Das Bergdorf Lubenice auf 378 Metern Höhe thront wie ein Adlerhorst über einer der schönsten Buchten der Adria und ist nur über einen steilen Abstieg erreichbar. Die Anreise erfolgt per Fähre von der Insel Krk (über die Brücke erreichbar) oder direkt vom Festland über Brestova bei Opatija. Cres ist perfekt für einen Roadtrip – die Straße von Nord nach Süd durch die verschiedenen Vegetationszonen ist ein Erlebnis für sich.
Hvar
Hvar, die längste Insel der kroatischen Adria, verzaubert mit einer einzigartigen Mischung aus Lavendelduft, historischer Pracht und lebendigem Nachtleben. Die gleichnamige Inselhauptstadt Hvar-Stadt besitzt eine der schönsten Piazzas Kroatiens: Der Stephansplatz mit seiner Renaissance-Kathedrale öffnet sich direkt zum Hafen, wo elegante Jachten neben traditionellen Fischerbooten ankern. Die Spanische Festung (Fortica) oberhalb der Stadt bietet einen überwältigenden Panoramablick über die vorgelagerten Pakleni-Inseln — ein Archipel aus kleinen, pinienbedeckten Eilanden mit kristallklaren Buchten, die per Taxiboot in wenigen Minuten erreichbar sind. Die Pakleni-Inseln (besonders Palmizana) gehören zu den schönsten Badedestinationen der gesamten Adria. Stari Grad, die zweitgrößte Stadt, beherbergt die Stari-Grad-Ebene — ein UNESCO-Welterbe, das seit über 2.400 Jahren kontinuierlich landwirtschaftlich genutzt wird. Die von griechischen Kolonisten angelegten Parzellen sind noch heute erkennbar und machen dieses Gebiet zum ältesten erhaltenen Agrarkataster des Mittelmeerraums. Jelsa an der Nordküste bietet einen ruhigeren, familiäreren Charakter mit schönen Kiesbuchten. Von Juni bis August verwandelt sich Hvar-Stadt in einen der angesagtesten Party-Hotspots der Adria — Bars wie Hula Hula und Carpe Diem ziehen ein internationales Publikum an. Tagsüber erkundet man das Inselinnere per Rad oder Roller: Lavendelfelder (Blüte im Juni), Olivenhaine und verlassene Steindörfer prägen die Landschaft. Die Inselküche lebt von frischem Fisch, Gregada (traditioneller Fischeintopf) und dem lokalen Wein Plavac Mali. Hvar ist die glamouröseste Insel Kroatiens — und hat zugleich genug ruhige Ecken für Entdecker.
Brač
Brac ist die drittgrößte Insel der Adria und beherbergt Kroatiens berühmtesten Strand: Zlatni Rat (Goldenes Horn) bei Bol. Die markante Landzunge, die ihre Form je nach Wind und Strömung verändert, ragt 500 Meter ins türkisblaü Meer hinaus und ist eines der meistfotografierten Motive Kroatiens. Die Kieselbank ist gleichzeitig ein Hotspot für Windsurfer und Kitesurfer, da der Mästral-Wind hier zuverlässig weht. Brac ist die Insel des weißen Steins: Der Kalkstein von Brac, abgebaut in den Steinbrüchen von Pucisca, wurde für den Diokletianpalast in Split, das Weiße Haus in Washington und den Berliner Reichstag verwendet. In der Steinmetzschule von Pucisca lernen noch heute junge Handwerker dieses uralte Handwerk. Supetar, die Inselhauptstadt, empfängt Besucher mit einem hübschen Hafen, mediterranen Gassen und der Fährverbindung nach Split (nur 50 Minuten). Das Inselinnere überrascht mit uralten Olivenhainen, Weinbergen und verlassenen Dörfern, die langsam restauriert werden. Der Vidova Gora ist mit 778 Metern der höchste Gipfel aller kroatischen Inseln und bietet einen sagenhaften Blick über die gesamte dalmatinische Küstenlandschaft bis nach Italien. Die Einsiedelei Blaca, ein ehemaliges Kloster in einer dramatischen Schlucht, ist per Wanderung erreichbar. Kulinarisch glänzt Brac mit Lammfleisch, Ziegenzkäse und dem süßen Kuchen Hrapocusa. Die Insel eignet sich perfekt für einen Mix aus Strand, Kultur und aktiver Erholung.
