Geschichte der Türkei · Abschnitt 2/4

Byzantinisches Reich (330–1453)

🇹🇷 Türkei Reiseführer

Geschichte der Türkei|
VerstehenByzantinisches Reich (330–1453)

Byzantinisches Reich (330–1453)

324 n. Chr. verlegte Kaiser Konstantin der Große die Hauptstadt des Römischen Reichs nach Byzanz und nannte sie Konstantinopel — die Stadt, die 1.100 Jahre lang das mächtigste Zentrum der christlichen Welt sein sollte.

Kaiser Justinian I. (527–565) ließ die Hagia Sophia erbauen — das architektonische Wunder, das die Welt 1.000 Jahre lang dominierte. Unter den Byzantinern entwickelte sich Anatolien zum kulturellen Herz der orthodoxen Christenheit: Die Felsenkirchen von Kappadokien mit ihren Fresken, die Klöster am Schwarzen Meer (Sumela) und die theologischen Schulen zeugen von dieser Blütezeit.

Das byzantinische Reich überlebte zahllose Belagerungen, Kreuzzüge und innere Krisen. Der Vierte Kreuzzug (1204) — bei dem die Kreuzfahrer nicht das Heilige Land, sondern Konstantinopel selbst plünderten — schwächte das Reich tödlich. Die letzten 250 Jahre waren ein langsamer Niedergang, bis Sultan Mehmed II. 1453 die Stadt eroberte.

Reise nach Türkei planen

* Partnerlinks – bei Buchung erhalten wir eine Provision, ohne Mehrkosten für dich