Korčula
Korcula ist eine der grünsten und kulturreichsten Inseln Kroatiens und beansprucht den Titel als Geburtsort Marco Polos. Die gleichnamige Hauptstadt auf einer Halbinsel mit ihrem fischgrätenartig angelegten Straßennetz ist ein architektonisches Meisterwerk: Die engen Gassen wurden so angelegt, dass sie im Sommer den kühlenden Mistral einfangen und im Winter den kalten Nordwind blockieren. Die Altstadt von Korcula-Stadt zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Städten der Adria. Der Markusdom mit seinem prächtig verzierten Portal, der angebliche Geburtsturm Marco Polos und die venezianischen Paläste zeugen von einer glanzvollen Vergangenheit. Am Abend verwandelt sich die Stadtmauer-Promenade in eine magische Kulisse mit Blick auf die Halbinsel Peljesac und den Sonnenuntergang. Die Moreska, ein ritueller Schwerttanz, der den Kampf zwischen Christen und Mauren darstellt, wird im Sommer regelmäßig aufgeführt und ist ein einzigartiges kulturelles Erlebnis. Die Insel ist auch ein Paradies für Weinliebhaber: Die Rebsorten Grk (ein seltener Weißwein aus Lumbarda) und Posip gehören zu den besten autochthonen Weinen Kroatiens. Die Südküste bietet einsame Kiesbuchten, während von Lumbarda Sandstrände locken. Per Fähre ist Korcula von Split, Dubrovnik oder Orebic auf Peljesac erreichbar — die überfahrt von Orebic dauert nur 15 Minuten.
Mljet
Mljet ist die grünste und geheimnisvollste Insel Kroatiens. Der gesamte westliche Teil ist Nationalpark mit zwei türkisblaün Salzwasserseen, die von dichten Aleppo-Kiefernwäldern umgeben sind. Auf einer winzigen Insel im Großen See steht ein Benediktinerkloster aus dem 12. Jahrhundert — erreichbar per Ruderboot, eine der romantischsten Szenerien der gesamten Adria. Der Große See (Veliko Jezero) und der Kleine See (Malo Jezero) sind durch einen schmalen Kanal mit dem Meer verbunden, wodurch sich Salz- und Süßwasser vermischen. Die Seen eignen sich hervorragend zum Schwimmen, Kajakfahren und Schnorcheln in absoluter Ruhe. Rund um die Seen führen Wander- und Radwege durch schattige Pinienwälder, vorbei an römischen Ruinen und uralten Steinmaürn. Die Mythologie verbindet Mljet mit der Insel der Kalypso aus Homers Odyssee — angeblich hielt die Nymphe hier Odysseus sieben Jahre lang gefangen. Die Odysseus-Höhle an der Südküste, eine eingestürtzte Grotte mit Zugang zum Meer, ist ein faszinierender Ausflugsort. Das Dorf Polace im Norden bewahrt die Ruinen eines römischen Palastes aus dem 5. Jahrhundert. Die Insel hat bewusst auf großen Tourismus verzichtet — es gibt keine Bettenburgen, nur kleine Pensionen und Privatunterkünfte. Erreichbar ist Mljet per Katamaran von Dubrovnik (etwa 1,5 Stunden) oder per Fähre von Prapratno auf Peljesac. Mljet ist der perfekte Rückzugsort für Naturliebhaber und Ruhesuchende.
Vis
Vis ist die am weitesten vom Festland entfernte bewohnte kroatische Insel und war bis 1989 Militärsperrgebiet — was sie vor dem Massentourismus bewahrte. Heute gilt Vis als eine der authentischsten und ursprünglichsten Inseln der Adria, ein Geheimtipp für Reisende, die das echte Kroatien abseits der Massen suchen. Die beiden Hauptorte Vis-Stadt und Komiza könnten unterschiedlicher kaum sein: Vis-Stadt besticht mit österreichisch-venezianischer Architektur, römischen Thermen und einer eleganten Hafenpromenade, während das Fischerdorf Komiza an der Westküste mit seinem ursprünglichen Charme und der Fischereitradition begeistert. Von Komiza starten Boote zur legendären Blaün Grotte auf der Nachbarinsel Bisevo, wo das Sonnenlicht das Wasser in überirdisches Blau taucht. Die Weinkultur auf Vis reicht über 2.400 Jahre zurück — die autochthone Rebsorte Vugava bringt exzellente Weißweine hervor, die man am besten direkt beim Winzer verkostet. Militärische Hinterlassenschaften wie Tunnel, Bunker und U-Boot-Höhlen lassen sich bei geführten Touren erkunden. Die Strände Stiniva (von Lonely Planet zum schönsten Strand Europas gekürt), Srebrna und Zaglav bieten kristallklares Wasser in spektakulärer Felskulisse. Die Fähre ab Split braucht etwa 2,5 Stunden — genau die richtige Distanz, um den Alltag hinter sich zu lassen.
Krk
Krk ist die größte kroatische Insel und dank der Krk-Brücke die am einfachsten erreichbare — perfekt für Autoreisende aus Deutschland und Österreich. Die Insel bietet eine erstaunliche Vielfalt: den charmanten Altstadtkern von Krk-Stadt mit römischen Mauern und einer romanischen Kathedrale, das malerische Fischerdorf Vrbnik auf einem 50 Meter hohen Kliff über dem Meer und die lebhaften Badeorte Baska, Malinska und Njivice. Baska an der Südküste beherbergt einen der schönsten Strände Kroatiens: den fast zwei Kilometer langen Kiesstrand Vela Plaza, eingerahmt von dramatischen Karstbergen. Vrbnik ist nicht nur für seinen spektakulären Standort bekannt, sondern auch für die autochthone Weißweinsorte Zlahtina, die ausschließlich auf dem kleinen Plateau der Insel angebaut wird und am besten direkt in den Weinkellern des Dorfes verkostet wird. Im Inselinneren überrascht Krk mit dichten Eichenwäldern, Olivenhainen und einer reichen Vogelwelt. Die Biserujka-Tropfsteinhöhle bei Rudine lässt sich auf geführten Touren erkunden. Kulturell ist Krk von großer Bedeutung: Die Baska-Tafel aus dem Jahr 1100 gilt als eines der ältesten Dokumente in kroatischer Sprache. Die Insel bietet zudem hervorragende Infrastruktur mit zahlreichen Campingplätzen, Apartments und Hotels. Von der Brücke bis Baska fährt man nur 30 Minuten — und doch fühlt man sich Welten vom Festland entfernt.
Lošinj
Losinj ist die Insel der Vitalität — ein Ort, an dem die einzigartige Verbindung von Meeresluft, über 1.000 Pflanzenarten und einem milden Mikroklima schon im 19. Jahrhundert ärzte zur Klimatherapie hierher führte. Die Insel in der Kvarner Bucht zählt zu den sonnenreichsten Flecken Kroatiens und ist gleichzeitig überraschend grün und artenreich. Mali Losinj, die größte Siedlung auf der Insel, liegt an einer tief eingeschnittenen Bucht und überrascht mit farbenfrohen Häusern, duftenden Gärten und einer Kunstszene, die man auf einer kleinen Insel nicht erwarten würde: Das Apoxyomenos-Museum beherbergt eine antike griechische Bronzestatü eines Athleten, die Fischer im Jahr 1999 aus dem Meer bargen. Veli Losinj, das kleinere Pendant, besticht mit seinem venezianischen Charme und dem botanischen Garten mit exotischen Pflanzen aus aller Welt. Die Gewässer um Losinj sind Heimat einer Delfin-Population von über 200 Tieren — das Blue World Institute bietet wissenschaftlich begleitete Delfin-Beobachtungstouren an. Die Buchten Cikat und Suncanar Bay gehören zu den schönsten Badestellen, umgeben von Aleppo-Kiefernwäldern. Aromatische Pflanzen wie Rosmarin, Salbei und Lavendel prägen die Luft und werden zu ätherischen ölen verarbeitet. Die Insel ist per Fähre von Zadar oder über die verbundene Insel Cres erreichbar und eignet sich ideal für Wellness-Urlauber, Naturliebhaber und alle, die Ruhe abseits des Trubels suchen.
Rab
Rab ist die Glückliche Insel der Kvarner Bucht und eine der wenigen kroatischen Inseln mit echten Sandstränden. Die mittelalterliche Stadt Rab mit ihren vier markanten Glockentürme auf einer schmalen Halbinsel bietet eine der eindrucksvollsten Silhouetten der kroatischen Küste — ein Anblick, der sich besonders vom Meer aus kommend tief einprägt. Die Altstadt ist ein labyrinthisches Meisterwerk aus engen Gassen, romanischen Kirchen und gotischen Palästen. Die drei parallel verlaufenden Hauptstraßen — Obere, Mittlere und Untere Straße — steigen stufenweise an und verbinden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten: den Fürsten palast, die Kathedrale Mariä Himmelfahrt und die Parkanlage Komrcar mit mediterranen Pflanzen. Im Sommer verwandelt sich die Stadt mit den Rapska Fjera in ein mittelalterliches Fest mit Ritterturnieren, Handwerksvorführungen und historischer Küche. Die Strände sind Rabs großes Pfund: Der Paradiesstrand in der Bucht von Lopar bietet feinen Sand und flaches Wasser — ideal für Familien mit Kindern. Insgesamt zählt die Halbinsel Lopar über 20 Sand- und Kiesbuchten, darunter auch FKK-Strände, denn auf Rab begann 1936 die FKK-Tradition Kroatiens. Die Nordwestseite der Insel ist von dichten Eichenwäldern bedeckt, während die dem Festland zugewandte Seite karg und windzerzaust erscheint. Die Fähre von Jablanac erreicht Rab in 15 Minuten, von der Insel Krk kommt man per Boot nach Lopar. Die Kombination aus historischer Altstadt, Sandstränden und unberührter Natur macht Rab zu einer der vielseitigsten Inseln Kroatiens.
Nationalparks
Krka Nationalpark
Der Krka Nationalpark ist eines der spektakulärsten Naturwunder Kroatiens – ein System aus sieben atemberaubenden Wasserfällen entlang des Flusses Krka, eingebettet in eine üppig grüne Karstlandschaft. Das Herzstück ist der Skradinski Buk, ein 17-stufiger Travertinwasserfall, der sich über 800 Meter Länge und 45 Meter Höhe erstreckt und von einem Netzwerk aus Holzstegen umgeben ist. Obwohl das Schwimmen am Skradinski Buk seit 2021 nicht mehr gestattet ist, bleibt der Anblick der tosenden Wassermassen, die durch smaragdgrüne Becken stürzen, ein unvergessliches Erlebnis. Der Park erstreckt sich über 109 Quadratkilometer und umfasst weit mehr als nur die berühmten Wasserfälle. Das kleine Inselchen Visovac mitten im Krka-See beherbergt ein Franziskanerkloster aus dem 15. Jahrhundert, das per Boot erreichbar ist und eine kostbare Sammlung seltener Bücher und Gemälde beherbergt. Weiter flussaufwärts liegen die Roški-Wasserfälle und die Oziđana-Höhle, die deutlich weniger besucht sind als Skradinski Buk und echte Geheimtipps darstellen. Insgesamt leben im Park über 860 Pflanzenarten und 220 Vogelarten, darunter der seltene Schlangenadler. Die Anreise ist für deutsche Urlauber denkbar einfach: Der Park liegt nur 15 Kilometer von Šibenik entfernt und ist von Split in einer Stunde erreichbar. Es gibt mehrere Eingänge – Lozovac und Skradin im Süden (für Skradinski Buk), Roški Slap im Norden. Von Skradin aus setzt man mit dem Ausflugsboot zum Wasserfall über, was bereits Teil des Erlebnisses ist. Der Krka Nationalpark lässt sich perfekt als Tagesausflug von Split, Šibenik, Zadar oder den Küstenorten der Makarska-Riviera einplanen. Eintrittskarten sind im Sommer günstiger, wenn man sie online vorbucht, und der Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag erspart die größten Menschenmassen.
Plitvicer Seen
Der Nationalpark Plitvicer Seen ist Kroatiens Naturwunder Nummer eins und UNESCO-Welterbe seit 1979. 16 smaragdgrüne und türkisblaü Seen sind über ein System aus Wasserfällen und Kaskaden miteinander verbunden und bilden eine Landschaft von überwältigender Schönheit. Die Seen erstrecken sich über acht Kilometer inmitten dichter Buchenwälder, in denen noch Bären, Wölfe und Luchse leben. Die oberen Seen (Gornja Jezera) liegen eingebettet in Dolomitgestein und zeichnen sich durch größere, ruhigere Wasserflächen aus, während die unteren Seen (Donja Jezera) durch steile Schluchten und dramatische Wasserfälle beeindrucken. Der Veliki Slap (Großer Wasserfall) stürzt 78 Meter in die Tiefe und ist der höchste Wasserfall Kroatiens. Holzstege führen die Besucher über die türkisfarbenen Seen — ein Erlebnis, das an Märchenwelten erinnert. Das Besondere an Plitvice ist der Travertin-Prozess: Kalkablagerungen verändern die Landschaft kontinuierlich und schaffen neue Barrieren, Becken und Kaskaden — die Seen sind ein lebendiges, sich wandelndes Oekosystem. Je nach Jahreszeit und Lichteinfall wechseln die Wasserfarben zwischen tiefem Blau, leuchtendem Grün und milchigem Türkis. Der Park bietet mehrere Rundwege (2 bis 8 Stunden) und ist ganzjährig geöffnet, wobei der Winter mit vereisten Wasserfällen einen besonderen Zauber entfaltet. Die Anfahrt von Zagreb dauert etwa zwei Stunden, von der Küste (Zadar oder Split) ebenso. Frühmorgens oder ab September ist der Park deutlich ruhiger.
Krka
Der Nationalpark Krka ist das Naturjuwel Dalmatiens und begeistert mit sieben spektakulären Travertin-Wasserfällen entlang des Flusses Krka. Der berühmteste, Skradinski Buk, ist eine 800 Meter lange Kaskade aus 17 Stufen, die in ein türkisgrünes Becken mündet — ein Naturschauspiel, das man stundenlang bestaunen kann. Der Park erstreckt sich über 109 Quadratkilometer vom Knin bis zur Mündung bei Skradin. Im Gegensatz zu den Plitvicer Seen liegt der Krka-Nationalpark nah an der Küste und ist von Sibenik, Split oder Zadar aus bequem als Tagesausflug erreichbar. Der Zugang erfolgt über mehrere Eingänge, wobei Skradin der beliebteste ist — von dort bringt ein malerisches Boot die Besucher flussaufwärts zum Skradinski Buk. Der obere Wasserfall Roski Slap ist weniger besucht und bietet mit seiner hölzernen Wassermühle ein idyllisches Bild. Auf der Insel Visovac inmitten des Flusses steht ein Franziskanerkloster aus dem 15. Jahrhundert mit einer wertvollen Bibliothek und Kunstsammlung — erreichbar nur per Boot. Im Oberlauf des Parks befindet sich das serbisch-orthodoxe Kloster Krka (Sveti Arhandjel) in einer tiefen Schlucht. Die Flora und Fauna sind bemerkenswert: Über 860 Pflanzenarten, seltene Vögel und endemische Fischarten leben hier. Die beste Besuchszeit ist im Frühling, wenn die Wasserfälle nach der Schneeschmelze am eindrucksvollsten sind. Seit 2021 ist das Baden am Skradinski Buk leider nicht mehr erlaubt, die Schönheit des Ortes bleibt jedoch unangetastet.
Kornati
Die Kornati-Inseln sind das dichteste Archipel im Mittelmeer — 89 Inseln, Inselchen und Riffe auf engstem Raum, karg, unbewohnt und von einer surrealen Schönheit. Die Karstinseln erheben sich wie weiße Kronen aus dem tiefblaün Meer, ihre steilen Klippen fallen bis zu 80 Meter senkrecht ins Wasser ab. Seit 1980 steht der Großteil des Archipels als Nationalpark unter Schutz. Die Kornati sind nur per Boot erreichbar — von Murter, Biograd na Moru oder Zadar starten täglich Ausflugsboote und Segeltörns. Für Segler gilt das Revier als eines der anspruchsvollsten und schönsten im Mittelmeer: kristallklares Wasser, einsame Buchten und absolute Stille. Die wenigen Konobas (Tavernen) auf den Inseln servieren fangfrischen Fisch direkt vom Grill, begleitet von selbstgemachtem Wein. Unter Wasser offenbart sich eine spektakuläre Welt: Steilwände, Korallen, Schwämme und eine reiche Fischfauna machen die Kornati zu einem Tauchparadies. An Land prägen Trockensteinmaürn die Landschaft — Zeugnisse alter Bewirtschaftung durch Hirten und Fischer. Die Purara-Klippen auf der Insel Klobucar mit 80 Metern Fallhöhe und der Blick von der Festung Tureta auf Kornat sind Höhepunkte jeder Tour. Die beste Reisezeit ist Mai bis Oktober, wobei der Frühsommer besonders empfehlenswert ist.
Gebiete
Dalmatien
Dalmatien ist die sonnenverwöhnnte Küstenregion Kroatiens, die sich über 400 Kilometer von Zadar bis Dubrovnik erstreckt — ein schmaler Streifen zwischen den Dinarischen Alpen und der Adria, gesäumt von über 900 Inseln, Inselchen und Riffen. Hier konzentrieren sich einige der spektakulärsten Reiseziele Europas auf engstem Raum. Die dalmatinische Küste liest sich wie ein Best-of der Mittelmeerreiseziele: Dubrovnik mit seiner legendären Stadtmauer, Split mit dem römischen Diokletianpalast (UNESCO-Welterbe), Zadar mit der einzigartigen Meeresorgel, Trogir als mittelalterliches Schmuckstück und Sibenik mit seiner Renaissance-Kathedrale. Dazwischen reihen sich Traumstrände, versteckte Buchten und malerische Fischerdörfer aneinander. Die vorgelagerten Inseln — Hvar, Brac, Korcula, Vis, Mljet und viele mehr — bieten für jeden Geschmack das Passende: von der glamourösen Partyinsel bis zur einsamen Naturschönheit. Im Hinterland liegen die Nationalparks Krka und Plitvicer Seen mit ihren berühmten Wasserfällen. Die dalmatinische Küche ist mediterran und bodenständig zugleich: gegrillter Fisch, Peka (unter einer Glocke geschmortes Fleisch), schwarzes Risotto mit Tintenfisch, Pag-Käse und der Rotwein Dingac von der Halbinsel Peljesac. Dalmatien ist hervorragend erschlossen: Die Küstenstraße Jadranska Magistrala bietet legendäre Panoramen, Fähren verbinden die Inseln, und die Flughäfen Zadar, Split und Dubrovnik werden aus ganz Europa angeflogen. Die beste Reisezeit ist Mai bis Juni und September bis Oktober — dann sind Temperaturen, Preise und Besucherzahlen ideal.
Istrien
Istrien, die herzförmige Halbinsel an Kroatiens Nordwestspitze, ist ein mediterranes Juwel, das die besten Seiten Italiens, Österreichs und Kroatiens in sich vereint. Die Küste glänzt mit dem pittoresken Rovinj — einer auf einer Landzunge erbauten Fischerstadt, deren bunte Häuser und die Kirche der Heiligen Euphemia eine der fotogensten Silhouetten der Adria bilden. Pula beherbergt ein römisches Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert, das zu den besterhaltenen der Welt zählt und im Sommer als Freiluftbühne für Konzerte und Filmfestivals dient. Die Tempelruine des Augustus am Forum und der Triumphbogen der Sergier ergänzen das römische Erbe. Porec lockt mit der Euphrasius-Basilika (UNESCO-Welterbe) und ihren prächtvollen byzantinischen Mosaiken. Das istrische Hinterland ist eine Welt für sich: Mittelalterliche Hügel-Städtchen wie Motovun, Groznjan und Oprtalj thronen auf Bergkuppen über grün bewaldeten Tälern. Motovun ist Zentrum der Trüffelkultur — von Oktober bis Januar wird hier der begehrte weiße Trüffel gefunden, und Trüffel-Festivals locken Feinschmecker aus ganz Europa. Die istrischen Olivenöl zählen regelmäßig zu den besten der Welt (Flos Olei Guide), und die autochthonen Rebsorten Malvasia und Teran überraschen selbst verwöente Weinkenner. Die Küste bietet kristallklares Wasser, versteckte Felsbuchten und familienfreundliche Kiesstrände. Der Limski-Kanal, ein fjordähnlicher Meeresarm, ist ideal für Boots-ausflüge und frische Austern. Istriens Küche ist eine Fusion aus italienischen und slawischen Traditionen: Fuzi-Pasta mit Trüffeln, Prsut (luftgetrockneter Schinken) und Fischsuppe. Nur wenige Stunden von München oder Wien entfernt, ist Istrien das perfekte Ziel für einen mediterranen Kurzurlaub mit Tiefgang.
Kvarner Bucht
Die Kvarner Bucht ist der große Meerbusen zwischen Istrien und dem kroatischen Festland, geschützt von den Bergrücken des Velebit und des Ucka-Gebirges. Die Region vereint die mondänen k.u.k.-Sebäder Opatija und Lovran, die lebhaften Inseln Krk, Cres, Losinj und Rab sowie die Hafenstadt Rijeka — Kroatiens drittgrößte Stadt und Europäische Kulturhauptstadt 2020. Die klimatischen Bedingungen sind einzigartig: Während an der Küste mediterranes Klima mit milden Wintern herrscht, sorgt die Bora — ein kalter Fallwind vom Velebit — für spektakuläre Naturphänomene. Die Vielfalt der Landschaften reicht von subtropischen Gärten in Opatija über die wilden Schluchten des Velebit bis zu den einsamen Buchten auf Cres, wo Gänsegeier über den Klippen kreisen. Kulinarisch ist die Kvarner Bucht ein Genussparadies: Die Scampi aus der Kvarner Bucht gelten als die besten der Adria, Lammfleisch von den Inseln Cres und Pag hat Weltruf, und in Volosko bei Opatija reihen sich Feinschmecker-Restaurants aneinander. Die historische Lungomare-Promenade von Opatija nach Lovran führt zwölf Kilometer entlang der Küste durch Parks und an herrschaftlichen Villen vorbei. Rijeka überrascht mit einer vitalen Kulturszene, dem bunten Markt an der Riva und der eindrucksvollen Burg Trsat. Die Kvarner Bucht ist ideal für Reisende, die Kultur, Natur und Kulinarik fernab des dalmatinischen Massentourismus suchen.
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Kroatien gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Europa und begeistert mit Strand, Altstadt, Inseln und vielem mehr. Die beste Reisezeit für Kroatien ist Mai–September, wenn das Wetter ideal für Erkundungstouren und Erholung ist. Mit einem Tagesbudget ab 45–70€ (Budget) bis 130–250€ (Luxus) ist Kroatien für verschiedene Reisebudgets geeignet.
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